Die Nacht, die mir den Verstand raubt

Von Kopf bis Fuss

Ruhig schlafen kann an Silvester ganz schön schwierig sein. Foto: iStock

Was bin ich froh, dass ein weiterer Silvester überstanden ist. Und damit meine ich nicht den letzten, sondern Silvester im Allgemeinen.

Mag sein, dass ich die sinnlose Knallerei noch mehr hasse, seit ich zwei Hunde habe. Aber auch ohne deren Panik ob dem ohrenbetäubenden Geböller könnte ich noch mindestens zehn schlechte Erlebnisse aufzählen, die mir alle an diesem spezifischen Datum widerfahren sind: vom gleich zweimaligen Verlassenwerden – der 31. Dezember scheint für Männer ein Knallerdatum zu sein, um sich aus dem Staub zu machen – über einen Glatteis-Unfall bis hin zu einem schweren Familiendisput.

Zum guten Glück ist mein Mann ebenfalls ein Silvestermuffel. «Der 31. Dezember ist der einzige Tag im Jahr, an dem ich vor Mitternacht ins Bett gehe», lautete seine Devise, als er jünger war. Und so passierte es dann auch am letzten Sonntag. Um zehn Uhr abends lagen wir wohlig eingekuschelt in feinem Linnen, weit weg von jeglichem Trubel, in einem kleinen Hotel in Frankreich.

Die Gypsy Kings auf Speed

Ich dankte Gott für die Ruhe und Stille, die nur vom leisen Schnarchen meiner drei Gefährten untermalt wurde. Im Zustand wohligen Wegdösens und der absoluten Entspannung ertönte um 23 Uhr plötzlich so laute Musik aus der Hotelhalle – wir hatten unser Zimmer nur eine Etage über der Lobby –, dass ich senkrecht im Bett sass.

Nehmen Sie einen Mix von «My Way» von Frank Sinatra, «Beautiful» von Ed Sheeran und «Baby One More Time» von Britney Spears, das Ganze in einem irren Tempo runtergenudelt und mit dem stampfenden Rhythmus von «Bambolero» der Gypsy Kings unterlegt; Sie können sich vielleicht vorstellen, was ich meine.

Nach den drei ersten Stücken war ich überzeugt, die Band müsse auf Speed sein, anders konnte ich mir das Wahnsinnstempo nicht erklären, welches das musikalische Duo Les Party-Princesses vorlegte: Sie schafften gefühlt drei volle Songs innert einer Minute. Dabei war die Sängerin dem Keyborder immer mindestens einen halben Ton voraus, während dieser vergeblich versuchte, diesen aufzuholen. Kurz vor Mitternacht war ich so entnervt, dass ich mir fast schon ein Feuerwerk herbeisehnte, damit dieser elende Musikbrei übertönt würde.

Aber wo sind diese Feuerwerke, wenn man sie einmal braucht? Eben!

Gegen zwei Uhr in der Früh packte dann das Duo unter grossem Gejohle der übrig gebliebenen Gäste endlich die Instrumente ein und verliess den Ort des musikalischen Verbrechens.

Ich wollte nur noch schlafen.

Diese Gunst wurde mir genau 25 Minuten gewährt. Um 2.30 Uhr standen mein Mann und ich sowie die vor Angst zitternden Hunde zusammen mit gut einem Dutzend verschlafener und leicht geschockter Hotelgäste, die meisten im Pyjama unter dem Mantel, auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Es geht nichts über einen (falschen) Feueralarm an Silvester. Der tobende Mistral, der uns beinahe fortblies, machte die Sache auch nicht wirklich besser.

Verstehen Sie jetzt, warum ich es nicht so mit Silvester habe?

Ich bin überzeugt, ich könnte nächstes Jahr auf dem verlassensten Atoll im Südpazifik feiern, und das Schicksal würde mich auch dort finden.

31 Kommentare zu «Die Nacht, die mir den Verstand raubt»

  • Ruth Brüderlin sagt:

    Silvia, danke für diesen Text. Ich. hasse. Silvester. Immer. Wegen allem.

  • Paolo Martinoni sagt:

    Die zweimal jährlich hierzulande stattfindende Knallerei zeugt exemplarisch von (einer wohl zunehmenden) Hirnlosigkeit, denn nur Hirnlose verpulvern somit ihr Geld – sich selbst und andere gefährdend, Tier und Mensch erschreckend und die Umwelt verpestend. Und dies, obwohl Geld keineswegs im Überfluss vorhanden ist bei einigen von denen, die der Versuchung, anderen den Schlaf zu rauben, nicht widerstehen können. Zum zweiten Mal schon bin ich Ende Juli auf ein paar Tage verreist, denn an meinem Wohnort dauert das Ballern mindestens drei Nächte. Ende Jahr hingegen ist das Ausland kein Zufluchstsort – was soll ich machen?

  • Elena sagt:

    „(evtl. Tiere aus dem Schlaf zu reissen!“ ginge ja noch. Unser kleiner Hund hat von der Knallerei an einem 1. August sein Gehör verloren, weil Vollidioten es nicht lassen konnten, die ganzen Nacht hindurch so viele Kracher abzulassen, dass man sich im Krieg wähnte. Klarerweise leiden nicht nur Menschen und Haustiere darunter, sondern in ländlichen Gebieten auch das Vieh. Von der Umweltbelastung, die durch solchen Unfug noch zusätzlich entsteht ganz zu schweigen. Als ob nicht schon genug Dreck unsere Luft verpesten würde! Die ganze elende Ballerei sollte per Dekret verboten werden.

  • Io so tutto sagt:

    Sowas nennt man ausgelassen sein um des Ausgelassenseinswillen. Ich verabscheue diese Art von „Feiern“ auf Biegen und Brechen aus tiefster Seele. Und noch mehr hasse ich die unsägliche Knallerei bis in die frühen Morgenstunden. Am allermeisten widert mich allerdings an , dass genau diejenigen im Quartier, die am lautesten gegen die allgemeine Umweltbelastung wettern und für Nachhaltigkeit plädieren, die meisten Stinkbomben ablassen. Ja klar, schliesslich muss man den andern doch zeigen, wie viel Müll man sich leisten kann…

  • jane marple sagt:

    @Regina Bischof, man ist nicht gleich eine Spassbremse, nur weil man gegen etwas ist, was so überflüssig ist, wie ein Kühlschrank am Nordpol! Diese Knallerei und auch das krankhafte Party-Machen-Müssen hat in den letzten 20 Jahren dermassen zugenommen, dass ich die Leute verstehen kann, die davon die Schnauze voll haben! Besonders in Zürich kann man beobachten, dass die gleichen Leute, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Sau rauslassen, dass es nur so seine Art hat, von Montag bis Freitag mit einer Leichenbittermiene rumlaufen und kein Lächeln hinbekommen, geschweige denn sowas wie Freundlichkeit. Zwischen Krachmachen und Feiern ist ein rieisger Unterschied und was die Autorin da beschreibt, ist nicht Feiern…

  • Niklas König sagt:

    Zu der Frau Regina Bischof:

    Wenn sie nach dem Motto „Leben und Leben lassen“ leben (hehe…), dann ist es für sie also auch in Ordnung, wenn Leute anderen Leuten schaden: „Ist ja ihr Ding…“. Dann ist es also ebenso in Ordnung, Tieren oder gänzlichen anderen Lebewesen zu schaden. „Geht mich ja nichts an, was andere machen, solange ich machen kann, was ich möchte…“. Ich sag ihnen mal was: So funktioniert das nicht und wenn ich jedes mal mit einem Asthma-Anfall aus der zürcher Bahnhofshalle rauslaufe, dann geht mir das gegen den Strich und dann ist schluss mit Lustig. Genau das gleiche gilt, wenn ich meinen armen Hund zu tode verängstigt in der Ecke liegen sehe oder manche Menschen das Gefühl haben müssen, 14 man die Woche Fleisch esseb zu mischen.

    Irgendwo ist schluss. Punkt.

    • Beat Bannier sagt:

      Darf denn ihr Hund 14 mal die Woche Fleisch essen, ohne dass Sie total verängstigt in einer Ecke liegen?

      • Niklas König sagt:

        Ich habe tatsächlich gelacht. Also ohne Ironie jetzt.

        Trotzdem gehen sie auf meine genannten Punkte nicht ein sondern verhalten sich sarkastisch… was relativ typisch ist, nicht?

        Hat man nichts mehr zu sagen, gehen einem die Argumente aus, so wird man halt polemisch.

    • Regina Bischof sagt:

      @Niklas König. – Genau solche intoleranten und moralinsauren Spassbremsen, wie Sie meine ich. – Ich habe keinen TV und kein Smartphone, rauche nicht und esse fast gar nie Fleisch. Jedoch käme es mir nie in den Sinn andere Menschen für einen gegenteiligen Lebensstil zu kritisieren, wie Sie das machen. Das ist extrem unsympathisch und eben zumeist im linken Spektrum zu verorten. – Lassen Sie Ihr Asthma bei einem Arzt behandeln und kaufen Sie sich ein Auto mit Pollenfilter. – Wenn unsere Eltern und deren Vorfahren so hypersensibel und mimosenhaft wie Sie gewesen wären, dann gäbe es uns gar nicht, weil die alle die damaligen Emissionen und allgemeine Qualmerei gar nicht überlebt hätten. Mit Ihrer Intoleranz schaden Sie auch. Und zwar am meisten sich selber. – Es guets Nöis und keep cool…

      • Niklas König sagt:

        Moment mal: Jetzt sind sie doch irgendwie intolerant gegenüber mir und greifen mich an. Erneut gehen sie nicht auf meine genannten Punkte ein und versuchen etwas zu erwiedern, sondern diffamieren mich mit „Mimosenhaft“ und greifen mich so persönlich an, was äusserst schlechter Stil ist.

        Weiters haben sie glaube ich nicht die Essenz meines Textes herausgelesen.

        Es geht darum, sich zu fragen, wo man die sog. „Grenze“ zieht.

        Toleranz bis zum Abnippeln hat niemandem gut getan (Appeasement-Politik der 30er im weitesten Sinne, wobei es vermutlich bessere Beispiele gibt).

        Ich hoffe sie verstehen, was ich meine.

        Im Übrigen heißt es doch:
        „Man ist so lange frei, wie man das Leben der anderen Menschen nicht einschränkt“ oder so ähnlich.
        Raucher schränken mich ein, richtig?

      • Niklas König sagt:

        erwidern* (man spiegelt sich ja nicht…)

    • Beat Bannier sagt:

      Apropos Eingehen, darf Ihr ( und die Milliarden anderen Haus-Hunde ) jetzt 14 Mal die Woche Fleisch essen oder nicht?

      • Regina Bischof sagt:

        Ja, das würde mich auch interessieren. – Denn es ist ja erstaunlich, wie viele Menschen Wasser predigen und selber Wein trinken.

      • Niklas König sagt:

        Ich ernähre mich vegan, ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich trainiere 6 mal die Woche als Triathlet, ich studiere an der ETH Physik und ich habe ein GA.

        Reicht das? Hmm?

        Ach, und falls sie jetzt denken: „Arroganter Bastard.“ Dann sei ihnen gesagt: Ich habe auch eine Freundin und einen Freundeskreis.

        Was heisst das?

        Ich predige Wasser und trinke Wasser (tue ich tatsächlich fast auschliesschliesslich).

  • Sandra P. sagt:

    Es geht mir ähnlich, die Silvesternacht ist die schlimmste Nacht des Jahres- jedoch weil ich am 1. Januar jeweils um 4:00 aufstehen muss um an einem Ort zu arbeiten wo nun noch die allerletzten Ausgangsleichen umher wanken und herumpöbeln. Dann komme ich dank der Knallerei jeweils mit maximal 2 Stunden Schlaf völlig entnervt bei der Arbeit an und könnte diesen Tag für immer verfluchen. Nur zu gerne würde ich jedoch einmal wieder Silvester gebürlich mitfeiern.

  • Beat Bannier sagt:

    Das ist sicherlich lästig, wenn man regelmässig ein Mal im Jahr des Verstandes beraubt wird. Eigentlich kann man so gar keinen Tieferen entwickeln.

  • Silvestermuffel sagt:

    Silvester fand ich schon als Kind doof, und seit ich erwachsen bin, ignoriere ich ihn weitgehend. Aber manchmal ereilt er einen trotzdem, wenn man zum Beispiel von lieben Freunden eingeladen wird, die einem hoch und heilig versprechen, es werde nicht „so“, und dann trotzdem um 23.59 hysterisch werden, irgendwelchen ekelhaften Bläterliwein aufploppen und in Partykleidung in die kalte Nacht rennen, um einander dort schlotternd um den Hals zu fallen, während es rundherum nach Krieg tönt… nö.
    Und überhaupt, warum mitten im Winter? Die Kurden und Iraner, die feiern das neue Jahr im Frühling, das macht mit Blick auf die Natur mehr Sinn und wäre für mich evtl. eine Verhandlungsbasis… solange nicht geknallt wird und der Schämpis und Prosecco im Kühlschrank bleibt!

  • clbr sagt:

    Steigen Sie doch am 31.12. ins Flugzeug und fliegen ostwärts, z.B. nach Australien. Überall, wo Sie ankommen könnten, wäre Silvester schon vorbei. Und Knaller bzw. Disco sind im Flugzeug sowieso verboten.

  • Herrman Schmied sagt:

    Warum stellen Sie sich ausgerechnet an Silvester auf den Standpunkt, dass dies ein ausgezeichneter Zeitpunkt sei früh ins Bett zu gehen?

    Es verlangt ja niemand, dass Sie bei der Böllerei mitmachen. Ein Buch lesen, Spiele spielen oder das tun was Sie auch sonst bis nach 0 Uhr machen, wird durch ein paar Kracher deutlich weniger gestört als Schlaf.

    • jane marple sagt:

      ein «paar» Kracher? In Zürich knallen die ersten schon am 29.ten und die letzten am 3.ten bzw. 4.ten… das ist der grund warum ich um 01.55 am computer sitze und lese. So ein hirnamputierter Vollpfosten musste vor 5 Minuten einen Knaller ablassen. Das muss irre geil sein, die anderen Menschen (und evtl Tiere) aus dem Schlaf zu reissen!

  • Laura Fehlmann sagt:

    Leider ist man nicht einmal mehr in einem Berghüttli sicher vor der Knallerei. Wie lange wünsche ich mir schon, dass Feuerwerk verboten wird! Nun, wir habens diesmal mit Oldies-Disco versucht, zu 60er, 70er-Rock getanzt, derweilen sich die Katzen zu Hause im Keller ein ruhiges Plätzchen suchten…

  • Martin Peter Hohl sagt:

    Danke für den guten Artikel. Die sinnlose Knallerei nervt! Wie immer: eine Minderheit amüsiert sich auf Kosten der Mehrheit. Die Natur- und Tierwelt interessiert die Möchtegern-Artillerieoffiziere einen Dreck. Wir wollen definitiv am Silvester keine deutschen Zustände! Basta!

    • Sven Meyer sagt:

      Hallo?
      Ich bin kein Freund der SIlvesterknallerei, überhaupt nicht. Nebst Lärm und Gestank sowie Rauchemissionen, ist das ganze für mich überflüssig wie ein Kropf.
      Nun, Fragen habe ich zu Ihrem Kommentar einige:
      – Was hat das ganze mit Artillerie zu tun??
      – Was hat Deutschland oder irgendeine andere Nation damit zu tun?
      – Haben sie eine Ahnung wie viele Länder auf dieser Welt mit Knallerei oder Raketen und ähnlichem das Neue Jahr begrüssen?

      Also mal ganz ehrlich zu Ihnen und ihrem Kommentar, ihre Vorbehalte gegenüber unserem Nachbarland sind einzig und alleine Ihr Ding, Basta!!

      • Martin Peter Hohl sagt:

        Hallo?
        – Der Vergleich mit den Artillerieoffizieren war zynisch. Auch die schiessen gerne, genauso wie die Knallfrösche am 1. August oder Silvester-
        – In Deutschland oder anderswo in der Welt ist die Knallerei X-fach grösser als hier. Vielleicht haben sie auch in den D-News gehört, dass Böller auf Polizisten und Feuerwehrmänner abgeschossen wurden. Das wollen wir doch in der CH vermeiden.
        Oder?
        Zudem sind in der CH private Feuerwerke – ausser am 1. August – verboten. Darum findet auch kein Verkauf statt. Die Umsetzung ist halt schwierig bis unmöglich……

  • Markus Rohr sagt:

    Frau Aeschbach, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Silvester ist der dümmste Feiertag von allen. Meine Hassliste: 1. JAHRESRÜCKBLICKE (inklusive moralinsaure sogenannte gute Vorsätze fürs nächste Jahr). 2. SINNLOSES GEBÖLLER. 3. “,GUETS-NEUS-GEWÜNSCHE, und dann noch von Leuten, die man nicht mag. 4. SILVESTER-PARTIES, die sich über Stunden dahinquälen, im Hotel dann noch mit 11-Gang-Menü und dem Örgeli-Maa. 5. AUFBLEIBEN-MÜSSEN- und UHRZEIT-CHECKEN-ZWANG. 6. LAUWARMER PROSECCO IN PLASTIK-CÜPLI. – Abschaffen!!! Biiitteeee!!

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu Hause bleiben wäre halt bünzlimässig gewesen?

  • Regina Bischof sagt:

    Vielleicht gibt es gute Gründe, weshalb sich Ihre Männer jeweils am 31. Dezember „aus dem Staub machen“ !?

    • Laura Fehlmann sagt:

      Diese Bemerkung gehört nicht zum Thema und ist einfach nur deplatziert!

      • Michael sagt:

        Ich finde, das die Frage gestellt werden darf, weil die Autorin sie ja aufgerufen hat ! Zumal sie noch von einer Frau gestellt wurde !

      • Regina Bischof sagt:

        Auch ich kann den Silvester-Krachern nicht viel abgewinnen & bin in den letzten Jahren vor Mitternacht zu Bett gegangen. Jedoch würde es mir nie in den Sinn kommen, den anderen Menschen etwas zu vergönnen oder gar zu verbieten, was mir selber keinen Spass macht oder für mich einen Sinn ergibt. Mein Mott ist: Leben und leben lassen. Aber es ist typisch für die intoleranten „Toleranten“ & linken Spassbremsen aus der Körnlipicker-Fraktion (Vegetarier, Veganer, Nichtraucher, etc.) allen anderen Menschen Vorschriften zu machen, welche Dinge tun, die sie selber nicht mögen oder verurteilen. Für diese netten Leute muss man dann die Kirchenglocken abstellen, dem Güggel auf dem Miststock den Hals umdrehen & den Schiffen das Hornen verbieten. Frau Aeschbach, haben schon mal was von Ohropax gehört?

      • Lichtblau sagt:

        Ein bisschen impertinent ist die Frage schon, stimmt. Aber Frau Aeschbach wird’s mit Humor nehmen, den Sie mit obigem Artikel bewiesen hat. Ich hab den nervtötenden Sound der „Party-Princesses“ förmlich mitgehört und stand danach mit den Gästen fröstelnd auf dem Parkplatz. Einer Ihrer bisher besten Texte, Frau A. – Chapeau!

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