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Calcio alla bolognese

Natischer am Freitag den 20. April 2012

Viele bekommen von diesem Calcio ja gar nicht genug und fahren auch noch nach Bologna.

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Anreise
Die Universitätsstadt Bologna (11) erreichen Sie mit dem Zug in nur 50 Minuten ab Parma. Mit dem Auto dauerts auf der 4spurigen Autobahn je nach Modell etwas länger. Bitte beachten Sie, dass die eher extrovertiert bekleideten und offensiv geschminkten Damen bei der Autobahnausfahrt keine Zeitungen verkaufen.

Stadt
Bologna hatte als erste Stadt überhaupt eine Uni, ist auch heute noch voller Studenten und hat eine eigene Reform. Über das Bisschen Lauben von Bern lächelt Bologna, verfügt es doch über 40 km überdachte Trottoirs, die zudem so hoch gebaut wurden, dass man hindurchreiten konnte. Kulinarisch sei an dieser Stelle auf das Eataly verwiesen: Hier können Sie Bücher kaufen und gleichzeitig jegliche italienische Spezialitäten konsumieren. Schiefe Türme (12, 14) gibts nicht nur in Pisa. Im Centro Storico herrscht Einbahnverkehr, ohne Navi könn(t)en Sie unghür im Gaggo herumfahren.

Stadion
Das Stadion Renato Dall’Ara liegt ungefähr auf acht Uhr Bolognas. Sie erreichen es mit der Buslinie 14 direkt ab Zentrum. Jedoch nur, falls Sie nicht 2 Stationen zu früh aussteigen und viele der oben erwähnten Kilometer Lauben eigenäugig erkunden. Andererseits sind Italiener höflich und lachen erst über den Touri, der sich verlaufen hat, wenn er davontrottet. Der Einheimische fährt mit dem Roller (9) zur Partita.
Von aussen erinnert das Gemäuer (1) an alles andere als an ein Stadion und innen ist es v.a. alt. Den Plastikschalensitzen (4) haben die letzten ca. 55 Jahre an der Sonne etwas geschadet: Sie zersetzen sich; was dazu führt, dass sich erwachsene Männer nach dem Spiel gegenseitig das Füdlen tätschen den Staub von den Hosen klopfen. Das Catering (3) ist unterirdisch, aber dafür teuer: 1 Cola + 1 Fanta + 1 Panino, das den Frau-Pfammatter-Test niemals bestanden hätte, kosten €12. Das, was wir im Wankdorf Sektor C nennen, kostet in Bologna €36.-, Frauen zahlen auch hier nur €15. Dass das Stadion auch hier nur halbvoll ist, hat den Vorteil, dass man sich anderswo hinsetzen kann, wenn der Sitznachbar diese Sache mit dem Duschen für deutlich überbewertet hält.

Der Bologna Football Club, lies: Futebol Glöb, spielt in Rot-Blau, das deshalb von Natischers unterstützte Palermo gewann jedoch 3:1. Dies nach einer 1:0-Führung Bolognas plus 300%iger Chance aufs 2:0. Klassisch veryoungboyst, Sie haben vielleicht schon davon gehört.

Wenn auch Sie, geschätzte Ledernde, an dieser Stelle von fussballerisch beeinflussten Reisen berichten möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an unsern zuständigen Redaktör.

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27 Kommentare zu “Calcio alla bolognese”

  1. Dr. Acula sagt:

    Sehr Schöne, Herr Natischer.

  2. Khathran sagt:

    Ein ausgesprochen spannender und unterhaltsamer Bericht, mon Nati-cher!

    ihre beiträge bezeugen jederzeit ihre unübertroffene eloquenz und sprachliche finesse und natürlich ihren fussballerischen verstand. sie sind stets überraschend und unterhaltsam, omnipräsent und ein rundes leder ohne sie unvorstellbar. dabei bleiben sie immer bescheiden und bodenständig einer wie du und ich alle anderen grossartigen fussballbegeisterten menschen auf diesem planeten. ihr ruf und ihre meriten sind legendär und werden dereinst im grossen buch der blog-geschichte aufgehen.

    Zinggg

  3. Tom Bombadil sagt:

    Ferien im Zeichen des Fussballs, sehr schön Herr Natischer.

  4. Pipistrella sagt:

    Für mich bitte die Pizza.

  5. Khathran sagt:

    Sie haben sich doch hoffentlich für die salsiccia di mora romagnola della macelleria zivieri alla piastra entschieden, Herr Natischer?

    Denn Sie wissen ja: Chi lascia la strada vecchia per la nuova, sa quel che lascia ma non quel che trova.

    In diesem Zusammenhang öffne ich grad spontan eine Büchse Holsten.

  6. Fanny Canapée sagt:

    Für mich bitte die Pizza.

    Ich kriege die Calcione und dazu ein Glas Schianti. Könnte ich das ganze mit Rukkola haben?

  7. Shearer sagt:

    Calcio alla bolognese

    Sehr schön, Herr Natischer. Gibz das auch in einer vegetarischen Variante?

  8. Tom Bombadil sagt:

    Iio woolio una pizza kuatrostazioni, graziie.

  9. flYBoy sagt:

    anggepermeperfawoore!

  10. Herr Maldini sagt:

    Herr Shearer, sie sind Vegetarier? Hahaha!

  11. Uschi sagt:

    Ich bin zwar spät dran, aber immerhin.

    Unser Redaktor Herr Natischer feiert einen wichtigen moralischen Etappensieg.

    Bacioni, mon Nati-cher!!!

    Ich bin richtig stolz darauf, dass wir beide mal zusammen …

  12. Bäne II sagt:

    Per me unadue grande birrae
    Salutte

  13. Val der Ama sagt:

    Herr Shearer bereist Osteuropa und England, er hat keine Ahnung von Kulinarik.

  14. Uschi sagt:

    Das hingegen scheint mir therapiebedürftig:

    … spielt in Rot-Blau, das deshalb von Natischers unterstützte Palermo gewann jedoch …

    Ich glaube, ohne diese Fixierung wäre das Leben komfortabler.

  15. Tom Bombadil sagt:

    Kulinarik? Ist das die Karibik für Arme?

  16. Dr. Acula sagt:

    Das Leben im Allgemeinen könnte komfortabler oder Grossartiger sein. Meine Meinung.

  17. Natischer sagt:

    keine Ahnung von Kulinarik

    Herr Shearer kann Bier, muss ich hier einwerfen.

  18. Pelocorto sagt:

    keine Ahnung von Kulinarik

    Herr Shearer kann England. Und kurze Haare. Und Brille.
    Herr Shearer macht keine Fehler.
    Ich danke Ihnen.

  19. flYBoy sagt:

    Herr Shearer macht keine Fehler

    Herr Shearer fant für YB, hahahaHAHAHA!

  20. Shearer sagt:

    Herr Shearer spielt nächste Saison europäisch. Wenn Chrigel will, sogar mit zwei Vereinen.

  21. Natischer sagt:

    Hier noch rasch mein Lieblingszitat von Fahrni Rüedu am gestrigen Radio-Gäubschwarz-Geburi-Party-Fantalk: “Ja, ich kannte die Worte ‘dominant’ und ‘kompakt’ schon vorher. Aber jetzt kenne ich sie besser.”

  22. sitting dino sagt:

    so, hallo, guten abend allerseits. für mich auch gerne die pizza. danke.

  23. Aarhus GF sagt:

    fahrni rüedu oléolé!!

  24. Pelocorto sagt:

    Eigentlich schade, dass uns Herr Natischer verlässt. Überraschend kommt der Wechsel aber nicht.

    – Mehrjährige journalistische Erfahrung
    – Hohe Boulevard-Affinität
    – Gutes Netzwerk in der Region Bern und in der Westschweiz

  25. Newfield sagt:

    Unglaublich und unfair, dass die diese Stelle überhaupt noch ausschreiben. Das hätte rasch und unbürokratisch via Twitter (die Adresse @Herr_Natischer sollte bei R*ng**r ja mittlerweile bekannt sein) erledigt werden können.

    Ansonsten finde ich Foto 8 noch interessant.

  26. zuffi sagt:

    Kompakt halt, Herr newfield.

  27. Linienrichterlaufwegeanalyseassistent sagt:

    Tatsächlich eine Bachelorarbeit wert *ECTS-Punkte-kalkulier*.