Krabbenfang in den Mangrovenwäldern Brasiliens

Der Fotograf Nacho Doce begleitete mit seiner Kamera den Fischer José da Cruz in seinem Alltag.

Die Mangrove wächst im Salzwasser, wo die Temperatur des Wassers meist über 20 Grad Celsius liegt.

Fischer José da Cruz lebt in Cairu, im Bundesstaat Baha in Brasilien. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Mangrovenwälder sowie auf die Fauna spürt er ganz direkt. Denn dieses Küstenökosystem gilt als wirksamer Schutz gegen Erosion oder Tsunamis. Die Mangrove spielt auch eine beträchtliche Rolle beim Klimawandel, da sie genauso viel Kohlendioxid wie der Regenwald absorbieren kann.

Am Caratingui-Fluss, gleich neben den Mangrovenwäldern, lebt eine kleine Gemeinschaft.

Fischer José da Cruz gönnt sich eine Mahlzeit beim Eingang seines Hauses in Cairu, Brasilien.

Das Funkgerät von José da Cruz und seiner Frau: Damit empfangen sie Nachrichten aus der weiten Welt.

Mystische Stimmung am Fluss: Das Boot von José da Cruz.

Barfuss bahnt er sich einen Weg durch die Bäume. Bevor er Krabben fängt, ölt José da Cruz seine Haut ein, um sich vor Insekten zu schützen.

Vor zehn Jahren habe das Wasser drei Meter weniger weit ins Landesinnere gereicht, sagt José da Cruz.

Da Cruz zeigt dem Fotografen zwei Krabben, die er im Mangrovenwald gefangen hat.

Die Krabbe ist die häufigste Tierart im Ökosystem Mangroven. In den letzten zehn Jahren habe sich seine Ernte halbiert, sagt Da Cruz. Die Wassertemperatur steigt, die Flusskrebse können sich nicht anpassen und sterben daher. Mit dem Fang könne er heute nur noch knapp seinen Lebensunterhalt verdienen.

Nicht nur Krabben, sondern auch zahlreiche andere Tierarten, die in den Mangrovenwäldern Zuflucht suchen, sind vom Tourismus und Klimawandel betroffen.

Nach getaner Arbeit schärft José da Cruz sein Messer.

Vandeka, die Frau von José da Cruz, erntet Austern auf Mangroven.

Die Austern haken sich an den Bäumen fest.

 

 

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