Logo

Vier Fäuste für Italien

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 16. Februar 2005

Grosser Transfercoup von Silvio Berlusconi: Der Schauspieler Bud Spencer will in die Politik einsteigen. Er kandidiert im April in Rom für Berlusconis Forza Italia.

Der 75-Jährige Bud Spencer, der eigentlich Carlo Pederzoli heisst, will bei den Regionalwahlen in Lazio für die Liste von Ministerpräsident Silvio Berlusconi antreten. Dieser spektakuläre Transfer ist am Montag auf Vermittlung des Forza-Silvio!-Vorstandsmitglieds Dr. Christian Zingg am Rande der Festlichkeiten von Ronaldos «Fest der Liebe» in Paris zustande gekommen.

Bud Spencer wurde in schlagkräftigen Rollen in Italo-Western an der Seite von Terence Hill bekannt. So spielte er in Klassikern wie «Vier Fäuste für ein Halleluja», «Vier für ein Ave Maria», «Auch Engel essen Bohnen». Den Grundstein für seine politische Karriere an der Seite des Cavalliere legte er in dem Film «Zwei Asse trumpfen auf». Glückwunschschreiben richten Forza-Silvio-Fans direkt an: Bud Spender, Via Archimede 24, I-00197 Roma, Italia.

Bohnen essen: Bud Spencer (links) und Dr. Christian Zingg am Montag in Paris.

« Zur Übersicht

13 Kommentare zu “Vier Fäuste für Italien”

  1. Frau B sagt:

    Dieser Zingg ist einfach ein Teufelskerl.

  2. Noz sagt:

    Der Betreiber der angegebenenHomepage ist wohl auch ein enttäuschter Sozi…

    Schlimm, wenn sich die Helden der Kindheit plötzlich unverhofft selbst disqualifizieren (ich meine ausnahmsweise nicht diesen Zingg).

  3. Frans sagt:

    Nicht schlecht, dieser Zingg!

    Aber Sie sind doch viel besser, Herr Noz: Sie haben doch dem George W. seinerzeit den Arnold vermittelt. Der hat es wenigstens zu etwas gebracht.

  4. Noz sagt:

    Richtig, Herr Frans, und der Arnie räumt jetzt die Elefantenhorde auf und dann kommts gut.

  5. Baresi sagt:

    Servette macht einen entgültigen Abgang und hier wird über Revolverhelden gefachsimpelt. Ist das Galgenhumor?

  6. Frans sagt:

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, Herr Baresi. Das andere:

    SERVETTE SA EST DÉFINITIVEMENT EN FAILLITE
    16-02-2005

    L’appel sera retiré. Les repreneurs du moyen-orient n’investiront pas dans le club. Servette sera ainsi retiré du championnat de Super League et quitte donc pas la première fois l’élite du championnat de suisse en 115 ans d’une histoire glorieuse. Le club devra se reconstruire patiemment à partir de la première ligue. Pour cela, il aura besoin de toutes les forces vives du canton.

  7. häck sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle zuerst mein Haupt neigen und den Verlust von Servette bedauern.

    Und als zweites sagen: Ganz böse Menschen behaupten ja, dass das Lokal “La Fayette”, ehemals das grandiose Beaujolais, falsch geschrieben sei, und eigentlich “La Faillite” heissen sollte.

  8. Noz sagt:

    Herr Häck, es heisst nicht etwa so, weil die Stange klientelgerecht nur 2.90 kostet?

  9. häck sagt:

    öh? Wir sprechen wohl nicht vom selben Lokal! Das “La Fayette”, das ich meine, zeichnet sich jeden Dienstag aus durch “Ober-Ohne-Bedienung”!

    Und um den Konkurs zu verzögern, wurde der Stangenpreis kürzlich auf 3.80 gehoben…

  10. Noz sagt:

    Herr Häck, am Dienstag würde ich als Ober also auch abschöberlen…

    Haben Sie eigentlich auch einen Fonds für (finanziell) minder Bemittelte? Bei diesen Preisen kann man sich eine Mitgliedschaft in Ihrem lustigen Lausbubenverein ja gar nicht mehr leisten!

  11. häck sagt:

    Lausbubenverein finde ich sehr schön!

    Wir haben leider auch nicht nur finanziell Minderbemittelte, aber dafür kriegt bei uns jeder einen “Wir-nehmen-fast-jeden-auf”-Bändel (zum Thema Nikebändel siehe hier).
    Für die finanzielle Unterstützung der jungen Lausbuben haben wir die Alten Herren, die gerne ab und zu tief in die Tasche langen…

  12. xirah sagt:

    Gibts für Lausbubenvereine nicht andere Foren, wo Sie sich austoben können Herr Noz und Herr Häck?

    Servette ade, aber eigentlich bräcuhten die bloss Schaffhausens Jürgen Seeberger zu engagieren, dann sind sie in 4 Jahren wieder oben 🙂

  13. häck sagt:

    Nein, gibt es nicht!