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Barmherziger Ballkünstler

Rrr am Mittwoch den 13. September 2017

Patrice Evra beschenkt Obdachlose. Und erntet einen Shitstorm.

Evra hat 81 Länderspiele für Frankreich bestritten, er war ein Star bei Juve und ManUtd. Mit 36 Jahren hat er Anfang Jahr bei Marseille angeheuert. Seine Leistungen sind durchzogen, zuletzt wurde er am Sonntag nach der Heimniederlage gegen Rennes kritisiert.

Tags darauf spazierte Evra durch die Stadt, verteilte Nahrung an Obdachlose und dokumentierte die Aktion auf Instagram. “Das Traurige war, dass ich in knapp einer halben Stunde zwölf Obdachlose angetroffen habe”, berichtete Evra.

Die Aktion kam nicht bei allen gut an. Fans monierten, Evra solle sich auf seinen Job konzentrieren, statt den Gutmenschen zu markieren. Die Zeitung “Ouest France” kommentierte: “Kann man von Grosszügigkeit sprechen, wenn ein Spieler, der pro Monat eine Viertelmillion Euro verdient, ein paar Brosamen verteilt? Und warum tut er es nicht einfach? Warum feiert er sich damit noch in den sozialen Medien?”

Evra sieht das anders. Auf Instagram schreibt Ihr den Followern: “Und was habt Ihr heute getan? Habt Ihr jemandem geholfen? Oder habt Ihr einfach rumgejammert und jemandem anderen die Schuld gegeben?”

(Foto: instagram.com/patrice.evra)

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11 Kommentare zu “Barmherziger Ballkünstler”

  1. Herr Maldini (C) sagt:

    Schön, was Evra machte. Aber mir geht es heute schlecht und ich habe keine Kraft für so etwas.

  2. Newfield sagt:

    Messi Herr Maldini (C), ein ehrlicher und schöner Kommentar von einem Captain.

  3. Rrr sagt:

    Kopf hoch, Maldi, theres always next season.

    Apropos Champions league: Hallo liebe Freunde vom “Blick”, das wäre doch eine Geschichte für Euch.

    Das kommt Euch spanisch vor? Marco Asensio von Real Madrid fehlt heute gegen Nikosia, weil er beim Beinrasieren schnitt, was zu einer Infektion führte.

  4. Max Power sagt:

    Ich hätte auch noch eine Geschichte, eben waren Ivo Rüthemann und Sven Leuenberger im Gespräch beim Zytglogge. Anscheinend soll Ivo beim Z engagiert werden.
    Die Möglichkeit besteht aber auch, dass es dem Leuenberger in Zürich nicht gefällt und er deshalb von Bern aus arbeitet.

    Oder Leuenberger eröffnete eine Konto bei der Zähringer Privatbank.

  5. Blick sagt:

    Wort für Wort wäre toll, HeRrr.

  6. Rrr sagt:

    Mäudu, gsesch, Mäxxu hett Dir ä Topschtory! So schnäu geits im Läbe. Irgendeinisch figgts ds Glück eim, wiemer z Rothrischt unger … warum schpreche ich eigentlich Berntütsch? Vielleicht sollte ich doch nicht eine ganze Tablette zum Zmittag nehmen.

  7. Max Power sagt:

    Der Einlass ins Stadion ist ab 2005 Uhr möglich. Nach dem Spiel werden die Gästefans max. 30 Minuten im Sektor zurückbehalten. Wir bitten Sie, sich an die gültigen Verhaltensregeln im Stadion zu halten

    Die Berner Polizei ist gerissen, schreiben extra eine Faninformation um die Partizan Fans dann erst auf die 2. Halbzeit reinzulassen.

    Hopp YB

  8. Herr Maldini (C) sagt:

    Leuenberger macht sicher Home Office, Herr Power. Das ist doch heutzutage modern! Ich zum Beispiel bin nur noch selten auf der Redaktion des Runden Leders, es ist einfach angenehmer vom eigenen Bett aus zu arbeiten. Zudem gehen mir die Leute im Büro auf die Nerven, aber behalten Sie das bitte für sich.

  9. Briger sagt:

    Das ist super, Herr Maldini. Sie gehen uns auch auf die Nerven, aber behalten Sie es für sich.

  10. Natischer sagt:

    Ich fänds noch angebracht, wenn sich auch ausserhalb des Stadions alle an die gültigen Verhaltensregeln hielten.

    Das gilt sälpferstäntli nicht nur für die Partizanen.

  11. Haerzbluet sagt:

    Wir bitten Sie, sich an die gültigen Verhaltensregeln im Stadion zu halten

    Wie im Wankdorf gibt es “gültige” Verhaltensregeln? Ist mir noch nie aufgefallen!

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