Eine besondere Frau

Sabine Lewandowski hat ihre Schwester porträtiert, die mit dem Downsyndrom zur Welt kam.

DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander.

Marina ist 28 Jahre alt. Dass es sie gibt, ist eigentlich gar nicht wahrscheinlich. Neun von zehn Frauen brechen die Schwangerschaft ab, wenn bei ihrem Kind das Downsyndrom diagnostiziert wird. Und zu dieser Diagnose kommt man heute einfacher: Dafür braucht es keine Untersuchung des Embryos mehr – eine Probe des mütterlichen Bluts genügt. Und die kann, zusammen mit einem weiteren Test, die Eltern vor eine Frage stellen, die ebenso klar wie brutal ist: Behalten wir das Kind?

Marina ist die Schwester der deutschen Fotografin Sabine Lewandowski. «Sie würde heute nicht leben, wenn sich unsere Eltern anders entschieden hätten», sagt sie. «Natürlich waren sie schockiert, als sie damals die Diagnose bekamen. Sie hatten bereits drei kleine Kinder. Sie wussten nicht, was es bedeuten würde, sich um ein besonderes Kind zu kümmern. Vorurteile und Ängste haben sie anfangs überfordert.»

DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander.

Was sie an ihrer Schwester hat, weiss Lewandowski – weil ihre Eltern Marina die Möglichkeit gegeben hätten, «zu einem wunderbaren Menschen heranzuwachsen». Natürlich sei sie im Alltag auf die Hilfe der Familie angewiesen. Andererseits braucht die Fotografin kein Verständnis für die besonderen Probleme von Menschen mit Downsyndrom, um an ihrer Schwester Fähigkeiten zu sehen, um die sie sie beneidet: «Marinas Selbstbewusstsein hätte ich manchmal gern. Und es ist bewundernswert, welches Gespür sie für andere Menschen besitzt. Sie muss sich nicht mit jemandem unterhalten, um zu wissen, wie es ihm geht.»

DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander. DOWN-SYNDROM. Mit modernster Technik und hohem finanziellen Profit werden heut- zutage Menschen mit der Diagnose Down-Syndrom aussortiert. Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. 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Mit dem PraenaTest ist es seit 2012 möglich durch eine einfache Blutprobe der Mutter festzustellen, ob das ungeborene Kind eine Trisomie aufweist. Schon vor der Geburt wird Kindern so das Lebensrecht abgesprochen. Die Fotoserie „Hundertdreiundvierzig Zentimeter“ wirft Fragen über unsere Beziehung zu dem Stigma „Leben mit Beeinträchtigung“ und den technischen Möglichkeiten, diese schon vor Geburt festzustellen auf. Es geht um gesellschaftliche Fragen, mit deren Beantwortung wir uns häufig schwer tun: der Integration von Fremdheit, des Ungewohnten, dessen Akzeptanz und das daraus resultierende Miteinander.

Heute würden Menschen mit der Downsyndrom-Diagnose «aussortiert» – so sagt es die Fotografin. Andererseits will sie niemanden verurteilen, der sich zu einer Abtreibung entschliesse. Tatsächlich komme so ein Entscheid über Leben und Tod kaum je leichtfertig zustande; selbst wenn die Diagnose einfacher geworden ist. Es sind schwierige Fragen, die Lewandowskis Bilder stellen. Vor allem aber zeigen sie eine Frau in jener Anmut und Schönheit, in jener Individualität, die Leuten ihres Schlags sonst kaum zugestanden wird. «Marina ist verliebt», sagt die Fotografin. «Momentan gilt ihre grösste Aufmerksamkeit Johannes.»

Mit ihrer Serie hat Sabine Lewandowski letztes Jahr die Endrunde der Sony World Photography Awards erreicht – sie war nominiert als eine der dreissig besten von rund 90’000 eingereichten Arbeiten. Ihren Titel hat sie von Marinas Körpergrösse: «Hundertdreiundvierzig Zentimeter». Wie gross Marina wirklich ist, zeigen die Bilder, die ihre Schwester von ihr gemacht hat.

 

2 Kommentare zu «Eine besondere Frau»

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