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Serie zur Serie A (1). Die Neuen: Atalanta

Dr. Eichenberger am Freitag den 3. September 2004

Das wie Inter blau-schwarz gestreifte Atalanta ist eine klassische Liftmannschaft Italiens, die regelmässig zwischen der Serie A und der Serie B pendelt. Mehr als 6 A-Saisons in Folge (zwschen 1988 und 1994) brachten Mannen aus Bergamo nicht zustande. Auch in dieser Saison ist der Erhalt der Klassenzugehörigkeit das einzig erstrebenswerte Ziel, der Nichtabstieg würde vom Präsidenten Ruggeri wie ein Titelgewinn gefeiert. Atalanta profitierte Ende Saison davon, dass die Serie A unverständlicherweise von 16 auf 20 Mannschaften aufgestockt wird und schaffte den direkten Aufstieg gerade noch als 5. der Serie B. Teure Transfers kann sich der Verein nicht leisten. Atalanta gilt als Talentschmiede und finanziert sich regelmässig durch den Verkauf von Jungstars aus den eigenen Reihen. Die Hoffnungen von Trainer Andrea Mandorlini, der die Bergamasken in die Serie A führte, ruhen auf drei ehemaligen Milan-Spielern. Der Verteidiger Luigi Sala wechstelte 2001 von Mailand nach Bergamo, spielte letzte Saison in Chievo und findet jetzt zurück. Mit Sala kam der von Milan einst als Stürmertalent verpflichtet Gianni Comandin, der sich aber gegen die Konkurrenz (Shevchenko, Pipo Inzaghi) nicht durchsetzen konnte. Neu trainieren wird unter Mandorlini Demetrio Albertini, der letzte Saison bei Lazio nicht viel zum Einsatz kam, zuvor mit Milan aber alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Prognose: Abstiegsgefahr.


Demetrio Albertini (das ist der Mann rechts im Bild) und sein neuer Präsident.

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