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Ab auf die Insel

Rrr am Sonntag den 8. Juli 2018

Die Premier League rockt die WM.

Fast jeder zweite Spieler der vier Halbfinalisten verdient sein Geld in England, wie die Statistik des Runden Leders zeigt. An den letzten Weltmeisterschaften dominierten jeweils die spanische Liga und die Bundesliga.

Alle englischen Nationalspieler verdienen das Geld im eigenen Land. Aus der Premier League stammen aber auch die meisten belgischen Schlüsselspieler und mehrere Franzosen.

Die Dominanz der Premier League ist bemerkenswert, weil die Liga zwar mit Abstand am meisten Geld hat, im Europacup in den letzten Jahren aber nur vereinzelt Erfolge feiern konnte. Dort dominiert die spanische Liga.

Das bunteste Halbfinal-Team hat Kroatien. Die Spieler stammen aus zehn verschiedenen Ligen, wobei zwei Kroaten in China kicken und einer in Österreich.

Diese beiden Fussballexoten sind in den Halbfinals also noch vertreten – anders als die Schweiz. Der einzige Super-League-Spieler im Schweizer Kader war Michael Lang, dessen einziger WM-Startelfeinsatz mit einer roten Karte endete.

Erfasst wurden die 91 Spieler in den Kadern der vier Halbfinalisten. Bei Kroatien sind nur noch 22 von 23 Spielern verfügbar. Stürmer Kalinic flog nach einem Krach mit dem Trainer nach Hause.

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5 Kommentare zu “Ab auf die Insel”

  1. Newfield sagt:

    Das bunteste Halbfinal-Team hat Kroatien.

  2. Durtschinho sagt:

    Ich weile in Kroatien, und ich kann Ihnen verraten, dass man hier offenbar mehrheitlich mit einer Finalteilnahme rechnet.

  3. Rrr sagt:

    Das wäre mir auch recht, dieses alkoholgeschwängerte Gegröle aus dem Büro Shearer hängt mir langsam zum Hals heraus.

  4. Frau Götti sagt:

    Überaus interessanter Beitrag, mein Herrr.

    Ansonsten bin ich eigentlich froh um einen Sonntag mal ohne Spiel.

  5. Briger sagt:

    Sonntage ohne Spiel sind wie Wochentage ohne Spiel. Im Prinzip sinnlos. MM.