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Kulante Kündigung

Val der Ama am Dienstag den 23. August 2016

Wahre Fans verzichten für ihren Verein auf Lohn und Arbeit.

Wenger

Der FC Arsenal ist mit einem 3:4 gegen Liverpool und einem 0:0 bei Leicester eher schlecht in die neue Saison gestartet. Kein Wunder, meinen Fans und Medien, denn schliesslich habe Arsenal auf die neue Spielzeit kaum Geld in neue Spieler investiert und die braucht es für den seit Jahren ersehnten Meistertitel natürlich unbedingt.

Wir schauen nach und meinen: Stimmt. Die Transferausgaben belaufen sich inkl. Xhaka tatsächlich auf lächerliche 52 Mio. Euro – im Vergleich zur Konkurrenz zum Beispiel aus Manchester nur Kleingeld.

Nach dem Spiel gegen Leicester hat sich Wenger dann den Medien erklärt: „Ich verstehe nicht, warum Sie sagen, ich würde nur ungern Geld ausgeben. (…) Geld bedeutet nicht gleich Qualität. Geld ausgeben und dafür auch einen Top-Spieler bekommen – das ist der Unterschied und dazu sind wir auch bereit. Ich werde 346 Millionen Euro für einen Spieler ausgeben – wenn ich den Spieler finde und wenn ich 346 Mio. Euro habe. Wir sind ein Verein mit rund 600 Mitarbeitern und müssen uns auch entsprechend verantwortungsvoll verhalten“, so der 66-Jährige.

Ein Angestellter des Fanshops hat die Botschaft ziemlich missverstanden und daraufhin spontan seinen Job gekündigt. Auf Twitter publizierte er gestern sein Kündigungsschreiben und dort steht: “Ich verdiene 7,20 Pfund pro Stunde, das ergibt total 14’040 Pfund im Jahr. Walcott verdient in der Woche 10x mehr. Aber jetzt, da der Verein mein Gehalt nicht mehr stemmen muss, hat er hoffentlich Geld für gute Spieler.”

Brief

Wir nehmen mal an, die Geschichte hat sich wirklich so ereignet. Ah, und ab sofort verzichtet auch Herr Rrr auf Honorar und Spesen, weil schliesslich braucht YB noch wen auf hinten rechts.

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12 Kommentare zu “Kulante Kündigung”

  1. Rrr sagt:

    ab sofort verzichtet auch Herr Rrr auf Honorar und Spesen

    Geht in Ordnung. (Wenn der Nettolohn im Gegenzug angepasst wird.)

  2. dres sagt:

    Sauberer Abschiedsbrief, kann man sagen. Aber müssen die Brexitler Kündigungsschreiben nicht unterschreiben? Egal, der Mann ist im Thuner Fanshop herzlich willkommen.

  3. Val der Ama sagt:

    Haben Sie denn überhaupt Geld für neue Spieler, Herr dres?

  4. Harvest sagt:

    Neue Spieler werden überschätzt, wichtig ist gutes Personal in den Fanshops. MM.

  5. dres sagt:

    Nein, Herr der Ama, aber für einen Kiosk-Angestellten reicht es. Wann schieben Sie uns wieder mal einen Spieler zur Therapie rüber? Idealerweise einen Unverletzten, wenn es geht – von mir aus auch mit Fischgeschmack.

  6. Frau Götti sagt:

    Dieser Angestellte ist ein Gränni.

  7. zuffi sagt:

    In ca. 5-6 Monaten können Sie einen unserer ehemaligen Angestellten zwecks Sammlung von Spielpraxis von einem Bundesligisten ausleihen, Herr dres.

  8. Rrr sagt:

    Ah, Herr der Ama, ich habe ein Gedicht für Sie geschrieben.

    Primasens war Nonsense.
    Heidenheim ‘ne grosse Pein!
    Auch Münster und Saarbrücken
    hatten ihre Tücken.
    und jetzt, der letzte Hottentotte
    Klopft die Finken auf dem Land.
    In Lotte.

  9. dres sagt:

    Danke, Herr Zuffi, das ist sehr nett. Das ist dann auch ein guter Zeitpunkt, wenn wir uns mit Vaduz um den vierten Platz balgen.
    *überleg*
    Wenn Vaduz tatsächlich Vierter wird, darf im Prinzip – je nach Cupsieger – auch noch der Sechste europäisch nächstes Jahr. So ähnlich wie beim Deutschen oder Spanier.

  10. Val der Ama sagt:

    Danke, Herr Rrr, Danke.

  11. Briger sagt:

    Schöne Trikots, Herr VdA!