Lust auf Lash Extensions?

Jennifer Aniston beweist: Gut gemachte Lash Extensions geben den Augen Ausdruck, ohne künstlich zu wirken. (Foto: Getty Images)

Kein weiblicher Star, kein Model und keine Influencerin, die nicht auf Lash Extensions setzt. Die künstlichen Härchen, die von einem Beautyprofi einzeln auf die eigenen Wimpern geklebt werden, erzielen einen echten Wow-Effekt. Doch die Verlängerung und Verdichtung der eigenen Wimpern ist auch bei «normalen» Konsumentinnen zu einem Beautyhit geworden. Keine andere nicht invasive Schönheitsbehandlung ist 2019 gefragter. Denn Lash Extensions sehen nicht nur gut aus, sie machen auch das morgendliche Schminken der Augen überflüssig und ermöglichen es, Zeit zu sparen.

Kosten Lash Extensions bei einem Profi schnell einmal ab 150 Franken, werben gewisse Studios immer häufiger mit Tiefpreisen. Wer sich für Wimpern-Extensions entscheidet, sollte sich davon nicht blenden lassen, sondern sich nach einer guten und seriösen Kosmetikerin erkundigen. Denn schliesslich hantiert diese mit einer Pinzette nahe am Auge, während die Kundin 45 Minuten bis anderthalb Stunden auf einem Behandlungsstuhl liegt. Wer schlecht gemachte Beispiele von Lash Extensions sehen will, kann es mal mit einer Google-Suche versuchen.

Augenaufschlag auf halbmast?

Gut gemachte Lash Extensions haben viele Vorteile: Man braucht keine Mascara mehr, und für Frauen mit hellen Wimpern entfällt das regelmässige Färben. Die filigrane Handarbeit braucht aber das Können eines gut ausgebildeten Profis. Und dieser wird auch nicht zu viele Wimpern einsetzen, um so mehr verrechnen zu können, sondern nimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Kundin Rücksicht.

Denn zu viele aufgeklebte Härchen können dazu führen, dass die Wimpern verkleben und/oder so schwer werden, dass der Augenaufschlag nur noch bis auf halbmast möglich ist. Oder noch schlimmer, die eigenen Wimpern werden so beschwert, dass sie ausfallen. Darum wird eine gute Kosmetikerin, nach einer Vorbesprechung mit der Kundin, die Anzahl, Länge und Biegung der Wimpern so auswählen, dass sie individuell passen.

Das gilt es ausserdem zu beachten:

1. So perfekt die Wimpern in den ersten zwei Wochen aussehen: Je mehr Zeit nach der Behandlung vergeht, desto mehr Wimpern fallen durch den natürlichen Wachstumsprozess aus. Diese sollten ersetzt werden, da sonst kleine Löcher am Wimpernrand entstehen. Das Auffüllen dieser Stellen kann pro Behandlung zwischen 60 und 80 Franken kosten.

2. Auch Lash Extensions brauchen Pflege. Wer sich schminkt, muss sich abends mit einem speziell für Lash Extensions geeigneten Make-up-Entferner abschminken, da sonst die eigenen Wimpern abbrechen können.

3. Wimpernverlängerungen dürfen nie mit ölhaltigen Make-up-Produkten in Berührung kommen. Sonst kann sich der Leim lösen, und die Wimpern fallen aus.

4. Augenreiben sollte man sich sofort abgewöhnen, wenn man nicht möchte, dass die einzelnen Wimpern abstehen wie Fliegenbeine oder gar ausfallen.

5. Wer zu Allergien neigt und nicht mit hochroten, geschwollenen Augendeckeln reagieren will, sollte auf medizinischem, antiallergischem Leim bestehen. Oder 24 Stunden vor der Behandlung in der Armbeuge mit dem Leim einen Allergietest machen. Rötet oder juckt die Haut, sollte man von Lash Extensions absehen.

Eine Alternative

Wer dieses ganze Verfahren zu kompliziert oder zu mühsam findet, aber dennoch den Augenaufschlag pimpen möchte, kann ein spezielles Wachstumsserum für die Wimpern verwenden. Es gibt diese inzwischen von verschiedensten Anbietern. Bis sich allerdings eine Wirkung zeigt, vergehen sechs bis acht Wochen. Aber der Effekt ist mit jenem von Lash Extensions vergleichbar.

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