5 Geheimnisse schlanker Menschen

Vorbei mit dem täglichen Idealgewicht-Kampf: Mit einer gesunden Einstellung lässt es sich unbeschwert geniessen. (Foto: Getty Images)

Die Wochen vor Weihnachten sind sehr verführerisch, alle guten Vorsätze bezüglich der eigenen Kalorienbilanz sind vergessen. Apéros, Weihnachtsessen und Festivitäten stehen an. In den Läden stapeln sich immer früher Berge von Schokolade und Weihnachtsguetsli, und bei der frühen Dunkelheit und den kalten Temperaturen ziehen die meisten von uns das bequeme Sofa dem Fitnessstudio vor.

Das wäre an und für sich kein Problem. Wenn nur das Wehklagen und die ständige Selbstgeisselung nicht wären: «Ich habe wieder mal viel zu viel gegessen und getrunken!» Oder: «Wann bekommt man ein so tolles Buffet schon umsonst?» Oder: «Das letzte Glas hätte nicht sein sollen!» Und besonders schlecht fürs eigene Selbstbewusstsein ist es, wenn sich die Taille bei der Kollegin nach den Festtagen immer noch an der gleichen Stelle befindet, die eigene aber fast nicht mehr sichtbar ist. Schnell trösten wir uns, dass wir halt einen trägeren Stoffwechsel haben. Fehleinschätzung! Es ist meist nicht die Genetik, die dafür verantwortlich ist, sondern eine ungesunde Einstellung zum Essen und Trinken.

5 Dinge, die schlanke Menschen richtig machen

 1. Sie bestrafen sich nicht

Ja, auch Schlanke schlagen über die Stränge, das aber ohne schlechtes Gewissen. Denn dieses führt dazu, dass nach der ersten Schlemmerorgie meist die nächste folgt. Denn schliesslich spielt es ja dann keine Rolle mehr, man hat ja eh schon «gesündigt». Viele Schlanke legen, nach einem üppigen Mahl, am nächsten Tag ein Päuschen ein. Nicht, weil sie das müssten oder sich bestrafen wollen, sondern einfach, weil ihr Ess-und Trinkbedürfnis gestillt ist.

2. Sie kaufen keine Light-Produkte

Vor noch nicht allzu langer Zeit galt diese Art von kalorienreduzierter Ernährung als Wundermittel, um die schlanke Linie zu bekommen oder zu erhalten. Das Problem ist, dass die meisten Light-Produkte nicht sättigen und weniger Genuss bieten. Und meistens schmeckt die Halbfettmargarine halt nicht, es wird ein zweites Brot geschmiert, dann aber mit doppelt so viel Butter, denn schliesslich soll es ja schmecken.

3. Sie machen sich nicht verrückt

Ich kenne nicht wenige Frauen, die täglich auf die Waage stehen. Männer sind da meistens vernünftiger oder neigen mehr zum Verdrängen. Gerade bei Frauen kann das Gewicht, je nach hormonellem Zyklus oder nach salzhaltiger Ernährung, gut um ein bis zwei Kilo schwanken. Das fördert das Frustessen ungemein.

4. Sie lassen sich nicht von (negativen) Emotionen leiten

Es gibt immer einen guten Grund, um sich mit Essen und Trinken zu trösten, Aggressionen abzureagieren oder etwas zu feiern. Und wer schon von klein auf die Erfahrung gemacht hat, dass mit etwas Zucker die Welt gleich besser aussieht, kann dieses Verhalten schwer wieder loswerden. Viele schlanke Menschen nehmen ihre Gefühle bewusst wahr, greifen aber nicht zu Schokolade und Co., wenn sie gefrustet sind, sondern versuchen, durch Bewegung und Sport, Gespräche oder andere Ablenkungen ihre Emotionen anders zu verarbeiten.

5. Sie schlingen nicht

Heute ist alles «to go». Wer regelmässig im Tram sitzt, kennt die verschiedenen Essensgerüche. Das reichhaltige und immer verfügbare Angebot von Essen, ist eine grosse Verführung, vor allem für Menschen mit wenig Zeit oder wenig Lust zum Kochen. Wer ständig futtert, spürt selber nicht mehr, wann es genug ist. Denn der Sättigungseffekt setzt erst nach etwa 20 Minuten ein. Und um diesen zu spüren, braucht es eine gewisse Ruhe und Entspannung. Diese hat aber nur, wer nicht im Stehen oder Gehen isst. Ein weiterer Nachteil des ständigen Naschens: Der Blutzucker ist starken Schwankungen unterworfen und fordert Nachschub, wenn er wieder mal im Keller ist.