Der unersättliche Herr Buffett

Heiss auf Eis – unter anderem: Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway, an der letztjährigen Jahresmedienkonferenz. Foto: Rick Wilking (Reuters)

Heiss auf Eis – und andere Produkte der Nahrungsmittelindustrie: Warren Buffett, CEO der Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway. Foto: Rick Wilking (Reuters)

Alle lieben Warren Buffett. Herr Buffett ist reich. Und nett. Er ist wie ein allseits beliebter Opa. Aber es gibt auch eine dunkle Seite des Opas. Und sie bedroht das Wohlergehen der gesamten Menschheit. Es verhält sich nämlich so, dass Herr Buffett dem Planeten und vor allem den Amerikanern auf klandestine Weise seine Essgewohnheiten beibringen und damit viel Zaster machen möchte.

Buffett sagte einmal, er halte nichts von Brokkoli und Spargel. Foto: Reuters

Buffett sagte einmal, er halte nichts von Broccoli und Spargel. Warum auch? Foto: Reuters

Keinesfalls handelt es sich hierbei um einen paranoiden Anfall oder eine billige Verschwörungstheorie. Schon der Name des amerikanischen Aktien-Krösus und Milliardärs gibt Anlass zu Argwohn: Buffett. Wie «Buffet» mit einem extra angehängten Buchstaben. Und dieses «Buffet» ist bekannt für grauenhaftes Essen. Schon zum Frühstück verzehrt Herr Buffett – wir wollen ihn beim richtigen Namen nennen! – Cheetos und Cola mit künstlichem Kirschgeschmack. Cheetos sind Junkfood der allerschlimmsten Sorte.

Cheetos verzehrt Herr Buffett zum Frühstück.

Cheetos zum Frühstück.

Auch sonst ist Herr Buffett mächtig zugange mit Fast Food und Salz und Fett und eben allem, was verstopft und verkleistert. Herr Buffett ist, wenn man das einmal so sagen darf, ein wandelndes Labor künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker und Gelb No.5 oder Rot No.3. Er gibt sogar damit an und sagte einmal, er halte nichts von Broccoli und Spargel. Warum auch? Herr Buffett kontrolliert schliesslich allerlei Firmen, die Fast, Junk- und Kunstfood herstellen.

Neu in Buffetts Portfolio: Velveeta, ...

Neu im Portfolio: Velveeta …

Darunter befindet sich etwa H. J. Heinz, jawohl, die mit dem Ketchup und den «Bagel Bites». Das sind Bagelstücke aus der Retorte. Ausserdem ist Herr Buffett an Burger King beteiligt sowie einer Kette namens Dairy Queen, zu Deutsch «Molkerei-Königin». Deren Produkte sehen aus, als seien sie von Andy Warhol gemalt worden. Man könnte sagen, dass Herrn Buffetts Aktiendepot seinem Mageninhalt auf höchst verdächtige Weise ähnelt.

... und Jell-O.

… und Jell-O von Kraft.

Am Mittwoch schlug Herr Buffett neuerlich zu, um seinen kulinarischen Geschmack global durchzusetzen. Denn an jenem Tag kaufte H. J. Heinz die Firma Kraft Foods, womit Herr Buffett Zugriff auf Velveeta hat, laut der amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA ein «pasteurisiertes zubereitetes Käseprodukt». Auch Jell-O, eine Götterspeise in psychedelischen Farben, und die künstliche Kultbrause Kool-Aid, die unter anderem in den Aromen Beerenblau, Kiwi-Limone sowie Surfin‘ Berry Punch erhältlich ist, sind jetzt Teil von Herrn Buffetts Portfolio.

Wer verkauft mehr Ketchup? Buffett oder sein Vize Charles Munger – als Figuren an einem Ketchup-Stand an der Hauptversammlung 2014. Foto: Rick Wilking (Reuters)

«Wer verkauft mehr Ketchup?» Buffett und sein Vize Charles Munger – als Figuren an einem Ketchup-Stand an der BH-Hauptversammlung 2014. Foto: Rick Wilking (Reuters)

24 Kommentare zu «Der unersättliche Herr Buffett»

  • Andreas K. Heyne sagt:

    @Thomas:
    Blödsinn.
    Der 1. Computer von Herrn Zuse lief in Deutschland,
    Antiobiotika wurden in Italien und England erfunden
    Das Telephon hat deutsche Wurzeln, das Fernsehen auch.
    Die CD hat Philips in Holland erfunden – ebenso wie die Tonbandcassette
    Und die Algorhythmen für die Komprimierung von MP3 stammen aus dem Fraunhofer Institut.
    Das erste funktionierende Düsenfugzeug war von Messerschmitt
    und und und

  • roland muller sagt:

    Nicht vergessen er ist auch Grossaktionär bei Monsanto. Diese Firma ist gleich zu setzen mit den Firmen wo Hr, Buffett auch beteiligt ist. Niemand fragt nach dem wiklichen Gedankengut dieses Mannes.
    Roland

  • Iracema Castro sagt:

    Man muss diesen Fast Food ja nicht essen wenn man nicht will. Aber denen die Fast Food mögen den Konsum, den Produzenten und Supermärkten den Handel und die Produktion zu verbieten ginge doch etwas zu weit. Ausserdem scheint Herr Buffet, trotz Verzicht auf Gemüse, gesund zu sein.

  • Jim Kirk sagt:

    Ich sehe in dem Artikel keinerlei Zusammenhang.
    Oder soll einem suggeriert werden, dass wenn H. Buffett, die Firma Kraft Foods nicht gekauft hätte, weniger Fast-Food produziert würde ? Rsp. Das H. Buffett jetzt schuld ist, dass mehr Fast-Food konsumiert wird ?
    Was für ein Schwachsinn.
    It’s just business as usual…. minimale Investition, maximaler Ertrag.

    Isst er halt Hamburger zum Frühstück, wie kann man bloss ?

  • will williamson sagt:

    „Der unersättliche Herr Buffett“

    In diesem Sinne habe ich ihn umgetauft. Bei mir heisst er „WARAN le Buffet“!

  • Jeanclaude sagt:

    Je älter Buffett mit seiner kritisierten Essensweise wird, je mehr straft er die Gesundheitsapostel Lügen. Aber sympathisch ist weder er, noch seine Gier à tout prix.

  • Arno Grüter sagt:

    Martin who? Warren forever! Was muss sich Warren Buffett von einem „Reisenden“, der wahrscheinlich nicht mal Steuern zahlt, sagen lassen? So viel Schwachsinn habe ich noch selten gesehen. Vor allem auch bei den Kommentaren. Schaut doch mal in Europa zum Fenster raus! Überall sind die Leute zu dick. Auch ohne Warren Buffett.

    • Maximilian Lehmann sagt:

      Bravo, Arno ! Und natuerlich Weiss der Kilian den Unterschied zwischen “ Investor “ und “ Manager “ nicht ! In 1981
      kaufte ich 500 shares BRK @ $290..! Und ich habe sie noch heute. Hoffentlich isst Warren noch Fast-Food fuer another
      20 Jahre ! 🙂

  • Luisa sagt:

    Das ist einer der Gründe, weshalb die USA sich nicht fürchten müssen, überaltert zu werden. Die Lebenserwartung der Jungen dürfte massiv sinken bei all der Chemie und dem exzessiven Ausmass an Alkohol.
    Da sind mir – offen gesagt – die Raucher noch lieber…

  • D. Küntzel sagt:

    Ein Besuch in Alt-Europa lohnt sich wegen den italienischen Marken-Eisdielen und von Fasten- und Kneipp-Touren: beides soll den Fettanteil reduzieren, Schadstoffe abbauen und den Kopf (mit Seele?) freimachen. Etwas Bewegung ist üblicherweise auch Bestandteil. Eine gut Bekannte hatte in einem Jahr 40 Kilo abgenommen (Ernährung nach dem Rezepten durch Blutanalyse) und steigt nun gerne Treppen über 3 Etagen, früher zwangsweise einmal am Tage unter grössten Beschwerden (nein danke). Die ganze Knochenbelastung entfällt nun. In der Ostschweiz werden Einheimische häufig über 90 Jahre, essen wenig, wandern viel, sitzen gerne auf Banken und grüssen gegenseitig die Touristen. Gibt es wirklich keine Konkurrenz für Herrn Buffet? Das Thema Übergewicht ist wirklich teuer, nicht nur finanziell. Dieses Jahr werden es bei mir 30 KG Abnahme (über 5 Jahre erwirtschaftet: Zeit, Seele, Nerven ua) und werde den Reisepass erneuern lassen, damit man sich in die Ostschweiz trauen kann.

  • Werner Bruderer sagt:

    Was ist das für eine Zeitung, die einen 85 jährigen Menschen mit unersättlichen Opa betitelt, weil er Cola zum Frühstück trinkt, Cheetos dazu isst und Jell-O verkauft?
    Weil er damit das Wohlergehen der Menscheit bedroht wie Sie sagen?
    auf klandestine weise?

    • Alex Zatelli sagt:

      Weil es dieser 85-jährige, 60-fache Milliardär mit seinem Geld und dem Rest seines Lebens nichts besseres anzufangen weiss, als in Industrienahrungsmittel zu investieren, die nur dank riesigem Werbeaufwand in riesigen Mengen in die Mägen der Menschen gedrückt werden, mit dem einzigen Ziel, den Gewinn der Hersteller zu steigern? Ohne jede Rücksicht auf die Folgen, die daraus enstehen?

      „WHO warnt vor Industrie-Nahrung“
      http://www.lifeline.de/news/ernaehrung-und-fitness/who-warnt-vor-industrie-nahrung-id30889.html

      Diabetes, Blutdruck, Fettleibigkeit etc, für alle, dank verfüherischer TV-Werbung? Müssen wir den alle mitjubeln, wenn ein alter, fantasieloser, derart steinreicher Mann mit solchen Produkten noch reicher werden will?

      Wozu überhaupt will er das? „Gring ache u seckle, seckle“ egal auf wessen Kosten oder was?

      • Tiberius Kirk sagt:

        Doch, weiss er. Er investiert nähmlich noch in tausende andere Dinge. Diversifikation ist das Investoren-Zauberwort der 80er, und Herr Buffett betreibt das noch heute. Und immerhin ist er mit Cola und Cheetos schon 85 geworden.

  • Beat Reuteler sagt:

    Leider ist es z.T. richtig, was den Geschmack angeht. Wie um alles in der Welt könnte sonst Cheddar Käse am Markt bestehen?
    Aber wieso das dem Buffett ankreiden? Gerade das Buffett hat doch normalerweise die Eigenschaft dass es für verschiedene Geschmäcker etwas bereit hat. Und dann ist da ja noch das Beste vom Besten: Der Keeper hinter der Herdplatte der „Eggs to order“ zubereitet oder sogar „Any Style“.
    Und dann die richtigen Frühstücksplätze, wo ich Bratkartoffeln oder sogar „Hashbrowns“, also Rösti kriegen kann. Wenn nicht, dann vielleicht „Farmers Toast“ hinter dem sich eine währschafte Fotzelschnitte versteckt. Jawohl, mit richtigem Zimtzucker drauf!
    Auch nicht zu vergessen, es gäbe da noch den Speck und die geschnittene Hamme. Natürlich heiss.
    Wo in Europa gibt es noch solche Köstlichkeiten?

    • Michael Breuer sagt:

      Dumm nur, dass der teilweise sehr gute Cheddar Käse aus der gleichnamigen Höhle in England stammt und nichts mit dem Scheibletten-Schiss in den USA zu tun hat. Das hat man davon wenn man sich die Rherkunftsrgion nicht schützen lässt.
      Desweiteren heisst Ihre Fotzelschnitte im Englischen eigentlich French Toast und auch im Rest der Welt bekannt. Im Deutschen findet man sie als Armer Ritter.
      Verwunderlich ist eigentlich nur, wie alt der Herr bei seiner Ernährung schon geworden ist. Vermutlich beisst der nur für Werbezwecke in die eigenen Produkt und lässt sich heimlich gesünderes vom eigenen Chefkoch zaubern.

  • Uri Liebeskind sagt:

    Ach dieser Herr Kilian, er kennt das Bedürfnis der Europäer mit Minderwertigkeitskomplex, sich über die Amis empören zu können. Der Kilian weiss für wen er schreibt und dass es nicht darum geht zu informieren, sondern darum, was seine Kunden mit antiamerikanischen Ressentiments lesen möchten, um ihre schlechte Meinung zu bestätigen. Drum schreibt der Kilian mit redaktionellem Segen des Tagi zu über 95% negative Geschichten aus den USA, die eine sehr grosse und vielfältige und vielschichtige Bevölkerung haben die unserer westlichen Welt sehr viele kulturelle, technologische und gesellschaftliche Impulse geben.
    Ach diese Amis, was sind die nicht kulturell und kulinarisch verrottet, geldfixiert, unsozial, ungebildet, überheblich, etc. einfach das Gegenteil der guten europäischen Menschenart oder der Russen, die zwar schon mehrere faschistische Regimes hervorgebracht haben und einen grausigen Völkermord veranstaltet haben – aber geschenkt. Die Nazis liebten ja immerhin auch deutsche klassische Musik und nicht diese Negermusik und unter Adolf gab es weniger Arbeitslose als unter kapitalistischer Asubeutungssystemen wie dem des Herrn Buffett

    • Alex Zatelli sagt:

      Klar.

      Über diese „Nahrungsmittel“, die dank riesigem Werbeaufwand wertvolle, echte Nahrungsmittel verdrängen und bereits ab dem Jugendalter zu enormen gesundheitlichen Schäden führt (Diabetes etc.) darf man kein schlechtes Wort verlieren.

      Schliesslich macht uns Herr Buffett vor, dass man sein ganzes Leben – egal wie superreich man schon ist – der unablässigen Vermögensteigerung unterzuordnen hat.

      Solche Kritik kann man natürlich sofort mit der „Antiamerikanismus“-Keule beseitigen.

      • Uri Liebeskind sagt:

        Bitte lesen Sie doch un informieren Sie sich doch, bevor Sie solchen Unsinn in die Tastatur hämmern.

        Ich habe nicht die Kritik beanstandet, dass Gross-Investoren und Gross-Konzerne bestrebt sind Menschen in ihrer Ernährung in ihre Abhängigkeit zu locken. Dazu gehört auch Nestle, die in Armen Ländern in Zusammenarbeit mit korrupten Regimen immer mehr Wasserrechte „kauft“, um dann der armen Bevölkerung ihr eigenes Wasser verkaufen zu können. Was ich beanstandet habe, ist dass Kilian von einem Land und von einer vielschichtigen Bevölkerung von welchen es noch viel Anderes zu berichten gäbe immer nur Negativgeschichten bringt, um die antiamerikansichen Ressentimente seiner Leser zu bedienen.

        Was das Fastfood betrifft übertreibt Kilian in seiner Polemik gegen Buffett massloss, da ja niemand gezwungen ist dieses zu kaufen und zu konsumieren. Wenn er Buffett wegen des Fastfoodangebots für die schlechte Ernährung der Amerikaner verantwortlich machen möchte, geht er viel zu weit. Dann müsste man auch über alle herziehen, die Alkohol und andere Genussmittel herstellen.

        Davon dass Buffett einer der grössten Spender der Bill and Melinda Gates Stiftung ist und zugesagt hat 85% seines Vermögens zu spenden, schreibt Kilian nichts. Der Leistungsausweis der Bill and Melinda Gates Stiftung bei der Förderung von Bildung und Gesundheit in armen Ländern ist beeindruckend.

        Das passt halt nicht in das Bild des hässlichen Amerikaners, wie es Kilian seinen Lesern präsentieren möchte.

        • Roman Rebitz sagt:

          Betr. Ihrer Aussage das Fastfood niemand kaufen muss. Doch es ist leider so das gewisse Bevölkerungsgruppen sozusagen genötigt werden Fastfood zu essen. Denn dieser ist so massiv Subventioniert bzw. einige Bestandteile davon, das sich die arme Bevölkerung teilweise kein anderes Essen für die Familie leisten kann. Würden diese Subventionen wegfallen würden die Preise „gesünderer“ Lebensmittel im Gegesatz zu Fastfoodkomponenten massiv günstiger. Ob es u.a. die Europäer ohne den Einfluss der USA besser gemacht hätten ist die andere Frage.

        • Anton Müller sagt:

          Das ist auch gut so, dass Kilian meist negativ über USA berichtet. Mir fällt nichts ein, was Positives in Amerika erfunden und in die übrige Welt transferiert wurde. Nicht mal den Computer. Ausser wunderschöne Landschaften hat das Land nichts zu bieten, das nachahmenswert wäre.

          • Thomas sagt:

            Sehr geehrter Herr Müller. Eine etwas komische Aussage in Annbetracht der Tatsache dass Sie dies an einem Computer (amerikanische Erfindung) über das Internet (amerikanische Erfindung) auf einem Online Medium (amerikanische Erfindung) verbreiten. Aber der Computer ist Ihnen ja suspekt, das heisst also, dass Sie bei der nächsten etwas komplizierteren Erkrankung den siechenden Tod einer Behandlung mit computerhergestellten Medikamenten bevorzugen? Auch auf das Fliegen, Antibiotika und Insulin werden Sie zukünftig verzichten können. Unterhaltungstechnisch dürfen Sie dann mal auf ein Buch zurückgreifen. Von Rundfunk übder die Abspielplatte, die Cd, MP3 sowie das Fernsehn werden SIe zukünftig tunlichst absehen. Ahja und viel Spass bei herumfummeln mit lästigen Landkarten während dem nächsten Trip in die Pampa – Gps gibts jetzt nicht mehr für Sie.

            Ich könnte problemlos weitermachen, in der Küche, dem Wohnzimmer, dem Zusammenleben mit anderen Menschen, aber mittlerweile sollte Ihnen klar sein, dass Ihre Aussage nicht fundiert ist sondern rein auf Ihrer persönlichen Abneigung gegenüber unserem Freund aus dem Westen beruht.

            Ich vermute Sie haben den Sprung über den atlantischen Ozean noch nie gewagt. Blinder Fremdenhass ist dann am einfachsten, wenn man nicht weiss worüber man redet…

          • Schwob sagt:

            @Thomas
            Der Erste Mensch der einen funktionsfähigen und programmierbaren Computer baute war Konrad Ernst Otto Zuse.
            Von anderen „amerikanischen Erfindungen“ und großartigen Taten und Leistungen möchte ich nur erwähnen, dass sie in ihren etwa 239 als USA bestehenden Jahren in etwa 225 Kriege und in anderen Ländern angezettelt haben. Wie viele davon haben sie gewonnen? Wie viele Menschen haben sie ins Paradies oder Hölle geschickt? Auf dem Mond waren (?) sie auch nur wegen dem Wernherr von Braun…. Noch wieteres Lob?

    • Reto Stadelman sagt:

      @Liebeskind
      Sie müssen das etwas lockerer sehen. Der „hässliche Amerikaner“ ist eine Analogie der gesellschaftlichen Problemen des 21. Jahrhunderst hier im Westen. Und damit ist es ein sehr interessante Thema. Der freie Markt, der nur von einer dünnen Schicht Demokratie in den Schranken gehalten wird, ist nunmal nicht überall heilsbringend.
      Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass dieser Umstand zwar von vielen Menschen erkannt wird, wir aber scheinbar ausserstande sind etwas daran zu ändern. Oder wir sind einfach zu faul… Was auch immer der Grund dafür ist, es ist gut und wichtig das uns jemand wie Herr Kilian das vorführt. Es ist wichtig das wir uns genau ansehen, was der „totale Liberalismus“ für Früchte trägt, BEVOR Länder wie China oder Russland uns bzw. die USA an der Weltspitze ablösen. Und das ist leider gar nicht unwahrscheinlich.
      Wenn der Westen seine Führungsrolle verliert, dann müssen wir uns fragen warum das so ist. Ist es ein Problem der Geburtenrate? Ein Problem der Rohstoffe? Oder vielleicht eben doch ein Problem des mangelnden sozialen Zusammenhalts, der unsere Elite dazu bewogen hat, das Tafelsilber der Gesellschaft an ausländische Investoren zu verkaufen? …

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.