Znachtideen für die ganze Woche

Kochen macht mehr Spass, wenn man weiss, was man kochen möchte: Ein kleiner Wochenmenüplan von Sweet Home.

Montag – Frittata mit Pilzen und Kräutern

Nach den Wochenende gibt es am Montag etwas Schnelles und Einfaches. Die Frittata schmeckt am besten mit einem guten knackigen Salat. Falls es Reste gibt, können Sie diese am nächsten Tag zum Lunch ins Büro nehmen. Denn Frittatas sind auch kalt fein. (Bild: Tesco)

Zutaten:

Zubereitung:

8 Eier

2 dl Crème fraîche

Salz und Pfeffer

1 Schalotte, gehackt

200 g Champignons, geviertelt

1 kleiner Lauchstängel,
in Ringe geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 EL Basilikum, grob gehackt

1 EL Schnittlauchringli

1 Handvoll Petersilie,
grob gehackt

1 EL Olivenöl

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier verquirlen, die Crème fraîche untermischen, würzen und Kräuter dazugeben. In einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen und die Schalotte andünsten, Knoblauch dazugeben, Lauch dazugeben, einige Minuten sanft dünsten. Eine Gratinform ausbuttern, die Pilze und den Lauch in der Form verteilen, die Eiermischung darübergiessen. Etwa 25 Minuten golden backen, aus der Form nehmen und servieren, am besten mit einem knackigen Salat.

Dienstag – Kartoffelküchlein

Kartoffelküchlein sind so ähnlich wie Rösti und können gut zu einem Salat serviert werden. (Bild über: Doolittle)
Und so gehts:
Raffeln Sie 500 g Kartoffeln und legen Sie sie in ein Küchentuch, auspressen. Geben Sie ein Ei zur der Masse, würzen Sie mit Salz und Pfeffer und nach Belieben mit ein wenig Muskat. Mischen Sie einen Esslöffel Maizena darunter. Rühren Sie die Hälfte einer Packung Ziegenfrischkäse oder anderen Frischkäse unter. Hacken Sie eine gute Handvoll Kräuter; zum Beispiel Petersilie, Schnittlauch oder Dill: Mischen Sie 3/4 davon unter die Kartoffelmischung. Formen Sie kleine, flache Küchlein und braten Sie sie langsam beidseitig goldbraun. Servieren Sie sie mit dem restlichen Ziegenkäse, mit Salat und Nüssen.

Mittwoch – Bohnen mit Poulet

Alles in einer Pfanne zu kochen, ist eine gute, schnelle und einfache Lösung für ein Znacht mitten in der Woche. Zudem können Sie für diesen Eintopf Resten verwerten und aus dem Küchenschrankvorrat schöpfen. (Bild: Delicous meets Healthy)
Und so gehts:
1 bis 2 Pouletbrüstchchen mit Salz und Pfeffer würzen, in Würfel schneiden und in Olivenöl anbraten. Herausnehmen und zur Seite legen. 1 Schalotte hacken und 200 g Champignons in Scheiben schneiden. Beides im gleichen Öl anbraten, ein bisschen Thymian beigeben und mit ein wenig Bouillon und Weisswein übergiessen. Nun kommt eine Dose weisse, abgetropfte Bohnen in die Pfanne und je nach Geschmack Zutaten wie getrocknete Tomaten, Oliven oder einige eingelegte, in Stücke geschnittene Artischockenherzen. Die Pouletstücke zurück in die Pfanne geben, alles erwärmen und mit gehackter Petersilie servieren.

Donnerstag – Kartoffeln mit Schinken und Käse

Kartoffeln aus dem Ofen geben ein gemütliches, einfaches und köstliches Abendessen ab. (Bild über: Cuisine d’ici et d’Isca)
Und so gehts:
Kochen Sie Gschwellti. Am besten sind Geschwellti vom Vortag. Wenn Sie aber neue kochen, dann legen Sie die Kartoffeln eine Weile zum Abkühlen auf ein Backblech. Die Kartoffeln einschneiden und mit Schinken und Käse füllen. In eine ausgeölte Backform geben. Mir ein wenig Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Fein sind auch einige Rosmarinzweiglein dazwischen. Bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen. Dazu passt ein Salat.

Freitag – Aprikosenwähe

Erinnern Sie sich an die alte Schweizer Tradition, und machen Sie aus dem Freitag einen Wähentag. Momentan haben gerade Aprikosen Saison. Aber auch Rhabarber ist herrlich. (Bild: Cuisimiam)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Kuchenteig

500 g Aprikosen

50 g geriebene Haselnüsse

4 Eier

1 Packung Vanillezucker

2 EL Zucker

1 dl Rahm

Geben Sie den ausgewallten Kuchenteig auf dem Trennpapier in eine Form oder auf ein Blech. Stechen Sie mit der Gabel Löcher in den Teig. Aprikosen vierteln, schneiden und entsteinen. Nüsse auf den Kuchenboden streuen und die Aprikose auf den Teig legen. Für den Guss die Eier verquirlen, Vanillezucker und Zucker beigeben und den Rahm darunterrühren. Giessen Sie die Eiermischung über die Früchte. Backen Sie die Wähe im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde.

sweet home

Samstag – Fenchel aus dem Ofen

Am Samstag geht man gerne aus und möchte daher am liebsten etwas Leichtes geniessen. Versuchen Sie es mit Fenchel mit Feta. (Bild über: Adventures in cooking)
Und so gehts:
Schneiden Sie Fenchel in Scheiben und legen Sie diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Träufeln Sie Olivenöl darüber und geben Sie eine oder zwei Knoblauchzehen dazu. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei 200 Grad ca. 15 Minuten rösten. Die letzten 5 Minuten zerbröselten Feta dazugeben. Dieses Fenchelgemüse passt zum Beispiel gut zu italienischen Bratwürstchen oder ganz einfach einem guten Baguette. Benutzen Sie das Fenchelkraut als würziges Kraut und zerreissen es über dem gerösteten Fenchel für noch mehr frischen, anisartigen Fenchelgeschmack.
familyfriendlyfood

Sonntag – Poulet mit Estragon

Sonntag ist der Tag für ein Festessen. Ob für Gäste oder die Familie, dieses Poulet mit Estragon kommt immer gut an. Dazu passen weisser Reis oder Kartoffeln (Bild über: Family Friendly Food)

Zutaten:

Zubereitung:

5 grosse, ganze Pouletschenkel, halbiert, oder 1 Poulet vom Metzger in Stücke geschnitten

Salz und Pfeffer

1 EL Mehl

2 EL Butter

2 EL Olivenöl

300 g Champignons, in Scheiben geschnitten

1 Schalotte, gehackt

2 Knoblauchzehen, gehackt

1 Glas trockener Weisswein

1 dl Hühnerbouillon

2 dl Rahm

Estragon

Würzen Sie die Pouletstücke mit Salz und Pfeffer, und bestäuben Sie diese mit ein wenig Mehl. Braten Sie die Zwiebel, den Knoblauch und die Pilze in 1 Esslöffel Butter und 1 Esslöffel Olivenöl an, nehmen Sie sie aus der Pfanne. Geben Sie nun die restliche Butter und das Öl dazu, und braten Sie alle Pouletstücke rundum an. Giessen Sie den Weisswein und die Bouillon dazu, und lassen Sie die Flüssigkeit zur Hälfte einkochen. Geben Sie die Pilzmischung und den Estragon dazu. Giessen Sie den Rahm hinein, und kochen Sie das Poulet bei kleiner Hitze ca. 45 bis 60 Minuten. Das Poulet schmeckt gut zu Kartoffelstock oder Butternudeln und grünem Gemüse.

Credits: 

Blogs und Magazine: Adventures in cookingFamily Friendly FoodCuisimiam, Cuisine d’ici et d’IscaDelicous meets Healthy, Doolittle
Foodgeschäfte und Produzenten: Tesco

12 Kommentare zu «Znachtideen für die ganze Woche»

  • Silvie sagt:

    Oh vielen Dank für die super Rezeptideen!
    Stimmt, am Freitag gabs bei uns auch immer Wähe! Im Moment gibts wieder wunderbare Zuger Chriesi! Rhabarber ist leider vorbei.
    Auch erscheinen mir vier Eier für den Guss zuviel. Eins reicht, ein schöner Gutsch Vollrahm dafür, eine Prise Salz und zwei Esslöffel Zucker. Et voilà!

    Aber zuerst gibts jetzt den gebackenen Fenchel.. mmmmhhh

  • Othmar Riesen sagt:

    Ich dachte immer, zum Znacht sollte man möglichst leicht essen, z.B. einen Apfel oder so? Dafür mehr am Mittag? Wie heisst es so schön: zum Frühstück soll man essen wie ein König, zum Mittagessen wie ein Bürger, zum Abendessen wie ein Bettler.

    Was der Tagi hier schreibt, sieht zwar sehr lecker aus, ist aber aus meiner Sicht ungesund weil zu viel.
    Beste Grüsse
    O.R.

    • Reisender sagt:

      Herr Riesen, Religion und Essen sind ähnlich. Man hört viel, man kann glauben oder auf sich selber hören. Ich sehe es anders und lebe sehr gut damit: Zum Frühstück nur Früchte, Smoothiy, Thé etc, zum Mittag viel Salat und zum Znacht etwas Rechtes. Schön, dürfen wir alle unser Leben leben!

  • Ulla sagt:

    Ich liiiiebe diesen Foodblog! Ganz vieles hab ich jeweils daheim und kann dank Ihrer Inspirationen immer wieder überraschend Neues auf den Tisch bringen. Wir sind alle voll berufstätig, es ist eine Freude wenn wir alle abends am Tisch schwatzen und schmatzen! Vielen Dank!

  • clbr sagt:

    Möchte aber nicht nur kritisieren: die Rezepte sehen alle fein aus! Danke für die willkommene Inspiration. Werde gleich ein paar Ideen nachkochen.

  • Michael sagt:

    Lecker – ich werde heute den Tag zum Montag machen…. Und wenn meine Faru über das Wochenende weg ist und ich alleine für mich koche, ist Samstag Mittwoch. Bohnen mag sie nicht so, ich dagegen sehr !

  • Barbara sagt:

    Den Link werde ich meinem Mann so weiterschicken: Menüplan für nächste Woche. Herzlichen Dank für die Vorschläge :-)

    • Mann sagt:

      Das ist sexistisch, Barbara. ;-)

      • christopher robert sagt:

        Ich bekam den Link auch von meiner künftigen Frau.
        Sie kann nicht kochen und schätzt umso mehr meine Kochkünste, die mich vom Arbeitsleben abschalten lassen.
        Und sie kann vieles (besser), was ich nicht kann – kein Sexismus, sondern gegenseitige Ergänzung. :-)

Kommentar

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