Das überflüssigste Buch

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Heute mal eine ganz praktische Frage, meine Damen und Herren: Wieso werden eigentlich immer noch im grossen Stil Telefonbücher verschickt? Wer braucht heute noch ein Telefonbuch? Und wieso kriegt man auch dann eins, wenn man gemeldet hat, dass man keins benötigt? Fragen über Fragen. Falls Sie was dazu wissen, bitte melden, danke.

Eine ganz andere Frage mit Blick auf eine Nummer stellte ich unlängst Richie, dem besten Ehemann von allen. Und zwar frug ich: «Wieso hat eigentlich jede Street-Parade die Nummer 7?»

«Das ist keine 7», erwiderte Rich, «das ist ein P

13 Kommentare zu «Das überflüssigste Buch»

  • Peter Wirz sagt:

    Natuerrlich braucht es noch telefon buecher, vorallem fuer aeltere menschen, nur sollte der verteilschluessel besser aufgeloest sein. In so ca 10 jahren kann man dann diese buecher sicher langsam abschaffen, genau so ist es mitelefonkabienen.

  • Winston sagt:

    Bis mein älterer Computer hochgefahren ist, braucht er Minuten. Ein Smartphone habe ich nicht. Da ist das Telefonbuch noch ganz praktisch – für altmodische Leute wie mich. Gerade gestern suchte ich die Nummer meines Zahnarztes heraus, um ihn anzurufen, und dachte dabei allen Ernstes, ob Dr. Tingler vielleicht einmal einen Blog-Eintrag zur Überflüssigkeit des Telefonbuches schreiben würde. Das Buch hat übrigens auch noch einen tollen Branchenteil, also einen Werbeeffekt. Zur Missachtung der Abbestellung gibt es nur ein Stichwort: Swisscom.

  • Eliane Schneider sagt:

    … ja, dann sind berechtigte Fragen. Aber auch interessant bei dieser Version 2015/16: Das Bild. Einzelne Leute wurden verpixelt, damit man sie nicht erkennt, da gibt es dann auch Fragen über Fragen: ist das jetzt bloss ein sensibler Umgang mit Bildern in/von der Öffentlichkeit oder eher Ausdruck der gegenwärtigen Daten- Paranoia. Wieso wird der Kopf des Mannes am Boden anonymisiert, aber nicht derjenige des auf dem Stuhl sitzenden mit der hellbraunen Jacke? Ob wohl jemand das Bild eincannt und eine Gesichtserkennung darüberlässt? Ist der öffentliche Mensch am verschwinden …

  • schneeleopard sagt:

    Das Telefonbuch braucht es ganz klar nicht mehr!

    Sinnloser Aufwand! Was das kostet wäre ein kluger Beitrag für die jetzigen Flüchtlinge!

  • Martin Fischer sagt:

    Das Telefonbuch eignet sich ganz vorzüglich als Bastelmaterial, Skizzenbuch, zum Pflanzen Pressen, zum Abdecken bei kleineren Malerarbeiten oder als Polstermaterial bei Paketsendungen.

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