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Gegen den gemeinen Fan

Val der Ama am Freitag den 13. April 2018

Herr Shearer darf nicht Sunderland gucken in Sunderland.

Viele von Ihnen kennen und schätzen den AFC Sunderland aus dem beschaulichen Nordosten von England und sind traurig, dass es dem Verein derzeit nicht gerade gut läuft. Vier Runden vor Schluss liegen die Black Cats auf Rang 23 der Football League Championship. Um den Abstieg in die League One zu vermeiden, fehlen noch mindestens 6 Punkte.

Das wissen natürlich auch die Fans des benachbarten Newcastle United Football Clubs und weil sich die beiden Vereine nicht wirklich lieben, ist aus dieser Richtung mit Spott und Häme zu rechnen. So wie damals im Jahre 1987, als bei den Relegationsspielen des AFC Sunderland ungefähr 1000 Newcastle-Fans aufgetaucht sind und sich dann ziemlich gemein benommen haben.

Die Konsequenz: Am Matchtag bleiben die Kassen an den Stadioneingängen geschlossen. Wer ein Ticket will, muss vorher im offiziellen Ticketshop auftauchen und nachweisen, dass man diese Saison bereits Kunde war.

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18 Kommentare zu “Gegen den gemeinen Fan”

  1. Max Power sagt:

    Da wird die Rivalität eben noch ausgelebt.

    Trotzdem würden mir die Black Cats besser in der Premier League gefallen.

  2. Briger sagt:

    Da wird die Rivalität eben noch ausgelebt

    So intensiv wie sich da gewisse Leute mit dem Rivalen auseinandersetzen, könnte man sich fragen, ob die nicht den falschen Verein supporten.

  3. spitzgagu sagt:

    Wenn sonst nichts zu tun hat, muss man die Zeit ja irgendwie totschlagen.

  4. Herr Shearer sagt:

    Ach, die Sunderland-Fans hätten halt einfach vor zwei Jahren nicht ein Flugzeug mit Spruchband chartern und über Newcastle fliegen lassen sollen, als die Magpies abstiegen. Vor einem Jahr schliesslich hätte man besser darauf verzichtet, grosse Sprüche zu machen, dass so ein Abstieg kein Problem sei, schliesslich hätte sogar Newcastlte es geschafft, im ersten Versuch dort wieder rauszukommen. Obwohl, das schafft Sunderland jetzt ja auch. Einfach auf der falschen Seite.

    Spass beiseite: ich befürchte eher, dass als nächstes die Insolvenz kommt. Das Kader ist eine Katastrophe, total überbezahlt und mit Verträgen, die auch in der Championship weitergelaufen, der Klub eh schon total überschuldet und dazu ein Besitzer, der in Amerika sitzt und das Interesse an seinem Spielzeug verloren hat. Das wird ganz schwierig.

  5. Val der Ama sagt:

    Empathie, Herr Shearer?

  6. Herr Shearer sagt:

    DAS IST EINE MASSLOSE UNTERSTELLUNG, HERR DER AMA! SIE HÖREN VON MEINEM ANWALT!!!!

    Nein, natürlich knallharte Analyse.

  7. Max Power sagt:

    Und den fetten Mike was ist nun mit dem? Ist der endlich out?
    Mir scheint es eine Korrelation zu geben zwischen dem Erfolg von NUFC und den Ashley Out Vorderungen.

    Und deshalb, weil es ja läuft will man nicht den eigenen Besitzer davon jagen, sondern den Anderen den Absturz gönnen.

    Proper Geordie logik.

  8. Herr Shearer sagt:

    Dem dicken Mike war immerhin bewusst, dass er ein bisschen Geld in dei Finger nehmen muss, um aus dem Schlamassel wieder rauszukommen. Ausserdem soll er langsam doch verkaufen wollen. Find ich gut, da kann er sich dann endgültig um den zweitbesten Klub in Glasgow kümmern.

  9. herr häck sagt:

    Würde wyter nicht mit langem i ausgesprochen?

    Mein Berdeutschtalib in mir sagt: definitiv!

    Und a propos Abstieg, wieder mal die Frage: was ist der tamedia-Informatiker von Beruf?

  10. Rrr sagt:

    Coiffeur, habe ich sagen hören.

  11. herr häck sagt:

    Aber das auch nur Anlehre, oder?

  12. Max Power sagt:

    Find ich gut, da kann er sich dann endgültig um den zweitbesten Klub in Glasgow kümmern.

    Aus dem Besten hat man ihn ja schon lange rausgeeckelt.

    ____________________________________________________
    Züri olé, Züri olé mir hand no Böller aber käni finger meh, Züri olé

  13. Bäne II sagt:

    Coiffeur, habe ich sagen hören.

    Hat Matthias Alain schon wieder gekündigt?

  14. nadisna sagt:

    A propos Berndeutsch: Ich habe im Internetz das da gefunden:

    Wir schreiben ein geschlossenes «I» als «Y», ein offenes dagegen als «I». Also «schrybe», «gsy», «Schwyz», «Zyt», aber «Schritt», «Schnitz», «lige».
    Geschlossen bedeutet, dass der Mund bei der Aussprache fast geschlossen ist. Offen dagegen, dass der Mund stärker geöffnet ist.
    PS: Es ist uns bewusst, dass das «Y» für ein geschlossenes «I» langsam aber sicher am Aussterben ist. Wir finden aber nach wie vor, dass die Lesbarkeit von dieser Schreibweise profitiert und daher bleiben wir vorläufig noch dabei.

    Da wir ja in die Zukunft blicken und nicht zurück, bin ich für “witer”.

  15. Newfield sagt:

    Ah Frau nadisna, Sie haben diesbezüglich Mail, haben Sie nicht?

  16. nadisna sagt:

    Danke für den Hinweis, Herr Newfield, ich schau grad nach.

  17. gavagai sagt:

    Der dicke Mike ist doch sicherlich die Person in der Bildmitte, ist er es nicht?

  18. Experte sagt:

    Für mich ist klar: es heisst „wyter, eifach immer wyter“, weil ich „witter…“ nicht schön finde.