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Wo ist Maldini?

Herr Maldini am Samstag den 10. Dezember 2016

Willkommen zum grossen Fifa-Museum-Testbericht.

2016-12-03-15-58-24Da unser Vetter Gianni das Museum schon wieder schliessen will, besuchte das Runde Leder noch schnell das Erbe von Onkel Sepp. Die Anreise erfolgt am besten bequem per Zug, so kommen Sie einerseits in den Genuss des neuen Teils des Zürcher HBs, andererseits können Sie auch den Bahnhof Zürich Enge bestaunen, dessen Architektur etwas an den Führungsstil von Infantino erinnert. Von dort müssen Sie nur noch über die Strasse und schon sind Sie beim Fifa World Football Museum.

Einmal drin, bezahlen Sie den bescheidenen Eintrittspreis von 24 Franken und verstauen ihr Gepäck in der Garderobe. Das RL wählte Schliessfach “Litmanen” (ältere Leser erinnern sich). Jetzt kann es losgehen!

untitledSie beginnen in einer Mini-Arena, in welcher sämtliche Nationaltrikots der Fifa-Mitglieder präsentiert werden (sieht hübsch aus) und erfahren anschliessend viel Altes und Neues über die Geschichte des Füessballs und der Fifa selber (auch das ist ordentlich präsentiert).  

Eine Etage tiefer gehen Sie sämtliche Weltmeisterschaften der Männer und Frauen durch und bestaunen zahlreiche Memorabilien. Dass Paolo Maldini nirgends vorkommt, enttäuscht Sie masslos, aufmuntern tun Sie sich deshalb, indem Sie sich die Highlights von Halbfinal und Final der WM 2006 zu Gemüte führen (HF: GER 0-2 ITA, F: ITA 5-3 FRA n.P.). Weiter können Sie in die Rolle von Dani Wyler & Co. schlüpfen, sich als Schiedsrichter beweisen oder ein Selfie in die weite Welt hinaus schicken. Abgerundet wird dieser Teil mit einem kurzen Film.

untitledDer Rest ist dann nicht mehr so spannend. Es geht um die Volunteers, die Songs zu den Weltmeisterschaften (viele davon sind ja schrecklich), Sie können in der Kinderecke basteln oder den Nachwuchs auf dem interaktiven Parcours zum Weinen bringen, wenn Sie das möchten. Am Schluss müssen Sie noch durch den Museumsshop, und da taucht er dann doch noch auf, der Maldini: Eingerahmt, unterschrieben und leider viel zu teuer für einen RL-Redaktor.

Alles in allem kommt der fussballaffine Mensch in diesem Museum auf seine Kosten, aber es hat halt seinen Preis. Als RL-Leser ist ein Besuch natürlich Pflicht, die Redaktion empfiehlt einen solchen mit 1898:0 Stimmen.

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5 Kommentare zu “Wo ist Maldini?”

  1. Lars: L sagt:

    Ein fantastischer Beitrag! Ich bin sicher, die halbe RL-Leserschaft ist nun gerade in Zürich und hat vor lauter Faszination Fussball keine Zeit zum Kommentieren.

  2. Halbe Leserschaft sagt:

    Nein, nein. Es hat uns nur die Stimme verschlagen ob so vielen Maldinibildchen mit dem (falschen?) Maldini drauf.

  3. Rrr sagt:

    Sepps Mausoleom! Sehr schöne, Herr Maldini.

  4. Herr Shearer sagt:

    Wunderschön! Man möchte gleich alles stehen lassen und in dieses Zürich fahren!

    OT: die Premier League heute. Die Drei muss stehen!

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  5. Alleswisser sagt:

    keine Zeit zum Kommentieren

    nein, BULI Sperrzeit!

    Vielen Dank Herr Maldini. Fantastischer Beitrag. Einzige (kleine) Kritikpunkte: 1) bei der Schliessfach-Auswahl wäre Jacky Fatton die bessere Wahl gewesen 2) Ein Hope Solo Bezug aus dem Museum hätte mich persönlich gefreut. Wobei ich hiermit mich nun nicht plötzlich zum Frauenfussball bekennen will…

    … Hope Solo ist ja bekanntlich eigentlich ein Mann in einem (sehr attraktiven) Frauenkörper!