So richten Sie Problemzonen ein

Die kleinen Ecken, die Stelle hinter der Tür, der Platz, der nicht da ist – Wohnideen für knifflige Fälle.

Schiebetüren brauchen wenig Platz

Dunkle Eingänge, keine Lust auf Garderobe? In diesem Entree, entdeckt auf dem Blog Coco Lapine Design, ist das geschickt gelöst mit einem kleinen Schrank mit Schiebetüren. Diese sind zudem mit Spiegeln versehen, was nicht nur hilft, die Zusammenstellung der Kleider und das Aussehen vor dem Ausgehen zu kontrollieren, sondern auch Helligkeit und Grösse vermittelt. Als Ablage dient ein einzelner leichter und eleganter Stuhl, der hinter der Tür platziert ist. 

Die Bank bietet immer Hilfe

Schmale Bänke können so manche Problemzonen auf elegante und praktische Art ausfüllen. Sie passen in Durchgänge, wo wenig Platz ist, aber auch hinter Möbel, in schmale Entrees und gar ins Bad. Nutzen Sie sie wie ein Sideboard und stellen Sie eine Tischleuchte, Bücher und Pflanzen darauf. Das leicht und zufällig wirkende Styling auf diesem Bild, entdeckt über den Blog Découvrir l’endroit du décor, wird geschickt weitergeführt mit den darüber tanzenden Bildern in schmalen Rahmen.

Kleine Beistelltische passen überall

Ob neben dem Bett, dem Sofa oder dem Sessel – kleine Beistelltische sind immer eine gute Wahl. Man kann sie dort platzieren, wo man sie braucht, und sie lassen sich leicht verstellen. (Bild über: Interior Break)

So nutzt man Nischen am besten

Diese Nische in einem Entree ist perfekt ausgenutzt. Ein kleines Sideboard, das als Schuhschrank dient, daneben das runde Componibili-Möbel von Kartell und eine Stange, die an der Decke montiert ist – das wirkt wie auf Mass. Dabei handelt es sich hier um das geschickte Zusammenstellen von Einzelstücken. Was dem gestylten Eindruck hilft, ist die Reduktion von Schwarz und Weiss. Für Ordnung sorg noch ein Auffangkorb in Form einer grossen Papiertüte. (Bild über: The Cozy Space)

Verteilen Sie Körbe

Auf eine ganz andere Art ist dieses Entree eingerichtet. Auf wenig Platz wurde hier mit hübschen Einzelstücken Wohnlichkeit geschaffen. Ordnung entsteht dank den vielen Körben, die einerseits auffangen und andererseits Dinge wie zum Beispiel einige kleine Zimmerpflanzen zusammenhalten. Der Platz hinter der Türe wird ausgenutzt mit einem grossen, schlichten Spiegel und gestapelten gesammelten Zeitschriften. (Bild über: Pinterest)

Helfer auf Rollen

Viele Bäder sind so klein, dass es praktisch keinen Plan hat für das dringend notwendige Zusatzmöbel. Wählen Sie einfach eines auf Rollen. So können Sie es je nach Bedarf an einen anderen Platz schieben. (Bild über: Obsigen)

Anders denken und quer stellen

Der Platz neben dem Bett ist einfach zu klein für ein Nachttischchen und eine Kommode? Verbinden Sie beides, indem Sie ein kleines Staumöbel mit Schiebetüren wählen und dieses quer stellen. So hat die Leuchte Platz, Ihre sieben Sachen – und Sie gewinnen erst noch Stauraum. Dieselbe Idee lässt sich übrigens auch gut neben Sofas umsetzen. (Bild über: Silver Blonde)

Durchgänge geschickt einrichten

Viele Wohnungen bieten Gänge, Entrees und Durchgänge, die meistens schlecht genutzt werden. Wenn Sie diesen Platz anstelle der oft eingesetzten schweren Kommode zum Wohnen nutzen, gewinnen Sie zum Beispiel ein hübsches kleines Homeoffice oder eine Leseecke. (Bild über: Coco Lapine Design)

Fensterplätze nutzen

Nutzen Sie Fensterplätze für Pflanzen, die Licht brauchen, aber auch für Spiegel, welche Licht reflektieren und somit einen Raum heller machen können. (Bild über: Gravity Home)

Leichtigkeit schaffen

Viel Wohnlichkeit und Platz ist hier mit der Wahl von leichten Möbeln entstanden. Statt eine Wand mit einem schweren dominanten Sideboard einzurichten, bieten eine schmale Bank und einige kleine Wandregale Ablagen für Bücher und Dinge. Da bleibt noch Platz für einen Stuhl oder kleinen Sessel. Eine Wandleuchte hilft, Bodenplatz zu sparen, und vervollständigt den Eindruck von leichter, zufälliger Eleganz. (Bild über: My Scandinavian Home)

Bretter bieten viel

Radiatoren bekommen mit einem Brett eine hübsche und praktische kleine Ablage. Dasselbe funktioniert übrigens auch gut über dem Spülkasten der Toilette. Montieren Sie solche Bretter mit einem kleinen Abstand an der Wand. (Bild über: Katie Considers)

Credits: 

Blogs und Magazine: Katie ConsidersMy Scandinavian Home, Gravity Home, Coco Lapine Design, Silver BlondeObsigenThe Cozy SpaceDécouvrir l’endroit du décorInterior Break

 

8 Kommentare zu «So richten Sie Problemzonen ein»

  • esther roth sagt:

    Ja, Bretter quasi dierekt auf den Radiator ist nicht so doll, aber andere Vorschläge sind schön und machen Sinn!
    Hat jemand einen Tip, wo ich einen Spiegel wie derjenige auf dem Foto „Fensterplätze nutzen“ finde? Suche schon lange.

    • sophie sagt:

      mir scheint es ist ein modell von den 60ger jahren ? Wenn man das Budget hat, kann man ein solcher Spiegel in gewünschter Grösse auch anfertigen lassen, nehme ich an.

  • Noldi Schwarz sagt:

    Das ist ja wirklich perfekt. Bretter auf einen Radiator…..??? So kann die Luft definitiv nicht zirkulieren und Wärme spenden. Und die abgebildeten Blumen werden sich freuen, wenn sie im Winter warmes Wasser kriegen. Bitte auch die Winterlösung zeigen. Danke.

    • JoeCH sagt:

      Das ist mir auch gleich aufgefallen.
      Schlechter Tipp, das mit dem Brett und dem Radiator.

    • L. Altdorfer sagt:

      Moment!
      Das trifft man unter den meisten Fenstern an.
      So schlecht ist das gar nicht.
      30% der Heizleitung ist Strahlung und da das Brett nicht auf dem Radiator liegt ist auch die Konvektion gewährleistet.
      Aber ja sie haben recht, für die Blume würde ich in der Heizzeit einen neuen Platz suchen.

  • filosof sagt:

    „Durchgänge geschickt einrichten“ finde ich einen guten Tipp. Ich würde aber für mich einen grösseren, rechteckigen Spiegel anbringen, der bis an die Tischkante reicht. So kann ich jederzeit sehen, wer sich von hinten anschleicht. Ansonsten hab ich kein angenehmes Gefühl, dort zu arbeiten. Harmonisch einrichten heisst ja auch, nie mit dem Rücken zur Tür zu sitzen.

  • Mich Künzle sagt:

    Der Titel des Artikels kann missverständlich sein… Ich habe zuerst tatsächlich verstanden, dass es darum geht, wie man Problemzonen erschafft, anstatt ihrer Herr zu werden.

  • Ma Brügger sagt:

    ich hatte mal beidseitig eines Dachfensters eine (zerknitterte) Spiegelfolie angebracht, um die Sonnenstrahlen in den Raum zu lenken. Gerade in den Wintermonaten bei tiefen Sonnenstand reflektierten die Strahlen dann allerdings so stark und gebündelt in den Raum, dass sich die bestrahlten Objekte wie Zeitungen etc. fast entzündeten… Beim Bild „Fensterplätze nutzen“ ist deshalb Vorsicht geboten… Ansonsten ist der Blog wie immer eine Augenweide und Quelle von Inspirationen!

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