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Unterwegs zur Heiligsprechung

Rrr am Montag den 27. Februar 2017

Rundes Leder Selbsttest: Wie werde ich zur Klublegende?

Der spanische Verteidiger César Azpilicueta möchte ein Vereinsheiliger von Chelsea werden. “Ich bin mit Chelsea Meister geworden, habe die Europa League gewonnen und den Ligapokal – aber klar, die Champions League fehlt mir noch. Ich arbeite daran.”

Gut, die Hürde ist hoch. Manch einem würde es schon reichen, eine Klublegende in der Schweizer Super League zu werden. Wie das geht? Absolvieren Sie unseren Selfcheck. Ab 51 Punkten sind Sie im voll im Rennen. Los gehts!

– Ich schiesse in den ersten drei Spielen fünf Tore. (4)
– Nach einem Europacupspiel in Sowieso gebe ich den Fans eine Runde aus. (8)
– Ich schiesse in den ersten drei Spielen fünf Tore und schwöre dem Klub anschliessend ewige Treue. (7) (Obacht: Die Punkte verlieren Sie beim Last-Minute-Transfer nach X in der nächsten Transferperiode)
– Ich kann die Vereinshymne auswendig und nehme meine Kinder mit zum Feiern vor die Fankurve. (1)
– Ich kann keinen geraden Pass und stehe meistens falsch, renne aber unermüdlich die Seitenlinie rauf und runter. (9)
– Ich habe eine extrem hübsche Freundin. (1)
– Bei TV-Interviews spreche ich frei von der Leber weg. (3)
– Wenn ich gesperrt bin, verfolge ich das Spiel im Ultra-Block. (7)
– Im Ultra-Block zünde ich auf Wunsch der Fans ein Pyro. (1400)
– Meine Frisur ist Stuhl. (1)
– Meine Frisur ist extrem Stuhl. (9)
– Bei der Vertragsunterzeichnung küsse ich das Vereinswappen. (0,5)
– Ich bin schwer vermittelbar und verkaufe das den Fans als Treue zum Verein. (9)
– Wegen einer kleinen Schürfung lasse ich mir einen Turban um den Kopf binden und spiele so das Spiel zu Ende. (100’000)

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28 Kommentare zu “Unterwegs zur Heiligsprechung”

  1. Irgend Einisch sagt:

    nehme meine Kinder mit zum Feiern vor die Fankurve

    Das sollte eher -1898 Punkte geben

    Bei der Vertragsunterzeichnung küsse ich das Vereinswappen.

    Wenn er da noch Tränen in den Augen hat, gibts +1898 Punkte.

  2. Problemfan sagt:

    – Ich bin schwer vermittelbar und verkaufe das den Fans als Treue zum Verein. (9)

    Wölfli oder Cecca?

  3. Harvest sagt:

    Meine Frisur ist extrem Stuhl. (9)

    Oh, ich bin auf dem besten Weg zur Klublegende.

  4. Frau Götti sagt:

    Haben Sie unsere Qualitätszeitung schon konsultiert?

    Stellt sich die Frage: wie? «Kontakte», sagt Chappi. Er hätte auch sagen können: Berufsgeheimnis. Denn es mutet schon ein bisschen abenteuerlich an, einen Spieler im Kongo zu entdecken! «Nein», sagt Chappi.

  5. dres sagt:

    Ich habe nach dem 3:3 eine Thunwurst runter gewürgt gespült. Das sollte viele Punkte geben. Und nach dem 4:3 habe ich gejubelt. Das sollte auch viele Punkte geben.

  6. Rrr sagt:

    Was mir Sorgen macht: Als Assalé nach Bern kam, war er 167 cm. Gestern Sonntag war er laut Max Kern vom SonntagsBlick nur noch 165 cm. Es scheint mir, dass der Ivorer noch rasanter schrumpft als die Auflage des Blick. Wenn er denn schrumpft. Vielleicht dachte sich Max Kern auch nur, der ist ja genau gleich wie ich, und hat deshalb 165 cm geschrieben. Wo war ich stecken geblieben? Ah genau: Hopp YB!

  7. Durtschinho sagt:

    Wenn es ausnahmsweise mal nicht der Schiri ist, der YB kleinmacht, dann sicher die Leute von der Presse. Meine Meinung!

  8. Max Power sagt:

    In nur 112 Minuten hat der Ivorer Roger Assalé (23) YB vier Punkte beschert.

    Aus meiner Sicht hat er nur 1 max 2 Punkte gesichert. 1 gegen St. Gallen, aber gegen GC hat Hoarau mit seinem Siegestor die 3 Punkte geholt, also eigentlich ist es ja immer das team. Mit den beiden Toren von Assalé hätte es ja nur zu einem Unentschieden gereicht…. item Fussball ist ja sowieso ein Teamsport. MM

  9. spitzgagu sagt:

    Gopferdelli, nur 19 Punkte – deprimierender Wochenstart.

  10. Rrr sagt:

    Ich teile Ihre Meinung, Herr Power. Bemerkenswert ist aber sicher, dass Assalé alle 37 Minuten ein Goal schiesst. Da können Doumbia und Hoarau einpacken.

  11. Durtschinho sagt:

    Kann jemand von der Redaktion bitte so eine Grafik zeichnen, wie es aussieht, wenn Assalé alle 37 Minuten ein Tor schiesst, und ausrechnen, was das für die relevanten Wettbewerbe bedeutet, so eine Extrapolarisierung oder wie das heisst, Sie wissen schon?

    Es reicht mir, wenn der Beitrag erst nach dem Mittag erscheint!

  12. Rrr sagt:

    Wobei, praktisch ist es schon – da kann man zwischendurch immer 36 Minuten lang gemütlich plaudern und saufen, weil der Assalé schiesst ja nur alle 37 Minuten ein Goal.

  13. Lars: L sagt:

    Vor allem ist man bei einem Tor nicht gerade am Pissoir wenn man extrapullieren kann.

  14. Herr Lich sagt:

    Mit einer summarischen Berechnung bin ich für Renato Tosio auf 0 Punkte gekommen. Wahrscheinlich gelten im Randsport andere Gesetze.

  15. Rrr sagt:

    Gelb gegen Herr Lich wegen Provozierens. Ausserdem sehen Sie unasiert aus, was soll das? Item.

  16. Herr Lich sagt:

    Ich habe die Rechnung nun auch noch für Lew Jaschiin gemacht. Er kriegt dank Walentina Jaschina immerhin einen Punkt.

  17. Rrr sagt:

    Neulich wollte ich in Ruhe eine CD hören, aber das ging ja nicht, weil Roger Assalé schiesst alle 37 Minuten ein Goal! Deshalb musste ich nach 36 Minuten kurz die Pausentaste drücken.

    * aufdieuhrguck *

    Ah, gleich ist es wieder so weit.

  18. Durtschinho sagt:

    Hallo, ist es eigentlich so, dass das dann mit den 37 Minuten ab Anpfiff ist, oder kann es auch mal z.B. ein Tor in der fünfte Minute geben, und dann folglich in der 42.?

  19. dres sagt:

    Einfach nur so damit Sie alle am Boden bleiben: Alle 37 Minuten ist nicht wirklich extrem gut. Was macht er eigentlich dazwischen, Ihr Wunderknabe?

  20. Durtschinho sagt:

    Hallo Herr dres, wollen wir ihn dann zu uns locken im Sommer?

  21. Rrr sagt:

    Was macht er eigentlich dazwischen, Ihr Wunderknabe?

    Zähne putzen, Fingernägel schneiden, einkaufen, Freunde treffen – was man halt so macht.

  22. dres sagt:

    Herr Durtschinho, wir beobachten besser noch ein wenig. Wenn er seine Torquote nicht erhöht, reicht er eher nicht. Zudem haben wir mit Steffen schon so einen Gartenzwerg. Aber gut vielleicht steigert er sich ja noch auf unser Niveau.

  23. Durtschinho sagt:

    Ok. Ich habe mir gerade noch überlegt, dass Reni ja fast gleich tönt wie der Name des neuen Maskottchens, da hat ja die Arbeitsgruppe «Rheini» angedacht!

  24. dres sagt:

    Rheini, stimmt, das ist einfach unglaublich genial. Was machen wir mit Vali? Holen wir den zurück, um noch mehr verklärte Schwiegermütter und Brigers ins Stadion zu holen?

  25. Durtschinho sagt:

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir die Sache mit Vali erst im allerletzten Moment, wenn man das Transferfenster quasi schon zuklappen hört, aus dem Sack lassen, und zwar mit so einer Videoeinspielung (Hintergrund: Brandenburger Tor?), die wir unseren Fans vor dem Match zeigen!

    Ich lobe mich und uns ja ungern, aber auf die Idee muss man zuerst mal kommen.

  26. dres sagt:

    Wir als Retter von Vali. Ich freue mich schon auf die Dankesbriefe, die rührenden Kommentare und Gratulationen von allen Seiten. Vielleicht komme ich dafür sogar kurz von den Bahamas nach Basel.

  27. Durtschinho sagt:

    Wir machen ja das alles für den Sport, aber dass uns das Volk dann derart viel Liebe entgegenbringt, ist halt eine Begleiterscheinung unseres Engagements.

  28. dres sagt:

    Genau, für den Sport. Wenn die in Bern solche Leute hätten, dann wäre YB vielleicht sogar einmal halbwegs gefährlich.