Wohnen im Naturparadies

Nachhaltige Architektur im Naturpark – so schön kann das aussehen!

Architektur: PAD Studio

In meiner Zeit als Moderedaktorin habe ich oft im südenglischen New Forest gearbeitet. Die üppige, einzigartige Natur, das milde Klima und die wilden kleinen Pferde boten einen wunderschönen Hintergrund für Modeaufnahmen. Das grosse Naturschutzgebiet ist auch bewohnt, wobei Neubauten oder Umbauten natürlich strengen Bestimmungen unterliegen. Dieses Haus von PAD Studio ist nachhaltig gebaut und harmonisch in die Natur integriert.

Was wirkt wie ein kleiner natürlicher See, ist ein Swimmingpool. Das Haus wurde als Ersatz für ein bestehendes Cottage auf dem Grundstück gebaut. Es ist niedrig, steht versteckt und ist von Holzverandas umgeben. 

Die Architekten spielten nicht nur aussen, sondern auch im Innenbereich mit Erhöhungen und Vertiefungen. So thront die Küche leicht erhöht über dem Esswohnbereich und grenzt sich so geschickt ab, ohne sich zu verschliessen. 

Oberlichter sorgen für schönes, mildes Licht; viel Holz erzeugt eine warme, wohnliche Atmosphäre. 

In den Schlafzimmern tragen auch die Wände Holz. Eine eingebaute Bank bietet Ablagefläche.

Leicht erhöht mit einem Treppenabsatz zum Swimmingpool, strahlt das pavillonartige Haus in die umliegende Natur hinaus. 

Credit: 

Architektur: PAD Studio
Quelle: e-architect
Fotos: Nigel Ridgen 

15 Kommentare zu «Wohnen im Naturparadies»

  • Robert Müller sagt:

    Kostenpunkt dieses Hauses? Für den normal Sterblichen erschwinglich? Nur mit Auto erreichbar?

  • Peter König sagt:

    Sehr viel Neid aus den Antworten
    Und neu kreierte « deutsche » Ausdrücke
    Aber es war immer so « wer an der Straße baut hat viele Besserkoenner »

  • H. Leblond, dipl. arch. ETH sagt:

    One of the nicest and most interesting houses I have seen lately !H

  • Georg sagt:

    @Marianne Kohler: Aus den Kommentaren in allen Sweet Home entnehme ich, dass vermehrt praktisches und schönes innerhalb der Schweiz zu lesen und zu sehen gewünscht wird. Wir warten gespannt auf die nächsten schweizerischen Beiträge. Danke.

    • adam gretener sagt:

      Wo auch immer Sie das herauslesen, niemand hat auch nur ein Wort darüber verloren. Sie können ihren Nationalismus wieder einpacken und vorallem sprechen Sie nur für sich selbst.

  • Zora sagt:

    Das! hätte! ich! gern!
    Gibts sowas in der CH? Welche Firma hier baut solche Bungalows und wie teuer sind diese? Die schöne Landparzelle ist in meinem Falle vorhanden. Nur nicht das Geld für ein Riesenhaus.

  • ri kauf sagt:

    Das Oberlicht beim Schlafzimmer finde ich besonders schön.

  • Philippe sagt:

    Ziemlich stupide so ein Haus im Naturschutzgebiet als „nachhaltig“ zu bezeichnen. Auch wenn es aus Holz und hübsch ist. Kein Haus wäre nachhaltig.

    • Der englische New Forest ist ein grosses Naturschutzgebiet, dessen Randgebiete auch bewohnt sind. Es bestehen dort andere Auflagen zum Bauen als an einem ungeschützten Ort. Ein Besuch lohnt sich auch wegen den schönen Pflanzen und den berühmten kleinen Wildfpferden.

      • Philippe sagt:

        Liebe Frau Kohler, ich würde persönlich so ein Haus im Naturschutzgebiet lieben. Viele Andere wahrscheinlich auch. Auch der Park ist sicherlich besuchenswert. Ich habe nur sehr Mühe wenn so etwas als nachhaltig gelabelt wird. Das ist es einfach nicht. Irgendjemand hat ein riesen Glück und darf da wohnen, die anderen haben etwas weniger Park und wahrscheinlich eine Zufahrtssrasse anstatt Wiesen. Eine totale und sinnlose Landverschwendung ist das.

  • Claudia sagt:

    Ich finde dieses Cottage wunderschön, genau so eins hätte ich hier gerne in der Schweiz!

  • Markus sagt:

    Nun ja, „harmonisch in die Natur integriert“ ist ein weiterer sinnentleerter Ausdruck. Mir erschliesst sich jedenfalls nicht, warum jetzt gerade diese Holzkisten besonders gut passen sollen.

    Ansonsten sehe ich bei diesem Haus nichts Neues oder Überraschendes.

  • Ann sagt:

    Im Naturschutzgebiet hat auch nachhaltiges Bauen nichts zu suchen.

    Nichts bauen ist nschhaltig.

    Die Bauphase hat die Natur auch zerstört.

    • Martin sagt:

      @Ann: Das sehe ich genau so. Entweder ist es ein Naturschutzgebiet, oder eben nicht. Das „Cottage“ ist trotzdem nett anzusehen.

      • ri kauf sagt:

        Ich nehme mal an, dass es sich hier um einen Kompromiss handelt. Das Haus steht am Rande des Naturschutzgebietes. Das war bestimmt ein Zugeständnis an die Bevölkerung, damit man das Schutzgebiet überhaupt machen konnte. Solche Kompromisse gibt es bei einigen Schutzgebieten.

Kommentar

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