Wo die Moderne hervorblitzt

Im Iran erleben Reisende ein stetes Hin und Her zwischen Tradition und Fortschritt.

«Schlechte Entscheidungen bringen gute Geschichten hervor»: Eine Frau in Kashan kauft bei einem Gemüsehändler ein.

Im Oktober letzten Jahres bereiste die TA-Fotografin Doris Fanconi den Iran. Ihre Entdeckungstour quer durch ein Land, das in unseren Breitengraden meist aus politischen Gründen zu reden gibt, hielt sie in Bildern fest. Einen aktuellen Bericht zu einer anderen Iranreise finden Sie hier.

Sogenannte Bādgire ragen zwischen den Dächern von Yazd hervor. Die Windfänger dienen der Belüftung der Gebäude.

Auch im Iran sind Pyramiden zu bewundern – allerdings nur in Form von geschichteten Gewürzen, hier auf dem Markt von Isfahan.

Blick in die Werkstatt eines Handwerkers in Isfahan.

Bunte Kindermotive und güldene Markenlogos zieren die Baseballmützen, die ein Huthändler in Isfahan feilbietet.

Marktleute in einer geschäftigen Basargasse in Isfahan halten nach dem nächsten Kunden Ausschau.

Die Ruinenstadt Persepolis bietet einige Fotokulissen. Hier wird das Elternpaar vor einem Säulenpaar fotografiert.

Türme des Schweigens bei Yazd: Einst Bestattungsplätze der Zoroastrier, welche die Leichname in die gegen den Himmel offenen Türme legten.

In der Nasir-ol-Molk-Moschee in Shiraz legt man seinen Kopf gerne in den Nacken, schliesslich gibt es diese Decke zu sehen.

Das einfallende Licht sorgt derweil dafür, dass man am Boden gleich zwei Muster auf einmal betrachten kann.

Huckepack durch die Wüste: Ein Autotransport fährt Richtung Bandar Abbas, der Hafenstadt am Persischen Golf.

In Teheran bahnen sich Taxis ihren Weg durch das städtische Gewusel im Nordteil der Metropole.

Historische Grüsse aus Europa: Auf dem Tajrish-Basar wird einem so manch Sonderbares entgegengestreckt.

Fast wie in einem amerikanischen Diner: Zwei Frauen essen und plaudern im Restaurant des Teheraner Fernsehturms Borj-e Milad.

Der obere Bereich des Borj-e Milad erinnert entfernt an einen Kreisel. Mit der Spitze ist das Gebäude 435 Meter hoch.

Während der Aschura Zeit finden, wie hier in Teheran, religiöse Rituale statt. Betrauert wird die Ermordung des Imams Husain im Jahr 680 in Kerbala.

Studenten liegen völlig entspannt neben einer Skulptur des Kulturzentrums Niawaran im Norden der Hauptstadt.

Hinter Gittern: Blick von der Aussichtsplattform des Fernsehturms auf den nördlichen Teil von Teheran.

Nur eine Frau ist echt: Eine Kundin läuft an den Puppen eines Kleidergeschäfts in Kashan vorbei, die wie sie einen Tschador tragen.

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Seit 1987 als Fotografin für den Tages-Anzeiger unterwegs. Den Wechsel vom Text-Journalismus zur Fotografie hat sie nie bereut und freut sich (fast immer) über die Begegnungen mit Menschen aus dem Kosmos von Stadt und Land, welche ihre Arbeit mit sich bringt.