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Farblose Salzburger

Dr. Eichenberger am Samstag den 30. Juli 2005

In unserem östlichen Nachbarland treibt der Kommerz im Fussball neue Blüten. Zoff gibt es vor allem in Salzburg. Dort kämpfen die Fans um ihren Verein. Und die Vereinsfarben.

Als die Firma Red Bull im April den Verein SV Austria Salzburg übernahm, wurde den Fans versprochen, dass die Vereinsfarben Violett-Weiss erhalten bleiben. Doch, so schreiben diese enttäuscht auf ihrer Webseite: «Weder Dressen (rot bzw. blau), Wappen noch Vereinsmedien lassen auch nur irgendwo ein violettes Element erkennen. Deshalb fordern wir im Namen vieler Fans und Fanclubs von Austria Salzburg: Gebt uns und der Salzburger Austria Violett zurück!»
Inzwischen ist der Streit um den Klub, der nun Red Bull Salzburg heisst, eskaliert. Jetzt hat die Polizei einen Fan gefasst, der per E-Mail Morddrohungen gegen den Geschäftsführer von Red Bull Salzburg, Kurt Wiebach, verschickt hatte. Die Verhaftung erfolgte vor vor dem heutigen Red Zac Erste Liga Spiel zwischen Salzburg und Rapid Wien. Bisher hat Red Bull den von Kurt Jara trainierten Salzburgern noch keine Flügel verliehen: aus drei Spielen resultierten magere drei Punkte.

Kampf um die Klubfarben: Fanprotest in Salzburg.

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3 Kommentare zu “Farblose Salzburger”

  1. Rrr sagt:

    Unglaublich, diese Kommerzialisierung im österreichischen Fussball. So etwas könnte hier nie passieren!

  2. MeisterKick sagt:

    Hat eigentlich Zaffaraya eine Fussballnationalmannschaft?

  3. Rrr sagt:

    Hm, keine Ahnung, Herr MeisterKick. Jorge ist wohl zu alt…