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Ach, Berti!

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 15. September 2005

Der Wahlkampf in Deutschland spitzt sich zu. Zu den Prominenten, die eine Partei empfehlen, gehören auch Fussballer. Allerdings nur sehr wenige.

Sind Fussballer unpolitisch? Man müsste es meinen. Denn unter den Promis, die sich öffentlich zu einer der Parteien bekennen, fehlen sie fast gänzlich. Unrühmliche Ausnahme: Berti Vogts. Kaum hat er den Schottenrock abgelegt, hängt er sich an den Rockzipfel von Angela Merkel und gibt sich als CDU-Wähler zu erkennen.

Das rot-grüne Lager kann da auf weit schlagkräftigere Unterstützung zählen: Der Ex-Boxer Dariusz «Tiger» Michalczewski wirbt für Kanzler Gerhard Schröder und der Box-Europameister Oktay Urkal wählt Bündnis90/Die Grünen. Ebenfalls zu den Grünen bekannt hat sich der Ex-Fussball-Nationalspieler Marco Bode. Und da wäre noch der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Bernd Heyneman. Er hält es wie Berti und wählt CDU.

Bunt treiben es im Wahlkampf die Grünen. Sie werben auf Plakaten mit jubelnden Fusballerinnen, die das Trikot der Nationalmannschaft des Deutschen Fussball-Bundes mitsamt dem offiziellem Logo tragen. Das gefiel dem Verband allerdings gar nicht. Er rügte die Partei.

CDU-Wähler: Berti Vogts.

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26 Kommentare zu “Ach, Berti!”

  1. Noz sagt:

    Bekennt sich der Linkswähler aus Stuttgart denn nicht mehr?

  2. Pressesprecher von Angela Merkel sagt:

    Gegendarstellung: Es stimmt nicht, dass sich Herr Vogts an den Rockzipfel meiner Mandantin gehängt hat, wie das Runde Leder behauptet. Es können dafür auch keine Beweise erbracht werden. Wahr hingegen ist, dass Herr Vogts Frau Merkel wählt, weil sie ein Parteiprogramm vertritt, das Herr Vogts immer schon unterschreiben konnte. Ich bitte um Kenntnisnahme und um Veröffentlichung.

  3. Berti sagt:

    Gegendarstellung: Wir CDU-Wähler leben nicht länger. Wir sehen nur älter aus.

  4. Natischer sagt:

    Die Kaywa-Suchfunktion hier im Blog ist bekanntlich manchmal etwas suboptimal. Umso mehr erfreut diese Meldung:

    Google startet Suche für Weblogs

    Erste Tests ernüchtern jedoch: Bei Suchbegriff ‘Natischer’ findet Herr Blogoogle gerade mal 1 Eintrag. Sogar kaywa findet deren 16! (Ist da der Wunsch Vater des Suchresultats?)

    Herr Blogoogle, rote Karte! Duschen!

  5. Schatzmeister sagt:

    Und dann noch dies: Im Schnitt verdienen die Profis aus Thun rund 44.000 Euro im Jahr. Londons Torjäger Thierry Henry kommt auf 119.000 Euro – pro Woche.

  6. Natischer sagt:

    Ist das jetzt nicht ein bisschen gar tiefgestapelt, Herr Schatzmeister? Für das bisschen Geld steht doch ein Profi-Tschutter morgens nicht auf, oder?

  7. Noz sagt:

    Das ist sogar noch hochgestapelt, würde ich sagen. Jedenfalls für einige.

  8. Schatzmeister sagt:

    Die in Thun schon. Die anderen verdienen beim Rasieren schon mehr.

  9. berti vogts sagt:

    Hass gehört nicht in die Politik. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.

  10. Linksflanker sagt:

    1:0!

    “Der VfB hat Oberwasser und wird auch gleich mit dem 1:0 belohnt: Magnin flankt von der linken Seite, Tomasson steigt höher als De Souza, sein Kopfballaufsetzer landet im unteren rechten Eck.”

  11. Natischer sagt:

    Jesses! Und dann müssen die armen Kerle wie gestern gesehen auch noch Parkgebühren vorm Stadion selber berappen?? Jetzt weiss ich, warum Eugster auf die CL verzichtete…

  12. Gress sagt:

    Ich wüsste noch einen Fussballer der zu seiner politischen Haltung steht, leider spielt er im falschen Land. Wie der vorangegangene Artikel beweist wählt Herr Rooney rot

  13. Schälli sagt:

    und ich bin Gewerkschafter!

  14. Frans sagt:

    Asche über mein Haupt! Herr Steinsson spielt heute doch für den AZ Alkmaar im UEFA Cup. Mit durchschlagendem Erfolg:

  15. Noz sagt:

    Was für ein Spiel. Es steht mittlerweile 4:2.

  16. Natischer sagt:

    Herr Frans, was ist das für ein Sender? Den bekomm ich ja gar nicht…

    Aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass Frau Eyrun den G.S. heut abend nicht trösten wird.

  17. xirah sagt:

    Das ist aber schade, so wies aussieht, wird G.S. Trost nötig haben…

  18. Natischer sagt:

    Nix da schade, Frau xirah! Das hat DIESER JUDAS VERDIENT! *zeter*

  19. xirah sagt:

    Und Sie trösten dann die arme Eyrun, weil sie so einen himmeltraurigen Verräter am Hals hat, oder wie jetzt?

  20. Natischer sagt:

    Naja, also… *hüstel*… wenn Not am Mann ist oder so… man hilft ja, wo man kann, nicht wahr… die arme Frau… in einer fremden Stadt… und dann SO EIN FURCHTBARER MANN AN IHRER SEITE!!!

  21. xirah sagt:

    Hihi Herr Natischer, der Engländer nennt Ihren Zustand “delusional” 😉

  22. Natischer sagt:

    Grad haben unten 2 Männer geklingelt mit so einer lustigen weissen Weste, die man, glaub ich, hinten heftet…

  23. xirah sagt:

    Sie werden doch wohl den Reflex, die hereinzulassen, unterdrückt haben? Das sind nämlich ganz schöne Fieslinge, schafeln irgendwas von helfen und dabei…

  24. Der Dünne sagt:

    Erinnert sei hier auch noch an den aus dem Jahre 1978 bezeugten Ausspruch des Herrn Vogts, in Argentinien sei alles in Ordnung, er habe keinen einzigen politischen Gefangenen gesehen.

  25. xirah sagt:

    Der Berti hört eben gerne auf Frauen, so soll er ja seinerzeit den Bierhoff nur aufgeboten haben, weil seine Frau ihm so geraten hatte. Nun ist er anscheinend dem Merkel verfallen…