10 Tricks, die Ordnung schaffen

Aufräumen alleine nützt nicht immer. Es gibt da einige Einrichtungstricks, mit denen die Wohnung ordentlicher aussieht.

Ordnung schafft man natürlich mit Aufräumen. Stimmt nicht immer. Viele Wohnungen wirken immer irgendwie unaufgeräumt, auch wenn gar nichts rumliegt. Das hat oft mit ganz einfachen Einrichtungsfehlern zu tun. Teppiche, die zu klein sind, ein allgemein wilder Eindruck, weil die Möbel und Accessoires willkürlich platziert wurden. Zu viele Einzelteile, die nicht harmonisch zusammenfinden. Regale, die zu vollgestopft sind. Diese Tipps und Inspirationen helfen, damit die Ruhe einkehrt. (Bild über: One Kings Lane)

1 — Hinter Glas damit

Hinter Glas sieht nicht nur alles wertvoller aus, sondern es entsteht ganz automatisch ein ordentlicheres Bild. Wählen Sie also Vitrinenschränke statt offener Regale. Das geht für alles, von den Badetüchern über das Geschirrr bis zu den Büchern und dem Alltagskram. Diese Schränke mit Glastüren haben noch andere Vorteile. Sie wirken chic, abstauben ist nicht nötig, und man verstaut etwas nicht einfach hinter Türen, denn man sieht trotzdem, was man hat. (Bild über: Apartment 34)

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2 — Mehr Ruhe auf dem Regal

Irgendwelche Regale hat jede Wohnung, und darauf kann sehr viel Chaos entstehen. Bringen Sie mehr Ruhe in die Art und Weise, wie Sie die Dinge einräumen. Sie müssen ja nicht gleich, wie hier, alle Bücher mit dem Rücken zur Wand stellen, aber schöner ordnen hilft schon viel. Wechseln Sie ab mit Reihen und Stapeln, damit stabilisieren sich die Bücher besser. Lassen Sie zwischendurch auch mal ein Tablar leerer, nur mit einigen Wohnaccessoires oder Fotos bestückt. So kann das Regal optisch atmen, und alles wirkt ruhiger. (Bild über: Coco Lapine Design

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3 — Keine losen Bezüge

Lose Bezüge und Decken haben bestimmt ihren Charme. Doch sie sorgen nicht für eine ordentliche Anmutung im Wohnzimmer. Entscheiden Sie sich für feste Bezüge oder für perfekt genähte lose. Wählen Sie auch Kissenfüllungen, bei denen die Bezüge straff darübergezogen werden können. Verzichten Sie, wenn Sie eine ordentlichere Wirkung wünschen, auf jegliche Art von Knitterlook. Auch wenn Ihnen dieser vom Verkaufspersonal als wunderbar bügelfrei angepriesen wird. In der Realität sehen sie einfach ungebügelt und wuschelig aus. Diese Looks haben durchaus Charme. Wenn Sie aber in Ihrem Zuhause Ordnung und Ruhe wünschen, dann passen sie nicht. (Bild links über: My Scandinavian Home, Bild rechts über: Serena and Lilly

4 — Grosse Teppiche

Eine wirklich tolle, edle und aufgeräumte Wirkung haben grosse Teppiche. Und zwar solche, die einen grossen Teil des Bodens füllen. Auch wenn diese gemustert sind, bringen sie Ruhe und Wohnlichkeit in einen Raum und lassen ihn fertig eingerichtet wirken. (Bild über: An Ordinary Woman)

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5 — Paare

Der einfachste Trick aller Stylisten und Interiordesigner ist die Wahl von Paaren. Zwei identische Leuchten, zwei grosse Vasen, zwei Bilder, die gleich gerahmt sind, zwei Körbe, zwei Schalen – die Liste ist endlos. Es sieht immer gut aus! (Bild über: House Seven)

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6 — Weisse Bettwäsche

Verstehen Sie mich falsch, ich habe oft geschrieben, dass Mustermix und grundsätzlich Mix & Match einer Wohnung guttun. Auch einem Bett. Aber hier geht es darum, wie man eine ordentliche und ruhige Wirkung erzielen kann – und dafür ist weisse Wäsche im Bett einfach ein Renner. (Bild über: Anthropologie)

7 — Weiss gerahmte Bilder

Bleiben wir noch ein Weile bei Weiss. Viele wohnen mit weissen Wänden und da sehen Bilder, die weiss gerahmt sind, ruhig und harmonisch aus. Doppeln Sie gleich nach und rahmen Sie verschiedene Bilder in identische Rahmen, und das mit weissen Passepartouts. Wie edel und ruhig das wirken kann, zeigt dieses Beispiel, entdeckt auf dem Blog Design Sponge.

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8 — Körbe für Kram

Ob nun Spielsachen oder sonstiges Zeug – wenn Dinge herumliegen, dann wirkt nie etwas ordentlich. In diesem Fall helfen hübsche Körbe. Und ich meine nun nicht bunte Boxen oder billige textile Varianten, die für Wäsche und Kinderspielzeug angeboten werden, sondern edle, natürliche Varianten. Man kann in Ihnen schnell alles zusammenräumen, sie in eine Gruppe stellen, und schon ist es hübsch und ordentlich. (Bild über: Andee Layne)

9 — Schwarze Hintergründe

Schwarz schluckt! Auch die Unordnung. Ob Sie nun schwarze Wände oder schwarze Regale wählen, sie bringen auf jeden Fall Ruhe in alles. (Bild über: Pure Home)

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10 — Ein freundliches Entree

Das Erste und Wichtigste, das einen ordentlichen Eindruck machen kann, kommt hier am Schluss. Es geht ums Entree. Dieses ist meist eine Problemzone im Haus in Sachen Ordnung. Stellen Sie sich vor, Sie treten ein in Ihr Heim und werden von Ruhe, Ordnung und Schönheit empfangen. Das ist doch eine Überlegung wert, oder nicht? (Bild über: Trendenser

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Credits: 

Blogs und Magazine: Apartment 34My Scandinavian HomeAn Ordinary WomanHouse SevenDesign SpongeAndee LaynePure HomeTrendenser
Shops und Kollektionen: One Kings Lane, Serena and LillyAnthropologie

6 Kommentare zu «10 Tricks, die Ordnung schaffen»

  • Imboden sagt:

    Bin noch immer auf der Suche nach den Andee Layne Korb wer hilft mir die zu finden
    Bitte ich finde sie super toll

  • Der arme Ehemann sagt:

    Wie meine Frau zu Hause, packt alles in Boxen, räumt diese um, räumt diese auf, stellt die Dinge in neue Boxen, diese dann in den Kasten, beklagt sich, dass der Kasten voll ist, nimmt es wieder raus, kauft sich bei einem schwedischen Möbelgeschäft weisse Körbe, die dann nach ein paar Wochen leer sind, weil alles wieder rumliegt, weil umbequem – diese Umräumerei verwirrt doch nur der Rest der Familie, einfach zum Chaos zu stehen ist einfacher und ab und zu Dinge wegwerfen (oder über Tutti etc. „recyclen“ oder Brockenhaus) statt aufzubewahren zu der Seele auch gut :)) Und ja, der Text war nicht so bitter böse gemeint bevor ich da zuviel Schelte bekomme…

  • Imboden sagt:

    Wo finde ich die Weißen Körbe in der Schweiz zu kaufen oder können Sie mir andere schöne Vorschlagen in meiner Wohnung habe ich eben Holzboden und alles grau schwarz weiß eingerichtet vielen
    Dank ich finde Ihren Blog super toll

  • marianne pomeroy sagt:

    Nachtrag: wenn die Möbel die Funktion erfüllen für was eigentlich da sind (ein Büchergestell für Bücher z.B.), dann sieht es automatisch sehr aufgeräumt auf.

  • marianne pomeroy sagt:

    Ich bevorzuge Möbel die sich unauffällig und natürlich einfügen und nur im Hintergrund agieren. Besser noch, dass man sie gar nicht so richtig wahrnimmt. Als Gegenpol sind meine Wände reichlich bestückt mit Bildern, auch von namhaften Künstler/innen. Auch Skulpturen sind überall verteilt. Und das ist es, was die Wohnung so reichhaltig macht, auch wenn einige meiner Freunde finden ich lebe in einem Museum. Für mich stimmts, und ich fühle mich nicht nur bereichert sondern auch „pudelwohl“.

  • Martin sagt:

    Geflochtene Körbe mit Deckel; Sachen rein, Deckel zu, sieht hübsch aus.

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