Heizen mit Holz – eine dumme Idee

Wettermacher

Vermeintlich umweltfreundlich: Holzpellets brennen in einem Schweizer Sägewerk. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Im letzten Beitrag habe ich erklärt, weshalb das Silvesterfeuerwerk kein ernsthaftes Problem für die Luftqualität darstellt.

Das viel grössere und neuere Problem bei der Lufthygiene im Winter richten Menschen an, die einer Öko-Lüge aufsitzen. War früher das Baumverbrennen vor allem eine Sache von ärmeren Menschen oder üblich in Gebieten mit geringer Besiedlung, wo der nächste Nachbar nicht unmittelbar eingestaubt wurde, sind Holzöfen in den letzten Jahren auch in den Einfamilienhäuser- und Attikawohnungsquartieren hip geworden – die dümmste Renaissance einer Steinzeit-Heizmethode, die man sich vorstellen kann.

Das Verbrennen von Holz ist eine zutiefst dreckige Technologie, eigentlich die dreckigste verfügbare, wie Sie hier selbst vergleichen können (Quelle: Bafu; HEL steht für leichtes Heizöl):

Holzpelletsverbrenner sollten auch einen Blick auf folgende Grafik werfen (Quelle: Tyczka Energy):

Besonders peinlich beim Holzofen-Boom, der vor allem von Freitag- bis Sonntagabend die Schweiz in Stadt und Land mit lange nicht gekannten Feinstaubwerten einsaut (halt dort, wo kaum gemessen wird), ist, dass die Baumverbrenner oft glauben, dass sie Umweltschützer seien. Das Gegenteil ist der Fall. Wer einen Holzofen hat, ist in Sachen Feinstaub das weitaus grösste Umweltproblem.

Dieselben Leute, die gern protestieren, wenn am Amazonas Bäume in Flammen aufgehen, finden es hierzulande nachhaltig und ökologisch, wenn die Sache aus rumänischen Kahlschlägen stammt und wenn Schweizer Bäume nicht mehr CO2 absorbieren, sondern Feinstaub und viel CO2 erzeugen. Nein, Holz verbrennen ist nie CO2-neutral, auch wenn das im Baumarkt-Prospekt steht. Die Bäume müssen transportiert werden und stammen oft aus Wäldern, die nicht wieder aufgeforstet werden. Und auch mit Filtern ist ein Holzofen im Vergleich zu Öl und Gas immer noch eine gigantische Sauerei.

Durch die Feinstaub-Misere aus den Holzöfen gibt es auch in früheren Reinluftgebieten wie in der Höhenklinik Wald wieder Episoden, in denen die Luft stinkt. Der Holzofen-Geruch ist ein guter Marker für ungesunde Feinstaub-Konzentration in der Luft. Die Gesamtabnahme der Feinstaub-Belastung durch die Verbesserung der Situation in Verkehr und Industrie verwischt das Elend, was durch den fragwürdigen Holzöfeli-Boom kam.

Es stinkt wieder in der Schweiz, auch in der Höhenklinik. Vor allem in Übergangs-Jahreszeiten, wenn der Holzofen die Zentralheizung ersetzt und die Nebellagen noch nicht so etabliert sind, erleben erhöhte Gemeinden und Aussichtspunkte ihre Zeit der höchsten Feinstaub-Konzentrationen wegen der Holzöfen. Vielen Menschen ist nach Jahrzehnten einigermassen sauberer Luft in Wohnquartieren die Freiheit genommen worden, bei offenem Fenster ein- oder auszuschlafen, weil der Nachbar sich so richtig ökologisch und nachhaltig belügen möchte.

Krank machende Weltretter

Die Wahrheit, liebe Baumverbrenner: Holzheizungen sind der letzte Dreck. Und peinlicherweise haben unsere Behörden verschlafen, den Dreck im Vorfeld grundsätzlich zu verhindern, statt hinterher mit ein paar Filtern Aktionismus vorzutäuschen, den der Holzofen-Boom durch seinen Erfolg laufend lächerlich macht. Gemessen wird traditionell dort, wo früher die dreckigste Luft war, in der Nähe von Verkehr und Industrie. Gemessen wird kaum dort, wo heute die Luft am dreckigsten ist, überall dort, wo Menschen neuerdings ihre Feuerstellen errichtet haben und ihre Nachbarn krank machen.

Denn niemand hält sich stundenlang an Strassenkreuzungen auf. Menschen in Wohnquartieren müssen sich ganze Abende und Nächte mit dem Holzofen-Feinstaub herumschlagen, Kinder haben die Wahl zwischen Staublunge und Schlafen bei geschlossenem Fenster. Den Holzverbrennern ist das alles wurscht, weil sie sich (sehr zu Unrecht) als Weltretter fühlen.

Fazit: Das Feuerwerk ist nicht so schlimm, der Holzofen Ihres Nachbarn ist es, der Sie am Ende krank macht.

240 Kommentare zu «Heizen mit Holz – eine dumme Idee»

  • Detlef Hahn sagt:

    ……..Booohhh zum Glück alles elektronisch geschrieben! ..ups……halt Gehirnschmaltz ohne Papier Verbrauch!

    ….Es ist Alles Zufall…..
    Was Gut war oder frierenden gut tat ist nun schlecht…….Oohhhmmmm.
    Jedes bisserl warm kostet!!!!
    ….mehr oder weniger, doch es kostet!!
    …so ist es Jörg! Oder? Ich freue mich auf ein Austausch oder Horizonterweiterung.

  • Meinrad Küttel sagt:

    Unser Holz kommt aus der nähern Umgebung von Bäumen, die sowieso wegen der Schutzwaldverjüngung oder aus andern Gründen gefällt werden müssen. Wäre es da wirklich gescheiter und umweltfreundlicher, die gesamte Heizung auf Strom, Öl oder Gas umzustellen. Im übrigen kommt aus dem Kamin nur, was vorher im Holz oder in der Luft war. Auch der Feinstaub kommt letztlich aus dem Holz und geht wieder in den regionalen Nährstoffkreislauf ein.

    • Raphael sagt:

      „Auch der Feinstaub kommt letztlich aus dem Holz und geht wieder in den regionalen Nährstoffkreislauf ein.“ … Nein, der geht erst in die Lunge. Ist der Besitzer verstorben, dann haben Sie aber Recht mit dem Kreislauf.

      • Meinrad Küttel sagt:

        Als ob all dieser Feinstaub eingeatmet wird und dann dort verbleibt! Ist doch definitiv nicht der Fall.

  • Jo Mooth sagt:

    Besten Dank für den Artikel, endlich sagt es mal jemand. Bei uns im Quartier stinkt es täglich nach dem ätzenden Holzrauch. Wir müssen immer zielen, um nur dann zu lüften, wenn die Luft etwas reiner ist. Auch wir haben ein Cheminee, brauchen es aber nur sehr selten, etwa um mal was zu bräteln, sicher nicht zum Heizen. Das tun wir mit Erdgas, dessen Transport eben gerade keine Energie verbraucht, das strömt von selbst. Und dessen Verbrennung erzeugt viel weniger CO2 als die von Holz, siehe Tabelle oben. Niemand garantiert mir, dass der Baum, den ich verbrenne, durch eine Neupflanzung ersetzt wird. Die Zahl der Bäume nimmt weltweit rasant ab. Eine verheerende Täuschkampagne, wie auch die vielen unbedarften Kommentare hier zeigen!

    • Karl Grad sagt:

      Vorsicht vor falschen Schlüssen!
      Holz ist nicht total öko – aber Öl und Gas sind es erst recht nicht!
      Erdgas fliesst natürlich NICHT ohne Energieaufwand durch die Pipelines, es wird dazu stark verdichtet, immer wieder. Und der CO2-Ausstoss von Erdgas ist natürlich HÖHER und nicht niedriger als der von Holz – zumindest wenn nach dem Fällen wieder aufgeforstet wird. Die BAFU-Tabelle oben berücksichtigt dies extra nicht, sondern bloss die reinen Emissionen pro Heizwert.
      Falsch ist ausserdem die Behauptung, die Zahl der Bäume nehme weltweit ab.

  • Raphael sagt:

    Ich bin Herr Kachelmann für das aufwerfen dieses Thema sehr dankbar. Das Thema ist sehr komplex und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alle Kommentarschreiber erkannt haben. Aber auch Herr Kachelmann scheint nicht wirklich an dem Thema interessiert zu sein bzw. sich damit vertieft auseinandersetzen zu wollen. Wer mehr darüber wissen möchte, hier gibt es „hard facts“ von der EMPA:
    https://www.dora.lib4ri.ch/empa/islandora/object/empa%3A1541/datastream/PDF/view
    Dazu vielleicht auch mal diese Broschüre anschauen:
    https://www.fairfeuern.ch/index.php
    Bei keiner anderen Feuerungsart wie Holz kommt es auf das Verhalten des Nutzers an. Er hat es in der Hand, „fair zu feuern“!

  • reto sagt:

    Heizen mit Holz, eine KLUGE Idee.
    Gemäss Ihrem Namen heize ich mein Haus mit einem stromlosen KACHELofen, der zu 99% in der Schweiz hergestellt wurde & Jahrzehnte hält.
    1 Grad mit der Raumtemperatur runter, spart 6 % der Heizkosten; mit 19 Grad Strahlungswärme ist meine Stube darum mollig warm.
    Ich kenne den örtlichen Holzlieferanten, wer kann das von seiner Öl-oder Stromheizung behaupten?
    Die Abokosten für’s Gym kann ich mir sparen; der Geruch von frisch gespaltenem Holz spart mit die feinstaublastigen Rauchstäbchen & Zigaretten.
    Vor meinem Ofen sitzend schmeckt mir der Kaffee noch besser. Wer trinkt den seinen Kaffee vor dem Ölofen oder der Wärm/Lärmepumpe im Keller?
    Bei Stromausfall koch & back ich für alle Nachbarn & lade den Hrn. KACHELman ab sofort gerne dazu ein.

  • Andreas Keel, Holzenergie Schweiz (im Namen von 550'000 "Weltrettern!") sagt:

    1. Fast 100% des bei uns genutzten Energieholzes stammt aus der Schweiz. Unser strenges Waldgesetz sorgt für eine nachhaltige Nutzung. Unsere Urenkel werden zwar kein Öl/Gas mehr haben, Holz aber schon!
    2. Die graue Energie beträgt höchstens 3 bis 5%. Die CO2-Bilanz ist also nahezu neutral. Wie sonst sollen wir den CO2-Ausstoss reduzieren??
    3. Die verschärfte Luftreinhalte-Verordnung LRV sieht seit 1.6.2018 gesamtschweizerisch regelmässige Kontrolle von Holzöfen vor.
    4. In der Höhenklinik Wald steht seit bald 10 Jahren eine grosse Schnitzelfeuerung mit modernem Filtersystem in Betrieb, Feinstaub praktisch gleich Null!
    5. Wie wird man Blogger bei den TA-Medien?? Ich möchte auch gerne einmal derart unbedarft und dümmlich vor mich hinplodern können wie Kachelmann!

    • Anton Paschke sagt:

      > 4. In der Höhenklinik Wald steht seit bald 10 Jahren
      Habe ich nicht gewusst. Das gerade bei der Höhenklinik so viel Feinstaub gemessen werden soll erstaunt mich sehr. Würde die Daten gerne im Detail sehen, dazu die Wetterlage u.s.w.
      Irgend etwas reimt sich nicht…!

  • Pascal Arn sagt:

    Dieser Artikel ist höchst unobjektiv. Ob es Sinn macht mit Holz zu heizen, muss individuell abgeklärt werden. Grosse Holzanlagen verfügen zudem über dementsprechende Filteranlagen. Es gilt zu Verstehen, dass alle Brennstoffe transportiert werden müssen und graue Energie beinhalten. Weiter ist zu beachten, dass Holz dem eher kurzen Co2 Kreislauf angehört. Bei Öl und Gas ist weiter der politische Aspekt nicht zu unterschätzen, wie z.B die nahost Kriege.

  • Markus Leutwyler sagt:

    Bei den meisten Problemem bringen einfache und laut umhergebrüllte Parolen meist keine Lösung. Ganz speziell im Umweltbereich ist eine differenzierte Betrachtung notwendig. Sich nur auf die Feinstaubproblematik zu konzentrieren, ist zu simpel.
    Wenn es darum geht, unsinnige Dieselfahrverbote zu relativieren, ist ein Vergleich mit Holzöfen sicherlich angebracht. Beim Thema Klimaerwärmung sieht es aber wieder anders aus.
    Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung (Schweizer Holz ist mehrheitlich nachhaltig) kann durchaus ökologisch sinnvoll sein. Feinstaub kann aus dem Rauch entfernt werden. CO2 bleibt CO2. Holz aus Kahlschlägen, die nicht wieder aufgeforstet werden, ist ganz klar nicht umweltfreundlich. Am Schlimmsten sind Steinkohlebriketts. Deren Umweltbilanz ist unterirdisch.

  • Tom sagt:

    Ich bin erschrocken über die Blindheit vieler Kommentarschreiber.
    Herr Kachelmann hat volkommen recht. Er bemängelt ja primär den gesundheitsschädlichen und stinkenden Feinstaub – ich wohne in einem ländlichen Dorf und muss regelmässig wegen der Holzofen-Nostalgiker und Cheminee Fans die Fenster schliessen, weil es stinkt und in den Augen brennt und am Schluss der Gestank in der Wohnung bleibt. Holz verbrennen ist höchstens CO2 neutral, wenn das Holz auch gleich am Ort, wo es gefällt wird, verbrannt wird, und nicht zusätzlich beliebig viel Diesel oder Benzin für den Transport verbrannt wird.
    Vielleicht wäre mehr physikalisch-chemisches Verständnis nötig statt Ideologie.

    • Pjotr Müller sagt:

      Der Vorwurf der Blindheit fällt aber auf Sie zurück, denn wenn Sie Cheminées und falsch gefeuerte alte Holzöfen mit modernen Holzheizungen mit Filteranlagen in den gleichen Topf werfen.

  • Peter Kesseler sagt:

    Hier verliert jemand sein letztes Stück Glaubwürdigkeit. Spricht eigentlich für Holzenergie.

  • Thomas Kramer sagt:

    Hallo 🙂
    Ich möchte hierzu noch kurz die Thematik „Wiederaufforstung“ anschneiden.Das eigentliche Hauptargument welches immer genutzt wird, um das massive Abholzen zu legitimieren. Wenn man nicht genau hinschaut, mag dies nach einer guten Lösung des Problems klingen.Da ja der Rohstoff Holz in einem absehbarem Zeitraum „aufgeforstet“ und wiederverwendbar gemacht werden kann. Im Normalfall sind das Monokulturwälder, welche hohe Holzerträge versprechen. Doch der Wald ist eben nicht nur Holzlieferant, es ist ein Ökosystem und Grundlage für unzählige Lebewesen.Ein wiederaufgeforsteter Wald für den wiedergebrauch, hat nichts mit einem Wald gemein, der über die Jahrhunderte herangwachsen ist.Wir betreiben Pfusch an der Natur weil kurzfristiger Profit über das Leben gestellt wird.

    • Jürg Hotz sagt:

      In der Schweiz wird kein einziger Baum gefällt, um daraus lediglich Pellets zu produzieren. Doch ein Wald muss bewirtschaftet werden – und das machen unsere Förster und Waldbesitzer recht gut. Im Interesse der Waldbesucher und der Natur.

      • Rolf Lehmann sagt:

        Pellets werden aus einem Nebenprodukt der Holzindustrie produziert. Beim Einschnitt von Rohholz (Rundholz) fällt Sägemehl an, dieses bildet die Basis für die Pelletsproduktion.

        Im Mittelland werden praktisch keine Wälder mehr aufgeforstet, mit dem entsprechenden Waldbau findet eine natürliche Waldverjüngung mittels Samenanflug statt.
        In den Voralpen und Alpen werden die Wälder künstlich verjüngt, dies standortsbedingt.

        Die Gewinnung von Erdöl und -gas ist demnach kein Pfusch an der Natur? Und es stellt kein kurzfristiger Profit für die entsprechenden Industrien dar?

      • Thomas Kramer sagt:

        Schweizer Wälder…. norwegische Wälder…gibts da einen Unterschied ausser der geografischen Lage? Ein Wald wird bewirtschaftet weil der Mensch einen nutzen darin sieht und nicht weil er ihm helfen muss Wald zu sein.
        Eine Bewirtschaftung im Sinne der Natur müssen Sie mir etwas genauer erläutern bitte.

      • Anton Paschke sagt:

        In Skandinavien ist man eben zum Schluss gekommen, dass der Kahlschlag die beste Variante ist. Man lässt ein paar Bäume stehen, wo der Boden sumpfig ist oder so. Der Wind verteilt die Samen dieser Bäume über die ganze kahle Fläche und nach Jahren überragen neue Bäume das Gebüsch. Man muss die Bäume aber wachsen lassen und nicht ständig stören.

      • Thomas Kramer sagt:

        Herr Lehmann
        Ja dass dies in der Schweiz nicht mehr gemacht wird und die wie Pellets hierzulande produziert werden ist mir. Dieses Thema betrifft alle auf diesem Planeten. Mit Pfusch habe ich die innere Haltung des Menschen gegenüber der Natur angesprochen. Überall wird getrickst und gemogelt um den Jahresabsatz zu maximieren. Wenn das Erdöl verschwindet ist es lediglich eine Frage der Zeit bis es unsren Wäldern allen Wäldern auf der Welt genauso ergehen wird. Unser ganzes dasein ist von einer ausgeprägten Kurzsichtigkeit gekennzeichnet. Wir machen die Natur in ihrer wunderbaren Schönheit eifach kaputt und schauen dabei zu. Von uns verursachte Probleme werden einfach umgelenkt,ohne einen Gedanken auf das eigentliche Problem zu richten. Dem Menschen und seinem unverständnis über das Leben

  • Olivier Fuchs sagt:

    Heizen mit Holz ist eigentlich eine gute Idee, weil es uns an eine ursprüngliche, gesunde Lebensweise heranführt: zunächst das Sammeln von Holz, wie zur Jäger/Sammler-Periode. Dann das Zersägen und Zerhacken, eine gute Ausdauer- und Kraft-Übung. Dann das Holztragen und regelmässige Überwachen des Feuers. Dabei lernt man auch, wie aufwändig die Bereitstellung von Energie eigentlich ist, und wie lächerlich billig kommerzielle Energie ist,weshalb die verschwendet wird.

  • Ursin sagt:

    Dass ist wohl der grösste Quatsch den ich seit längerem über eine der wohl nachhaltigsten Technologien gelesen habe. Unglaublich, dass für ein scholcher Schrott überhaupt Papier zur Verfügung gestellt wird.

  • Olivier Fuchs sagt:

    Nicht alles, aber doch vieles ist relativ. Kachelmann kommt mir nicht gerade als Naturbursche vor, so frisch geprellt erscheint er immer, obwohl Meteorologe. Deshalb hat er den Fall einer Existenz sagen wir in Sibirien oder in Alaska nicht berücksichtigt, wo Heizen mit Holz alles andere als dumm ist. Kritischer sehe ich es aber in gewissen engen Bergtälern, wo man oft eine Rauchschwade hängen sieht.

  • Kusi sagt:

    Falls einmal der Strom für längere Zeit ausfällt, und kein Heizöl mehr geliefert werden kann, hoffe ich, dass all die Gegner grosse Mühe haben, eine warme Stube bei einem Holzverbrenner zu finden

  • Kusi sagt:

    Wie soll man noch heizen?
    Öl und Gas sei nicht gut für die Umwelt! Holz auch nicht!?
    Wo bleibt der Vorschlag von Herr Kachelmann?
    Nuklearabfälle? Herr Kachelmann?

  • Alex sagt:

    Herr Kachelmann, was für ein wutverzehrter Beitrag. Neid auf Selbstversorger? Oder hatten Sie eine alte Rechnung offen mit einem Abfall verbrennendem Nachbarn?
    Unabhängig von Russland oder Arabien bin ich Stolz meine Heizenergie im nahen Wald selber herzustellen. Es erdet mich und gibt ein wohliges Gefühl. Jeder soll das dürfen. Täglich feuern wir den Holzherd ein und heizen damit das ganze Haus. Parallel dazu wird darauf gekocht. Eine solche Effizienz muss mir erst einmal einer nachmachen- Feinstaub hin oder her.
    An irgendeiner Belastung wird jeder von uns sterben. Trotzdem will ich mit Freude die Angebote des Lebens nutzen, Fleisch, Käse und Eier gut gehaltener Tiere essen, alte Benziner fahren, oder Feuer machen, statt immer über alles zu lästern und das Haar in der Suppe zu suchen.

    • Christian Künzi sagt:

      Herzlichen Dank für den ausgezeichneten Kommentar. Mache es genau so in Finnland oder in den Bergen. Im Unterland heizen wir mit einer Eisheizung, inkl. heisses Wasser.

  • Altorfer Alfred sagt:

    Kommentar Fortsetzung
    Für das Unternehmen ist es billiger das geschlagene Holz zu schnitzeln und sofort anzuliefern. Der Verbrauch von frischen Schnitzeln ist wegen dem hohen Wassergehalt aber um 60 bis 70 % höher, als von trockenen Schnitzeln.
    Wegen der tieferen Verbrennungstemperatur ist der Rauch auch mit viel mehr Schadstoffen belastet.
    — Aus ökonomischen Gründen (Verbrauch) und
    — aus ökologischen Gründen sollte der Betrieb eines Heizkessels mit grünem (feuchtem) Holz unterlassen werden.

  • Andreas Lippuner sagt:

    Würden Journalisten nicht gegen irgendwas schiessen hätten sie nichts zu schreiben und wären sie arbeitslos, das ganze schöne Studium fürn… morgen schon ist es ein anderes Thema. Wer anklangen muss lenkt von eigenen Sünden ab.

    Aber danke für das schmunzeln beim lesen.

    Grundsatz ist schau erst bei dir was besser machen kannst dann Klage an. Als Info geschrieben Hätt ich drüber nachgedacht. So bleibts beim schmunzler. 😁

  • Altorfer Alfred sagt:

    Vor 80 Jahren wurde mit (trockenem) Holz oder mit Koks geheizt. gekocht wurde meistens mit Holzherd, selten mit Gasherd. Wenige Strassen waren gepflästert. Die ersten Strassen wurden mit Teer, oder mit Bitumen staubarm gespritzt. Es war der Stolz der Fabrikbesitzer, wenn aus dem Schornstein des Dampfkessels eine graue Rauchfahne aufstieg (Russ, unvollständige Verbrennung).
    Die Leute haben überlebt.
    Ich wohne in einer Ueberbauung mit ca. 150 Wohnungen. Mit einem Holzschnitzel-Kessel wird geheizt und Heisswasser gewärmt. Das Heizunternehmen setzt dafür „grüne“ Holzschnitzel ein. Vor dem Einbau eines aufwendigen Filters gab es starke Russ- und Geruchsemissionen. Die Verbrennungstemperatur liegt durch den hohen Wasseranteil tiefer. Unvollständige Verbrennung.

    • Walter Meiershofer sagt:

      Ausserdem war die Bevölkerung vor 80 Jahren auch ziemlich genau halb so gross wie heute, von anderen Verschmutzern (z.B. Individualverkehr und ausgebautem ÖV) mal ganz abgesehen. Da vertrug es auch noch etwas mehr.
      Und was mich sehr nachdenklich stimmt, ist, dass ein Betrieb ohne Filter überhaupt erlaubt war?

  • Peter sagt:

    Nachdem ich den Artikel gelesen habe, muss ich mich doch fragen, welches Energieunternehmen dieses dem Herrn K. in die Feder diktiert hat. Da vergleicht er einen nachwachsenden Brennstoff mit Energiequellen, die mehr oder wenig aufwendig aus dem Boden geholt werden muss, zudem noch mehr oder weniger aufwendig aufgearbeitet werden muss und bei dem es bei einem (Atom) noch garnicht klar ist, was mit dem Abfall passiert.
    Nein Danke Herr K., ich bleibe bei meiner Pelettheizung mit Feinstofffilter mit Peletts aus der Schweiz.

    • Rauber sagt:

      Niklaus Rauber,
      Was für ein Blödsinn.Herr Kachelmannen !Holz aus dem Nahen Wald ist sicher noch das beste was man zum Heizen nehmen kann.
      Untersuchen Sie mal das Flugwesen und die Schiffe! Ich bin sicher dass Sie jedes Jahr auf Reisen sind und im Ausland onlain Einkaufen nur weil’s billiger ist.Schlaukopf

  • Arnold sagt:

    Sehr guter Beitrag, Herr Kachelmann! Danke

  • Denzler Patrick sagt:

    Gefällt mir ausgezeichnet wie differenziert und fachtechnisch fundiert hier eine Form der Wärmeerzeugung analysiert wird. Leider weiss ich nicht mehr recht wie die Geschichte mit dem Rüsseltier und dem Fachgeschäft für feines Steinzeug ausging…..

  • Raymund Hecht sagt:

    Aber dafür Oel, Gas über hunderte Kilometer transportieren ???
    Oder für die Wärmepumpen denn billigen Strom vom Ausland vernichten ?? Erdgaskraftwerke, Kohlenkraftwerke ???
    Wie hoch ist die graue Energie von alternativen Heizsysteme ???
    Alles Kilometerweise zu uns transportieren, statt den Brennstoff vor der Haustüre verwenden ???

    • Rauber sagt:

      Ganz richtig.Das Holz nehme ich im Nahen Wald das durch Wind oder weil es alt ist und am Boden liegt. Transpor t mit Auto und Anhänger nicht mehr als 15 Min.Was sagst Du zu den Flugzeugen und Schiffen?
      Niklaus Rauber

  • Frank sagt:

    Lieber Kachelmann! Sinniere bitte in einer klaren Minute, wenn der Feinstaub der Holzverbrennungen dir einmal einen klaren Blick zum Himmel erlauben sollte, über die Belastungen der Atmosphäre durch Düsenjets und zwar in die Regionen, in denen kaum mehr ein Wettergeschehen stattfindet. Vorher mache dich aber bitte kundig, welche Stoffe die Triebwerke einsetzen um ihren Zweck erfüllen zu können, welche Zusammensetzung dieAbgase haben, vor allem unter den Aspekt des Sauerstoffmangels in der Stratosphäre und nicht zuletzt, warum das Kerosin nicht besteuert wird und die Triebwerke keine Abgasreinigung, so wie PKW oder LKW, besitzen müssen. Übrigens wäre auch eine Recherche interessant, wie viel Kerosin täglich, nur in Deutschland, vertankt wird…..dann wirst du vielleicht etwas glaubwürdiger.

  • max burkart sagt:

    peinliche beleidigung der holzbranche herr kachelmann. diesmal sind sie geritten worden. von tyczka energie ? 200 milionen umsatz mit flüssiggasverkauf…das sind ihre quellen. bekommen sie geld von denen ? peinlich und schade. würd mich interessieren wie ihre persönliche bilanz aussieht. ….und ich hätte gerne mal eine langzeitnachkallkulation: holzenergie auswirkung direkt auf den mensch.
    das tropeninstitut basel hatte mal den auftrag, daten aus spitäler zu sammeln um den zusammenhang aufzeichnen zu können….wo sind die ergebnisse ?
    gut holz !

  • Ackermann sagt:

    „War früher das Baumverbrennen vor allem eine Sache von ärmeren Menschen oder üblich in Gebieten mit geringer Besiedlung, wo der nächste Nachbar nicht unmittelbar eingestaubt wurde“.
    Dieser Satz alleine zeigt schon die Redlichkeit des Schreibers. Jedes Kleinleutequartier in den Städten hat bis in die späten 70er-Jahre noch mehrheitlich mit Holz und Kohle „den nächsten Nachbarn eingestaubt“. Erst in den späten 80-Jahren wurde in Basel das Gesetz aufgehoben, dass in Vorgärten keine Eiben gepflanzt werden durften. Warum dies? Weil Holz und Kohle noch lange mit Pferdefuhrwerken geliefert wurde, dabei die Pferde eben diese Eiben anknabberten und sich an den giftigen Bäumen vergifteten.

  • A. Knaus sagt:

    Ich glaube, es gibt auf die Dauer – und auch künftige Generationen ins Denken einbezogen – keine unsinnigere Möglichkeit, als das Zuhause durch Verbrennen fossiler Energieträger zu wärmen. Diese sind endlich und über tausende von Jahren entstanden.
    Weiter sind sie nicht regional verfügbar, müssen aus der Erde ausgegraben werden, die Bereitstellung ist mit viel Dreck verbunden und meistens muss man sich mit Schurkenstaaten einlassen.
    Eine sinnvolle Sache ist es sicher, das Zuhause im Winter moderat zu wärmen und einen schicken, dicken Pulli anzuziehen.
    Ich bin überrascht, dass der Tages Anzeiger so einen polemischen, unausgewogenen Artikel publiziert.

  • Martin Keller sagt:

    Übrigens: Feinstaub hat einen mässigenden Einfluss auf die Klimaerwärmung. Dieser wirkt in der Atmosphäre als Kondensationskeime. Durch vermehrte Wolkenbildung wird ein Teil der Sonnenenergie ins Weltall zurück reflektiert ohne unsere Atmosphäre aufzuwärmen.
    Bekannt sind mehrjährige Kälteperioden nach gewaltigen Vulkanausbrüchen, verursacht duch die ausgeschleuderten Staubpartikel. Es funktioniert also.

  • Alex Geigy sagt:

    Danke für den Kommentar von Peter und den zahlreichen Schreibern, welche die Verbrennung von Holz mit Überzeugung verteidigen. Wer mit selbst verarbeitetem Stückholz im Speicherofen (früher Kachelofen) feuert, weiss wie viel Arbeit dahinter steckt und beheizt damit so effizient wie möglich hauptsächlich nur die Wohnaufenthaltsräume. Die Raumtemperatur in allen anderen Räumen ist stark abgesenkt. Und genau da liegt das grosse Energiespar Potential unserer Gesellschaft verborgen. Raumtemperatur absenken, Wollpullover und lange Unterhosen tragen. Der Mensch selbst ist nämlich die beste Heizung, so machen es auch die Tiere. Herr Kachelmann hat sich mit seinem Artikel nicht nur im Ton sondern auch inhaltlich vergriffen. Sein Frontalangriff geht an die falsche Adresse.

    • Markus Enggist sagt:

      Ich weiss nicht wieso sie uns zurück ins Mittelalter schicken wollen, der Mensch braucht Stralungswärme damit der Körper sich wohlfühlt im Winter nur Grüne Ideologen möchten die Selbstkasteiung auf alle übertragen müssen. Ich finde es Gut wenn sie so leben wollen ich für meinen Teil und meiner Familie geniesst das Winterliche Wetter in einer schön warmen beheizten Wohnstube sowie die Katzen darin in unserem Zuhause.

      • Ackermann sagt:

        Was hat dies mit Mittelalter zu tun? Können Sie dies näher umschreiben?
        Wenn man von der 2000-Watt-Gesellschaft-Vorstellung ausgeht, dann sind wir in den frühen 60iger Jahren (mit Nullwissen über Energiesparen) und stellen sie sich vor, neben dem Neandertaler-Stirnbein, kannte man damals bereits die Waschmaschine, den Kühlschrank, das Auto und die Stube und Küche waren immer warm.

      • Olivier Fuchs sagt:

        Es ist keine Kasteiung, sondern physiologische Adaption und Mikrostress, welche Fitness und Gesundheit erhöht und das Altern bremst, und auch Adipositas verhindert, weil internes Heizen erhebliche Energie verbraucht. Strahlungswärme ist nur sinnvoll bei tiefen Lufttemperaturen. Ich habe zwischen 16 und 18 Grad. Der Sinn des Lebens besteht u. a. darin, Widerstände zu überwinden, nicht allzu bequem zu leben.

  • Vinzenz Bieri sagt:

    Herr Kachelmann sticht zu Recht in ein Wespennest der vermeintlich klugen Verfechter von Heizungen mit Holz. In den Gemeinden des Kantons Graubünden verpesten solche Holzöfen die Luft mit Feinstaub, dass einzig und allein nur noch am frischen Morgen um 4 Uhr die Wohnungen mit offenen Fenstern gelüftet werden können. In vielen Kantonen haben die Kaminfeger mehr Kompetenzen erhalten, wenigstens das Verbrennen von Abfällen zu sanktionieren, welche diese bei Verdacht im Russ nachzuweisen verstehen.
    Die ungewöhnlich hohe Anzahl von Kommentaren signalisieren eine längst verschlafene Thematisierung der Holzöfen. Der Journalismus bleibt immer dann aktuell, wenn er sachlich bei der Wahrheit bleibt.

  • Wolfgang sagt:

    Völlig einseitiger Artikel eines der letzten Exemplare des Erdölzeitalters. Lieber Jörg, Da musst Du jetzt ganz stark sein: Ob Du möchtest oder nicht, das Zeitalter in dem man die Atmosphäre mit CO2 aus vergangenen Zeiten anreichert ist bald vorbei.
    Heizenergie aus den heimischen Wäldern ist die klimafreundlichste Methode. Da nützt es auch nicht wenn Du von nicht wieder aufgeforsteten Wäldern irgendwo fabulierst: Alle Leute die ich kenne achten darauf, dass das Holz für die Pellets aus heimischen Wäldern kommen. Hingegen das Erdöl sprudelt ja direkt aus dem Boden im Firmenareal von Agrola, muss weder transportiert noch raffineriert werden… nicht? Es werden auch keine Kriege geführt deswegen und Kinder mit Autobomben zerfetzt… richtig?

    • Markus Enggist sagt:

      Mann es gibt ja auch Erdgas, Wärmepumpumpen etc. daraus eine Pro Erdoellobbyisten zu basten ist doch schon etwas gewagt.

    • Thomas Kramer sagt:

      Das anstreben einer relokalisierung mit der Idee eine mehr oder weniger autarke Zukunft anzustreben ist sehr vorbildlich.

      Ob dies aber die kriegerischen Handlungen gewisser Länder wirklich beeinflussen könnte, sei mal dahingestellt.
      Zudem kann man dem Erdöl in keinster Weise irgendeine Schuld für kriegerische Handlungen zuschreiben…. dies ist ganz klar keine Eigenschaft des Erdöls ;)…. Schuld daran ist des Menschen verwirrter Geisteszustand der für Geld über Leichen geht…..ob es nun Energiequellen oder Waffenexporte sind… ist sowas von scheissegal… der Mensch ist eben doch nicht so weit Entwickelt wie er zu meinen scheint…. guets nois wünschi trotzdem 🙂

  • Pia Elena Rusci sagt:

    Undifferenzierter Quatsch. Das so etwas überhaupt veröffentlicht wird.

    • Markus Enggist sagt:

      Was ist daran undifferenziert bitte um Klarstellung oder hat Kachelmann einfach ihre Glaubenssätze erschüttert. Daran krankt ja genau Grüne Ideologie eigenes Wunschdenken vor Realität zu akzeptieren, geht die Rechnung nicht auf wird dann einfach zurecht gebogen, so nach dem Moto das CO2 aus dem Holz war ja früher aus der Luft abgesogen worden und weitere solche wir haben dann schon Recht wenn die Natur sich uns angleicht Geschichten.

  • Beppie Hermann sagt:

    Unser Dorf hat eine Pelletzentralheizung für alle. Wir aber wohnen abseits, oft mit Stromausfällen konfrontiert, sind froh um um unsere Holzheizung. Was soll ich sonst mit meinem Holz anfangen? Liegenlassen ist auch nicht die Lösung, für Verarbeitung zu wenig und kaum zugänglich. Wir haben keine Nachbarn, ein gut isoliertes 2-Fam-Haus mit je einem modernen Holzkombiherd >Heizung, Kochen, Backen, verbrauchen je nach Winter zusammen 1 1/2-2 Ster, welches von oben her angezündet fast rauchfrei stundenlang brennt. In dieser Zeit fährt dank Sensoren die Luft-Wasser-Wärmepumpe ihre Leistung zurück u.auch der Stromverbrauch für Kochherd und Backofen fällt fast 1/2Jahr weg. Wüsste nicht, wieso ich nun ein schlechtes Gewissen haben sollte, es ist dies doch der natürlichste Weg zur Wärmegewinnung.

  • Holzvergaser sagt:

    Ach Herr Kachelmann, bleiben Sie bitte bei der Realität. Feinstaub kommt zu 1/3 tatsächlich aus Holzheizungen, ein weiteres Drittel kommt von Verkehr (Diesel) und das letzte Drittel von der SBB bzw. Eisenbahn durch den Eisenabrieb beim Bremsen. Aber ich gebe Ihnen Recht, Holz sollte nur in grossen Heizwerken verbrannt werden. Da lohnen sich die Reinigungsmassnahmen und können entsprechend betrieben werden. Am schlimmsten sind die Holzschnitzler mit den nassen Schnitzeln, die sauen die Umgebung mit Teer und krebserzeugenden Phenolen und Kreosolen ein, die dann beim Nachbar im Salat und Gemüse landen! Guten Appetit.

    • Markus Enggist sagt:

      Und das letzte Drittel von der SBB bzw. Eisenbahn durch den Eisenabrieb beim Bremsen, In welchen Zeitalter leben sie? Wir haben 2019.

      • Kusi sagt:

        Natürlich produzieren Züge Feinstaub, vorallem beim bremsen.
        Wenn dem nicht so wäre, müssten ja bei den Zügen nie neue Rollmaterialien montiert werden

      • Holzvergaser sagt:

        Herr Enggist am Besten Sie lesen die offiziellen Verlautbarungen des BUWAL dazu. Dann gehen Ihnen vielleicht die Augen auf….

  • U. Imobersteg sagt:

    Ich frage mich ob Herr Kachelmann auf der Lohnliste von der Oelloby ist. Holz ist der
    einzige Rohstoff den die Schweiz hat. Alles andere kommt von weitweg. Was dort an CO2 und Feinstaub bei der Förderung entsteht will ich garnicht wissen. Dann Herr Kachelmann heizen sie ruhig weitter mit Oel, aber das Wetter wird sich damit sicher nicht besseren.

    • Olivier Fuchs sagt:

      Nun ja, neben dem jährlichen Zuwachs von 1 m3 Holz zu 100 Fr. fällt auch elektrische Energie im Wert von 1000 – 2000 Fr. an aus billigen, nachhaltigen Wasserkraft. Das ist mehr, als die meisten angeblich rohstoffreichen Afrikanischen Länder erwirtschaften. Dazu noch Fremdtourismus im Wert von 2000 Fr.

  • Werner Graf sagt:

    Und was wäre nun der Weg in die Zukunft?
    Der seit jahrmillionen im Boden sicher eingeschlossene Kohlenstoff weiterhin herausholen und in CO2 verwandelt in die Atmosphäre blasen?
    AKW, welche gesamtheitlich betrachtet alles andere als Emissionsfrei sind?
    Die CO2 Kreislaufwirtschaft mit Holz ist eine Lösung, jedoch nur eine von vielen und mit beträchlichem Optimierungsbedarf.
    Schauen wir uns aber doch einmal die real existierenden Lösungen an.
    Energieautarke Häuser funktionieren und sind mit wenig Aufpreis realiserbar.
    Sie entlassen, ausser beim Bau und in Notsituationen, weder CO2 noch Feinstaub in die Atmosphäre.
    Wenn man ein solches Haus will, bekommt man es. Und wir sind seit Jahren im profitablen Bereich. Der Mehraufwand ammortisiert sich vollständig innerhalb der Lebensdauer.

  • piteria sagt:

    lieber jürg kachelman
    schön mal wieder ein paar sätze von ihnen zu hören…nun es ist so wir heizen seit jahren mit holz und das einzige was ich an kalten wintertagen draussen riiiche sind all die ölheizungen von den nachbarn😱…wenn man den kompletten co2austoss(ink. transport, energie beim erzeugen, kosten/nutzen eines holzofens usw.) miteinberechnet so sieht die welt doch ganz anders aus….holzverbrennung ist die älteste und in meinen augen eine sinnvolle energie gewinnung im zusammenspiel mit allen anderen energiegewinnungsmassnahmen😉
    mit gruss

  • Urs Lanz sagt:

    Kachelmann hat seine Arbeit gut gemacht! Durch seine einseitige Publikation hat er eine rege Disskusion ausgelöst! Bravo, gut gemacht! Jetzt kann er getrost in die Ferien fliegen! Natürlich Co2 neutral! Und da er so auf den Feinstaub achtet, wird seine Maschine beim Landen, wegen dem durch die Abbremsung entstehenden Feinstaubpartikel der Bereifung und der Bremsbeläge, nicht bremsen können! Schade? Wenigstens würden wir in Zukunft mit so einseitigen, unqualifizierten Aussagen verschont!
    @:Jürg: Lade dich bei mir zum Holzhacken ein. Damit kannst du das Abo und die Fahrt ins Schwitzkastenzenter sparen! Und nach getaner Arbeit spendiere ich dir am Feuer ein Bier! Leider nicht Feinstaub neutral, aber „lässig“!

  • Dominik sagt:

    Wir haben eine “Komfort”-lüftung. Diese pustet den Kamin-Feinstaub unserer Nachbarn in unsere Räume… mittelalterliche Verhältnisse.

  • Sander sagt:

    Feinstaubgehalt der Aussenluft aktuell in Luzern: 25 μg/m3 (manchmal auch deutlich mehr)
    Feinstaubgehalt meiner Inneluft durchs ganze Jahr: 0 μg/m3

    Zwei HEPA-Luftfiltergeräte für die Wohnung machens möglich. Kostet mich zwar etwa 130 .- / Jahr für Ersatzfilter und etwa 50 .- / Jahr für den Strom, ist es mir aber wert, zumal die Filter im Sommer auch die Pollen liquidieren. (Das war auch der eigentliche Anschaffungsgrund für mich als Pollenalergiker.)

    Was wahrscheinlich viele nicht wissen:
    Die von der WHO empfohlenen Grenzwerte für PM2.5-Feinstaub werden in Schweizer Städten Jahr für Jahr überschritten.
    (Der Bundesrat hat extra nur diejenige Hälfte der Grenzwerte übernommen, die wir nicht gewohnheitsmässig überschreiten. Sonst müsste man ja am Ende noch was tun…)

  • Emil Huber sagt:

    Vielleicht liegt’s ja gar nicht am reinen Holz sondern weil viele Leute in solchen Öfen oft auch Abfälle verbrennen. In einem Kurort wurde von einer Schreinerei früher jahrelang Holzreste von Spanplatten verbrannt, welche bekanntlich Leim enthalten. Im Dorf wurde früher mit Naturholz und Kohle geheizt, es wurde niemand krank davon. Dann kamen die Ölheizungen und es stank in der Stadt überall nach Ölheizung. Früher hatte man im Herbst Laub zusammengerecht heute dröhnen Laubbläser, nun besser?
    Aber der heutige Mensch such nach allem möglichen Übel, Kühe stossen zu viel Methan aus was schlecht für’s Klima sein soll, eines Tages dürfen wir noch für’s Atmen CO2 Zertifikate bezahlen oder das Lagerfeuer und der Pizza Holzofen wird verboten.

    • Sander sagt:

      @Huber
      „[…] und es wurde niemand krank davon“.

      Ahja, sind Sie da sicher?
      Atemwegserkrankungen in Folge von Kochen, Beleuchten und Heizen mit Holz, Kohle und Petrol ist nachweislich eine der häufigsten Todesursachen in der Dritten Welt.
      Und die Lebenserwartung bei uns war „früher“ ja auch nicht besonders hoch.

  • Hans sagt:

    Ich Lache mich krumm.
    1. Wenns mal so richtig kalt wird und der Strom mehrere Tage weg wäre, ist dann ein Holzfeuer schon etwas tolles.
    2. Mein Holzofen, mein Pizzaofen und mein Aussenchemine brauchen viel schweizer Holz aus dem ganz nahen Wald.
    3. Es gibt so viel unglaublich dreiste und rein finanzkapitalistisch geprägte Umweltverschmutzungen, dass Ich überhaupt kein schlechtes Gewissen habe beim Holzverbrennen, mit oder ohne Feinstaub.
    4. Holz ist heimelig und ist die einzige Heizenergie die auch ohne Strom funktioniert, garantiert immer.
    5. Gäbe es günstige, praktische und langlebige Filter würde ich 2 Bestellen.

  • Sacha Meier sagt:

    Mit Elektrofiltern bringt man den Feinstaub auch aus Holzfeuerungen auf nahe null. Dass das in der Praxis funktioniert, beweisen Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) täglich. Auch diese müssen Substanzen mit einem hohen Ascheanteil verbrennen.

    • Rolf Bombach sagt:

      KVA verbrennen besser, d.h. im Gegensatz zu Holzheizungen emittieren sie kaum CO, Methan, UHC und sie wenden möglicherweise Entstickungsmassnahmen an.

  • M. Cesna sagt:

    Heizen per Verbrennung wird es solange geben, bis wir vielleicht doch den Eimer voll Uran im Keller hinter dicken Mauern haben. Solange wird es auch entsprechende Emissionen geben.
    Das Einzige Vernünftige wäre, an diese Verbrennung noch eine Dampfmaschine dran zu hängen,, damit dann doch noch 20-30% Strom da heraus kommen könnten.
    Dies an sich alte Idee würde uns wohl von den AKWs unabhängig machen.

    • Raphael sagt:

      Das ganze nennt sich BHKW (Block-Heizkraftwerk) und macht unter Umständen Sinn!

      • Markus Enggist sagt:

        Nur an ca. 15000 kwh Verbrauch im Jahr habe ich mal gelesen neue Minergiehäuser bringen es auf ca. 30 kwh pro m2 und Jahr

  • Claude Fontana sagt:

    Wie sieht das bei Masseerhitzern aus? Die Wärmeerhaltung pro Feuerung ist wesentlich langlebiger als bei einem „Normalen“ Kachelofen. Das funktioniert auch mit „Holzvergasern“/doppelverbrennung. Natürlich ist sowas schwer zu reinigen, und Platzsparend geht nicht, aber da gibts sicher auch schon bald einen reinungsroboter mit App dazu. Aber wenn ich aus einer 3-4h Heizphase 12-14h Hitze ziehe,ist das doch sicher effizienter. als durchgehend mit öl zu Heizen.

    • Sacha Meier sagt:

      Ich denke, sie reden von Speicherheizungen, Herr Fontana. Energetisch tun Sie dabei weder etwas gewinnen, noch verlieren. Sie können entweder kontinuierlich (nach Bedarf) wenig heizen – oder eben kurz und kräftig in einen Speicher – dafür die gespeicherte Wärme über längere Zeit abrufen. Das Zauberwort ist die spezifische Wärmekapazität eines Speichermediums Cw [J / (kg·K)]. Macht etwa bei Elektroboilern grossen Sinn, wo Sie mit billigem Nachtstrom Warmwasser erzeugen und tagsüber nutzen können. In Wüstengebieten sind auch Solar-Speicherheizungen anzutreffen. Bei fossil befeuerten Systemen hingegen sind Speicherheizungen eher im Nachteil, da der vom Speicher abgegebene Heizwärmestrom kaum geregelt werden kann. Scheint im Winter plötzlich die Sonne, können Sie nur noch die Fenster öffnen.

      • Hans Limacher sagt:

        Ich habe auch eine Speicherheizung, muss keine Fenster öffnen wegen zu warm!!
        Es muss eben eine Heizungsregelung nach Aussen-
        temperatur instaliert sein!!!

  • Sonusfaber sagt:

    Zwei Jahre lang hat ein Mieter im Parterre beinahe jeden Tag und bisweilen stundenlang Feuer gemacht im Freien bzw. an der Hauswand. Das Vordach der zweistöckigen Liegenschaft hat dann den Rauch eingefangen, der nach und nach in unsere Dachwohnung eingedrungen ist – bei geschlossenen Fenstern. Zwei Jahre lang haben wir ihn anflehen müssen, bis er einsichtig wurde. Nun macht er nur noch in der Wohnung Feuer, wir wähnen uns seither im Paradies, so gross ist die Erleichterung – aber eben: Die Luft wird trotzdem verpestet. Danke Herr Kachelmann für diesen aufklärenden Bericht, dafür, dass Sie kein Blatt von den Mund genommen haben.

  • Pjotr Müller sagt:

    Wer gegen Holzheizungen ist, ist hoffentlich auch Nichtraucher – sonst passt da gar nichts.

  • Sander sagt:

    Völlig richtig, was Kachelmann hier schreibt.

    Die SP hat deswegen bereits vor 10 Jahren im Nationalrat gefordert, Feinstaubfilter für Pelletheizungen zur Pflicht zu machen.
    Natürlich wollte die Bürgerliche Mehrheit nichts davon wissen und hat das Vorhaben versenkt.
    Das hindert die rechten Fantasten hier in den Kommentatoren aber nicht daran, diesen Gesetzesmangel den „linken Behörden“ in die Schuhe schieben zu wollen. Realitätsverweigerung, wie man es aus diesen Kreisen kennt.

  • Hajo Meier sagt:

    Manche dieser Feuerteufel verbrennen dann auch gleich noch einige Abfälle, wie Kunststoffe oder mit Schutzanstrichen versehenes Holz sowie Sperrmüll in ihren Öfen, was man bei Kunststoffen deutlich wahrnehmen kann. Ist doch praktisch, so ein Öfchen. Sie können sich ja sicher sein, dass die mit extremen Schadstoffen belasteten Abgase, nicht direkt aufs eigene Haus herunterfallen und lediglich den Nachbarn vergiften.
    P.S.: Europaweit erhält man über folgenden Link Infomationen zu aktuellen Feinstaubmesswerten:
    http://opendata-stuttgart.github.io/feinstaub-map/#9/51.4058/6.4919

  • Baldi sagt:

    Und was ist mit dem Feinstaub der modernen Diesellastwagen? Da sind alle ganz still, der Transport könnte sich ja am Ende verteuern.
    Mit Holz aus der Region zu heizen, ist meines Erachtens umweltfreundlicher als Öl- und Gasheizungen. Zumal das Öl meist aus problematischen Ländern importiert werden muss (Saudiarabien, Libyen). Von der Fracking-Ölförderung darf man natürlich nicht sprechen, das deklassiert Kachelmanns merkwürdigen Artikel sowieso komplett.
    Warum spricht niemand vom ENERGIESPAREN? Raumthemperatur Wohnzimmer/Küche 21°, Schlafzimmer 17°.
    So lebt man sowieso gesünder

    • Sina sagt:

      Das setzt aber voraus, dass man die Temperatur zimmerweise regeln kann – geht leider bei uns zuhause nicht, sehr schade.

  • Philipp Müller sagt:

    Sehr undifferenzierter Artikel. Die Holzverbrennung als solches ist CO2-neutral, ob es Kachelmann passt oder nicht. Klar entstehen beim Holzfällen und beim Holztransport Emissionen, aber beim Gewinn von Öl und Gas fallen auch CO2-Emissionen an, und zwar in noch viel grösserem Masse. Logisch ist auch, dass es regionales Holz sein sollte, ansonsten der Ökoeffekt unnötig verkleinert wird. Der Feinstaub ist sicher problematisch, aber dagegen gibt oder gäbe es zumindest Filter. Der Klimawandel ist jedenfalls das deutlich grössere Problem. Kachelmann sollte mal seine Interessenbindungen offenlegen. Es ist mir nämlich schon ein paar Mal aufgefallen, dass er sehr im Sinne der fossilen Brennstoff-Industrie schreibt. Ein Schelm, wer Böses denkt.

    • Rolf Bombach sagt:

      In der Schweiz kann und wird man wohl Pellets mit Herkunftsgarantie kaufen. Kachelmann meint eventuell Deutschland, wo die Pellets zum Teil aus Osteuropa kommen, wo Wälder abgeholzt, aber nicht mehr aufgeforstet werden. Das ist dann eben nicht mehr CO2-neutral.

    • Ano sagt:

      Genau! Danke! Nichts weiter anzufügen. Ausser vielleicht, dass ich mich wundere, dass ein solch undifferenziertes Gewetter überhaupt publiziert wird. Name und Bekanntheitsgrad dahingestellt.

  • Olivier Fuchs sagt:

    Ich bin überzeugt, dass der Feinstaub aus Holzheizung weniger schädlich ist als z. B. aus Dieselmotor und Fahr-Abrieb. Erstens natürliches Material, zweitens genetische Anpassung. Drittens noch keinerlei entspr. Beobachtungen gemacht.

  • Gerhard sagt:

    Es mag schon sein, dass es mit Holzfeuerung Feinstaub-Probleme gibt. Das Problem bei Herrn Kachelmann ist seine Polemik. Wenn einer so mit dem Zweihänder dreinschlägt, dann werde ich skeptisch. Ich frage mich dann: Um was geht es hier wirklich? Welche Interessen verfolgt der Autor tatsächlich? Geht es hier wirklich um die Sache oder um was noch? Denn wenn er Recht haben sollte, dann wäre es ja nicht notwendig, eine solch grobe Sprache zu führen.

    • Tom Kern sagt:

      Endlich spricht einer Klartext. Bin kein Fan von Kachelmann als Person, aber dieser Artikel ist leider nötig, um Ewiggestrige wachzurütteln.

  • Matthias sagt:

    Kommt davon, wenn man den Buergern eine exorbitante CO2 Steuer aufhalst.
    Und vom Bund wird ja Holzheizung explizit gefoerdert, ebenso von den Bauaemtern, waehrendem Oelheizungen und Gasheizung verteufelt werden.
    Wir erinnern uns daran. Elektrospeicherheizungen wurden gefoerdert jetzt verteufelt, dafuer soll das E-Auto in der Nacht geladen werden.
    Holzheizungen sollen angeblich CO2 neutral sein.
    1. hat CO2 nichts mit dem Klimawandel zu tun und
    2. gibt ein nicht abgebrannter Baum auch kein CO2 frei, also nichts als Augenwischerei.
    AL Gore freuts, er hat mit seinen Luegen eine Milliarde verdient.
    https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/holzenergie

    • Wolfgang sagt:

      Sorry, das ist falsch. Ob der Baum im Wald verrottet oder im Kamin verbrannt wird, setzt die gleiche Menge CO2 frei. Nur dass es zuhause noch etwas nützt.
      Ausserdem absorbieren junge Bäume (Aufforstung) mehr CO2 als alte Bäume, das heisst die Waldwirtschaft hilft aktiv mit den CO2 Haushalt in Ordnung zu bringen.
      Solche völlig undifferenzierten Artikel von einem ewig gestrigen prominenten helfen uns überhaupt nicht weiter.

  • Jan Dubach sagt:

    Der Weisheit letzter Schluss, am wenigsten Umweltverschmutzung gibt es dort wo keine Menschen leben. Ausnahme, Steppenbrände oder Vulkane gehen in die Luft.

  • Jonas Hostettler sagt:

    Es ist das CO2 aus fossilen Quellen, welches das Klima demnächst kippen lassen wird. Der Feinstaub ist ein temporäres Problem – wenn die Heizungen abgeschaltet sind, verschwindet der Feinstaub, das CO2 der Öl- und Gasheizungen bleibt für tausende Jahre in der Atmosphäre. Holzheizungen mit sauberer Verbrennung in eher kleinvolumigen Öfen machen Sinn – offene Cheminees heizen kaum und erzeugen zu viel Feinstaub, darauf kann man verzichten.

  • h. Lamott sagt:

    Herr Kachelmann.

    Pellets mit 30% Feuchte kann ich garnicht kaufen.
    6.6-11% sind Standard.
    Was ist Ihre Schlussfolgerung daraus bzgl. Feinstaub und Abgase?
    Sollten Sie nicht besser zwischen kontrollierter (Pellets) und unkontrollierter Verbrennung (Stückholz, Kamine) unterscheiden?
    Danke für Ihre Antwort

  • Pjotr Müller sagt:

    Ich staune immer wieder darüber, dass es die einen fertigbringen, ihre Holzöfen so zu feuern, dass man keinen Rauch erkennen kann, während andere während Stunden einen dichten braunen Qualm aus dem Kamin herauslassen. Die letztgenannten produzieren sicher ein Vielfaches an Schadstoffen und Feinstaub wie die erstgenannten.
    Dass man wegen dieser Unbelehrbaren auch als besonnener Holzfeurer in die Kritik kommt, finde ich schade.

  • Hans Wälti sagt:

    Was soll ich denn mit dem eigenen Holz aus meinem Wald anstellen ? Der Sturm Burglind wie auch andere Stürme (z.Bsp. Lothar) bescheren mir jeweils Brennholz à gogo. Zur Zeit arbeite ich das Sturmholz auf (Handarbeit mit Motorsäge und Traktor) und verbrenne es in meinem Ofen. Gemäss Kachelmann müsste ich das Sturmholz wohl im Wald liegen und verrotten lassen und nur die „Filetstücke“ verkaufen und zum Säger bringen. Die Freizeitgesellschaft wird dann das liegengelassene Sturmholz im Wald verbrennen und damit die noch stehenden Waldbäume nachhaltig mit den Feuern beschädigen. Von Herrn Kachelmann würde ich mir ein wenig mehr objektive und den Gegebenheiten entsprechende Blog’s wünschen.

  • Oliver Grossen sagt:

    Finde es nebst der etwas beleidigende Sprache problematisch, dass hier zwei Problembereiche vermischt werden: CO2 und Feinstaub. Das eine hat vor allem Klimatechnische Effekte, das andere nicht. Jedes Gramm CO2 welches wir aus Fossilien in die Atmosphäre Pumpen ist und bleibt da für sehr lange Zeit. Der Feinstaub ist je nach Witterung kurzzeitig oder gar kein Problem.

  • Anton Paschke sagt:

    Der Standort Höhenklinik gibt mir zu denken. Es ist ja ein Südhang, mit Stufen. Von Norden kommt also nichts. In unmittelbarer Nähe hat es ein paar wenige neue Häuser. Oestlich, Fätzikon, ein paar wenige Bauernhäuser. Bleibt südlich Laupen, etwa 1 km Distanz und 300 Meter tiefer. Oder westlich das Dorf Wald, mit vielen EFH aber eher 2 km Distanz, noch dazu 300 Meter Wald (Bäume) dazwischen.

  • Hans Werner sagt:

    Gut wird das Problem Feinstaub mal thematisiert. Minergie mit gelüftetem Haus und Holzöfen / Cheminees beissen sich. Fast jeden Abend zündet irgend ein Nachbar besonders am Wochenende oder in der Übergangszeit sein Cheminee oder Chemineeofen an und schwups ist unser Haus mit dem Gestank gefüllt. Deshalb stellen wir die Lüftung von 17-21h ab. Feinstaub ist für Astmathiker eine grosse Plage. Wer Holz verbrennt verursacht genauso CO2 wie beim Verbrennen von Oel oder Gas. Der einzige Unterschied ist, dass Holz wieder nachwächst und dabei CO2 bindet, so wie im Oel und Kohle vor Millionen von Jahren auch CO2 gebunden wurde, das jetzt bei der Verbrennung frei wird. Holz sollte nur in grossen zentralen Anlagen mit der nötigen Filtertechnik & Steuerung zur Wärme & Stromerzeugung genutzt werden.

  • Peter sagt:

    Ich halte Holzfeuer auch für problematisch. Deshalb lasse ich jeweils nur eines von meinen drei Kaminen brennen. Ausnahme bilden Tage mit grossen Minustemperaturen, an denen ich auch den Kamin im Schlafzimmer brennen lasse.

  • Holz Wurm sagt:

    Der Feinstaub ist nach dem nächsten Regen weg. Aber wie bekommst Du das CO2 aus der Atmosphäre?

    • Raphael sagt:

      So einfach ist die Gleichung nicht. Wie bekommt man dann den Feinstaub wieder aus der Lunge raus? Hilft da auch der Regen?

  • Enggist Markus sagt:

    Ich danke Kachelmann für seine klare Sprache einem Arbeitskollegen musste ich auch etwas über die Realität erzählen der mit seinem ÖKOHAUS jeden Winter 21 Ster Holz verbrennt was einen Heizöelverbrauch von 4200 Liter enspricht. Das Thema war das besteuern von Energie er glaubte mit Holz zu heizen würde ihn von der Energiesteuer befreien, noch manch anderer wird auf die Welt kommen.

    • werner boss sagt:

      Erzählen Sie doch nicht solchen Unsinn! 21 Ster Holz in nur einem Winter? Damit könnte man mit einer guten Heizung glatt 2 Grand-Hotels heizen!Setzen sie ein Komma zwischen die Zahlen 2 und 1 dann stimmt es wohl eher!

      • Markus Enggist sagt:

        So hat es mir der Arbeitskollege erzählt ich habe keinen Grund im nicht zu glauben und wenn sie ein Grand Hotel damit heizen wollen haben sie Null Ahnung von Energieverbrauch von Häusern. Nicht jeder hat eine Wärmepumpe mit Erdsonde die umgerechnet 360 Liter Heizoel verbraucht wie ich und das auch noch selber via Solardach produziert.

    • Olivier Fuchs sagt:

      21 Ster!?!? Das ist aber sicher kein Öko-Haus (Energieklasse A oder B). Ich verbrauche für Klasse F bei zwei teilweise bewohnten Stockwerken und sparsamster Heizung 6000 kWh (600 Liter) + 1 Ster.

    • Martin Keller sagt:

      Und das soll ein Ökohaus sein?
      Ich brauche in meinem normal isolierten Reiheneinfamilienhaus gerade mal 6 – 700 l Öl pro Winter!

  • Peter Schönmann sagt:

    Im Winter mit offenem Fenster Schlafen ist sowieso nicht Sinnvoll. Zu grosser Energieverlust. Täglich ein paar mal kurz Lüften reicht, wenn keine Lüftung installiert ist.
    Holzheizungen werden in städtischen Gebieten teilweise nicht mehr bewilligt. Sicher sinnvoll.
    Auf dem Land sehe ich kein Problem für Holzheizungen.
    Wenn die Häuser nach Vorschrift gedämmt werden, ist der Energieträger nicht mehr so wichtig.
    Unser grosses Problem in CH ist das für Wohnen soviel Wohnfläche m2/Person genutzt wird. Hier läge noch am meisten Energiesparpotenzial.

    • W. Danner sagt:

      Es geht nicht um Energiesparren, es geht „nur“ um Feinstaub. Das einte hat mit dem anderen nicht wirklich zu tun!

    • Anton Paschke sagt:

      > Im Winter mit offenem Fenster Schlafen ist sowieso nicht Sinnvoll
      Einverstanden. Gemässigte Extremisten schlafen auf dem Balkon. Chinesischer Daunen-Schlafsack oder Quolofil, Klasse 5, bei -20 Grad und Windstille maximal komfortabel!

  • Christian Imhof sagt:

    Sehr undifferenzierter Artikel.
    Z.B. für Pellets-Heizkessel gibt es Elektrofilter, die den verschärften Anforderungen an die Feinstaubemissionen (in der Schweiz <20 mg/M3) entsprechen.
    Für offenen Kaminfeuer mag die beschriebene Kritik zutreffen.

    • Hans sagt:

      …und werden solche Filter auch eingebaut, bzw. müssen solche eingebaut werden?

      • Jürg Hotz sagt:

        Ohne deren Einbau gibt schon gar keine Baubewilligung.

      • Markus Hofmann sagt:

        Der Hauptgrund für die meisten Holzheizer sind Kosten. Dazu kommt dass die allermeisten sowieso denken sie seien auf dem biogrünen Weg. Entsprechend ist der Elektrofilter auch ein Staubfänger in den Regalen.

      • Sander sagt:

        @ Hans
        Nein, müssen sie nicht und werden sie deswegen auch nicht.
        Den Bürgerlichen sei „dank“, die eine Filterprlficht im Nationalrat vor einigen Jahren bachab geschickt haben.

      • Schwery Peter sagt:

        Dafür wird es jetzt wohl die Kamin / Feinstaub Detektive geben ….. ?????

    • Rolf Bombach sagt:

      Und was nützt dieser Filter gegen NOx, CO, Methan und UHC? Offene Kaminfeuer heizen übrigens netto nicht, nur um das Feuer rum. Es wird anderswo viel kalte Luft eingesaugt.

  • Clemens Mader sagt:

    Sie vergleichen Den CO2 Abdruck mit Öl und Gas ernsthaft? Schon mal darüber nachgedacht wie Öl und Gas transportiert und produziert wird? Dass Öl und Gas fossil sind?
    Richtig ist, wer mit Holz heizt sollte lokal produziertes Holz nutzen. Dann wird der CO2 Abdruck aufs Minimum reduziert. Wer mit Pellets heizt verheizt ein Abfallprodukt aus der Holzwirtschaft. Und auch Kulturwälder Europas sind nicht mit Urwäldern im Amazonas oder auch Europa vergleichbar.
    Insgesamt also wirklich eine extrem unreflektierte Brüllerei die nicht auf Sachargumenten beruht.
    Bezüglich Feinstaub: Ja Filter sind wichtig besonders in Ballungszentren und der Hausbrand war seit je her der Hauptverursacher von Feinstaub im Winter. Hier muss die Raumplanung greifen und besonders in Frischluftschneisen eingreifen.

    • Hans sagt:

      Nein, Filter sind nicht nur in Ballungszentren wichtig, auch in EFH-Quartieren.
      Und Ihre „Frischluftschneisen“ nützen bei Windstille rein gar nichts, erst recht nicht im Kaltluftsee unter der Hochnebeldeck.

      • Anton Paschke sagt:

        Was mich eben an Kachelmanns Artikel erstaunt: die Höhenklinik ist sicher nicht in einem Kaltluftsee. Die ist parktisch immer über dem Nebel. Darum wurde sie ja dort gebaut.

    • Norbert Gujan sagt:

      Fakt ist das die Holzpellets tonnenweise per LKW aus Osteuropa zu uns gekarrt werden. Gas und Öl kann man CO2 frei durch Rohre leiten (zumindest den grössten Teil der Strecke).

      • max meier sagt:

        30% der pellets werden importiert und oel und gas fliesst auch nicht von selbst. z.b in wolhusen pumpen 4 gasturbinen gas weiter durch die schweiz.

  • Klaus Richter sagt:

    Kachelmann „wettert“ pauschal gegen das Heizen mit Holz – einseitig, gerade aus Sicht eines Meteorologen. Die Emissionen der Vorketten werden ausgeblendet, ebenso die bei der Gesamtbetrachtung deutlichen Treibhausgas-Vorteile des nachwachsenden Rohstoffes. Seine Beispiele (rumänischer Kahlschlag, nicht-nachhaltige CH-Waldwirtschaft) sind einseitig bzw. falsch. Pellets werden aus Sägenebenprodukten hergestellt und sind durch die niedrige Feuchte (ca. 10%) und höhere Energiedichte gerade in Bezug auf Feinstaubemissionen die vorteilhafteren Brennstoffe. Umweltbewertungen sind komplex – durch die Wahl der Randbedingungen kann die Richtung der Aussagen beeinflusst werden. Dieser Blog gibt ein Beispiel…

    • Hans sagt:

      Das bisschen CO2-Reduktion macht die toxischen und krankmachenden Feinstaubemissionen niemals wett!

      • Astrid Meier sagt:

        Was, ausser verbrennen soll denn mit dem Holz aus der Waldbewirtschaftung und den
        Nebenprodukten der Sägewerke geschehen?

      • Peter Müller sagt:

        Unsere Lebenserwartung steigt und steigt. So schlimm können die „toxischen“ und „krankmachenden“ Feinstaubemissionen und Kachelmanns Feinstaublungen also auch wieder nicht sei. Die Klimaerwärmung hingegen hat das Potential unseren Lebensraum irreversibel zu schädigen.

    • Norbert Gujan sagt:

      Der Energiewert von Holzpellets ist mit 4,8 kWh/kg nur ca. halb so gross wie der von Öl (9,8 kWh/l) oder Erdgas (10,1 kWh/m³). Für eine warme Wohnung müssen deutlich mehr LKW’s über die Strassen fahren als bei Öl. Öl und Erdgas sind selbstverständlich problematische Energieträger aber Holz ist auch nicht so viel besser.

  • Lukas Hunziker sagt:

    So schade dass man in all den Betrachtungen die Brennwerte und Nutzungszeiten nicht berücksichtigt.

  • Philipp Stäheli sagt:

    Eine Frage zur Tabelle: Die Emissionswerte sind bezogen auf die Inputenergie, nicht auf den Output. Das ist aber was ich in Wärme erhalte..je nach Effizienz/Brennwert verändern sich so die Werte, nicht? Wie, weiss ich nicht..nur ist die Tabelle weniger klar als erwähnt.

    Dem Holz den Transport anzukreiden finde ich ein schlechtes Argument, kommen die Fossilen doch in Tankern daher, die mit Schweröl fahren und pro Tanker so schlimm sind wie zig millionen Autos.

    Trotzdem, ein sehr interessanter Artikel.

  • Matthias Kalt sagt:

    Schön, dass mal jemand Klartext redet – und der Tagi (!) den Mut hat, es zu publizieren. Sehr erfreulich!

    • Hanspeter Schwarz sagt:

      Lieber Mathias Kalt
      Ich nehme an dass Du in einer ungeheizten Wohnung logierst und Dich mit Fitness warm hältst. Ich heize weiterhin mit Holz aus dem eigenen Wald. M.f.G
      Hanspeter Schwarz

  • Dominik Wettstein sagt:

    Interessant aber immer wieder tendenziös aufgemacht. Wann kommen die Grillierer im Sommer dran? Die Statistiken scheinen nicht zu stimmen, das offene Cheminee verbrennt weniger heiss als ein geschlossener Ofen mit Rauchgasverbrennung, hat aber die gleichen Werte. Ausserdem: Es gibt genug Holz aus der Nähe, was soll damit geschehen? Wächst jedes Jahr neues nach! Letztendlich: Wer hat eine warme Stube, wenn tatsächlich einmal der Strom ausfällt?

    • Norbert Gujan sagt:

      Moderne Holzpellet Heizungen funktionieren auch nicht ohne Strom.

      • max meier sagt:

        jein, es gibt sogar solche welche nebenher mittels stirlingmotor selber strom produzieren und mit akku ist ein inselbetrieb möglich.

    • Jennifer sagt:

      Danke. Genau. Ich kann im Sommer nämlich niemals bei offenem Fenster schlafen, auch wenn es richtig heiss ist. Weil immer jemand (lärmig) Grillparty macht.
      Ich liebe offene Kamine und hätte sooo gern wenigstens einen Schwedenofen. Man kann ja aufpassen, woher das Holz kommt und muss auch nicht übertreiben und ausschliesslich damit heizen wollen, etwa um Steuern zu sparen (?!) oder so… Es gibt heute wirklich andere Probleme als ein paar private Öfeli und Kaminfeuer. Einige haben die tollsten Cheminees und nützen sie nicht, aus lauter Faulheit! Oder wegen reklamierender Nachbarn. Ausserdem gibt es Abluftfilter. Manchmal ist das mit der Umweltverschmutzung also auch eine Einbildung. Ich finde Müll in Strassen, Parks, Wald, Wiesen schlimmer. Ein Holzfeuer tut der Seele gut.

  • Niklaus Steiner sagt:

    Wir heizen seit ich ich Kind war nur mit Holz bei uns zuhause, ich hatte aber noch nie das Gefühl gehabt, dies sei in irgendeiner Form ökologisch, sondern vielmehr die einzige möglichkeit zu heizen, da ein Umrüsten auf Öl oder eine sonstige Energiequelle sehr teuer wäre, und wir unser Holz vom Wald verkaufen müssten, da wir es selber nicht mehr brauchen könnten. Man darf nicht vergessen, dass ganz viele Leute auf Ihre Holzheizung angewiesen sind. Für mich haben Holzheizungen wenig mit Romantik zu tun, sondern gehören einfach ins ländliche Gebiet.

  • Hanspeter Michel sagt:

    Die Feinpartikel von Rauch/Russ durch Holzfeuerung haben, nachdem sie der Regen runtergewaschen hat, immerhin keinen negativen Einfluss auf die Natur. Was im Artikel jedoch unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass Holz – im Gegensatz zu Öl oder Gas – ein erneuerbarer Rohstoff ist und eine neutrale CO2-Bilanz aufweist.

    • W. Danner sagt:

      Ungeheizte Räume mit Holz heizen ist ja eigentlich ok! Aber schon beheizte Räume noch mit ungefilterten Cheminee zusätzlich überheizen ergibt dann eben eine Feinstaubmenge die einfach zu viel ist!

      • Lukas Aeschbacher sagt:

        Wir haben unser Cheminee vor 2 oder 3 Jahren das letzte Mal benutzt. Und auch vorher wurde es nach einer gewissen Anfangseuphorie nur selten benutzt. Allerdings nicht wegen der Feinstaubproblematik. Für mich war es jeweils fast ungemütlich warm im Wohnzimmer und die Luft wurde knochentrocken, was auch nicht gerade gesund ist. Wir haben schon mit dem Gedanken gespielt, das Cheminee herausreissen zu lassen und den gewonnenen Platz anderweitig zu nutzen – so wie das bereits ein Nachbar getan hat.

  • Mueller Christian sagt:

    Also bitte Herr Kachelmann, tausende Menschen wohnen an Strassenkreuzungen, man nennt dies: Städte. Ich habe 8 Jahre an der Feldbergstarsse in Basel gewohnt. Diese Luftmessstation hat die Grenzwerte regelmässig nicht eingehalten. Also eigentlich fast immer war sie darüber. Meine Fensterscheiben waren nach einem Tag schon schwarz vor Russ und Abrieb…

  • John Moser sagt:

    Es ist immer sinnvoll die aktuellen Zustände kritisch zu hinterfragen. Allerdings sollte man es auch nicht in’s lächerliche ziehen.
    Die Schweiz verbraucht pro Tag 220’000 Barrel pro Tag – ca. 37 Mio Liter. Davon wird praktisch alles verbrannt. Ich würde mal vermuten, dass dabei der Feinstaub vom Holzverbrennen gerade mal zu ignoriert werden kann.
    1. Erdöl ist eine beschränkte Resource
    2. Holz ist erneuerbar
    3. Beide erzeugen bei der Verbrennung CO2
    4. Muss die „Abgas“filterung hinterfragt werden.
    Daher wäre vllt ein weniger populistischer Titel angebrachter gewesen.

      • Astrid Meier sagt:

        Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgend etwas auf oder in diesem Erdball unbeschränkt ist…

      • Anton Paschke sagt:

        Nein, lieber Hans! Das Erdöl ist unbeschränkt verfügbar und die Gelbwesten in Paris vordern zu Recht Benzinpreise wie in Venezuela. Was beschränkt vorhanden ist, ist der Sauerstoff.

      • Anton Paschke sagt:

        @Astrid Meier
        Doch! die Dummheit.

    • Rolf Bombach sagt:

      Die Luftqualität in der Schweiz wird seit langem sorgsam überwacht. Die Analysen lassen eindeutige Rückschlüsse darauf zu, woher die Substanzen kommen. Gut untersucht ist z.B. die San Bernardino-Strecke. Dort kommt die hohe Feinstaubbelastung in den Dörfern, selbst die an der Strasse, im Winter von den Holzheizungen und nicht vom Strassenverkehr. Denken Sie daran, dass nebst dem Feinstaub eben auch viele Feinstaubvorgängersubstanzen wie die UHC und NOx von den Holzheizungen emittiert werden. In der Schweiz rechnet man mit 3’000 Feinstaubtoten pro Jahr.

      • Schuler sagt:

        An irgend etwas müssen wir ja sterben.Wir werden sowieso viel zu alt.Und Menschen gibts auch viel zu viel.

  • Fritz Bacharach sagt:

    Berechtigtes Wettern, aber ein Hinweis auf möglicherweise verschieden stark schädliche Russzusammensetzungen wäre auch interssant. Was nicht heisst, dass die „Russ-“ Kernausage falsch wäre. gRuss

  • scheller sagt:

    wer seine infos zu holzheizungen beim „führenden flüssiggas vertreiber deutschlands“ bezieht muss sich über das schlechte abschneiden von holz nicht wundern. nur als hinweis; es gibt auch kondensierende pelletsheizungen mit weit tieferem feinstaubaustoss.
    wer aus ökologischen gründen eine holzheizung hat, kauft nicht pellets aus rumänien (sofern überhaupt erhältlich)… und zur info; schweizer holzpellets sind bis auf den transport und den holzschlag im wald CO2 neutral erhältlich. bei oel und gas kämen zum eigenen CO2 ausstoss auch noch die emissionen vom x-fach längeren transport dazu. zu guter letzt kann man sich fragen ob wir den franken lieber in die ch forstwirtschaft oder ins saudische königshaus investieren.

  • Kurt A. Johann sagt:

    Ja, ks Herr Kachelmann. Ich gehe sicher nicht einig mit Ihrer Meinung. Das Holz stammt zum allergrössten Teil aus unseren Wäldern – ich beziehe das Holz zB. aus unserer Gemeinde. Das Holz muss der Nachhaltigkeit wegen oder Sturmschäden geschlagen werden, sodass Jungholz nachwachsen kann. Wenn ich an die Knallerei am Nationalfeiertag und an Sylvester denke, so kann ich meine Holzheizung – unterstützt von Thermischer- und Fotovoltaikanlage – getrost weiterbetreiben. Dies ohne schlechtes Gewissen.

    • Markus Enggist sagt:

      Finde ich auch und nun nicht mehr Fliegen und wir Schweizer retten die Welt, sorry musste sein 🙂 Bin selber seit 10 Jahren nicht mehr geflogen besitze ein Energieplushaus und fahre Erdgasauto, dennoch können wir uns alle im Winter den A…. abfrieren die Welt wird es nicht retten, nicht solange Amerika, China und Indien nicht mitmachen. Nicht betrübt sein ist einfach so.

  • Werner Hug sagt:

    …der Sie am Ende krank macht.
    So ist es.
    Seit hinter den paar Häusern wo ich wohne eine kleine Siedlung entstanden ist, wo viele der sich fortschrittlich wähnenden Habitanten kräftig Holzrauch produzieren, und seit auch in den lokalen Häusern die Cheminées so richtig wieder entdeckt worden sind, leide ich regelmässig, wenn das Zeug zum Himmel stinkt, an Atemproblemen.
    Der Feinstaub, Herr Kachelmann, ist dabei nicht das einzige Problem. Der Kolophoniumgehalt vieler Hölzer führt zur Emission diverser allergener Stoffe – einer der Gründe, warum man den Dreck riecht, auch wenn der Rauch feinstaubgefiltert wird.

    • Anton Paschke sagt:

      Und jetzt stellen Sie sich vor, dass Ihre Nachbaren mit Kohle heizen würden! Ursprünglich waren es ja die damals modernen Kohle-Oefen und Zentralheizungen, die das Holz verdrängt haben.
      Koks und Kohle-Brickets sind dann noch etwas moderner. Dann kamen die Oelfirmen mit dem umweltfreundlichen Erdöl und jetzt halt Gazprom mit dem Erdgas.

  • Ursel sagt:

    Solange Holzöfen verkauft werden dürfen, solange wird mit Holz geheizt! Es liegt nicht am Verbraucher, dies zu ändern; wenn keine Öfen mehr angeboten werden, wird auch keiner mehr mit Holz heizen. Wir leben in einer Mietwohnung mit Kamin (die Miete war deshalb teurer als normal), also heizen wir – zwar mit bestimmten Auflagen – immer, wenn es im Winter sehr kalt ist. Und es ist richtig gemütlich.

  • Beat sagt:

    Bei uns in Südamerika gibt es am 24.12. um Mitternacht ein grosses Feuerwerk und am 31.12. dann noch mal eins, dazu wird der Grill kräftig mit Holz angefeuert und im Winter wird in den meisten Häusern mit Holz geheizt, ohne Feinstaubfilter selbstverständlich.
    .
    Wer will denn noch die Welt retten? Die ist eh nicht mehr zu retten, also feiern wir doch einfach weiter mit einem Holzgrill voller Fleischberge als wäre es unser letztes Abendmahl! Und danach noch eine exquisite Feinstaubzigarre aus Kuba!

  • Arnold Ganz sagt:

    Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass auch die technisch/wissenschaftlichen Dienste in den zuständigen Bundesämtern, schon mal was von „Stöchiometrie“ gehört haben. Das Feinstaub-Problem, wie es Herr Kachelmann hier einstuft, ist ja nicht neu. Leider passt es halt nicht so recht ins politische Bild unserer Umwelt-Aktivisten, welche den Teufel (CO2) mit dem Beelzebub (Feinstaub) austreiben wollten und immer noch wollen

  • Stefan Broglie sagt:

    Ich glaube, man sollte -was Herr Kachelmann nur bedingt man- unterscheiden zwischen denjenigen, die auf den Holzofen angewiesen (!) sind, und denjenigen, die aus Spass ein Feuer anzünden. Meine Familie wohnt in einem 300 Jahre alten Haus und hat gar keine andere Möglichkeit, als die Wohnung mit dem Schwedenofen einzuwärmen. Dieser Rundumschlag gegen all die Holzofenwärmer finde ich etwas schwach. Hört sich eher nach persönlichem Frustablassen an. Wohnt Kachelmann möglicherweise an einem Ort, wo dieser Trend in den letzten Jahren exponentiell zugenommen hat? Man könnte es fast vermuten.

    • Hans Hemmi sagt:

      Ich habe nahezu nie Jemanden angetroffen oder gehört, der nicht der Meinung war sein Handeln sei zwingend und deshalb unter allen Umständen so beizubehalten.

  • Werner Wiedmer sagt:

    „Öko“ ist zu einem Geschäft geworden das von den Interesssierten mit allen Mitteln verteidigt wird. So wird .B. von den Daten kaum mehr gesprochen die von 2 zürcher Genossenschaften mit über 600 Wohnungenüber über 3 Jahre erfasst wurden. Darin schlossen die „Standardwohnungen“ im energetischen Vergleich zu „Minergiewohnungen“ deutlich besser ab. Eine Palettenheizung verpestet hier das Quartier je nach Wetterlage. Berechnungen haben ergeben, dass die Herstellung der Batterie für E-Autos ökologisch inetwa gleich belastend ist wie der Betrieb eines Dieselautos während 8 Jahren. Ökologie ist nötig sollte aber nicht „Sektiererisch“ betrieben werden. Fakten sollten, selbst wenn politisch nicht korrekt, respektiert werden

  • Werner Danner sagt:

    Endlich wird es jetzt vielleicht zum Thema. Lieber Tagi macht Aufklärung!
    Bei uns im Quartier sind letztes Jahr in zwei Häusern neue Familien eingezogen. Eines hattte bereits einen Feinstaubverteiler (cheminée) das andere hat einen Pelettofen erhalten. Das zweite hat eine Lüftung, wie unser Haus auch. Nun gibt es Tage mit Wetterlagen wie heute, in denen dann unsere Lüftungen den zu Boden sinkenden Rauch als „Frischluft“ ins Haus leitet.Am Morgen hat man dann das Gefühl man sei die ganze Nacht am offenen Feuer gesessen. Wir haben jetzt einen Aktivkohlenfilter der eine Verbesserung brachte. Die beiden Kleinkinder die im mechanisch belüfteten Haus ihr Leben am starten sind, das mit dem Pelettofen, werden nun von den eigenen holzverbrennenden Eltern und Nachbarn belastet!
    Tagi kläre auf!

  • Rüeger Ernst sagt:

    Seit vielen Jahren wird unser Haus mit einer Stückholzheizung beheizt. Vor vier Jahren wurde der 25 jährige Kessel ersetzt. Während dem Anbrand ist während ca. 10 Minuten Rauch aus dem Kamin sicht- und riechbar. Anschliessend brennt sie bis 5 Stunden nur mit einem Hitzeflimmern über dem Kamin weiter. Das benötigte Brennholz schlage ich in meinem eigenen Wald, 1 km Luftlinie vom Haus entfernt. Die Motorsägen betreibe ich seit vielen Jahren mit umweltfreundlichem Gerätebenzin, der für den Transport benötigte Traktor läuft mit schwefelarmen Ökodiesel. Insgesamt wird vieles in Handarbeit erledigt. Ich verwende somit einen Teil meiner Freizeit für die Bereitstellung meiner Heizenergie. Es ist logisch, dass ich diese Energie möglichst sparsam, aber mit gutem Gewissen einsetze!

  • Ernst Christen sagt:

    Danke für den Kommentar! Als Asthmatiker kann ich Lied davon singen, was Feinstaub aus Holzfeuerungen anrichtet mit meinen Bronchien. In der Tat eine grosse, gesundheitsschädigende Sauerei, die als ökologisch verkauft wird!

  • Hans Niederer sagt:

    Oh je, Kachelmann ist immer noch mein Held, trotz diesem Eintrag. Ich wohne jetzt in Ungarn, auf dem Lande, wo Brennholz oft eingesetzt wird. Im Vergleich mit der Schweiz, im „Osten“ sind die Wälder und Wildtiere sehr zahlreich und gesund, hier wird es definitiv nicht willkürlich abgeholzt oder gejagt. Ein Ster Brennholz 25cm kostet CHF 105. Zuhause heizen wir nur dort wo wir uns aufhalten, zimmerweise. Sitzt ein Schweizer freiwillig auf einer kalten Klobrille? Natürlich wenn wir nicht daheim sind, sind die Öfen kalt. In der Schweiz, Wohnraum sowie Arbeitsplatz bleiben immer warm. Ich nehme an, dass der Schweizer Freitag- bis Sonntagabend Holzbrenner nicht mal seine Zentralheizung abschaltet. Schlussendlich, wer Energie nutzt verschmutzt, deshalb ist die Frage nicht was sodern wie viel.

    • werner Boss sagt:

      So ein Quatsch, Sie kennen die heutigen Holzöfen nicht! Die Heizen bei einem Feuer von 3bis 4 Stunden ein ganzes Haus bis zu 2Tage! Inklusive WC-Brille!

      • Hans Niederer sagt:

        Ach, du bist der Boss. 3 bis 4 Stunden Feuer = 2 Tage Wärme? Natürlich, die moderne Technik macht es möglich, es steht genau hier, schwarz auf weiss, im Verkaufsprospekt. Ich, handkehrum, habe gar kein Problem mit der kalten WC-Brille…

  • Reist sagt:

    In der Schweiz wird einheimisches Brennholz verfeuert! Und meist mit Glut. Ab einer gewissen Hitze entsteht viel weniger Feinstaub, etc.

  • Simmen sagt:

    Ich bin da anderer Meinung. In der Schweiz stapelt sich das Holz mit dazu gehörenden Borkenkäfer Larven, das kann nur verbrannt werden. Im übrigen gibt Holz vier mal warm. 1 beim Fällen, 2 beim Klein hacken und 3 beim schleppen und 4 beim verbrennen.. was da in die Luft geht ist weniger schlimm, als das was in Zürich als Kerosin Niederschlag runter kommt.

  • Manfred Staehle sagt:

    Da poltert der Kachelmann ohne auf dem neuesten Stand zu sein.
    Wer weiss, wie man Feuer richtig anzündet, verursacht keinen Feinstaub mehr.
    Wichtig: Feuer immer von oben anzünden und nie Papier verwenden.
    Näheres hier: http://www.youtube.com/watch?v=bHbGUeioLQY

    Und wer hat’s erfunden? Natürlich die Schweizer!!!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Wer weiss, wie man Feuer richtig anzündet, verursacht keinen Feinstaub mehr.“ Träumen Sie weiter, der Feinstaub wird ein bisschen reduziert, mehr nicht.

      • Manfred Staehle sagt:

        Falsch!! Haben Sie die vier Minuten investiert und das Video angeschaut?
        Keiner meiner Nachbarn sieht oder riecht ob ich das offenen Feuer anhabe oder nicht!!

    • Pjotr Müller sagt:

      Erfunden haben das die Österreicher!
      Die meisten Schweizer machen es umgekehrt und sind – wie bei uns halt so üblich – nur schwer belehrbar.

  • B Suter sagt:

    Tja, so ähnlich wie beim Diesel. Wie heute beim Stromer war man vor 10 Jahren der umweltschützende Gutmensch, nur mit Diesel rettete man die Welt! Es liegt alles an der völlig ideologisierten Politik, welche wie bei Schafherden wirkt. Ein grünes Alphaschaf blöckt – Hysterie, alles nun nur mit Holz und Diesel – bzw jetzt mit Batterie -Medienschaffende trotten hinterher, die Industrie schliesst sich der Herde aus witschaftlichen Gründen an und schliesslich möchten auch die Linke und Mitte sich gut fühlen und machen das selbe, kleistern die Schweiz mit Gesetzen ein, die dem Wortlaut des vorne blöckenden laut Schafs entspricht. Wenn dann alle umgestellt haben, stellt die Schafherde zu spät fest, dass sie am Abgrund steht. Es wäre besser gewesen, man hätte zeitig links und rechts geschaut!

  • Stefan Schmid sagt:

    Die wirkungsvollste Heizung ist immer noch der Elektrospeicher mit einem Wirkungsgrad nahezu 100%. Der Strom muss natürlich aus erneuerbaren Energien, Solarzellen etc. kommen. Das grosse Problem sind die Leitungen, Trafostationen etc. Die sind zu schwach und müssten alle ersetzt werden, ein Ding der Unmöglichkeit…

    • Olivier Fuchs sagt:

      Und dazu je nach Energiebedarf die deutlich billigste. Es fallen fast keine Investitions-, Unterhalts- und Ersatzkosten an. Wenig Platzbedarf, sehr sicher. Ich brauche für mein grosses Energieklasse-F-Haus nur für 700 Fr. Strom und 1 m3 Holz zu 100 Fr., im Vergleich zu 3000 Fr. Totalkosten mit anderen Energien in anderen Häusern.

  • Patrick Meier sagt:

    Lieber Herr Kachelmann,

    ich empfehle Ihnen einen Blick in die „Schweizerische Holzenergiestatistik“. Von einem Holzöfeli-Boom kann keine Rede sein, im Gegenteil – man liest dort dass die Holzöfelis auf dem Rückzug sind, es hat immer weniger davon in der Schweiz, und es wird immer weniger Holz privat verbrannt.
    Der Boom existiert, aber nur bei „automatischen Feuerungen“ im Leistungsbereich 50-300kW, die allerdings meistens eine wesentlich sauberere Verbrennung aufweisen als die Öfeli.

  • Yosh Eden sagt:

    Jetzt will mir der Kachelmann auch noch meinen Schwedenofen mies reden, mit welchem ich am SonntagAbend eine gemütliche Stimmung in die Stube hole. So gesehen dürfte kein Kind mehr im Wald bräteln gehen! Mein Holz kommt natürlich vom örtlichen Wald und ich verfeure ja nicht Ster-weise Holz (1Ster pro Jahr maximal). Ich glaube nicht dass meine Kinder nun Staublingen wie Bergwerkarbeiter im Ruhrgebiet vor 10 Jahren entwickeln.
    Wenn man von ganzen Überbauungen, welche per Pellets beheizt werden redet, kann es ja anders aussehen. Aber auch dort muss man schon genau hinschauen woher das Hilz kommt, wie gut der Filter ist etc.
    Ich glaube es gäbe effizientere Hebel um die Feinstaubbrlastung anzugehen, als den Schwedenofen ausser Betrieb zu nehmen.

  • Werner Stocker sagt:

    Mir als Waldbesitzer und Naturverbundener der auch zu den „Baumverbrennern“ gehört ist nicht alles Wurscht . Aber wenn ich tagelang in meinem Wald beschäftigt bin und höre wie alle fünf Minuten ein Verkehrsflugzeug über mich hinweg rauscht, dann denke ich, mir kann es Wurscht sein, wenn ich den Kachelofen in der guten Stube mit Holz beheize. Mein Holzofen setzt wohl Feinstaub frei aber soviel CO2 wie die Viel- Fliegerei freisetzt wohl noch lange nicht.
    Das wär doch auch einmal ein Thema für Herrn Kachelmann. Der Massen-Reisetourismus und die Folgen für die Umwelt im speziellen für das Klima.

    • Ackermann sagt:

      Ja Herr Stocker, wenn sie das Holz nicht verbrennen, sondern verrotten lassen, setzt es eben gleich viel CO2 frei, wie umgekehrt. Und alle Fossilen setzen ihr CO2 NUR beim verbrennen frei.
      Da ist der Feinstaub sicher das kleinere Problem, wenn sie gen Himmel schauen oder die nahe Strasse dröhnend und stinkend wahrnehmen.

  • Tina Bigler sagt:

    ENDLICH THEMATISIERT DAS MAL JEMAND!!! Könnten meine Worte sein! Das selbe sage ich, jeden Winter unter solch rauchverpesteter giftiger Stinkeluft leidend, schon seit Jahren!!

  • Phil Gra sagt:

    Lieber Herr Kachelnann, ihr Vergleich hinkt gewaltig. Denken Sie nur lokal, oder wie das Wetter, global? Wie wurde denn die Kohle, das Gas oder vielleicht das Uran gefördert bis es bei Ihnen als Energiequelle ankommt? Rechnen Sie bitte auch mal die Graue Energie ein. Es geht nicht nur um die Luft, es geht um alle Elemente welche belastet werden. Und schlussendlich muss auch das Thema Co2 betrachtet werden… das Thema ist also nicht so einfach wie Sie es darstellen. Ich befürworte einen anderen Ansatz. Die beste Energie ist die, welche NICHT verbraucht wurde. Also isoliert die Häuser, und fahrt weniger Auto und polemisiert nicht über einzene Energieträger.

  • Esther Villa sagt:

    2 schwedische holzofen, nichts anderes im ganzen haus. Ist dies auch gefährlich?

  • Peter Keller sagt:

    Wie Herr Kachelmann auf die Idee kommt Brennholz werde aus Rumänien in die Schweiz gekarrt ist mir schleierhaft. In der Schweiz gibt es Brennholz im Überfluss. Meines kommt wie bei den wohl meisten Holzofenfenbesitzer aus dem Wald meiner Wohngemeinde.

  • Luzi Blattmann sagt:

    Wäre man bei den Cheminées und Schwedenöfeli so streng wie bei den fossilen Brenn-/Treibstoffen, müsste man Erstere verbieten oder mindestens mit Abgaben belasten, wegen (1) des CO2-Ausstosses, (2) der meist fehlenden Feinstaubfilter und (3) der nicht existierenden Kontrolle darüber, was dort verbrannt wird. Erst recht seit der Einführung der Kehrichtsackgebühren … Aus abstimmungstaktischen Gründen wurde dieses Thema von den Befürwortern der Energiewende totgeschwiegen oder im besten Fall schöngeredet. Sehr guter Artikel von Herrn Kachelmann, der die Heuchelei und Lügen um die angebliche Nachhaltigkeit von Holz als Brennstoff entlarvt.

    • maettu sagt:

      Ad 1. : Holz verfeuern (abgesehen vom Transport) ist CO2-neutral; und ganz i.A., ich mag Verbote eher nicht so :-), einfach nur soviel wie wirklich nötig.

  • Felix Rothenbühler sagt:

    Partikelfilter für Holzfeuerungsanlagen sind erfunden. Zumikron, ein schweizer Fabrikat, ist einer davon. Gefordert ist, einmal mehr, die Politik, die solche Filter vorschreibt.
    Was fatal ist, sind verbrannter Müll aller Art, das beginnt beim Karton, den Papierservietten und endet bei Windeln, Plastik und Hauskehricht aller Art. Auch hier verpasst es der Gesetzgeber, Kontrollen einzuführen, die greifen. Der Kaminfeger „sollte“ kontrollieren. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass er es nicht tut. Habe auch mal einen Nachbarn verzeigt, der Müll verbrannte. Interessiert hats niemanden von der Gemeinde. Dort „sitzt“ das Problem, werter Herr Kachelmann. Gehen Sie, Damen und Herren, also wählen. Aber wählen Sie weise.

    • Pjotr Müller sagt:

      Bei grösseren Anlagen sind sie bereits Pflicht.

    • andi jung sagt:

      Der Kaminfeger kann dafür verantwortlich gemacht werden wenn er nicht meldet das Kunststoffe und dergleichen verbrannt wurde da bei jeder Reinigung Rückstände problemlos nachweisbar sind, darum gibt es auch die Pflicht einmal pro Jahr, früher zweimal der Kamin gereinigt werden muss um einen Brand im letztgenannten zu verhindern.

      • Pjotr Müller sagt:

        Kaminbrände haben aber nichts mit dem illegalen Verbrennen von Abfällen zu tun. Wird nicht richtig gefeuert, lagert sich im Kamin Pech ab, welches sich bei starker Hitze entzünden kann.

  • Suter Christian sagt:

    Total einseitig geschrieben – dass Holzheizungen zB CO2 neutral sind, wird nicht mal erwähnt. Kachelmann schimpft nur und macht keine konkreten Alternativvorschläge – hat er vielleicht Erdölaktien in seinem Depot? Vielleicht sollten wir über die kalten Tage alle nach Asien oder Australien fliegen??? Schade – das Thema hätte eine umfassendere und intelligentere Analyse verdient.

  • Frederic Rochat sagt:

    Klasse Sache. Wieder ein Schlechtreden mehr. Nicht das Auto, nein, der böse Ofen ist es, der uns tötet. Ich hätte gerne etwas weniger grüne Hysterie und etwas mehr Ausgewogenheit. Wieviele Chemineefeuer ergeben die Feinstaubbelastung eines Waldbrandes? Und wie siehr der Vergleich zum CO2 Ausstoss eines Vulkanes aus? Wir müssen akzeptieren, dass das Menschsein gefährlich und nicht alles kontrollierbar ist.

    • A. Paul sagt:

      Antworten auf die Fragen, die Herr Rochat stellt, wären in der Zat interessant. Wir konzentrieren uns stets auf einen Punkt und verlieren den Blick aufs Ganze. Wer kennt eine Schätzung für die die „Vulkanfrage“ / „Waldbrandfrage“?

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Nein, Herr Rochat sucht und findet einfach Sündenböcke und faule Ausreden, sodass er bei sich selbst nichts ändern muss. Genau diese Mentalität hat sehr wesentlich dazu beigetragen, dass wir jetzt hier angelangt sind – vor dem Abgrund nämlich..

  • Hürzeler Werner sagt:

    Ich möchte mich dem Kommentar von Pascal Müller anschliessen. Ich beziehe mein Holz von der Burgergemeinde welche im Jahr ca. 3000 Kubikmeter Holz schlägt. Davon kann ein nicht unerheblicher Teil nur als Feuerholz verwendet werden und ist als Bauholz ungeeignet. Wenn Sie also etwas aus Holz fertigen, ein Haus, Tisch oder Stuhl z.B. Produzieren Sie indirekt ebenfalls Feinstaub. Die Feinstaubproblematik ist aber in der Tat nicht gelöst und muss verbessert werden. Trotzdem finde ich es nachhaltiger die Heimischen Ressourcen zu nutzen und damit auch den Förstern und Forstwarten ein Auskommen für Ihre sehr gute Arbeit zu sichern. Wie man richtig feuert kann Ihnen jeder Kaminfeger zeigen und erklären. Einfach den “Baumverbrennern“ die Schuld für schlechte Luft zu zuschieben ist mir zu billig.

  • Tom Obrist sagt:

    Holzpellets haben im Gegensatz zu Heizöl den Vorteil, dass die Wertschöpfung vollständig oder überwiegend lokal anfällt. Haupthersteller in der Schweiz sind AEK Pellets (produzieren zu 100% mit CH-Rohstoffen) und die LANDI, welche zum grössten Teil lokales Holz verarbeitet. Es stimmt, dass viele Kaminöfen vergleichsweise viel Feinstaub produzieren, dies kann aber mit der richtigen Abrenntechnik etwas gemildert werden kann. Und die meisten Kaminöfen werden ja auch nur sporadisch als Zusatzheizung verwendet und mit lokal geschlagenem Holz aus nahen Forstbetrieben alimentiert (wird bei uns hausgeliefert) – ich kenne niemanden, der sein Holz im Baumarkt kauft. Aus meiner Sicht ist der Beitrag von Jörg Kachelmann sehr polemisch – ausser dem Feinstaub – da hat er recht.

  • Maier sagt:

    Wieder so ein polemischer Beitrag. Heizen mit Holz eignet sich für Grossanlagen, Schulhäuser, Wärmeverbunde etc mit einheimischem Holz und entsprechenden Filteranlagen. Feinstaub gegen CO2 auszuspielen ist reine Polemik. Wieviel zusätzliches CO2 entsteht, bis das Erdöl im Heizkessel liegt! und die Abgase bestehen nicht nur aus Wasser und CO2. Das Problem bei uns sind Cheminee ohne Filter in welchen sogar noch Abfall verbrannt wird. Weltweit ein kleines Problem. Hier würde ein Verbot schnell Wirkung zeigen.

  • H.A.Spychiger sagt:

    K. hat recht wenn man die ganze Kleinofen/Cheminee Problematik anschaut. Ganz anders sieht es aus, wenn man einen perfekt gebauten Kachelofen hat den man einmal in 24 Stunden einfeuert und der die gewonnene Wärme langsam abgibt. Damit das ökologisch aufgeht: Trockenes (mind. 3Jahre gelagert) Holz aus dem Wald im Umkreis von max. einigen dutzend Kilometern und richtiges anzünden, nämlich oben. Aus meinem Kamin kommt gerade mal 3 Minuten Rauch bei 10 kg Holz und einer Brenndauer von 60 min (siehe auch http://www.fairfeuern.ch).

  • Peter Stutz sagt:

    Ja gut, dieser Artikel ist eine bewusste Provokation.
    Das was Herr Kachelmann kritisiert war im letzten Jahrhundert mal ein Problem, aber doch heute nicht mehr. Seit 2010 werden nur noch saubere Holzheizungen verkauft, aber logischerweise stehen noch viele ältere Modelle in Betrieb.
    Dass Holz aus rumänischen Kahlschlägen verkauft werden soll ist ja wohl die grosse Ausnahme. Wir sind ein Holzexportland und haben Holz in Hülle und Fülle.
    Die Alternative können doch nicht Luftwärmepumpen sein, wahre Atomstromöfeli, die genau dann am schlechtesten funktionieren, wenns am kältesten ist. Schon 1995 wollten wir die abschaffen und kamen gegen die Stromlobby nicht an. Und so röhren sie durch die Winternächte wie zwei fünfzigjährige VW-Busse. DAS ist runiert die Lebensqualität, nicht Holzöfen.

  • Lübke sagt:

    Ein ziemlich polemische Artikel, der zwar nicht ganz falsch ist, aber eben auch nicht richtig. Das Silvester- Feuerwerk ist eine Schweinerei und erzeugt extrem viel Feinstaub und auch der Verkehr leider immer noch und auch hier ist die Feinstauberzeugung gewachsen und wurde nicht gemindert. Selbstverständlich ist eine Heizung nur mit Holz Unsinn, da gibt es heutzutage intelligentere Konzepte. Die jedoch kommen bei Kachelmann nicht vor, sondern er entlastet die wirklich völlig unsinnige Silvesterfeuerwerk-Ballerei und den Verkehr. Wer hat ihn wohl für diesen Artikel bezahlt…?

    • Konrad Stocker sagt:

      Natürlich ist der Feinstaub des Silvesterfeuerwerks nur ein temporäres Luftproblem. Die Schwermetalle werden ja durch den Regen ausgewaschen. Aber dadurch werden sie zunehmend zu einem Bodenproblem, Herr Kachelmann.

  • Peter Scheider sagt:

    „Schlafen bei geschlossenem Fenster“… krass wenn man bedenkt, dass es absolut reicht, täglich 15 Minuten sturmzulüften, was eh am sinnvollsten ist, um nicht die Umwelt mitzuheizen… ach ja: und soweit ich das mitbekomme, ist der Heizungsgestank am frühen Nachmittag gering, insofern öffne ich dann die Fenster… und zwar richtig, damit die Luft ausgetauscht wird. Bei 15 Minuten reicht die Wärme der Wände übrigens aus, schnell eine angenehme Temperatur wieder zu erreichen…

  • A Bonino sagt:

    – das meiste Holz kommt aus der Region, nicht aus dem Ausland
    – ist für mich ‚vernünftiger als fossile Brennstoffe
    – die Waldfläche nimmt zu – wie soll sie denn bewirtschaftet werden?
    Gruss

  • Peter Baumgartner sagt:

    Grüezi Herr Müller, Sie beziehen Ihr Holz also von einem Kleinbauern im Dorf. Wunderbar. Was ist, wenn dieser Kleinbauer noch 100 oder 1000 andere Leute beliefern muss? Geht wohl nicht, weil er das nötige Holz nicht hat. Fazit: Es ist wie mit allen „nachhaltigen Lösungen“: Sie funktionieren nur, wenn das ganz wenige machen.

  • Anton Paschke sagt:

    Entscheidend ist die Umgebung. Ich würde im Dorf mit 50 Häuser das Holz noch immer befürworden. Andere würden vielleicht eine Erdgasleitung legen – wenn es der Bund oder Gazprom zahlt. In einem Hochhaus mit 30 Stockwerken passt ein Holzofen dagegen nicht so gut.

  • christopher robert sagt:

    Ähnliche Argumente musste ich letzthin einer Bekannten erzählen, als sie mir begeistert die „natürliche“ Beleuchtung ihrer neuen Wohnung zeigte – mit dutzenden von Bienenwachskerzen.Sie war sogar verwundert, dass ihre Kinder von ihrer alternaiven (bewusst ohne t) Beleuchtung wieder stärkere Asthma-Probleme hatten.
    Nicht alles, was natürlich ist, wird „gesund“ verbrannt.

  • Anton Paschke sagt:

    Holz wurde seit der Steinzeit zum Heizen verwendet. Es ist natürlich möglich, dass die Steinzeitmenschen mit 30 gestorben sind – wegen der Belastung durch Feinstaub. Eine Elektroheizung mit dem Strom aus dem nicht gebauten Kernkraftwerk wäre natürlich viel umweltfreundlicher.
    Auch mit dem Kahlschlag in den rumänischen Karpaten ist es eine zweideutige Sache: in Skandinavien hat man herausgefunden am besten sei es den Wald kahl zu schlagen und nur ein paar wenige Bäume stehen zu lassen, die man wegen sumpfigem Boden oder so doch nicht hätte leicht abtransportieren können. Die produzieren genug Samen, der Wind verteilt ihn über die ganze Fläche. Wichtig: es braucht Zeit. Jahrzehnte, in denen der Mensch das Wachstum der Waldes nicht stören sollte.

    • Olivier Fuchs sagt:

      In ‚Medical Hypothesis‘ wurde einmal gefolgert, dass Populationen, die im Norden lebten, besonders während der Eiszeit, genetisch ziemlich immun geworden sind gegen die Abgase aus der Höhlenholzheizung.

      • Anton Paschke sagt:

        Frauen kochten über Jahrhunderte auf offenem Feuer und liefen im Rauch herum. Entweder Holz oder getrockneter Torf. In Indien verwendet man getrocknete Kuhfladen, die brennen langsam, das Essen wird schmackhafter. Männer rauchen eher Tabak.
        Vermutlich spielt die chemische Zusammensetzung des Feinstaubs eine wesentliche Rolle.

      • Olivier Fuchs sagt:

        Trotzdem ist das Kochen über offenem Feuer millionenfache Todesursache, auch wenn erst nach Jahren und indirekt wirkend. Anders als beim Holzofen geht der Rauch direkt in die Atemluft, und das nicht nur während 10 bis 100 Tagen im Jahr.

      • Anton Paschke sagt:

        Herr Fuchs, neue Untersuchungen bestätigen Ihre Worte. Haiti in der Karibik habe ich schon erwähnt, aus dem einstigen Urwald ist eine kahle Wüste geworden – mangels Geld für die anderswo beliebten Propan-Butan Flaschen.
        Getrocknete Kuhfladen wie in Indien rauchen wie Holz, zusätzlich fehlen sie dann aber als Dünger auf dem Feld.

  • Michael Grossenbacher sagt:

    Was soll dieser Rundumschlag? Ich beziehe das Holz vom Bauer nebenan. In der CO2-Bilanz schliesst jede Ölheizung schlechter ab. Mit einem Feinstaubfilter werden die Emmissionen zudem massiv reduziert. Dieser Artikel polemisiert anstatt dass er differenziert.

  • Markus Heinzer sagt:

    Ich glaube, man sollte bei diesen Themen die Schadstoff- von der CO2-Thematik trennen. Die Grafiken von Herrn Kachelmann zeigen klar auf, dass Holzverbrennung viel Feinstaub produziert. Damit sind wir in der Schadstoff-Thematik. Vor allem schlimm sind rauchende Feuer und falsche Anfeuertechniken (z. B. mit Zeitungen).
    Bei der CO2-Thematik ist Holz aber trotz dem Transport viel näher an einer CO2-Neutralität als alle anderen verglichenen Brennstoffe. Logisch, dass das Holz von möglichst nahe und aus intakten, wiederaufgeforsteten Wäldern stammen sollte.

  • Beat Zahnd sagt:

    Da hat der Autor aber eine nette Quelle für seine Tabelle angegeben. Einer Firma die im Gas-Gewerbe tätig ist ist natürlich enorm seriös wenn es um Emmissionswerte von Holzheizungen geht. Zugegeben auch sehr aktuelle Pelets-Heizungen produzieren mehr Feinstaub als eine Gasheizung. Aber moderne Pelletheizungen sind im Intvervallbetrieb sicher 5 mal besser als in der Tabelle angegeben. Die Belastung durch Cheminées kann man hingegen komplett vernachlässigen da damit keine relevante Menge an Holz verbrannt wird.

  • JC Heusser sagt:

    Fossile Heizungen sollten generell verboten werden, denn sie belasten die Umwelt extrem!
    Besonders Holzhezungen „stinken meist zum Himmel“, dass es ein Graus ist! Wenn man beobachtet was so alles für Rauch aus dem Kamin steigt, kann das nicht nur vom „Holz verbrennen“ stammen!

  • Max Koch sagt:

    In der Heizsaison mit offenem Fenster schlafen zu wollen ist auch eine eher dumme Idee.

  • Beni Bänziger sagt:

    Ich wohne in einem Tessiner Tal, hier heizen sehr viele – wenn nicht sogar die Mehrzahl mit Holz. Allerdings tatsächlich weitgehend CO2-neutral, weil der Brennstoff vom eigenen Grundstück, oder zumindest aus einer Entfernung von wenigen Kilometern stammt.
    Die Feinstaub-Problematik dürfte offensichtlich sein, allerdings können sich viele keinen Ersatz leisten. Manche haben noch nicht einmal eine Zentralheizung.

  • Jürg Hotz sagt:

    Also dann doch Wärmepumpenheizungen, betrieben mit Atomstrom oder dreckigem Braunkohle- oder Schwarzkohlestrom? Denn die Schweizer Wasserkraftwerke generieren in der Winterzeit zuwenig „klimaneutralen“ Strom. Und Strom aus Windenergie oder Sonnenenergie wird den Energiebedarf nie decken können; speziell nicht im Winter. Ebenso ineffizient und erdbebengefährdend sind Tiefengeothermie-Kraftwerke. Als bessere Lösung schlägt Kachelmann deshalb Öl und Gas vor. Die Diskussion dreht sich also um die Frage: Was ist schädlicher, der CO2 Ausstoss oder Feinstaub. Wenn ich den Artikel durchlese mit der Hasstirade auf die Nutzung von einheimischem Holz frage ich mich, ob Kachelmann nach seiner Phase als Wetterfrosch nun zum Lobbyisten der Öl- und Gasindustrie mutiert ist.

    • Arnold Ganz sagt:

      Ich habe im Beitrag von Jörg Kachelmann keine Hasstirade auf die Nutzung von Brennholz erkennen können. Wenn sie den für sich selbst sprechenden Vergleich der gängigen Brennstoffe und die daraus gezogenen Schlüsse Kachelmanns als Hasstirade empfinden, liegt das Problem offensichtlich weniger beim Autor, als vielmehr beim Leser. Leider hilft es der Umwelt wenig, wenn aus politischen Gründen Tatsachen ausgeklammert werden.

  • graf beat sagt:

    Erkenntnis der Zeit: Früher war es Holz und Kohle, dann Heizöl, nachher die Elektrospeicherheizung gefolgt von der Gasheizung, Wärmepumpen, Pellets… Was folgt als nächstes Heizmittel? Hauptsache die Kerzen und Duftkerzen, Räucherstäbchen brennen im Wohnzimmer.
    PS: Mein Diesel fährt mit Euro6d-temp.

    • Thomas sagt:

      Problem sind die Kleinfeuerungen, da die nicht auf eine sinnvolle Abgastemperatur kommen und die Regelung durch die Luftzufuhr geregelt wird, d.h. es sind CO-Schleudern.

  • Peter Spahr sagt:

    Wer schläft in der Heizsaison bei offenem Fenster?! Klimaschutz (Schwindel) und Feinstaub (Problem) sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ökologisch gesehen ist das Baum-Verbrennen klimaneutral und vor allem nachhaltig (können wir auch in 10000 Jahren noch so machen). Welcher andere Heiz-Brennstoff wächst noch in unserer Lebenszeit nach und bindet dabei CO2 aus der Atmosphäre? Öl und Gas sind es nicht. Das Kernproblem ist ja wohl eher die Menge des Bedarfs an Brennstoffen. Wir müssen schleunigst dafür sorgen, dass das Bevölkerungswachstum global und vor allem auf der Nordhalbkugel negativ wird. Negatives Wachstum ist ja immer noch Wachstum (siehe Wirtschaftsberichterstattung), damit kann sich vielleicht sogar die kath. Kirche anfreunden.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Sie widersprechen sich. Zuerst streiten Sie den menschgemachten Klimawandel ab (Klimaschutz = Schwindel), dann aber sehen Sie plötzlich beim Verbrennen von Erdgas und Öl doch ein Problem. Auflösung des Rätsels: Sie betreiben offenbar einen Holzofen …..

    • Anton Paschke sagt:

      > (können wir auch in 10000 Jahren noch so machen)
      Oder auch nicht. Gegenbeispiel ist Haiti. Da war dichter Urwald, ein ideales Versteck für französische Seeräuber. Heute ist es so kahl wie die Sahara. Die Haitaner kochen mit Holz weil sie kein Geld für Propan-Butan haben.

  • 1-800-Call-Gary sagt:

    Also 35 % der Leserschaft hat den Artikel nicht gemocht.
    Ich hoffe, das heisst nicht, dass 35 % der Leser mit Holz heizen.

    • Maru sagt:

      Oh, doch, doch, genau zu den 35% gehöre z.B. ich, denn ich habe gerade eben – wie jeden Winterabend übrigens – ein schönes Feuerchen im Kamin angefacht und freue mich über die angenehm Wärme und die kuschelige Atmosphäre, auch wenn sich JK jetzt vor lauter Ärger in den Rumpelstilz verwandelt. Zu ihm und zu allen andern Schlaumeiern hier möchte ich nur sagen: Ihr würdet viel gescheiter darauf verzichten, ständig in der Weltgeschichte herumzuflattern, das wäre jedenfalls ein weitaus sinnvollerer Beitrag für eine bessere Umwelt, als rechtschaffenen Menschen ihre Holzfeuerung zu vergällen. Aber es ist eben schon so, wie das Sprichwort sagt, nämlich dass man das Staubkorn im Auge der andern wohl sieht, den Balken vor dem eigenen Kopf aber nicht.

  • Arnold Ganz sagt:

    Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass auch die technisch/wissenschaftlichen Dienste in den zuständigen Bundesämtern, schon mal was von „Stöchiometrie“ gehört haben. Das Feinstaub-Problem, wie es Herr Kachelmann hier einstuft, ist ja nicht neu. Leider passt es halt nicht so recht ins politische Bild unserer Umwelt-Aktivisten, welche den Teufel (CO2) mit dem Beelzebub (Feinstaub) austreiben wollten und immer noch wollen..

  • Pascal Müller sagt:

    Wer mit Holz heizt entwickelt eine ganz neue Beziehung zur Wärme, die Wärme kommt nicht einfach von ‚irgendwo‘ her, mann muss dafür arbeiten (täglich im Winter einheizen, Holz einräumen,…). Ich beziehe mein Stückholz von einem Kleinbauer im Dorf, erhalte also eine vollständige Wertschöpfkette in der Schweiz und minimale Transporte. In den Frühlings und Sommermonaten kommt die ganze Wärme (inkl. Heisswasser) von Wärmekollektoren auf dem Dach. Der Feinstaub wird mit einem Filter begrenzt. Klar, ist so die Feinstaubthematik noch nicht vom Tisch, nichtsdestotrotz überzeugt mich meine Heizvariante, Ökonomisch und Ökologisch.

    • Jürg Schmid sagt:

      Ganz richtig. Mein Holz kommt aus der Nachbargemeinde und von Frühjahr bis Herbst liefern die Sonnekollektoren die nötige Wärme. Was in der publizierten Statistik garantiert fehlt, sind die Emissionen aus dem Transport von Heizöl. Kachelmann liegt falsch.

    • sepp z. sagt:

      @Müller, bloss weil Sie dafür arbeiten müssen, wird der Dreck nicht sauberer.

      • Pascal Müller sagt:

        Ja das stimmt, aber was ich damit meinte ist dass man nicht in jedem Zimmer automatisch 23 Grad ‚Shorts‘ Temperaturen hat sondern sich zweimal überlegt wo wie viel Heizwärme gebraucht wird.

    • Leo Neubert sagt:

      Und ich als Nachbar darf dann den Dreck einatmen, welches ihr Feuerchen trotz Pseudo-Filter ausstösst?
      Wenn Die ein Feuerchen machen wollen, dann wenigstens mit Gas, das ist wenigstens sauber (siehe die Top-Tabelle vom Kachelmann).

    • Marc sagt:

      schön schön geredet. ökonomisch: ja. ökologisch: katastrophal. hauptsache es stimmt im eigenen geldbeutel

    • Jacques de Haller sagt:

      Bleibt zu hoffen, dass Ihre „ganz neue Beziehung zur Wärme“ nicht dazu führt, dass sich Ihre alten Beziehungen zu Ihren Nachbarn wegen der verpesteten Luft und der lungenkranken Nachbarskindern abkühlen.

  • Matti Klampen sagt:

    Wer einen Holzofen betreibt sollte natürlich einen Feinstaub-Filter im Kamin eingebaut haben. (seit ca. 2000 erhältlich). Doch scheint dies nicht Vorschrift zu sein. Dazu mehr Infos (z.B.) unter : https://www.energie-experten.org/heizung/holzheizung/heizen-mit-holz/feinstaubfilter.html

    • Thomas Bachmann sagt:

      Der verlinkte Artikel bezieht sich auf die Gesetzeslage in Deutschland.

      • Dominik Wettstein sagt:

        Ja und im Arktiekl steht auch, dass es bereits viele Kaminöfen gibt, die die Vorschriften erfüllen und keinen Filter im Kamin mehr benötigen. Die wird man wohl auch in der Schweiz kaufen können!

    • peter sagt:

      nicht alle die mit holz heizen sind wochenend feurer. auch nicht alle beziehen ihr holz aus dem baumarkt. Bei mir zun beispiel ist dies die Hauptwärmequelle (ein zwei tonnen schwerer schamottofen steht in mitten der wohnung). dazu kommt, dass im winter nur das wonzimmer und die wohnküche beheizt werden. die temperatur liegt zwischen 18-20 grad. dass holz kommt aus den nahengelegenen wälder. ich kaufe langholz beim forst und verarbeite dieses zu brennholz. es gibt in der heutigen zeit viel unsinnige arbeiten, diese gehört mit bestimmtheit nicht dazu. und es hat auch nichts mit armut zu tun, im gegenteil ich fühle mich sehr reich. der bezug zum wetter wird verstärkt und ich bin viel draussen wenn ich mein holz rüste. für den strom ist eine fotowoltaik auf dem dach mondiert.

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