Dieses Haus weckt die grosse Ferienlust

Blaues Wasser, weisser Stein: Am liebsten würde ich sofort in diese umgebaute Weinmanufaktur auf Santorini ziehen.

Architektur und Interiordesign: Palimpsest 

Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich im Garten mit Hündchen Miss C. Dauernd ziehe ich den Cardigan an und aus, die Wolken und die Sonne wechseln ihre Schichten in rasantem Tempo ab. Ich habe Fernweh. Also stelle ich Ihnen ein tolles weisses Ferienhaus auf Santorini vor. Nichts vermittelt mir, und bestimmt auch vielen anderen Binnenlandbewohnern, so viel Feriengefühl wie weisse Häuser und blaues Wasser.

Natürlich werden wir es nicht nach Griechenland schaffen. Denn mit einem kleinen Hündchen, das schon Angst im Zug hat, kommen wir nie allzu weit. Zum Glück ist der Sweet-Home-Blog zum Träumen da! Und ich stelle mir nun vor, dass ich an diesem Swimmingpool sitze und mich am Blick auf das Meer und auf andere Inseln labe.

Das Ferienhaus heisst Villa Fabrica und ist eine umgebaute Wein- und Schnapsmanufaktur. Die Architekten haben ihm seine klare und schlichte Architektur gelassen, ihm aber zugleich viel modernen Komfort und Loft-Atmosphäre verpasst. 

Die alten Maschinen, die einst zum Weinmachen in Betrieb waren, wurden wie Skulpturen in die Architektur eingefügt. Diese hier hat die Architekten zu einer Balustrade im Industrialstil inspiriert. 

Weiss ist allgegenwärtig. Viele Möbel wurden gleich mit der Architektur verbunden, was zugleich entspannt und elegant wirkt. 

Dadurch, dass die alte Weinmanufaktur aus unterschiedlichen Gebäudekomplexen besteht, fühlt man sich in der Villa Fabrica ein wenig wie mitten im Dorf. Der Platz, welcher von lokalen Handwerkern in traditioneller Handarbeit gestaltet wurde, verbindet die vielen Räumlichkeiten. 

Gemäss der Website bietet die Villa Platz für 16 Personen. Also ist sie, vollständig bewohnt, fast ein kleines Dorf.  

So viel Wasser macht Lust auf Hitze, Baden und langes Beobachten des Spiels des Wassers mit dem Licht und der Sonne.

Miss C. schläft gerade auf dem sonnengewärmten Steinplätzchen in unserem Garten. Die Autos brausen mit Feierabendgetöse durch die Strasse, an der wir wohnen. Sie schaffen es aber nicht, das Vogelgezwitscher zu übertönen, das auch zu Zürich gehört. Und doch höre ich, und Sie wahrscheinlich auch, beim Anblick dieses Bildes die Zikaden singen!

Credits: 

Vermietung: Villa Fabrica
Architektur und Interiodesign: Palimpsest 
Fotos: Mark Scott

8 Kommentare zu «Dieses Haus weckt die grosse Ferienlust»

  • doris sagt:

    also ich würde sowohl nach Santorini als auch miss c hüten … :-)
    mir ist es noch ein bizzele kahl, so ohne grün und Sonnenschirm, aber das kann ja auch nur an / in dem moment der aufnahme liegen ….

  • Albrecht Friedrich sagt:

    Auf Santorini habe ich, im Bus vom Strand zum Ort, meiner Frau den Heiratsantrag gemacht. Wir wohnten in Hanglage in einem Appartement daß früher einen Höhle gewesen ist. Der Blick über die Bucht auf den erloschenen Vulkan war traumhaft, die Räume hatten gutes Klima und die Restaurants mit ihren karrierten Tischdecken mit Plastikfolie darüber waren der übliche „greekstile“.

    Die vorgestellte Anlage finde ich grauenhaft.
    Ich müßte mir eine Schweißerbrille und einen Sombrero aufsetzen um den Aufenthalt ohne dauerhaften Augen- und Gehirnschaden zu überstehen.
    Form follows function (oder so ähnlich) – manche Architekten sollten für ein Jahr an Ihren Objekten angekettet werden damit sie kapieren was sie verbrochen haben..

    Mit Gruß
    Albrecht Friedrich.

  • adam gretener sagt:

    Sehr schön, aber den Herd mit Backhofen direkt unter dem Bett aufstellen, würde ich jetzt nicht sofort und uneingeschränkt empfehlen. *Räusper.

    Aber sonst werklich schön. Entweder sind Archtekturbilder jeweils eiskalt, oder wenn die Innenausstattungsgestalterin miteinbezogen wird oft ein opullentes Feuerwerk mit handgemachten Traumfängern, verziert mit selbstgezupften Zebrafinken-Federn in der Toilette. Ja danke dann. Da muss nichts gefangen werden, ganz ehrlich jetzt. Aber hier wunderbar gelöst.

    Oder die ganz wichtige Kisseninvasion an allen möglichen und unmöglichen Orten. Auf dem Klo sogar! Berber-Strickware.

    Oder Windspiele auf dem Balkon. Wäre ich kein Pazifist, ich würde drauf schiessen.

    Was ich mag? Rasenteppich vom Jumbo auf dem Balkon installieren.

  • ri kauf sagt:

    Sehr schön. Aber doch ein bisschen gar viel weiss. Aber das könnte man leicht ändern. Pflanzen fehlen. Könnte man auch ändern, ergo: sehr schön.

  • Mona sagt:

    einfach nur schööön… und übrigens, man kann auch Sonnenschirme aufstellen :)

  • Tombeau sagt:

    Naja das Haus kann man nur im März oder November draussen bewohnen. Im Sommer hat es keinen Schatten, mit Barfuss laufen ist auch nichts. Das erste was sie dort machen müssen ist Bäume pflanzen … dann können sie in 40 Jahren einziehen.

  • Stalder Herta sagt:

    Liebe Frau Kohler
    ….ich hüte Ihnen gerne Miss C., damit Sie Ihren Ferientraum von Santorini erfüllen können! Sie wäre bei mir gewiss gut aufgehoben…
    Liebe Grüsse,
    H. Stalder

Kommentar

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