Sind es Bewohner, sind es Insassen?

Eines der ältesten Flüchtlingslager der Welt: Christian Bobst hat die Not in Shatila gesehen. Das diesjährige Festival Photo Münsingen zeigt seine Bilder.

Unten herrscht die Wohnungsnot, frische Luft gibt es nur auf den Dächern der Häuser, von denen manche schon zehn Etagen hoch gewachsen sind. (April 2017)

Flüchtlingslager? So nennt man Shatila. Aber eigentlich ist es ein ganzer Stadtteil, der schon seit siebzig Jahren besteht. Zudem ist es ein Staat im Staat, mit eigenen Behörden und eigenen Gesetzen. Viele, die in Shatila leben, im ­Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut, sprechen gar von einem Gefängnis: Die Heimkehr nach Palästina ist ihnen verbaut, aber auch der libanesische Staat will sie nicht integrieren. Gut gedeiht hier fast nur die ­Armut – sie wächst, und daran konnten bisher weder die UNO noch die NGOs etwas ändern. Legale Arbeit gibt es kaum, aber auch keine Bewilligungen für Jobs in der Stadt dort draussen.

Mit dem Auge der Drohne: Das Flüchtlingslager Shatila ist ein ganzer Stadtteil Beiruts, ein Labyrinth aus engen Gassen und verschachtelten Häusern, baufällig zum einen, planlos wuchernd zum andern. (April 2017)

Syrische Kinder spielen in den Strassen des Flüchtlingscamps. (April 2017)

April 2017.

Der tägliche Existenzkampf hat sich in die Gesichter gezeichnet. (April 2017)

Die Libanesen liefern Strom und Wasser, die Leitungen wachsen wie Spinnennetze über die Gassen – doch Zugang zu anderen staatlichen Dienstleistungen haben die Leute in Shatila nicht. (April 2017)

Grün gibt es hier nirgends, geschweige denn Rasen, aber die Kinder hält das nicht vom Fussballspielen ab. (April 2017)

Das Smartphone ist die einzige Verbindung zur Welt für Mohammed Ahmad Ahmad, seine Frau Nawal und ihre Kinder. (April 2017)

Jugendlicher mit einem entzündeten Auge: Mangelernährung, aber auch die schimmelnde Feuchtigkeit in den Häusern begünstigen Infektionskrankheiten. (April 2017)

Shatila, Libanon, April 2017:

Wie kann man so leben? So aufwachsen, wenn man hier geboren wird? Der Zürcher Fotograf Christian Bobst hat sich ein Bild des Alltags in Shatila gemacht, im Auftrag des Hilfswerks Heks. Er hat Hanadi Khalid Ristawi besucht, die in einem 20-Quadratmeter-Raum mit ihren vier Kindern und ihrem Vater wohnt. Eine Familie palästinensischer «Doppelflüchtlinge»: einst vor dem israelisch-arabischen Krieg 1948 nach Syrien geflohen. Und nun hierher vor dem syrischen Krieg.

 

Ahmad Hussine hat den gleichen Weg hinter sich. Zudem war er schon einmal hier – bis 1982, bis zum berüchtigten Massaker christlicher Milizen an den Bewohnern Shatilas. Hussine rettete sich nach Syrien, nun ist er zurück und verbringt krank und bettlägrig seine Tage in einem abgedunkelten Zimmer.

 

Zwei Schicksale, von denen Bobst mit seinen Bildern berichtet, aber keine Ausnahmefälle: Die Krise in Syrien hat die Lage noch einmal verschärft. Für 3000 Flüchtlinge wurde Shatila gebaut; 10’000 lebten hier 2014, mittlerweile sollen es mehr als doppelt so viele sein – auf gut einem Quadratkilometer. Kaum ein Ort der Welt ist so dicht besiedelt mit Menschen. Und mit ihrem Elend. Mit der Wohnungsnot und der Kriminalität, mit Mangelernährung und Infektionskrankheiten. An alledem werde sich, heisst es beim Heks, kaum etwas ändern, solange die Parteien im Nahostkonflikt nicht willens seien, diesen Flüchtlingen woanders eine Zukunft zu geben.

Ausstellung am Festival Photo Münsingen (30. Mai–2. Juni): «Die Doppelflüchtlinge von Shatila».
Podium zur Reportage­fotografie mit Christan Bobst, Dominic Nahr und Patrick Rohr: 30. Mai.
Das ganze Programm online: photomuensingen.ch.

29 Kommentare zu «Sind es Bewohner, sind es Insassen?»

  • Peter Meier sagt:

    Wer den Dokfilm Massaker (2004) von Sami gesehen hat, der weiss, dass die israelische Armee sich direkt am Töten der Flüchtlinge beteiligte. Sie fuhren, wie man im Film erfährt, die Bulldozer welche das Lager niederwalzten. Der Verteidigungsminister Sharon musste danach seinen Posten räumen. Mir ist es ein Rätsel, dass dies im Artikel verschwiegen und unter den Tisch gekehrt wird.

  • hanshuber sagt:

    Totale Armut, leider überall. Aber jede Frau hat drei Kinder am Rockzipfel und eines in der Wiege liegen. Sich in einer extrem schwierigen Situation eine möglichst optimale Situation zu schaffen sieht anders aus. Es braucht kein Wohlstand um hier richtig oder falsche Entscheidungen zu treffen. Und ja, ich masse mir das an zu behaupten.

  • Anton Delwel sagt:

    Wie Mahatma Gandhi den kolonialistische Zionisten schon erklärte gehört Palestina den Arabern in genau dem Sinn in dem England den Engländern oder Frankreich den Franzosen.Es ist falsch und inhuman den Arabern die Juden aufzuzwingen(…)Es ist ein offensichtliches Verbrechen gegen die Menschligkeit,die Rechte der stolzen Araber zu beschneiden,damit Palästina ganz oder zum Teil den Juden als nationale Heimstätte zurückgegeben werden kann.Warum sollten sie nicht wie die anderen Völker das Land zu ihrer Heimat machen,wo sie geboren sind und ihrem Lebensunterhalt verdienen?

    • Josef Pugatsch sagt:

      @Delwel Seit wann genau gibt es das PAL Volk? In Geschichtsbücher kann ich wirklich nichts finden. Sorry. Auch die Jordanier haben dies zwischen 1948 u. 1967 so gesehen als sie die Westbank besetzten. Erst 1964 gründete Shukeiri die PLO. Welche PAL Staatsform, Regierung, Kultur etc gab es vor 80, 200, 500 Jahren?
      Hauptsache die sog. Flüchtlinge in 3 und 4. Generation werden weiter durch ihre arab. Brüder als Geisseln festgehalten. Es ist sehr traurig wie menschenunwürdig diese behandelt werden. In allen Arab. Ländern haben sie keine Rechte und können sich so auch nicht integrieren, wie andere Flüchtlinge auf der Welt.

      • Anton Delwel sagt:

        Palestina gab es schon zur Römerzeit.Das stillschweigende Abkommen mit Jordanien,das diesem erlaubte,im Gegenzug eine nur höchst begrenzte Beteiligung an den Kriegsanstrengungen Teile Palästina’s zu annektieren,denn die jordanische Armee war die bestausgebildete Armee der arabischen Welt.Soviel zur arabische Einheit.Palestina war Teil des osmanische Reich .Es gab durchaus Führung,jedoch wurde die zuerst von den Briten ausser Land gesetzt oder getötet.Später waren sie selbstverständlich nicht so gut organisiert wie die jüdische Siedler.Und dies gilt auch heute noch.

    • Martin Frey sagt:

      Selbst wenn Gandhi das gesagt haben mag, was ich etwas bezweifle, es wird dadurch nicht wahrer. Vor der Staatsgründung Israels war alles britisches Protektorat, nichts daran gehörte „den Arabern“. Insofern basieren alle Israel einseitig beschuldigenden Interpretationen des Nahostkonfliktes auf fehlendem historischen Verständnis.
      Dass der 1948 gegründete damalige Zwergstaat Israel offenbar für „die Araber“ trotz seiner unbedeutsamen Winzigkeit so unerträglich war, dass alle über die Israelis herfielen um sie auszulöschen, ist ebenfalls Fakt. Die Folgen sind bekannt: Mit jedem Angriffsziel auf Israel wurde dieses stärker und grösser. Dessen Existenz irgendwann mal anzuerkennen wäre mittlerweile nicht nur ein Akt der Vernunft sondern auch schlicht der Intelligenz.

      • Anton Delwel sagt:

        Gandhi’s wichtigster Kommentar zu Palästina und zur jüdischen Frage von Buber,Führer der jüdischen Gemeinschaft auf Bitte vom David Ben Gurion findet sich in the The Harijan vom 11.Nov. 1938.Hören wir auf mit dem Auslöschen.Das liegt etwas komplizierter und beide Seiten machen sich daran schuldig. Es entspricht aber nicht das Völkerrecht und die moralische Verantwortung.

    • Rachel Mader sagt:

      Nach ihrer Logik müssten dann aber auch alle Menschen in den sogenannten palästinensischen Flüchtlingslager endlich ihre neue Heimat annehmen- denn dort sind sie geboren. Und dann müsste man nur noch einen relativ kleinen Teil der jüdischen Israelis umsiedeln in die Länder in denen sie geboren wurden- weil ja praktisch alle unter 70, 60, 50… in Israel auf die Welt kamen….
      Dann müssten natürlich alle „Herkunftsländer“ bereit sein, die jüdischen „Flüchtlinge“ wieder aufzunehmen- Deutschland, Ungarn, Irak, Ägypten, Jemen, Polen…. etc

      • Anton Delwel sagt:

        Ich zitierte Gandhi.Inzwischen hat sich viel geändert.Von mir aus können die Israelier sich zurückziehen in dem Land dass der Völkerbund,ohne die Palästinenser zu konsultieren,sie zugewiesen hat.Israel sollte aufhören den Palästinenser ihre Identität und Selbstachtung wegzunehmen.Ihre Eigene übrigens auch. Wir sollten endlich anfangen Israel und die Juden gegen sich selbst zu schützen.Vielleicht sogar uns selbst,sollte die These sich bewahrheiten, der Heiland kehre zurück und es ist vorbei mit der Welt so wie wir ihn kennen.

  • Mahmoud Kassem sagt:

    Die Geschichte der Palästinenser ist weltweit bekannt! Im Jahr 1948 (erst 1948) „Israel“ ist gegründet, unterstützt von die Westen und vor allem Gross Britannien.
    Von welche Länder haben sie sich gesammelt und nach Palästina kamen?
    Gehören sie als „Staat“ diese arabische Gebiet??? Oder Großbritannien hat denen diesen Land (verschenkt) und die Palästinenser müssten flüchten?! Und Pal. Flüchtlinge müssen in Solches Lagers leben?
    WE WILL RETURN

    • Martin Frey sagt:

      Israel wurde sowenig oder sosehr gegründet wie Jordanien oder andere arabische Staaten, die zuvor kolonial regiert wurden. Das ehemalige britische Protektorat wurde in einen arabischen und einen jüdischen Staat aufgeteilt, wobei Jerusalem als unter UN-Verwaltung stehen sollte. Der Beschluss wurde von den meisten Juden in Palästina akzeptiert, von den meisten Arabern jedoch abgelehnt.
      Dass es den Palästinensern nirgends so schlecht geht wie den Flüchtlingslagern der arabischen Brudervölkern, haben sie sich selber, aber auch den arabischen Regimes zuzuschreiben. Die sie zwar gerne für ihre machtpolitischen Zwecke instrumentalisieren, sich aber ansonsten keinen Deut um ihr Schicksal scheren.
      Es spricht nicht für die Palästinenser, dass sie dies immer noch nicht verstanden haben.

      • M. Kassem sagt:

        1948/ Mit welchem recht ein Protektorat teilt ein Land zwischen die Religionen?

        Moslems, Christens und Juden waren ein Palästinensische Volk unter Britische Macht.
        übrigens Religion macht kein Staat.
        Warum kein Staat für Christen obwohl sie waren der zweite grösste Religion und die Juden der 3 grösste Religion in das Arabische Palästina?! Ich meine es und glaube fest Palästina gehört alle Palästinensische Religionen, beziehungsweise das Volk der war in 1948 dort.
        In die Achtzigerjahre mein Vater erzählte mir seine jüdischen Nachbarn damals (1948) in Palästina während Abschied nehmen, haben geweint und gesagt ohne euch werden wir kein Frieden haben

      • Anh Toàn sagt:

        Einen Teil Palästinas als jüdischen Staat, wollten nicht in erster Linie arabische Juden, sondern die europäischen (und die aus Europa geflüchteten) amerikanischen Juden wollten einen jüdischen Staat. Die Darstellung, die Gründung Israel als jüdischer Staat sei ein Entscheid der in Palästina damals lebenden Juden, ist fake news: Israel als jüdischer Staat wurde von europäischen und amerikanischen Juden gefordert, deren Familien seit Hunderten von Jahren nicht mehr in Palästina leben. Inzwischen kommen zur aus Europa und den USA stammenden jüdischen Bevölkerung in Israel noch ganz viele aus der ehemaligen UDSSR: Das dieses jüdische Israel von der lokalen Bevölkerung als Kolonialstaat betrachtet wird, erscheint mir durchaus berechtigt.

        • Anh Toàn sagt:

          Als mir ein Palästinenser in einem Vorort von Kairo sein Leid klagte, wie er vertrieben worden wäre, wie Königin Victoria den europäischen Juden (Herzl) bereits sein Land versprochen hat, habe ich ihm gesagt, er hätte ja Recht. Aber jetzt lebe er in einem Vorort von Kairo, hätte ein kleines Restaurant, seine Kinder gehen in eine Schule, und in „seinem“ Palästina leben jetzt auch Menschen, die da geboren und aufgewachsen sind, sich ein Leben geschaffen haben. Ob er es tatsächlich für nützlich halte, weiter Hass in die Herzen seiner Kinder zu pflanzen.

          • Anh Toàn sagt:

            Hebräisch, die (inzwischen einzige) offizielle Sprache in Israel, sprachen während fast 2000 Jahren nur ein paar jüdische Gelehrte in Palästina.

            wiki:

            Die Erneuerung des Hebräischen mit dem Ziel seiner Etablierung als jüdische Nationalsprache in Palästina begann im späten 19. Jahrhundert auf Initiative von Elieser Ben-Jehuda. 1889 gründete er in Jerusalem den „Rat der hebräischen Sprache“, den Vorläufer der Akademie für die hebräische Sprache, mit dem Ziel, die seit etwa 1700 Jahren kaum noch gesprochene Sprache der Bibel wiederzubeleben.

            Man brachte eine neue Bevölkerung, eine neue Sprache, eine neue Nation nach Palästina, ohne die lokale Bevölkerung irgendwie dazu zu befragen.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Grenzen fast aller Staaten im Nahen Osten wurden von den westlichen Mächten willkürlich gemalt. (Sykes-Pictet, überall gerade Linien auf den Karten. Das Konzept von geographisch definierten Nationalstaaten ist der lokalen Bevölkerung noch heute fremd. Da leben nomadisierende Stämme. Die arabischen Juden sind ursprünglich auch nur einer dieser vielen Stämme.

  • ruth sagt:

    Wer länger im Nahen Osten gelebt hat und auch die Schattenseiten wahr nahm, weiss, dass es solche Stadtteile in vielen Ländern gibt und diese auch von Staatsbürgern genutzt werden. Es passt ganz einfach nicht, wieder einmal die „armen Palästinenser“ zu nutzen. Es ist eine Tatsache, dass viele, viel zu viele Menschen unter erbärmlichen Bedingungen leben müssen! Shatila ist ganz einfach ein Stadtteil von Beirut und zweifellos einer der ärmeren.
    In Siedlungen, wie Shatila, die ohne staatliche Bewilligung hoch gezogen wurden, ist bereits die Bereitsstellung von Strom und Wasser eine Dienstleistung des Staates, die nicht selbstverständlich ist. Würden Individuen solche Häuser errichten, wären sie längst von staatlicher Seite abgebrochen worden!

    • Ruth sagt:

      Im Unterschied zu uns Schweizern vermissen die wenigsten Menschen dort „grün“ oder Pflanzen. Gäbe es mehr Platz, gäbe es ganz einfach mehr Häuser, denn nur das gibt Geld, denn alle versuchen auch dem IST-Zustand Profit zu ziehen.
      Ich finde es jedoch interessant, dass bei den spielenden Kinder keine Mädchen dabei sind, denn die müssen zuhause bleiben. Das halte ich für den wahren Missstand und nicht der wenige Platz zum Fussball spielen!

      • Anton Delwel sagt:

        Ich sehe schon Mädchen und der Atikel geht auch nicht über Stadtarchitektur,sondern,dass in der Periode 29.Nov.- 15.Mai 1948 531 palästinensische Dörfer zerstört und elf Stadtviertel von Arabern geleert wurden.Zu dieser Massenvertreibung kamen Massaker,Vergewaltigungen und die Einsperrung von Männern älter als 10 in Arbeitslagernfür über 1 Jahr.Das Verbrechen geht noch heute weiter.

    • Anton Delwel sagt:

      Es ist eine Tatsache,dass die frühen Zionisten von den Palästinenser freundlich empfangen wurden.Ebenso dokumentiert ist,dass vom Beginn weg,die israelische Führung es ablehnte,an Verhandlungen über die Zukunft Palästina’s teilzunehmen und in Sept.1948 israelische Terroristen UN Friedensunterhändler Graf Bernadotte ermordeten.In der Periode 29.Nov.- 15.Mai 1948 wurden 531 palästinensische Dörfer zerstört und elf Stadtviertel von Arabern geleert.Zu dieser Massenvertreibung kamen Massaker,Vergewaltigungen und die Einsperrung von Männern älter als 10 in Arbeitslagernfür über 1 Jahr.Das Verbrechen geht noch heute weiter,weil die zahllose pro Israel Lobby’s angeleitet vom Israelische Ministerium für strategische Angelegenheiten die westliche Medien mit Hasbara irre führen.

    • Anton Delwel sagt:

      All dies bedeutet politisch,dass Israel allein die Schuld an der Entstehung des palästinensischen Flüchtlingsproblem hat und daher auch die rechtliche und moralische Verantwortung trägt.Rechtlich bedeutet es,dass selbst dann,wenn nach so langer Zeit die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden können,die Tat selbst immer noch ein Verbrechen ist.Moralisch,dass der Staat seine Geburt eine Sünde verdankt.

  • Pauline Overath sagt:

    Was für Kommentar. Hier geht es um Araber, die als Flüchtlingen schon seit 70 Jahren in Shatila hausen. Als sie ankamen, waren es noch keinen Palästinenser übrigens. Tatsache ist, dass die Araber diese Leute als Faustpfand behalten in ihren Krieg gegen Israel. Millionen Flüchtlingen wurden überall integriert, nur die Palästinenser sollen nicht integrieren.

  • Leonhard Fritze sagt:

    Es war kein „israelisch-arabischer“ Krieg. Es war ein arabischer Angriffskrieg auf Israel. HEKS: Unsere tägliche Portion Israelbashing gib uns heute.

  • Thomas Dätwyler sagt:

    Der dazu passende Filmtipp: Capharnaüm – Stadt der Hoffnung (2018).
    Sehr eindrücklich und authentisch. Online auf filmingo.ch oder iTunes

  • Ronnie König sagt:

    Was wir hier lernen, ist, dass es Dauerflüchtlinge gibt. Nicht jene die seit 70 Jahren hier dauernd leben. Sondern Flüchtlinge die durch widrige Umstände von Lager zu Lager flüchten. Dazu habe ich 2011 einige Kommentare geschrieben, da mit verschiedene Schicksale bekannt sind. Nicht jeder Konflikt hat ein beginn und dann ein Ende, sondern oft stehen diese Situation miteinander in Verbindung. Man findet Afghanen die nun schon im dritten oder gar vierten Lager angekommen sind. Ähnliche Fälle von Irakern. Und dann wundert man sich, dass die irgendwann mal sagen si haben genug und wollen nach Europa, Australien oder den USA? Zumal Konflikte nicht selten auch Stellvertreterkonflikte sind. Unterhalten von den letzten Zielländern die ich gelistet habe.

  • Ben Meir sagt:

    Israel sei Dank!

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