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"Beim wunderbaren 1. FC Union Berlin"

Natischer am Donnerstag den 19. November 2009

Unser treuer Leser Herr Briger hat noch einen Koffer in Berlin. Erleben Sie hier weltexklusiv seine zweiteilige Serie “Fussball in Berlin”.

 


Anreise
Per Zug aus der Schweiz Ankunft am Bahnhof Zoo oder Hauptbahnhof. Von dort mit der S3 Richtung Erkner. Aussteigen an der Haltestelle Köpenick und dann zu Fuss der Masse hinterher in rund 10 Minuten zum Stadion An der Alten Försterei. Im Dunkeln besonders lustig, da man eine Abkürzung durch ein unbelichtetes Waldstück nehmen kann. Deshalb am Besten auf der Strasse bleiben und ein bisschen länger laufen.

Aufenthalt
Am Besten verbinden mit einem 3-4-tägigen Aufenthalt. Berlin hat schliesslich viel zu bieten in Sachen Kultur und Geschichte.

Stadion
Das Stadion An der Alten Försterei entstand 1920 als Ersatzspielstätte für den SC Union Oberschöneweide (den Vorgängerverein des 1. FC Union). 1966 wurde der 1. FC Union Berlin gegründet. Das Stadion wurde mehrmals saniert und 2008/2009 in einer Ersten Umbauphase unter der Mithilfe von 2’000 freiwilligen Helfern in fast 140.000 unentgeltliche Arbeitsstunden umgebaut. Was dem Verein rund 3 Millionen Euro Kosten ersparte. Während der Bauphase wurden neben dem Bau der Dachkonstruktion sowie der Rasenheizung auch die Stehränge und viele umliegende Funktionsgebäude bzw. Geländer und Zäune saniert. Um die von der DFL geforderten Sitzplatzkapazitäten zu erfüllen, wurden im Stehplatzbereich des „Pufferblocks“ (der Trennzone zwischen den Heim- und Auswärtsfans) temporär Klappsitze installiert. Aktuell fasst das Stadion 18’950 Plätze, davon rund 16’500 Stehplätze. In einer zweiten Umbauphase, voraussichtlich ab Mitte 2010, soll eine neue Haupttribüne mit 3.700 Sitzplätzen und 38 Logen errichtet werden.

Tickets
Die aktuellen Preise für Vollzahler bewegen sich im Moment zwischen 9 und 25 Euro. Die Tickets werden per Post zugeschickt. Wenn aber nicht gerade Ostvereine oder aber Vereine mit einer grossen Anhängerschaft in der ganzen Republik, wie St. Pauli, kommen, sollte es vor Ort noch Tickets geben.

Verpflegung im Stadion
Von mir nicht getestet, denn wenn man ein Mal einen Platz ergattert hat auf den Stehplätzen, gibt man den freiwillig nicht mehr her. Es gibt aber Bier, Würste, Brezeln und allerhand Zeugs.

Verpflegung in der Stadt
Berlin ist gross, irgendetwas, das Ihnen schmeckt, werden Sie wohl finden.

Bitte beachten: Wer auf seinem Stehplatz das ganze Spielfeld sehen möchte, sollte möglichst frühzeitig anreisen, da sowohl die Besitzer einer Karte, als auch die Käufer den selben Eingang benutzen müssen. Vor dem Spiel schallt Nina Hagens Hymne „Eisern Union“ durchs Stadion und alle machen mit. Gänsehautstimmung pur.

Oléolé, Herr Briger! Wenn auch Sie, liebe LederInnen, gern an dieser Stelle von Ihren Auswärtsfahrten berichten möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an unsern zuständigen Redaktör.

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24 Kommentare zu “"Beim wunderbaren 1. FC Union Berlin"”

  1. Baresi sagt:

    OT

    Herr Hetz, herzliche Gratulation zum Sieg am Freitag:

    Ist der FCB gegen den FCZ Favorit?
    Mir ist derzeit nicht bange, dass wir zu Hause ein Spiel verlieren könnten. Im Moment gewinnen wir auch die Spiele, in denen wir nicht so gut spielen – das ist eine Mentalität, die ich sonst nur von Bayern kenne.

  2. Svon Hetz sagt:

    Hören Sie sofort auf zu defätieren, nur um nachher doch zu gewinnen!

    Zu diesem oléolé Bericht: Trifft es zu, Herr Briger, dass, wie mir Herr Wi Xeit, der sich in letzter Zeit hier nicht mehr zu melden scheint – Notiz an mich selbst: Herr Wi Xeit in Madrid verprügeln – äh, jetzt hab ich den Faden verloren…

    Ach ja: Stimmt es, dass die Union Fans bei (direkten) Freistössen für ihr Team rufen: “Die Mauer muss weg!”?

  3. 18maurice18 sagt:

    Halt dein mund man…union is blamage für ganz deutschland…wir erste liga gekauft da sag ich nur LACH ALLEINE…sagt ihr bitte hallo zur 3.Liga und wir nicht tschüss zu 2.Liga kleiner spast

  4. Blaaahkeks sagt:

    spaSten wird nur mit einem S geschrieben, idiot -.-*

    hauptschulabschluss haste doch aber geschafft oder?
    hertha hat mit stimmung nur wenig zu tun…ist in etwa wie in nem kreissaal wo alle durcheinander schreien. ihr seid zwar nicht leise, aber das wars dann auch schon..
    ich sags aus erfahrung!

  5. Renz sagt:

    Oh, dieser Beitrag könnte ein zweiter “CRonaldo liebt Pauleta”-Bericht werden.

  6. Tom Bombadil sagt:

    Herta ist doch was Union. Vielleicht sollten die beiden Vereine fusionieren, “Union Herta” hätte dann die fussballerische Qualität und die Fäns, welche nötig sind um in der 1. Bundesliga zu bestehen.

  7. Pipistrella sagt:

    Muss man sich da Sorgen machen wenn 2’000 Freiwillige ein Stadion bauen? Hält das?

    Schöner Bericht Herr Briger.

  8. Briger sagt:

    sagt ihr bitte hallo zur 3.Liga und wir nicht tschüss zu 2.Liga kleiner spast

    Welches Team soll der 2. Liga nicht tschüss sagen? Hä? Und wennschon bitte Schnolze und nicht Halt den Mund!

    Also zu DDR Zeiten war das so, dass die “Mauer muss weg” gerufen wurde, Horr Hetz. Bei meinem Besuch habe ich es nicht vernommen. Was nicht heisst, dass es nicht mehr gerufen wird…
    Aber in der DDR erhielten die Union Fans dafür das Prädikat: Nicht jeder Union Fan ist ein Staatsfeind, aber jeder Staatsfeind ist Union Fan. Führte dann dazu, dass es für Union in einem Spiel gegen Mielkes Lieblingsklub BFC Dynamo eigentlich nur um die Höhe der Niederlage ging.

  9. Bueb sagt:

    Dieses Spiel zwischen der Union und BFC Dynamo muss wiederholt werden, aber subito!

  10. imi sagt:

    Schöner Bericht oller Herr Briger! Försterei und Union au lait au lait (und das aus der Tastatur eines halb-Hamburgers hihi)…

    33 milionen? hmmmm……

    20.11.09 | tribalfootball.com

    Dieses tribalfootball.com schreibt seine Berichte in der Zukunft. Dann wird es ja sicher noch mindestens bis zum Sommer dauern, bis dieses Angebot in Bern angekomme ist.

  11. imi sagt:

    Wer auf seinem Stehplatz das ganze Spielfeld sehen möchte, sollte möglichst frühzeitig anreisen, da sowohl die Besitzer einer Karte, als auch die Käufer den selben Eingang benutzen müssen.

    Leider verstehe ich das nun nicht ganz. D.h. es gibt nur einen Eingang? Ist der Besitzer nicht häufig auch gleich der Käufer, oder meinen Sie Saisonabo-Besitzer und Besucher mit Tagesticket?

  12. Khathran sagt:

    Ich gratuliere zur raschen Verinnerlichung der Finkschen Bayern-Mentalität, Herr Baresi!

    Schöner Bericht mit Hintergrund-Kommentar, Herr Briger.

    Und Herr imi, gehen Sie doch schnell zum Kiosk an der Ecke. Ihrer Gemahlin zuliebe.

  13. Briger sagt:

    imi:
    19.11.2009 um 15:35

    Wer auf seinem Stehplatz das ganze Spielfeld sehen möchte, sollte möglichst frühzeitig anreisen, da sowohl die Besitzer einer Karte, als auch die Käufer den selben Eingang benutzen müssen.

    Leider verstehe ich das nun nicht ganz. D.h. es gibt nur einen Eingang? Ist der Besitzer nicht häufig auch gleich der Käufer, oder meinen Sie Saisonabo-Besitzer und Besucher mit Tagesticket?

    Sie müssen sich das so vorstellen Herr imi. Es gibt mehrere Eingänge vor dem Stadion. Dort müssen nun alle durch, die ein Ticket kaufen wollen, oder die schon eins besitzen. Die die eins besitzen müssen das einfach dem Ordner zeigen, die anderen kaufen bei der Kassierein noch eins und zeigens dann dem Ordner.
    Ist einfach so wie wenn in Bern auf Höhe Uhr ein Kassenhäuschen stehen würde, wo dann alle durchmüssen und ihr Ticket zeigen.
    Ist es so verständlich?

  14. Briger sagt:

    Ah ja ich meine Saisonkartenbesitzer und solche die schon im Vorverkauf eine Tageskarte erworben haben müssen dort durch, wo diejenigen die an der Tageskasse eins kaufen durch müssen,

  15. imi sagt:

    Alles klar, Herr Briger, vielen Dank. Dieser geht auch an Herr Khathran für den Hinweis. Ich bin natürlich 11Freunde Abonnent und finde das Heft zu Hause in meinem Briefkasten…

  16. Khathran sagt:

    Ah jetzt seh ichs erst:

    FC Basel: Zu gross für die Schweiz, zu klein für Europa.

    Dieser Baresi kann einem richtig leid tun.

  17. Dupont sagt:

    Eisern Union oléolé.

    Auch dieser Kinospot bzw. die Protagonistinnen sind nicht von schlechten Eltern.

  18. Herr Shearer sagt:

    #
    18maurice18:
    19.11.2009 um 14:11 (Bearbeiten)

    Halt dein mund man…union is blamage für ganz deutschland…wir erste liga gekauft da sag ich nur LACH ALLEINE…sagt ihr bitte hallo zur 3.Liga und wir nicht tschüss zu 2.Liga kleiner spast
    #
    Blaaahkeks:
    19.11.2009 um 14:11 (Bearbeiten)

    spaSten wird nur mit einem S geschrieben, idiot -.-*

    hauptschulabschluss haste doch aber geschafft oder?
    hertha hat mit stimmung nur wenig zu tun…ist in etwa wie in nem kreissaal wo alle durcheinander schreien. ihr seid zwar nicht leise, aber das wars dann auch schon..
    ich sags aus erfahrung!

    Ah, wir erreichen endlich wieder unser eigentliches Zielpublikum. Sehr schön.

    Und natürlich auch ein sehr schöner Beitrag, Herr Briger. Ich werde mir die Union zu Herzen nehmen, wenn ich es das nächste Mal nach Berlin schaffe.

  19. der Hönower sagt:

    Nur mal als kleine Anmerkung und Richtigstellung: Bitte ums Verrecken nicht “Bei der Union” oder etwa “die Union”. Sondern bitte “Beim wunderbaren 1. FC Union Berlin”

    Näheres zum Berliner Kultverein und zum Stadionbau auch auf meinem Blog.

    Und niemals vergessen:
    Eisern Union!

  20. Natischer sagt:

    Merci für die Richtigstellung, Herr Hönower. Ich habs grad korrigiert angepasst.

  21. […] Sie nun die Fortsetzung unseres völkerverbindenden Double Features “Herr Briger erlebt […]

  22. der Hönower sagt:

    Prima und ein herzliches Dankeschön! 🙂

  23. ugaugahugah sagt:

    Wofür ist das eigentlich

    Will auch nachhilfe