Zürich im Dornröschenschlaf

Das Virus verändert den Takt von Stadt und Region. Wie eine schlafende Schönheit wartet Zürich auf die Wiedererweckung aus der Krise.

Gegroundet, aber nicht auf Grund gelaufen: Covid-19 zwingt die Zürichseeschiffe in den heimischen Hafen Wollishofen.

Der Flugbetrieb ist ausgebremst: Der Himmel über dem Flughafen Zürich ist klar und ruhig, die Landebahn aber schwarz vom Abrieb der Flugzeugreifen.

Stell dir vor, es ist Sommer, und keiner geht hin: Ungewohnt leer präsentiert sich das Strandbad Tiefenbrunnen.

Es fährt kein Zug nach Nirgendwo: Beim Rangierbahnhof in Mülligen sind die aktuell überzähligen Zugkompositionen abgestellt.

Bleiben Sie jetzt zu Hause: Gilt die Abstandsregel auch für Süsswasserkapitäne, oder wäre ein Ausflug mit einem Pedalo der Bootsvermietung Lago am Utoquai nicht eine willkommene Abwechslung?

So einfach war die Parkplatzsuche noch selten: Auf dem Parkdeck beim Bahnhof Winterthur hätten noch ein, zwei Autos Platz.

Gehören die Elefanten zur Risikogruppe? Der Kaeng-Krachan-Elefantenpark ist genauso wie der Rest des Zoos Zürich fürs Publikum geschlossen.

Ein Verkehrsknotenpunkt ohne Verkehr: Das Zürcher Central einmal ganz ohne Hektik und Trams.

Not ready for take-off: Auf dem Flughafen Dübendorf abgestellte Passagierflugzeuge warten auf bessere Zeiten.

Jakob

Alessandro Della Bella ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Fotograf und hat unter anderem beim «Tages-Anzeiger» sowie bei der Agentur Keystone als Pressefotograf gearbeitet. Seit 2013 ist er als Presse- und Auftragsfotograf selbstständig. Zu seinen Spezialgebieten gehören Porträts, Naturaufnahmen und Reportagen. Daneben verfolgt er eigene Projekte. Alessandro Della Bella ist im bündnerischen Arosa aufgewachsen, heute lebt und arbeitet er in Winterthur. www.dellabella.ch

14 Kommentare zu «Zürich im Dornröschenschlaf»

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