25 clevere Haushaltstipps

Praktische Ideen für mehr Ordnung, Sauberkeit und eine bessere Organisation kann man nie genug haben.

Ich mag keine sterilen, unpersönlichen Wohnungen. Aber Unordnung empfinde ich auch als erdrückend. Ähnlich ergeht es mir mit der Sauberkeit. Ich verstehe den Abstaubfimmel, der sich auch hier in den Kommentarspalten immer wieder meldet, nicht. Aber nasse Abwaschlappen, die über dem Wasserhahn baumeln, schmutzige Handtücher oder Zahnpastaspuren, die Lavabo oder Spiegel zieren, lassen mich schaudern. So hat jeder seine eigenen Vorstellungen vom häuslichem Glück. Die meisten Menschen aber fühlen sich wohler und zufriedener, wenn das Zuhause eine gewisse Ordnung, Sauberkeit und Freundlichkeit ausstrahlt. Das klappt nur, wenn der Haushalt rund läuft. Diese 25 Tipps helfen, den Alltag zu vereinfachen. (Bild über: Découvrir l’endroit du décor

1 — Routinen kreieren

Bei mir beginnt ein Tag – und auch der Haushalt – mit einem gemachten Bett. Es braucht wenig Aufwand, die Decken und Kissen aufzuplustern, alles straff zu ziehen und schön zu decken. Ich mache das Bett so, dass ich mich freue, am Abend wieder reinzuschlüpfen. Genauso wie das Betten zu meiner Morgenroutine gehört, räume ich vor dem Zubettgehen das Wohnzimmer schnell auf. Die Sofakissen werden aufgeschüttelt und hübsch platziert, Kuscheldecken versorgt und alles, was lose herumliegt, kommt entweder an den Ort zurück, wo es hingehört, oder es wird in einem Korb gesammelt und später zurücksortiert.

So wirkt der Wohnbereich beim Aufwachen einladend und der Tag beginnt schon mal mit einer viel besseren Energie, als wenn alles unordentlich ist. Solche kleinen Routinen, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, helfen enorm dabei, Ordnung und Harmonie zu schaffen. Zudem macht man so dem Chaos an seinen Wurzeln den Garaus. Die hübsche Alpaca-Decke auf dem Bett ist von Parachute.

2 — Allen Dingen ein Zuhause geben 

Damit das mit dem Zurückräumen auch klappt, braucht jedes Ding einen guten Platz. Ich habe sehr viele Sachen und bin also alles andere als eine Minimalistin. Aber ich finde alles, weil alle unsere Dinge ein gut zugängliches Zuhause haben. Dabei helfen Körbe, Boxen, Dosen oder Gläser. Die Dinge, die man immer braucht, dürfen nicht auf den höchsten oder tiefsten Tablaren sein oder gar hinter etwas anderem. Alle Boxen werden gut sichtbar angeschrieben, sonst weiss man nicht, was drin ist. (Bild über: Reading my tea leaves

3 — Besser stapeln

Egal, ob Wäsche oder Kleider: Wenn sie nicht wirklich gut und hübsch gefaltet sind, kann man sie nicht stapeln. Stapel, die nicht nach solchen aussehen, nützen gar nichts. Falten Sie die Textilien so, dass sie mit dem ihnen zugedachten Platz im Schrank oder auf dem Regal kompatibel sind. Wenn Sie etwas von einem unteren Teil des Stapels brauchen, dann ja nicht einfach herausziehen. So bricht der ganze Stapel auseinander und die Ordnung ist futsch. Ziehen Sie den ganzen Stapel heraus, heben Sie den Teil des Stapels, der auf dem bestimmten Stück liegt, ab und legen danach den ganzen Stapel wieder fein säuberlich auf das Tablar. Wenn Sie frische Bügelwäsche zurückräumen, dann legen Sie diese zuunterst in den Stapel. Nur so benützen Sie immer wieder neue Wäsche. Das gilt vor allem bei Bettwäsche, Küchentücher und Frotteewäsche. (Bild über: 55 Kvadrat)

4 — Schrankraum ausnutzen

In jedem Schrank gibt es ungenutzte Ecken und Nischen. In diesem Schrank sind diese sehr gut genutzt für Schmuck, welcher mit Haken auf dem obersten Tablar einen guten Platz gefunden hat. Auch schlau ist der Entscheid, die Reserve-Kleiderbügel ganz unten zu stapeln. Denn Dinge auf den untersten Regalen sind nicht so einfach zugänglich und verstauben auch am schnellsten. Eine andere Idee für die untersten Etagen sind Boxen.

5 — Echt gute Homeoffice-Ideen

Nicht nur Boxen eignen sich als Stauraum. Im Bürobereich finden Sie zum Beispiel Zeitschriftensammler, die anders genutzt werden können. Zum Beispiel wie hier für Handtaschen. Sie können solche Zeitschriftenordner auch zwischen zwei Pulloverstapel im Schrank platzieren. So geben Sie den Stapeln mehr Halt und schaffen Platz für kleine Dinge wie Foulards, Schmuck etc. (Bild über: Arquitrecos)

6 — Musterhafte Beispiele

Ich finde, alles macht mehr Freude, wenn die Schönheit mit im Spiel ist. Auch Buchhaltung. Wenn Sie dafür wirklich attraktive Ordner haben, dann inspiriert das mehr, seine Unterlagen regelmässig einzuordnen. Sie können auch günstige Ordner und Boxen mit bunten Tapeten einkleiden. (Bild über: Katie considers)

7 — Sammelstelle

Eine sehr gute Sammelstelle für wichtige Dinge wie Rechnungen, Post, Belege, aber auch Elektronik ist der Zeitschriftenständer Kvissle von Ikea. 

8 — Praktisches Versteckspiel

Ein grosses Problem ist oft, einen guten Platz für Schuhe und Taschen zu finden. Hier wurde ein hübscher antiker Schrank dafür eingesetzt. Eine tolle Idee. Denn die üblichen Schuhschränke sind meist ziemlich bieder und unattraktiv. Denken Sie öfters um und wählen Sie Möbel für einen ungewohnten Zweck. So geben antike Kommoden auch hübsche Badezimmermöbel ab, oder ein Sideboard kann im Schlafzimmer als Wäscheschrank dienen. (Bild über: Apartment Therapy)

9 — Neue Tablare

Wenn Sie ein Lieblingsmöbel für einen bestimmten Zweck gefunden haben, dann statten Sie es auch so aus, dass es Ihnen wirklich dienlich ist. Das hat oft mit dem richtigen Innenleben zu tun. Lassen Sie sich von einem Schreiner die richtigen Tablare einfügen, Türen montieren oder wegmachen, Schubladen einsetzen etc. (Bild über: Historiska hem)

10 — Hängen statt stapeln

Manchmal hilft ein kleiner Trick, und auf einmal hat mehr im Schrank Platz als vorher. Diese Idee, Bratpfannen an Haken zu hängen, statt sie zu stapeln, macht sehr viel Sinn. So werden auch die Innenflächen nie verkratzt. (Bild über: A cultivated nest)

11 — Dinge, die nicht in die Abwaschmaschine dürfen 

Vieles geht aus einfacher Unachtsamkeit kaputt. Gewisse Dinge dürfen zum Beispiel nicht in die Abwaschmaschine:

  • Geschirr mit Goldrand
  • Kristallgläser
  • Gusseisenpfannen
  • beschichtete Pfannen
  • Holz
  • Kupfer und Aluminium

12 — Neuer Glanz für Holzmöbel

Wer Holzmöbel hat, pflegt diese oft mit synthetischen Pflegemitteln. Das muss nicht sein. Versuchen Sie es mit Zitrone und Olivenöl, das ist natürlich und effektiv und klappt übrigens auch bei Holzschneidebrettern. Mischen Sie ca. 5 dl Olivenöl mit dem Saft einer Zitrone und benützen Sie einen weichen Lappen und für Holzschneidebretter eine Bürste. (Bild über: Brit.co)

13 — Weichspüler

Alle wissen bestimmt, dass Weichspüler schlecht für die Wäsche ist. Wenn Ihnen Ihre Wäsche aber trotzdem mal zu wenig weich ist, geben Sie einfach ein bisschen weissen Essig ins Fach für den Weichspüler. (Bild über: Get cottage

14 — Lassen Sie Weisses leuchten

Wenn Ihnen Weisses zu wenig weiss ist, dann weichen Sie es in Zitronenwasser ein und lassen es in der Sonne trocknen. Dafür den Saft von einer Zitrone mit etwa 3 Liter heissem Wasser mischen. Übrigens hat man früher Leintücher auf die Wiese gelegt, damit sie in der Sonne weisser werden, dafür half das Chlorophyll.

15 — Die Sache hat viele Haken

Wenn Sie möchten, dass weniger Dinge herumliegen, dann montieren Sie mehr Haken. Das auch an ungewohnten Orten. Sie können Haken an Türen, Schranktüren oder Küchenregalen montieren. (Bild über: VT Wonen)

16 — Die Schönheit nicht vergessen

Mischen Sie Nützliches mit Inspirierendem. Also hübsche Kochbücher in die Küche, Reisebücher neben die Garderobe, ein tolles Souvenir ins Bücherregal etc. (Bild über: My Domaine

17 — Silbermedaillen für Ordnung

Ordnung und Persönlichkeit paaren sich gut im Ungewohnten. Ich finde die Idee, Beautyutensilien in altes Silber zu verstauen sehr charmant! (Bild über: A perfect grey)

18 — Lassen Sie Wasserhahnen glänzen

Statt mit Putzmittel können Sie Wasserhahnen auch mit ein wenig Zahnpasta zum Glänzen bringen. Einen andern Supertipp habe ich hier einmal von einem Leser bekommen: Listerin-Mundspülung bringt den Schimmelpilz zwischen Badezimmerplättchen zum Verschwinden! (Bild über: Galerie 123)

19 — Entdecken Sie die Rückseiten

Schranktüren bieten auf ihren Innenseiten praktischen Platz – zum Beispiel für Haken und Miniregale. (Bild über: Delikatissen)

20 — Diese Seitenblicke lohnen sich 

Zu wenig Platz in der Küche? Dann erobern Sie mal die Seiten Ihrer Küchenschränkchen. Die bieten nämlich einen guten Ort für kleine Regale, in denen zum Beispiel Kochbücher attraktiv versorgt werden können. (Bild über: Homebnc)

21 — Trumpf mit Strumpf

Alte Strümpfe und Socken geben sehr praktische Putzhilfen ab, zum Beispiel, um Lamellenstoren zu putzen (Bild über: Pinterest)

22 — Zwischenräume schaffen

Manmal braucht es ein bisschen Nachhilfe, zum Beispiel mit einem kleinen Drahtregal. Dann haben auf einmal die paar Extratassen Platz im Schrank! (Bild über: Diyncrafts)

23 — Natürlicher Raumduft

Schlechter Geruch im Haus? Oder keine Lust auf Kochgeruch? Dann kochen Sie etwas gut Duftendes wie Gewürze, Orangen, Vanille, Zitrone – ohne Deckel natürlich! (Bild über: Prevention)

24 — Neue Putzhilfen

Lampenschirme, vor allem solche aus Stoff, sind nicht so einfach zum Abstauben. Da hilft ein Kleiderroller! (Lampe von Pooky

25 — Geben Sie Spielsachen einen Korb

Mich persönlich stören herumliegende Spielsachen nie. Ich finde, die gehören genau zu diesen Lebenszeichen, die Charme haben. Aber wenn es zu viel wird, dann helfen Körbe. Sind diese auch noch angeschrieben, dann macht das Sortieren auch den Kleinen Spass. (Bild über: The Frugality)

Credits: 

Blogs und Magazine: The FrugalityPreventionDiyncraftsHomebnc, Delikatissen, A perfect grey, My DomaineGet cottageVT WonenBrit.coA cultivated nest, Découvrir l’endroit du décorReading my tea leavesArquitrecos, Katie considers, Apartment Therapy
Shops und Kollektionen: PookyGalerie 123Parachute, Ikea
Immobilienagenturen: Historiska hem55 Kvadrat

7 Kommentare zu «25 clevere Haushaltstipps»

  • Andrea Liniger sagt:

    Guten Tag, können Sie zum Hängegestell unter Punkt 19 (an der Türrückseite) genauere Angaben machen? Suche schon seit Ewigkeiten etwas vergleichbares und konnte es auf der angegebenen Blogseite leider nicht finden. Herzlichen Dank!

  • Rosa Sordo Meier sagt:

    Rosina
    Vor Jahren war der Kauf von ungebleichten Leintücher (rohe Baumwolle) eine übliche, weil etwas preisgünstigere Sache. Zum Bleichen hängte oder legte man diese nach dem Kochen im Waschzuber an die Sonne. Nach wenigen Waschgängen wurden diese dann genauso weiss, wie die teurern
    gekauften Stücke.

  • Zora sagt:

    Zu 12: Lieber ein Naturwachs nehmen statt Olivenöl. Denn dieses müffelt mit der Zeit, d.h. es wird ranzig. Das passiert mit Wachs nicht.

  • Sonusfaber sagt:

    Danke für die guten Tipps!

  • littleHelper sagt:

    Frau öffnet eine Suchmaschine, gibt als Suchfunktion ‚Strumpfhose reinigen‘ ein und schwups hat sie viele, viele Anregungen… was will Frau Rosanna mehr?

  • Rosanna sagt:

    hallo! …schön wie immer und gute Tipps dazu…!
    Doch wie geht das mit den Strümpfen und den Lamellenstoren genau?

Kommentar

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