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Brauchbarer Balkon

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. März 2018

Und wieder erreicht uns eine dringende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Dokter, eben habe ich in einer Boulevardzeitung gelesen, dass es in Bern gar keinen Balkon für eine allfällige Meisterfeier gibt. Das kann ich kaum glauben, schliesslich  wohne ich in der Stadt Bern und eine Terrasse habe ich auch.  Bitte informieren Sie kurz: Welche Anforderungen hat mein Balkon zu erfüllen? MfG, P.P, B.

Lieber Pesche, vielen Dank für Ihre Einreichung und auch Ihnen ein herzliches Willkommen im Runden Leder. Zuerst einmal die Begriffsklärung: Ein Balkon ist eine Plattform an einem Gebäude, die über dem Geländeniveau liegt und aus dem Baukörper herausragt. Ein Balkon wird üblicherweise von einer Brüstung oder einem Geländer eingefasst, um Personen vor Absturz oder Sturz schützen. Eine Gefährdung ist im allgemeinen dann gegeben, wenn die Absturzhöhe mehr als 1.0 m beträgt. Als Absturzhöhe wird die am Rand der begehbaren Fläche gemessene Höhendifferenz zur angrenzenden tieferen Fläche verstanden.

Die normale Höhe eines Schutzelementes beträgt mindestens 1.0 m. Bei festen Brüstungen von mindestens 0.2 m Dicke beträgt die Mindesthöhe 0.9m. Aus Gründen der Gebrauchstauglichkeit (Vermeiden von Unsicherheits- und Schwindelgefühlen) ist die Höhe des Schutzelementes bei grossen Absturzhöhen allenfalls zu vergrössern.

Architekten empfehlen ungefähr einen Quadratmeter pro Person, um den Protagonisten uneingeschränktes Champagnerflaschenschütteln zu ermöglichen. Gehen wir also von ungefähr 25 Kaderspielern, 10 Personen aus dem YB-Staff, 10 profilierungsinteressierten Politikern und 5 Sonstigen aus, sollte Ihr Balkon mindestens 50 m2 gross sein.

Beachten Sie desweitern zudem folgende Normen/Gesetze

– Norm SIA 500 Hindernisfreie Bauten*
– Behindertengleichstellungsgesetz BehiG
– bfu-Fachdokumentation 2.034 «Sicherheit im Wohnungsbau».
– Norm SIA 358 Geländer und Brüstungen
– Normen für Geländer im Strassenraum SN 640 075 , SN 640 238 und SN 640 568
– Suva-Merkblatt «Geländer»

Ah, noch etwas: Die von Ihnen erwähnte Zeitung erwartet 100’000 Fans. Der Richtwert für die Personendichte an Veranstaltungen liegt bei ungefähr 3-4 Personen/qm. Ihr Garten sollte also mindestens 25’000 Quadratmeter gross sein.

Freundlichst, Ihr Dr. Rüdisühli

(Bild: Urs Lindt/freshfocus)

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41 Kommentare zu “Brauchbarer Balkon”

  1. Baresi sagt:

    Gehen wir also von ungefähr 25 Kaderspielern, 10 Personen aus dem YB-Staff, 10 profilierungsinteressierten Politikern und 5 Sonstigen aus,

    In Bern oben hat man keine Ahnung von Meisterfeier, dass merkt man ganz genau.

  2. Briger sagt:

    5 Sonstige? Warum darf Herr Harvest nicht mit?

  3. Max Power sagt:

    In Bern oben hat man keine Ahnung von Meisterfeier, dass merkt man ganz genau.

    In Bern hat noch jeder Stapi eine Meisterfeier auf dem Bundesplatz zustande gebracht. Wegen dem Randsport ist Bern für solche Feste gewappnet.

    Zudem sind in Bern ja noch in den beiden populärsten Sportarten der Schweiz noch ein kompetitives Pferd im Rennen.

    In Basel ist dies weder noch der Fall.

  4. Baresi sagt:

    Wegen dem Randsport ist Bern für solche Feste gewappnet.

    Sie möchten eine Meisterfeier wie die vom SCB, Herr Max Power? Nach dreissig Jahren? Herr Gygax, haben Sie das gehört? Ha ha ha Und richtig, in Basel spielt Eishockey zurecht keine Rolle. Wir haben schliesslich auch nur einen oder zwei Bauernbetriebe im ganzen Kanton.

  5. Tinu1898 sagt:

    Das ist genau der Grund, warum YB so nervös wird. Welcher Balkon, wie hoch, wer sind die 5 Sonstigen?? Fragen über Fragen – kann das der Spycher in den Griff bekommen …. Das haben die FCB-Fans in Lausanne genau bemerkt!

  6. Baresi sagt:

    Und nicht vergessen, das richtige Gelb der Bändel am Meisterpokal.

  7. Problemfan sagt:

    Machen wir es doch einfach und gönnen wir Nause ein paar ruhige Nächte. Wenn YB konsequent verliert und Basel es nicht mehr ganz so konsequent tut dann kann die Meisterfeier dort durchgeführt werden wo man mit sowas Übung hat.

  8. Aarhus GF sagt:

    aahbababa, alles unwichtiger krimskrams. hauptsache jetzt einfach MEISTER!! balkon und bändeli hin oder her.
    witer, eifach immer witer.

  9. Aarhus GF sagt:

    keine überraschung, haben Sie keine randsportmeistererfahrung, herr baresi. Ihr kanton ist auch wirklich skandalös klein. man sollte ihn mit dem aargau zwangsfusionieren.

  10. Briger sagt:

    Das können Sie jetzt also nicht mal dem Baseler wünschen. Sie sind ein Unmensch!

  11. Lars: L sagt:

    Und nicht vergessen, das richtige Gelb der Bändel am Meisterpokal

    Da fragen wir Roger.

    Wieso ist eigentlich dieser Bareis plötzlich so scheissfreundlich? Und was wurde eigentlich aus de Bodega am Barfi? Fragen über Fragen. Das macht mich alles nervös irgendwie…

  12. Lars: L sagt:

    …so nervös, dass ich sogar Baresi falschtippe.

  13. Lars Sohn sagt:

    sollte Ihr Balkon mindestens 50 m2 gross sein.
    Ihr Garten sollte also mindestens 25’000 Quadratmeter gross sein.

    Demfall müsste das ganze Rudel wohl zum Redaktionsgebäude West eingeladen werden.

  14. Renz sagt:

    Hert Renz, wann haben Sie‘s denn eingetragen? Zwischen 15. April und 19. Mai ist ja vieles möglich.

    Ich habe es nicht so genau gesehen, durch den Tränenschleier hindurch. Aber ich wollte den 19.5. eintragen, dann gäbs ja den Chübel.

  15. Durtschinho sagt:

    Pesche – jetzt meinte ich zuerst beim flüchtigen Lesen doch prompt, Peter Birrer von der NZZ habe sich um die Austragung der Meisterfeier beworben!

  16. Briger sagt:

    A propos Sprachbilder:
    Ich habe jetzt circa 4 1/2 Minuten lang versucht, folgenden Satz aus der Thuner Medienabteilung zu verstehen: «Wir wollen heller leuchten, als durch den Schein einer roten Laterne.»Ich geh jetzt mit dem GC-Materialwart in die Garage und versuche es in einer Stunde noch einmal.

    Die Thuner haben die rote Laterne. Die leuchtet. Aber nur schwach, wie ein Zug, der davon fährt. Die Thuner möchten lieber ein Scheinwerfer oder eine Sternennacht sein und dafür brauchen Sie wieder europäische Nächte. Ergo Thun will noch 2. werden. Ich danke Ihnen.

  17. Frau Götti sagt:

    Frau Dr. v. Mueller-undsoweiter, wir brauchen Sie! Es kursieren wunderbare Metaphern!

  18. Baresi sagt:

    man sollte ihn mit dem aargau zwangsfusionieren.

    Sie möchten unser Nachbarkanton werden, Herr Aarhus GF? Von mir aus, aber was machen wir mit diesen Basellandschäftlern und Solothurnern, die dazwischen liegen?

    Wieso ist eigentlich dieser Bareis plötzlich so scheissfreundlich? Und was wurde eigentlich aus de Bodega am Barfi

    HÖSCH! ALTE! WOTSCH LÄMPE?!

  19. Frau Götti sagt:

    Herr Baresi, ich versteh gar nicht wieso jetzt diese Schärfe da rein kommt.

  20. Max Power sagt:

    Zämestah. Zämehäbe. Zäme siege. Unterstütze den FC Thun Berner Oberland jetzt auch mit der Facebook-Kamera. #wahriliebi

    Der FC Thun bietet jetzt auch noch auf social Media für Ü50er ein Profilbildzusatz an.
    Die haben vergessen zu schreiben: Zäme abstige.

  21. Frau Götti sagt:

    Hoppla, der ging zu früh raus und außerdem fehlt da der Link.

  22. spitzgagu sagt:

    Lassen Sue bitte uns Solothurner aus dem Spiel, Herr Baresi. Eine Schlacht bei Dornach reicht uns völlig.

  23. zuffi sagt:

    Aha, Messi Herr briger. Und wegen ein wenig Rotlicht muss man gleich ein Komma falsch setzen?
    So wird das nie was mit dem Leuchten.

  24. Max Power sagt:

    ein Komma falsch setzen

    Sie haben gerufen Herr Zuffi? Ich bin Spezialist für solche Angelegenheiten.

  25. Lehrer Lämpel sagt:

    Lassen Sue

    Wer ist Sue Lassen, Herr Spitzgagu? Und warum zuerst der Nachname?

  26. Baresi sagt:

    Lassen Sie bitte uns Solothurner aus dem Spiel, Herr Baresi.

    ICH HABE NICHT DAMIT ANGEFANGEN, HERR SPITZGAGU UND FRAU GÖTTI. WAS KANN ICH DAFÜR, WENN DIESER AARHUS GF NICHT WEISS VON WELCHEN HABASCHEN BASEL-STADT UMZINGELT IST?! UND WENN DIESER LARS: L BEHAUPTET ICH SEI SCHEISSFREUNDLICH?! ICH BIN NUR HÖFLICH INTERESSIERT! KENNSCH RODDSCHER FEDERER: ITS NICE TO BE IMPORTANT BUT IT’S MORE IMPORTANT TO BE NICE

  27. Briger sagt:

    Regen Sie sich ab, Herr Baresi. Niemand will Sie mit Habschen fusionieren lassen, Herr Aarhus wollte nur spielen.

  28. dres sagt:

    Balkon… tststs… Uns reicht der Walliser oder der Welsche auf dem Tablet.

  29. Frau Götti sagt:

    Regen Sie sich ab, Herr Baresi

    Nein, nein, ganz im Gegenteil: lassen Sie alles raus. Wir sind immer für Sie da. Es ist jetzt eine sehr schwierige Zeit für Sie, und es hilft nichts, das in Sie reinzufressen!

  30. Newfield sagt:

    Also wenn ich den heutigen Fachblocktag so nachledere, lande ich gedanklich unweigerlich wieder beim frühmorgendlichen grande Grädel (der online leider schon “nicht mehr verfügbar” ist). But anyway, diese Balkonfixation – wir machen das allenfalls im Löscher …

    … wenn Sie verstehen, was ich meine, and cheers.

  31. Newfield sagt:

    Moment, Mann ist ja schliesslich Jahreskartenbesitzer. Et puis voilà quoi:

    Fussballgott Grädel
    Keine Kolumne

    Der Bund: Herr…

    Anonym: Kein Name bitte!

    B: Gut, wenn Sie meinen. Die Grädel-Kolumne, die unter anderem von Ihnen geschrieben wird, fällt diese Woche aus. Warum?

    A: Grädel gibt es gar nicht, er ist eine reine Kunstfigur. Seine Frau übrigens auch.

    B: Nun gut, das war anzunehmen. Also: warum ist Grädel heute unpässlich?

    A: Ganz einfach: die Situation gerät zunehmend ausser Kontrolle.

    B: Das müssen Sie jetzt ausdeutschen.

    A: Für die jetzige Lage ist Grädel nicht konzipiert. Erfolg, Titel, tralalla, das war schlicht und einfach nie vorgesehen im Drehbuch.

    B: Wirklich nicht?

    A: Ach kommen Sie! Die ganze schöne Corporate Identity, die man sich rund um YB geschaffen hat. Mit der wunderbaren Aura des ewigen Zweiten, mit so T-Shirts mit lustigen Sprüchen wie «no title since 1987» oder «Cupverdammi», und mit Hymnen wie «hüt heisi wieder mau gwunne», diese ganze Verlierer-Folklore ist kurzum kaputt und für die Katz, wenn diese Truppe so weiterkickt. Und Grädel ist genau in diesem Umfeld geboren worden, da kann man nichts machen. Sie von der Zeitung haben ja auch immer wieder gerne in diesen Kanon eingestimmt, nicht wahr?

    B: Spüre ich da leichte Frustration bei Ihnen?

    A: Grädel ist nun einmal der Typ «glücklicher Verlierer». Der Tscholy halt, der allen verzeiht, auch wenn sie ihm jahrelang auf den Zehen rumgetrampelt sind. Jedes Jahr hat er sein kleines Erfolgserlebnis, Donezk, Kiew, vielleicht ein schöner Heimsieg gegen Basel, aber am Schluss scheitert er dann halt immer wieder. Aber in Bern mag man solche Typen einfach.

    B: Murat Yakin hat YB quasi schon zur Meisterschaft gratuliert – jetzt kann wirklich kaum noch etwas schiefgehen

    A: Das ist ja das Schlimme! Mal ehrlich: Sehen Sie so einen Typen wie Grädel auf einer Meisterfeier? Weiss der überhaupt, was man da so macht und will der überhaupt dorthin, an so einen Menschenauflauf mit mutmasslich halbgaren Bratwürsten, schalem Bier und profilierungssüchtigen Politikern als Gratulanten? Ich weiss nicht.

    B: Gute Frage. Kommt er nächste Woche zurück?

    A: Mal schauen. Vielleicht verliert YB auch mal, und Basel gibt sich endlich wieder ein bisschen Mühe. So ein kleines bisschen Hoffnung auf Normalität ist zum Glück noch da. Spätestens nächste Saison, wenn dann alle guten Spieler verkauft sind, kann man hoffentlich wieder normal weiterarbeiten.

    B: Danke Herr…

    A: Keine Namen!

  32. Alleswisser sagt:

    Et puis voilà quoi:

    merci

  33. imi sagt:

    Guten Morgen. Irgendwie fand ich die Diskussionen hier erfrischender, als YB noch nicht so erfolgreich war. Wobei das kann ja auch diese Saison noch kommen. Oder sonst reden wir halt über den VHS.

  34. clanam sagt:

    Am besten einfach ennet der Strasse nachfragen, falls und wenn ein Balkon benötigt wird 🙂

    hoppyb

  35. Lars: L sagt:

    HÖSCH! ALTE! WOTSCH LÄMPE?!

    Ja gerne, lieber Herr Baresi. Dieser Erfolg überfordert mich total.

  36. Frau Götti sagt:

    Irgendwie fand ich die Diskussionen hier erfrischender, als YB noch nicht so erfolgreich war.

    Dieser Erfolg überfordert mich total.

    Was sind Sie denn für Grännis?

  37. imi sagt:

    Sagen wir mal so, Frau Götti. Ich übe mich noch in Demut bis der Mist gekarrt ist. Dann ist mir die Art der Diskussion egal. Ich habe mich einfach noch nicht an diese Euphorie gewöhnt.

  38. Briger sagt:

    Die Euphorie war vor 9 Jahren grösser. Ich fänds toll, wenn die Hütte gegen Basel mal wieder voll wäre. Euphorie, jetzt oder nie.

  39. zuffi sagt:

    Hütter voll gegen Basel?
    Grad sooo viel Vorsprung haben wir dann doch nicht.

    Ach, es ist schon spät.

  40. Alleswisser sagt:

    schwaches Dortmund gegen Salzburg. Immerhin war Bürki gut. Wobei sein Gesichtsausdruck momentan eher Kreis- statt Weltklasse ausstrahlt. Damit wird er Sommer nicht verdrängen, Hoffe somit weiterhin auf HItz als Goalie Nr 1 bei der WM.

  41. nadisna sagt:

    Die Euphorie war vor 9 Jahren grösser.

    Finde ich nicht unbedingt, aber wir alle sind 9 Jahre weiser.
    Will heissen: geniessen und schweigen (noch).

    Hopp YB!