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Serie zur Serie A (5). Die Neuen: Messina

Dr. Eichenberger am Dienstag den 7. September 2004

Messina ist für die Reisenden der erste Kontakt mit Sizilien, wenn sie mit der Fähre vom Festland auf die Insel fahren. Die meisten von ihnen reisen gleich weiter zu den Touristenorten Siracusa und Agrigento oder besuchen die Städte Palermo und Catania. Dass in Messina auch Fussball gespielt wird, ging 1965 vergessen, als der Club letztmals in der Serie A spielte. Nach mässigen Resultaten in der Serie B (14 und 16 Platz in den beiden letzten Jahren), profitierten die Gelb-Roten als Vierter von der Austockung der Serie A auf 20 Klubs. Einer der Protagonisten in Messina war letzte Saison Arturo Di Napoli (nicht zu verwechseln mit Patrick De Napoli), der 2003 von Palermo an die Ostküste wechselte und 19 Tore zum Aufsteig beitrug. Mit ihm und diversen Neueinkäufen soll unter dem bisherigen Trainer Bortolo Mutti der Klassenerhalt angestrebt werden. Von Partizan Belgrad kam der Stümer Ivica Iliev, und von Olympiakos Piräus (ein Grieche!) der Torhüter Dimitrios Eleftheropoulos (schreibe den Namen 10 mal fehlerfrei auf ein Blatt Papier!). Prognose: Abstiegsgefahr.

Gefeierter Held: Messina-Trainer Bortolo Mutti nach dem Aufstieg.

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