Das überflüssigste Buch

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Heute mal eine ganz praktische Frage, meine Damen und Herren: Wieso werden eigentlich immer noch im grossen Stil Telefonbücher verschickt? Wer braucht heute noch ein Telefonbuch? Und wieso kriegt man auch dann eins, wenn man gemeldet hat, dass man keins benötigt? Fragen über Fragen. Falls Sie was dazu wissen, bitte melden, danke.

Eine ganz andere Frage mit Blick auf eine Nummer stellte ich unlängst Richie, dem besten Ehemann von allen. Und zwar frug ich: «Wieso hat eigentlich jede Street-Parade die Nummer 7?»

«Das ist keine 7», erwiderte Rich, «das ist ein P

13 Kommentare zu «Das überflüssigste Buch»

  • Daniel Fisler sagt:

    Sehr wichtig! Ich kann die verschiedenen Alarme nie auseinander halten: Wasseralarm, Allgemeiner Alarm, Strahlenalarm. Das findet sich am schnellsten auf der letzten Seite des Telefonbuchs 😉

  • Mark Angler sagt:

    Telefonbücher sind ein Komplementärprodukt zu Ikea-Möbeln. Wie soll ein Ikea-Möbel je gerade stehen, wenn es keine Telefonbücher mehr gäbe?

  • Jacques sagt:

    Wer einen Roman schreiben will, wie James Joyce; für den ist so ein dickes Telefonbuch sehr praktisch. Er sucht sich in diesem, nach dem Zufallsprinzip, möglichst interessante Namen raus.
    Die halbe Arbeit wäre gemacht. Nun zum Drumherum-Schreiben. Dr. Tingler ist gesetzt. Richie auch.

  • Stephan sagt:

    Ich. Ich habe kein Smartphone. Die meisten Leute, die ich anrufen möchte (Coiffeur, Garagist, Nachbarin) sind im gleichen Kanton. Statt immer den Computer hochzufahren, gucke ich ins Telefonbuch.

  • Dieter Neth sagt:

    Mir bringt das Telefonbuch immer noch mehr Nutzen als so mancher hochgehypte Internetdienst. Kann das Buch zum Festnetz-Telefon mitnehmen und dort die Nummer eintippen. Ein Smartphone brauch ich nicht, bin noch nicht senil genug, umfür alles eine App zu benötigen. Aber überflüssige Bücher gibt es schon. Das Guinness Buch der Rekorde, sämtliche Erziehungsleitfäden, viele Schulbücher, welche nie gebraucht und schon gar nicht gelesen werden, fallen mir spontan ein. Und auch jegliche Werbung. Die bezahl ich ja auch mit. Das Geld könnte man auch den Flüchtlingen schenken. Da käme mehr zusammen!

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