Wie merke ich, ob der Orgasmus vorgespielt ist?

Nicht was es scheint: Bis zu 60 Prozent aller Frauen täuschen Orgasmen vor. Foto: Raisa Durandi, Zürich

Nicht, was es scheint: Bis zu 60 Prozent aller Frauen täuschen bisweilen ihren Partner. Foto: Raisa Durandi

Wie kann ich sicher sein, dass mich eine Dame beim Sex nicht täuscht?

Eigentlich schade, wenn es so weit kommt, dass man dem Gegenüber etwas vorspielen muss – gerade wenn es sich um ein solch intimes und potenziell erfüllendes Ereignis wie den Liebesakt handelt. Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Laut Studien geben 50 bis 60 Prozent der Frauen an, ab und an einen Orgasmus vorzutäuschen, wobei die Gründe hierfür vielfältig sind (etwa, um dem Mann ein gutes Gefühl zu geben oder die eigene Unsicherheit zu überspielen).

Übrigens berichten auch 18 Prozent der Männer davon, gerne mal auf ein Täuschungsmanöver auszuweichen. Frauen, genau wie Männer, unterscheiden sich nicht nur in der Intensität und Erlebnistiefe, mit der sie einen Orgasmus erfahren, sondern auch darin, welche spezifischen Verhaltensreaktionen sie zeigen. Physiologisch gesehen läuft der Orgasmus jedoch bei allen Frauen mehr oder minder ähnlich ab. In den 60er-Jahren entwickelte das Forscherteam Masters und Johnson den sexuellen Reaktionszyklus, in dem es die live im Labor beobachtete sexuelle Reaktion des Menschen in vier Phasen teilte. Dabei ist jede dieser Phasen durch bestimmte körperliche Veränderungen gekennzeichnet.

Rote Flecken beim Sex-Flush

Dabei stellt die dritte Phase den Orgasmus dar, bei dem die Durchblutung der Geschlechtsorgane den Höchstwert erreicht und die Muskeln und Nerven maximal angespannt sind. Gleichzeitig kommt es zu unwillkürlichen rhythmischen Muskelkontraktionen des Genitalbereichs, die der Entladung der sexuellen Spannung dienen. Auch die Gebärmutter zieht sich rhythmisch zusammen, ebenso der Schliessmuskel des Pos. Dies geht einher mit der Steigerung des Herzschlags, des Blutdrucks und der Atemtätigkeit. Neben den körperlichen Reaktionen äussert sich der Orgasmus im Wahrnehmen einer Art Ekstase und im Gefühl des Überwältigtseins.

Was die Verhaltensreaktionen angeht, so sind diese – wie bereits erwähnt – sehr individuell. Einige Frauen sind beim Orgasmus laut und schreien die halbe Nachbarschaft zusammen, anderen muss man einen Spiegel unter die Nase halten, um sicherzugehen, dass da noch Blut in den Adern fliesst. Einige zittern, vibrieren, andere verfallen in eine Art Starre und können sich kaum mehr bewegen. Man kann sich also nie wirklich sicher sein; so was wie absolut sichere Indikatoren gibt es nicht. Klar, die Atemfrequenz steigt und mit zunehmender Lust kommt es meist – muss aber nicht – zu verstärkter Feuchtigkeit. Einige zeigen einen sogenannten Sex-Flush, bei dem es an Körper und Gesicht aufgrund der verstärkten Durchblutung zu roten Stellen kommt.

Vorsicht bei harmonischer Gesichtsakrobatik!

Es gibt aber auch mögliche Kontra-Indikatoren. Ist die Gesichtsakrobatik während des Orgasmus zu harmonisch und geschneidert, lässt dies schon mal Zweifel an der Echtheit der Leidenschaft aufkommen. Genauso wie wenn die Frau, kaum berührt, schon in absolute Ekstase verfällt. Statt sich während des Sexualakts jedoch auf solch mögliche Hinweise zu versteifen, würde ich, um Transparenz zu schaffen, die Partnerin direkt darauf ansprechen. Sagen sie ihr, dass Ihnen ihre sexuelle Befriedigung wichtig ist und Sie gegebenenfalls gerne eine «Anleitung» für das ganz individuelle «Erfolgsrezept» hätten.

Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri beantwortet einmal wöchentlich eine Leserfrage zum Thema Sexualität und Liebe. Diese wird vertraulich behandelt und ohne Namensnennung publiziert. Schreiben Sie uns auf sexologisch@tages-anzeiger.ch.

69 Kommentare zu «Wie merke ich, ob der Orgasmus vorgespielt ist?»

  • Feldmaus sagt:

    Einen orgasmus vortäuschen heißt dem Partner nicht vertrauen. Sexualität ist wohl die älteste Sprache überhaupt, die wenigsten von uns beherrschen ihre eigene und somit auch nicht die Feinheit diese zu übermitteln. Zeit, Offenheit, feingespür, Respekt könnten die Schlüssel zum gemeinsamen Erlebnis sein. Es ist ähnlich wie beim kochen ::)))) Freude braucht es, Mut und Abenteuerlust…..viel Spaß!!!

  • DontJustStandThereAndNodTamely sagt:

    Lügen ist ein Akt der Kooperation. Denn wenn Menschen täuschen wollen, dann nur, weil sie wissen, dass es auch andere gibt, die sich täuschen lassen. Ja, ohne Gegenüber würde es nicht funktionieren. Definiert sich der eine Partner über das „Feedback“ seines Partners, dann bietet er/sie ihm/ihr genug Angriffsflächen für Täuschungen. Mir ist es egal, ob meine Partnerin einen Orgasmus hat oder nicht. Ich freue mich für sie, wenn sie es geniesst, und wenn nicht, habe ich deswegen kein schlechtes Gefühl. Sollte es mir nicht gefallen und ich kommuniziere es nie, sondern mache immer weiter, dann bin ich selber Schuld. Nicht jede Frau konnte im Bett überzeugen, aber nur wenige waren nicht kritikfähig. C’est le ton qui fait la musique. Ein eingespieltes Orchester tönt mE besser als ein Solo.

  • Sweet Hearth sagt:

    Das Menschen verklemmt sind ist ja nichts Neues. Das geht über alle Lebensbereiche. Natürlich auch in der Liebe und dem Sex. Meine Erfahrungen als potenter Mann mit Grenzen zeigen, dass sich Paare eben Zeit nehmen müssen und die Gefühle eben auch gegenseitig aufgewärmt sein sollten. Ich gebe der Partnerin immer den Vorrang und befriedige sie zuerst lange oral, bis sie genug Feuer gefangen hat und es dann gemeinsam richtig auf die abenteuerliche Reise geht. Es gibt kein Patent Rezept. Darüber sprechen sollte jedem Paar möglich sein. Wenn klar ist was fehlt, finden sich meist Ansätze zur Lösung.

  • P. Knönagel-Rapp sagt:

    Oder wie es bei meiner Ex am Schluss ablief, weil ich nur noch No. 2 war: nach dem Akt in 10 Sekunden aufstehen und sich auf der Toilette ‚reinigen‘. Nichts von Nachspiel…

  • Kaja sagt:

    himmel immer diese probleme. ich habe einfach guten sex, er hat guten sex. wir sind beide entspannt, spielen, lieben, reden, lachen.. und dann kommt das wunderbar.. meistens. 🙂 und wenn mal nicht, leistet mann oder frau einen liebesdienst.. eben.. aus liebe.. oder es bleibt mal lau, und wird dafür später nachgeholt. wer mit dem partner nicht an der sexualität arbeitet, verpasst wirklich etwas. es wird nämlich immer besser.. so gut, dass vorgetäuschte orgasmen in eine andere welt zu gehören scheinen. ehrlich!

  • Theodor Rickli sagt:

    Egal ob man’s selber ebenfalls praktiziert oder nicht. Richtig interessant ist doch die Vorstellung erst, wenn sowohl der eine wie die andere einander etwas vormachen und beide nicht merken, dass das Gegenüber bloss so tut als ob. Aber so ist es ja mit vielen Menschen – sie meinen viel besser zu wissen, was und wie man es anderen vormachen muss. Dass man ihnen selber etwas vormacht, das können sie kaum glauben. Das würden sie doch sofort merken. Und dabei sind die meisten von uns sogar verdammt schlechte Schauspieler. Aber selbst wenn wir merken, dass es nicht echt ist denken wir zwar unseren Teil, aber heucheln immer noch weiter. Zumindest tun’s die „Netten“. Und natürlich kreuzen wir überall an, wenn gefragt wird, ob Ehrlichkeit ein wichtiger Wert ist. Relativ wichtig jedenfalls.

  • Robert Hasler sagt:

    „Schmeckt dir das Essen, das ich für dich gekocht habe?“
    „Ja! SUUUUUUUUUPER! „

  • Michael sagt:

    Ist es nicht eine (männliche) Weltanschauung, das der Mann die Frau beim Sex zu mindestens einem Höhepunkt zu bringen hat ? Und je öfter und je länger er kann, desto grösser ist seine Männlichkeit ? Da frage ich mich doch, woher kommt dieser Wertmassstab ? Und hat jemand schon mal die Frauen gefragt, was sie für optimalen Sex halten ?

    • Widerspenstige sagt:

      Also fragen Sie doch mal einen erfahrenen Mann, ob er es vorzieht, nur für seinen Orgasmus zu sorgen oder ob es ihm unheimlich wichtig ist, zuerst der Gespielin einen Orgasmus zu schenken. Er wäre empört oder gar beleidigt, nicht wesentlich dazu beigetragen zu haben. Normalerweise kommt Lady’s first und dann geht das Spiel los. Ist sie nämlich im flow, kommen Vorlieben zum Vorschein, die beide sich nicht zugetraut haben. Das wäre dann optimal.

      • Bock und Gais sagt:

        Betreffend Weltanschauung Sex mit Frau. Alles Chabis von doofen Männern erfunden. Vermutlich jede Frau würde jeden Mann mit links fertig machen im Bett.
        Die Frage nach dem Optimum: Frauen sind total verschieden. Von täglich mehrmals bis alle Schaltjahre oder Venus Transit liegt alles im Bereich des Möglichen.
        Viel Spass dann…

      • Reincarnation of XY sagt:

        Für einmal Danke WS.

        Wie ich früher bereits einmal sagte: Männer sollten dringend den Kurs „always the second coming“ besuchen. Wie sie das bewerkstelligen, mag unterschiedlich sein, das Resultat aber wird so, wie es Kaja (ebenfalls danke!) weiter oben schreibt: „es wird nämlich immer besser.. so gut, dass vorgetäuschte orgasmen in eine andere welt zu gehören scheinen. ehrlich!“
        kann ich nur unterschreiben

  • Rebekka A. von Allmen sagt:

    Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass eine Frau nur „richtige“ Orgasmen erlebt, wenn der Sex nicht nur als reine Triebbefriedigung dient, sondern eben als Liebesakt!

    • Carolina sagt:

      Echt? Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass das bei mir nicht immer nur so ist……. (oder sagen wir besser: war!)!

    • Widerspenstige sagt:

      Nein, Frauen können gut unterscheiden zwischen Sex aus Geilheit oder Sex aus Liebe und dem Erfolgserlebnis eines sättigenden Orgasmus. Also ich staune wieder mal nicht schlecht über solche Aussagen auch noch 2017.

    • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

      Was ist für Sie ein richtiger Orgasmus ?
      In den letzten 25 Jahren habe ich Sex vor allem mit Brasilianerinnen dort betrieben. Das mit Frauen, in die ich stark verliebt war oder mit Frauen, die in mich verliebt waren. Aber es gab auch bei einfach beidseitiger Geilheit. Für Frauen, welche in mich verliebt sind, stelle ich fest, dass es nicht so wichtig ist zum Orgasmus zu kommen. Sie legen mehr Wert auf langandauernde Zärtlichkeit und sich zu spüren.
      Eine andere Beobachtung habe ich gemacht bei Frauen wo es nur um Geilheit geht. Sie wollen oft nicht mit dem Mund küssen. Das innige Küssen ist für viele intimer als Penetration. Dies weil die Gefahr bestehe, sich zu verlieben.
      Wenn Frauen zufrieden waren, kommen sie immer wieder oder reden noch mehr als 10 Jahre später wie schön es war.

  • Christoph Bögli sagt:

    Leider übergeht Frau Burri den entscheidenden Punkt komplett: Der Mann ist nicht verantwortlich für den Orgasmus der Frau (und umgekehrt), weshalb solche Gedanken auch völlig überflüssig sind. Wenn eine Frau (ein Mann) meint, etwas vorspielen zu müssen, ist das alleine deren Problem.

    Als erwachsene Person sollte man in der Lage sein, durch Handlung oder Kommunikation dafür zu sorgen, dass man beim gemeinsamen Sex auf seine Kosten kommt. Wenn man das nicht tut, ja gar den anderen dadurch bestärkt, dass man etwas vorspielt, ist man völlig selber Schuld und kann sich hinterher auch nicht beschweren für die eigene Dummheit..

    • Herbert Garbe sagt:

      Richtig, die Frau entscheidet, ob sie einen Orgasmus haben will oder nicht und verhält sich entsprechend. Meistens denken die Frauen an ihre engste Freundin, die ihnen eingeschärft hat, nur keine Gefühle zu zeigen, um den Mann nicht zu unterliegen oder einfach zu getan zu sein. Darum ist mir egal, was die Frau fühlt, Hauptdache, ich habe meinen Spass….

    • tina sagt:

      wenn jeder für seinen orgasmus verantwortlich ist kann man es sich ja gleich selber machen, nicht?
      ich finde, das klingt so nach mühsamer pflicht. vielleicht ist es ja gar kein problem für die frau, wenn sie keinen orgasmus hat, aber der mann fühlt sich schlecht dabei, wenn er es nicht gut genug gemacht hat

      • tina sagt:

        ich korrigiere: ….weil er glaubt, es nicht gut genug gemacht zu haben.

      • Carolina sagt:

        NB: Ich überlege immer noch, wann ich das letzte Mal beim Sex an meine beste Freundin gedacht habe 😉

      • Christoph Bögli sagt:

        @tina: Dass die Orgasmusfixiertheit Teil des Problems ist, kann ich durchaus zustimmen. Viele meinen irrigerweise zwanghaft, dass das unbedingt jedesmal Pflicht und alles andere gleich ein riesiges Versagen ist. Aber gerade auch darum ist das Vortäuschen ja kontraproduktiv, weil man damit den Orgasmus auch wichtiger macht, als notwendig. Und die Chance verpasst, dem Gegenüber einfach deutlich zu machen, dass Sex auch einfach so gut ist, ganz ohne „Erfolgsdruck“. Stattdessen suggeriert man dem Anderen, was für ein(e) tolle(r) Hengst/Stute er/sie im Bett ist, womit man sich in ein Lügenkonstrukt begiebt, aus dem man langfristig fast nicht mehr ohne wirklichen Schaden heraus kommt..

      • tina sagt:

        aber herr bögli, man ist doch nicht verpflichtet jedesmal übel zu lügen, wenn man mal beschönigt. ich sehe da keine gefahr eines unentrinnbaren lügenkonstrukts.
        und man muss ja auch nicht eine brutale übertreibung voraussetzen. das fällt sowieso auf 🙂 und das wäre dann wie eine beleidigung und gilt es auf jedenfall zu vermeiden. mein gott bin ich gut im differenziert lügen

      • Christoph Bögli sagt:

        @tina: Einmal ist evtl. keinmal, gerade bei einem ONS o.ä. Aber wenns das nicht so wichtig ist gilt logischerweise auch das Gegenteil, also dass es egal wäre, in solchen Situationen eben nichts vorzuspielen. Weil das ja dann keine Rolle spielt. Oder, noch schlimmer, weil man einen Typen auf die Nächste loslässt, der dann meint, sein komisches Gefummel wäre die ultimative Beglückung der Damenwelt. Und der dann seinerseits paranoid wird, alles könnten ihn die ganze Zeit nur anschwindeln, wie der Fragesteller hier..;)

        Sie haben ja recht, dass es nicht in jeder Situation schlimm ist und man das auch differenzieren kann, trotzdem sehe ich nach wie vor nicht den Vorteil davon, überhaupt damit anzufangen. Und wieso die Kommunikation generell so gestört ist punko Sex..

      • tina sagt:

        nur weil die frau keinen orgasmus kriegte muss es doch kein komisches gefummel sein. die einen frauen mögen das was andere komisches gefummel nennen. und andere mögen das, was mich an den rand eines lachanfalls bringt.

        eben, ich halte nicht „die kommunikation“ für „gestört“ wenn man mal etwas beschönigt. es sind vielleicht verschiedene ansichten bezüglich sozialem verhalten, was hier vorliegt zwischen Ihnen oder xy und mir.

        ich spreche nicth von einem systematischen in die irre führen sondern nur davon kein aufhebens zu machen.

      • tina sagt:

        wenns denn so ist, dass die frau für ihren orgasmus selber verantwortlich ist, dann doch erst recht: warum soll man dann unnötig schlechte stimmung herbeirufen. dann müsste ich mir als frau doch sagen, ok, nächstes mal mache ichs besser und das ist alles. nicht?

      • Christoph Bögli sagt:

        @tina: Was aber wohl oder übel kaum klappen wird, wenn man jemandem vorspielt, dass es toll war, obwohl das u.U. eben nicht zutrifft. Dass gerade Frauen nicht unbedingt jedes Mal einen Orgasmus haben, das aber eben auch nicht unbedingt ein Problem ist, lässt sich ja genau so vermitteln. Womit eben die ganze Sache schon wesentlich entspannter wird weil man den ganzen kontraproduktiven Leistungsdruck raus nimmt. Und eben, wenn man kein Aufhebens machen will, wieso dann das Ganze zu einem Theater aufblasen? Zumal es ja keine „Beschönigung“ ist, sondern durchaus gezielte Irreführung in einer intimen Situation. Also ungefähr so, wie wenn jemand Liebe vorspielt, um eine Person ins Bett zu kriegen, und dann hinterher meint, das wär ja nur etwas beschönigt gewesen..

      • tina sagt:

        hui ja gut wenn man das so interpretiert verstehe ich auch die aufregung.
        das hätte ich jetzt nie erwartet, dass irgendjemand einen vorgegaukelten orgasmus gleich mit vorgekaukelter liebe vergleicht, um jemanden ins bett zu kriegen.
        und aufblasen ist auch nicht das, woran ich dachte.

      • tina sagt:

        aber manche leute mögen spielchen verschiedener art im bett. so mit vorgaukeln 🙂

    • Lori Ott sagt:

      Wieso, Christoph Bögli, soll der Mann nicht (mit-)verantwortlich sein für den Orgasmus seiner Sexualpartnerin?

      Allerdings ist es jedoch einerseits das alleinige Problem der Frau, wenn sie meint dem Mann einen Orgasmus vorspielen zu müssen, und anderseits das alleinige Problem des Mannes wenn er sich darum sorgt der Orgasmus der Frau könnte nur ein vorgespielter sein.

      Moral der Geschichte: egal ob Mann oder Frau, man kann sich sein Leben auch beim Sex kompliziert machen, wenn es einem zu einfach erscheint.

      • Christoph Bögli sagt:

        Mitverantwortlich natürlich, aber nicht alleinverantwortlich. Wie gesagt, es ist Teamarbeit und eine all-inclusive-Dienstleistung von Gedankenlesern, wie es das Klischee immer noch zu verlangen scheint. Letztlich klappts nur, wenn sich beide Seiten ausreichend einbringen. Wenn einer der Beteiligten nur passiv, unkommunikativ oder gar irreführend agiert, dann muss sich der/die dann halt als Konsequenz nicht darüber beklagen, wenn das Ganze nicht sehr erfreulich ist..

    • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

      Meine Idee ist es bei sexuellem Kontakt, der Frau möglichst viel zu geben. Damit bekomme ich in den meisten Fällen auch viel zurück. Für mich war es immer weniger wichtig selbst einen Organsmus zu haben, aber sehr wichtig, dass die Frau befriedigt ist.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Schade, dass die Hälfte aller Leute es nicht einmal schaffen in ihrem Intimleben ehrlich (zu sich selbst) zu sein.

    • tina sagt:

      warum wird da gleich die ehrlichkeit bezüglich des gesamten intimlebens infrage gestellt wenn jemand nur einfach orgasmen vortäuscht? das ist doch eher wie beim essen: man lobt den koch auch mal wenn es nicht gut war. weil es gar nicht so ein drama ist. weil es wichtiger ist, dass der koch nicht verunsichert ist. weil es einem egal war. weil man ja trotzdem satt wurde, auch wenn man schon besser gegessen hat. weil man heute keine lust hatte weiter darauf einzugehen.
      und damit hat man sich selber schon gar nicht belogen.
      schade, dass man so ein drama daraus macht

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sie folgen mir ja, auf Schritt und Tritt und machen sich Gedanken über all meine Worte, Tina. Ich fühle mich geehrt.

        Die Analogie zum essen finde ich nicht angebracht, weil ich meine Sexualität im intimen Rahmen mit der Person meines Vertrauens auslebe. Dieser werde ich, genauso wie beim Essen, selbstverständlich sagen, ob es mir geschmeckt hat oder ich heute keinen Appetit habe etc. Nur so, verstehen wir uns immer besser und können uns wirklich eine Freude machen.
        Höfliches Vortäuschen mag gegenüber Fremden ok sein, aber eine solche Sexualität zu leben… wie gesagt: schade.

      • Reiner Zufall sagt:

        Wenn es kein Drama ist (was ich auch finde), braucht es auch keine (Not-)Lügen.

      • tina sagt:

        ou xy. ich habe auch herrn bögli geantwortet, es wurde leider nicht publiziert (wie so oft). und gestern mila und frau von s und katharina. wenn da jeder paranoid tun will kann man gar nichts mehr schreiben. aber für deine paranoia bist du selber verantwortlich ;-). müssen wir das nun jedesmal diskutieren oder darf ich kommentare kommentieren?
        vergleiche hinken natürlich immer, ich weiss schon
        ich fühle mich nicht unwohl mit nettigkeits-unwahrheiten. grundsätzlich finde ich aber echtheit natürlich auch extrem wichtig, sich klar werden über motivation und sinn.
        aber eigentlich ging es mir ja darum, dass es nicht das gesamte intimleben betrifft, wenn man mal nicht ehrlich ist was ein orgasmus betrifft. siehst du das so eng? ist das eine art betrug für dich, wie geld klauen?

      • tina sagt:

        reiner zufall: wenn es nun für die frau kein drama ist, aber für den mann eher, weil es ihm das gefühl gibt, versagt zu haben? ich hatte schon männer die waren todfrustriert wenn irgendwas mit dem ziel nicht so ganz lief. dabei war der weg super. ich dachte an solche situationen

      • tina sagt:

        ich finde, das läuft noch nicht mal unter notlüge. eher ein beschönigen. wenn nichts schlechtes angepeilt wird finde ich beschönigen ein legitimes mittel um es sich bequem zu machen.
        aber vielleicht kommt die verschiedene gewichtung daher, dass ich nicht in einer langjährigen beziehung bin. in einer ehe sieht das wohl etwas anders aus mit dem beschönigen sexueller befriedigung

      • tina sagt:

        sportpapi habe ich auch geantwortet und auch brunhild. also viel zu viel ;-). reicht das als beweis, dass dich nicht verfolge? und wie ist es mit dir? wenn du 3mal der selben person antwortest, fühlst du dich wie ein stalker? blödsinn, nicht? oder darf man nur der selben meinung sein? meine güte. dabei ist so schön wetter. ächz.

      • Carolina sagt:

        Tina: ….irgendwas mit dem Ziel nicht so ganz lief, dabei war der Weg super….
        Schön! Sehe ich auch so und gestehe das auch meinem Partner zu. Nicht immer, aber manchmal – für mich hat das nicht unbedingt etwas mit Lügen zu tun, sondern kann Ausdruck einer bestimmten Stimmung sein.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Hmm…Tina ist ja ziemlich persönlich abwertend, wie sie mich betiteln. (Ist ja nicht das erste Mal.)
        Ich wollte mit Leuten, die ich für das halte, wofür Sie mich halten gar nicht reden. Deshalb mein Einwurf an Sie.

        Aber ok, Sie wollen trotzdem mit mir reden. Ich versuch es noch einmal.
        1. Selbstbetrug hat nichts mit „Geld klauen“ zu tun. Selbstbetrug ist: sich etwas vormachen.
        2. Sagte ich bereits, dass ich nur mit vertrauten Personen intim werde. Wenn mein Sexualpartner es nicht ertragen könnte, dass es einmal für mich nicht so super war, dann hätte er echt ein tieferes persönliches Problem (bzw. wir als Paar) und mit einer Person, mit der ich intim bin, werde ich darüber reden.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Und noch was Tina: natürlich antworte ich anderen öfters. Aber bei mir gibt es immer wieder auch Zustimmung und Lob, selbst bei ML.
        Bis auf ein paar Trolle, bei denen ich mich ab und zu unvernünftigerweise zu einer Antwort hinreissen lasse, rede ich eigentlich nur mit Menschen, von denen ich erwarte, dass ein Dialog auch fruchtbar für mich ist.

      • tina sagt:

        xy, ich glaube du musst dich damit abfinden, dass wir 2 total verschieden ticken. hör einfach auf, an mich die erwartung zu haben, dass ich es mit kommunikation gleich handhabe wie du. doch, ich kommuniziere gern mit leuten, die total anders ticken als ich, eigentlich finde ich das gerade in einem anonymen umfeld extrem interessant. habe ich noch nie etwas nettes geschrieben an dich? das tut mir leid. ich persönlich zähle das allerdings nicht.

        das muss ich jetzt aber klarstellen: was ist persönlich abwertend an meiner anrede an dich? duzen? sorry ich finde siezen unmöglich distanziert. und jemanden mit so einem fantasie namen kann ich unmöglich siezen. ich finde duzen viel netter und die netiquette sieht das grundsätzlich auch so. können wir nun endlich wieder zum thema gehen?

      • tina sagt:

        ich glaube schon, dass wahrheit auch ertragen werden könnte. aber warum denn? ich würde auch nie einer arbeitskollegin sagen sie sehe total heruntergekämpft aus heute. auch wenn ich die arbeitskollegin mag. vielleicth sage ich gerade dann, dass sie gut aussieht.
        ich weiss, dass geld klauen kein selbstbetrug ist ;-). ok lassen wir es. dann schreibe ich manchmal einfach meine meinung, aber eine konversation wird das so nie, weil du dich nicht auf meine argumente einlassen willst.
        ich frage mich wieso und das werde ich versuchen herauszufinden.
        es ist für mich übrigens kein problem, wie du das persönlich handhabst, aber du schliesst ständig von dir auf alle

        danke carolina 🙂

      • tina sagt:

        ich habe übrigens zugestimmt, hier und heute: „grundsätzlich finde ich aber echtheit natürlich auch extrem wichtig, sich klar werden über motivation und sinn.“. ich glaube, du erwartest einfach grundsätzlich lob. mag sein dass ich falsch liege, aber den eindruck erweckts. das wäre mir jetzt völlig egal gewesen, wir hätten gern einfach über das blogthema diskutieren können. aber du hast das angeschnitten und darum habe ich extra darüber nachgedacht und das ist meine antwort.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tina – natürlich können wir uns duzen, wenn dir das lieber ist.
        Abwertend ist, eine Person als paranoid zu bezeichnen.
        Natürlich gehe ich auf deine Argumente ein, ich nahm ja Bezug auf dein Argument „essen“ und sagte…. (einfach nochmals nachlesen).
        So auch der Vergleich mit der Arbeitskollegin, wenn unser Verhältnis sehr höflich (das heisst unpersönlich ist), werde ich ihr natürlich nicht sagen, dass sie abgekämpft aussieht. Wenn aber Vertrauen da ist, besteht auch die Offenheit das mal zu sagen, weil so entsteht Nähe, Verstandensein, weg von der Anonymität.
        In einer intimen Beziehung sollte soviel Vertrauen vorhanden sein. Sexualität, in der nicht einmal Raum für soviel zwischenmenschliche Nähe ist, finde ich traurig.

      • tina sagt:

        ah, die paranoia.

        nunja, es war auch nicht nett, mir zu unterstellen, cih würde dir auf schritt und tritt folgen, nicht? das ist sogar eine üble unterstellung, bitte mal kurz darüber nachdenken. und sie hat mich genervt, darum bin ich auch so ausgeufert. das lasse ich mir nicht nochmals unterstellen.

        wenn jemand das gefühl hat, er werde verfolgt, dann nennt man das eben paranoia.

        wie gesagt (auch ich kann mich nur wiederholen): ich bin überhaupt nicht der ansicht, dass gelegentliche beschönigungen gleich die ganze intimität infrage stellen müssen und halte das für lächerlich übertrieben

      • Theodor Rickli sagt:

        „Wenn jemand das gefühl hat, er werde verfolgt, dann nennt man das eben paranoia.“ Das ist natürlich Quatsch.

        Paranoia ist es nur, wenn derjenige überhaupt nicht verfolgt wird. Mit Gefühl hat das sehr wenig zu tun, denn auch ein tatsächlich Verfolgter hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Mit Recht. Und selbst Paranoiker werden ja tatsächlich verfolgt – nämlich von sich selber.

      • Reincarnation of XY sagt:

        hmm…. vielleicht lesen Sie doch mal ihre letzten Kommentare an mich: in fast jedem eine Abwertung meiner Person.
        Auch heute habe nicht ich Sie als Person abgewertet, sondern umgekehrt. Ich sagte nur, ich fühle ob Ihrem Interesse an meinen Worten geehrt, ich sagte nichts von stalken usw., dass haben alles Sie mir untergeschoben.
        Auch bin ich auf ihr Argument eingegangen, obwohl Sie behaupteten ich gehe nicht darauf ein.

        Eine andere Meinung haben, ist völlig ok. Mit SP diskutiere ich ja oft aus entgegengesetztem Standpunkt, aber wir haben es beide nicht nötig den anderen als Person abzuwerten. Meine Meinung ist nun halt mal, dass ein Orgasmus vorspielen, mehr ist als eine Beschönigung, ich den Sinn darin nicht sehe und ich so eine intime Beziehung traurig fände.

      • tina sagt:

        ja, auf meine erstgestellte frage (der rest war erklärung dazu) bist du nciht eingegangen:

        warum wird da gleich die ehrlichkeit bezüglich des gesamten intimlebens infrage gestellt wenn jemand nur einfach orgasmen vortäuscht?

        du bist auf die erklärungsversuche eingegangen. aber eben, eigentlich möchte ich über das thema und nicht über das diskutieren diskutieren

    • tina sagt:

      xy, das ist einfach nicht wahr. ich wüsste aber nicht, wie ich nun beweisen soll, dass da nicht abwertungen der person stehen und schon gar nicht in jedem posting und es ist mir echt zu blöd, auf diese weise zu diskutieren. kann man bitte über das thema sprechen? ich gehe auf so ein geplänkel einfach nicth mehr ein.

      du hast mir unterstellt dir auf schritt und tritt zu folgen, oder etwa nicht?? siehe dein beitrag 11:20. das ist eine unterstellung und sie stresste mich. das war nun garantiert nicht wörtlich gemeint mit dem geehrt fühlen.

      und es ist auch eine unterstellung, ich würde in jedem beitrag deine person abwerten. das mache ich nicht. ich kritisiere texte. ich gehe nicht auf die person. mir zu unterstellen ich würde auf die person zielen, nehme ich dir übel

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ich müsste ja wahnsinnig genervt sein, wenn ich mit ihrem Massstab ihre Worte an mich messen würde…. uff..
        Tina nerven Sie sich doch nicht so sehr. Denn wenn Sie Recht haben, gibt es doch kein Grund, dass sie sich ärgern. Dann können sie doch so einen wie mich links liegen lassen und frohen Herzens weiterziehen.
        Wenn Sie nicht auf mich als Person gezielt haben, nun gut. Ich empfand ihre Kommentare so, und zwar nur ihre. Alle anderen, die mir regelmässig widersprechen, fand ich sachbezogen.
        Ich sagte nur: schade… nicht mal in ihrem Intimleben ehrlich. Ich finde etwas vorspielen nicht ehrlich. Sorry. Nach all ihren Worten, finde ich das immer noch so. Und habe es ja auch begründet WARUM ich das so finde.

      • tina sagt:

        wiederholung für xy:
        warum wird da gleich die ehrlichkeit bezüglich des gesamten intimlebens infrage gestellt wenn jemand nur einfach orgasmen vortäuscht?

        und dann legst du sogar noch drauf: „nichtmal“ (…im intimleben ehrlich).
        was impliziert, sonst erst recht nicht.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tina – Sie legen mir dauernd Worte in den Mund, die ich so nicht gesagt habe.
        Ich sagte nie das „gesamte“ Intimleben, wie Sie das tun, weil für mich das Intimleben nicht aus verschiedenen Teilen besteht.

        „Nicht einmal“ sage ich, weil ich überzeugt bin, dass unsere Sexualität unser Ich, oder den Zustand unseres Ichs, in sehr tiefer Weise widerspiegelt.
        Wenn ich da also vortäuschen muss, nicht ganz ICH sein kann, ohne Verstellungen, dann finde ich das traurig. V.a. wenn man sich damit abfindet und denkt, das sei halt so. Auch wenn man denkt, der andere würde Ehrlichkeit nicht vertragen bzw. man mit ihm ein Intimleben führt, ohne je zu einem tieferen Vertrauen vorgedrungen zu sein, wo eine solche Offenheit auch Raum findet.

      • tina sagt:

        „Ich müsste ja wahnsinnig genervt sein, wenn ich mit ihrem Massstab ihre Worte an mich messen würde…. uff..“
        naja, wenn du nichts dazu sagst, dann ist das deine sache. ich sags wenns nervt. was – wie beim vorgetäuschten orgasmus hihi – keine grosse sache ist, aber ich will dass dus weisst: hier, grenze überschritten. ich erwarte, dass du dann merkst, oh ja, hier habe ich eine grenze überschritten. zu behaupten, sie würde mich auf schritt und tritt verfolgen geht so nicht weil nicht wahr. aber eben, wir ticken verschieden. ausserdem impliziert deine aussage, dass ich viel beleidigender sei als du, und das sehe ich nicht so.

      • tina sagt:

        ok, zurück zum thema. du schreibst, ich hätte dir mit „ganzes intimleben“ etwas in den mund gelegt, weil du findest, dass es sowieso keine teile des intimleben gibt.
        dann stimmt doch meine aussage erst recht: da es für dich keine teile des intimlebens gibt, stellst du das intimleben als ganzes infrage, wenn man mal etwas nicht ganz der nackten wahrheit entsprechend auf den tisch legt.
        ist es denn wirklich unvorstellbar, dass man mal einen orgasmus vortäuscht, aber sonst ehrlich ist? und absolut vertrauenswürdig. man betrügt damit ja höchstens sich selbst. ich betrüge mich noch oft selbst, das klappt ganz gut als motivator für allerlei :). mir scheint halt diese 0 oder 100 mentalität verlogener, als wenn man zugibt, nicht immer alles ganz ehrlich darzustellen.

      • tina sagt:

        wie kürzlich, als du behauptet hast, fleisch zu essen sei halt natürlich. das ist eine selbstschutzlüge mein guter :). nicht so schlimm.

      • tina sagt:

        du findest es traurig, wenn leute sich selber belügen. und ich finds halt ein bisschen lustig ;-). nein menschlich. ich finds lustig auf eine freundliche art, weil menschlich.
        überhöhte erwartungen führen zu depressionen, da bin ich überzeugt.
        aber wir sind trotzdem auf der selben seite, da wir beide eigentlich echtheit anstreben. für mich gehört das zugeben von gelegentlichen schmerzfreien unwahrheiten ohne ein aufhebens zu machen einfach zur echtheit dazu.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tina
        1. Fleisch essen IST natürlich, das natürlichste der Welt – zum nicht Fleisch essen, muss sich ein Mensch erst mal bekehren, von Natur aus, essen die Allermeisten Fleisch

        Aber ich stimme im Grundsatz überein, dass
        2. sich kluge Menschen die Welt so zurechtlegen, dass sie sich darin wohlfühlen.
        An überhöhten Ansprüchen kann man zugrunde gehen. Andererseits können uns höhere Ansprüche auch zu einem schöneren Leben führen. Hier muss jeder für sich selbst das richtige Mass finden.

        Punkto dem Thema habe ich alles gesagt. Wenn du Kaja und WS liest, findest du darin treffende, authentische Begründungen, warum ich das so sehe.

      • Reincarnation of XY sagt:

        PS ich sagte nicht ich ärgere mich über dich
        sondern „ich müsste mich ärgern“
        Es ging um den Vergleich. Wenn du dich schon durch meine Meinung persönlich angegriffen fühlst, ja wie wäre dann das, wenn ich dich tatsächlich persönlich angreifen würde.
        Keine Sorge, du ärgerst mich nicht. Sonst würde ich es sagen oder einfach nicht mit dir reden.

        Du magst mir das nicht glauben, aber ich finde, dass jeder Mensch ein gutes Recht hat, mich nicht zu mögen.
        Zudem kann man aus Beschimpfungen immer etwas lernen. Wenn man das mal gelernt hat, geht man ganz anders damit um.

        Und noch was: falls du weiter mit mir diskutieren willst, werde ich dir in Zukunft Rückmeldung geben, wenn du anstatt die Sache zu kritisieren, auf die Person schiesst.

      • tina sagt:

        fleisch essen hat halt nichts mit natürlichkeit zu tun, wenn man abgepackte plätzli im laden kauft. dann gibt es eine reihe von gründen, die das ganze zu einem extrem unnatürlichen vorgang machen. habe ich dir dort erklärt wo es thema war

      • tina sagt:

        nein, du hast nicht alles gesagt, du weichst aus. du stellst „das intimleben“ infrage, nur weil man nicht 100% und sofort alles auf den tisch legt. aber ich denke, ich habe die widersprüche klargestellt und damit hat sichs für mich hier

      • Reincarnation of XY sagt:

        Nun, Tina, dann kann ich dir nichts mehr sagen.
        Du musst jetzt halt damit leben, dass ich, und (wie du sieht) viele andere auch, eine ganz andere Meinung haben und ihr Intimleben ganz anders leben wie du.
        Das kann dir a) völlig egal sein, b) dich herausfordern/inspirieren, oder c) du kannst es völlig in Abrede stellen. Das ist dir überlassen, das ist deine Entscheidung.

        Deine Definition von Natürlichkeit halte ich für Unsinn. Es würde bedeuten, dass der Mensch bzw. die Evolution nicht natürlich ist.
        Aber es macht wohl wenig Sinn darüber zu diskutieren. Ich sehe wenig Nutzen in einer weiteren Konversation, sie ist für mich weder ein erhellender Austausch, noch ein spannendes Streitgespräch.

      • tina sagt:

        es liegt in der natur der sache, dass sich mehr leute entrüstet zu vorgespielten orgasmen äussern. weil nicht diese haltung zu vertreten heisst dass man sich exponiert und angriffsfläche bietet. das ist in vielen dingen so, die nicht gerade erstrebenswert sind, aber halt menschlich. mir machts spass, die nicht so hochglanz seite zu vertreten

      • tina sagt:

        wenn man die zahlen ansieht, wie oft orgasmen vorgespielt werden, und wieviele sich hier dazu äussern, ist klar, dass die leute das zwar machen, aber lieber nicht dazu äussern.
        ich wüsste nicht, was ich an meiner einstellung ändern sollte, ich habe ja nich für das vorspielen von orgasmen plädiert, sondern versucht die dramatik etwas zu entschärfen. ich hoffe eher, dass sich die leute, die hier so entrüstet geben, das vielleicht überdenken und ein bisschen runterfahren

  • marsel sagt:

    Mann sollte es sich gut überlegen, ob er wirklich wissen will, ob der Orgasmus vorgetäuscht wurde.

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