Pasta, bitte!

Eine richtig gute Pasta ist gar nicht so einfach. Sie braucht Liebe, Geduld und ein gutes Rezept.

Penne mit Tomatensauce und geröstetem Gemüse

Die Sauce wird im Backofen gemacht. Das gibt dem Gemüse einen feinen gerösteten Geschmack. (Bild über: Food 52)

Und so gehts:
Auberginen, Zuchetti, Selleriestangen, geschälte Ruebli und Tomaten in Würfel schneiden. Einige Knoblauchzehen und eine halbierte und geschälte Schalotte dazugeben. Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Basilikum darübergeben. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Olivenöl darüberträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Circa 20 Minuten im 220 Grad heissen Backofen rösten. Penne al dente kochen. Alles Gemüse in die Küchenmaschine geben und kurz grob pürieren. Die Sauce unter die al dente gekochten Penne mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles mit viel geriebenem Pecorino Romano servieren. 

Rigatoni mit sizilianischer Sauce und Burrata

Süsses mischt sich mit Rosinen in diese würzige Pasta. Servieren Sie sie mit Burrata zu einem herrlichen Sommerznacht. (Bild über: Crisalide Inversa)
Rösten Sie etwa 500 g Datterini-Tomaten im Backofen. Einfach auf ein Backblech legen, Olivenöl darüber und einige Kräuter nach Wahl. Ich mag Rosmarin und Thymian. Ein bisschen Salz und Zucker darüber. Währenddessen geben Sie genügend Olivenöl in einen Gusseisentopf. Ich finde, dass jedes Gericht viel besser wird, wenn man grosszügig kocht. Einfach bloss einige Tropfen Öl in einer Pfanne sind keine gute Grundlage für eine richtig feine Sauce auf italienische Art. Also Öl rein und zwei bis vier fein gehackte Knoblauchzehen, einen fein gehackten Peperoncino und etwa 6 Sardellenfilets (Öl abgegossen und gehackt). Dünsten Sie alles sanft einige Minuten, bis es duftet und geschmolzen ist. Dann giessen Sie ein Glas Rotwein darüber. Am besten den, den sie gerade während des Kochens trinken. Geben Sie eine gute Handvoll Rosinen bei. Ein wenig einkochen lassen und dann eine kleine Dose (400g) gehackte Tomaten darübergeben. Bei offenem Deckel sanft köcheln lassen. Inzwischen Rigatoni al dente kochen. Wenn die Rigatoni fertig sind, abgiessen, in die Sauce mischen, die gerösteten Tomaten beigeben und mit Burrata darüber servieren.

Casarecce mit Salsicce und Prosecco

Würste lassen sich nicht nur auf dem Grill zubereiten, sie werden auch in einer Pastasauce zum Festessen. (Bild: Skinny Taste)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Casarecce

300 g Salsicce oder Luganighe

1 KL Fenchelsamen

1 Schalotte, gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Handvoll Steinpilze, getrocknet und aufgeweicht

1 Glas Prosecco

1 dl Bouillon

Basilikum

Petersilie

 

Pasta nicht ganz al dente kochen. Geben Sie Olivenöl in einen Gusseisentopf, und dünsten die Schalotte an. Dann geben Sie den Knoblauch, den Peperoncino und die Fenchelsamen bei. Wenn alles duftet, fügen Sie das aus den Wursthäuten gepulte Wurstfleisch dazu, anbraten. Nun giessen Sie den Prosecco und die Bouillon dazu. Alles etwa 30 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten, Deckel wegnehmen und die abgetropfte Pasta dazugeben. Alles gut vermischen und etwa 3 Minuten kochen lassen. Basilikumblätter und Petersilie hacken und untermischen. Mit oder ohne geriebenen Käse servieren.

Lasagne bolognese mit viel Gemüse

Der Klassiker, eine Lasagne bolognese, bekommt hier eine Extraportion Gemüse. (Bild über: Recette Special)

Zutaten für die Sauce:

Zubereitung Sauce:

Olivenöl

Salz und Pfeffer

500 g gehacktes Rindfleisch

100 g Speckwürfeli

4 grosse Rüebli

4 grosse Stangen Sellerie

2 Schalotten

1 Dose Pelati

3 EL Tomatenpüree

1 Glas Milch 

1 Glas Rotwein 

1 Glas Bouillon 

2 Zweige Basilikum

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, das Hackfleisch in Olivenöl anbraten, zur Seite stellen, die Speckwürfeli in Olivenöl anbraten, die Gemüsewürfel dazugeben und alles einige Minuten anbraten, das Tomatenmark dazugeben, mischen und dann das angebratene Fleisch untermischen, würzen, nochmals erhitzen und mit der Milch ablöschen. Danach Wein und Bouillon dazugeben, umrühren, Basilikumzweige darüberlegen, Pelati dazugeben, zudecken und sanft köcheln lassen, mindestens eine Stunde. 

Zutaten Lasagne und Béchamelsauce:

Zubereitung:

3 EL Butter

2 EL Mehl

2 Tassen Milch

Salz oder ein wenig Bouillon

frisch gemahlene Muskatnuss

Lasagne-Blätter, diese können Sie selber machen, frisch kaufen oder einfach aus dem Paket nehmen

Parmesan

Für die Béchamelsauce erwärmen Sie die Milch. In einer anderen Pfanne schmelzen Sie die Butter und fügen das Mehl hinzu. Die Mischung gut verrühren, und unter Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis sie eine schöne goldene Farbe angenommen hat. Unter Rühren die Milch hinzufügen, weiter rühren und köcheln, bis die Sauce eine cremige Konsistenz angenommen hat. Salzen und frische Muskatnuss darüberreiben, nochmals rühren und zur Seite stellen.

Fertigstellung: 

Eine grosse Auflaufform ausbuttern oder mit Öl bestreichen. Danach mit ein wenig Béchamelsauce bestreichen, Lasagneblätter, Béchamelsauce, Bolognese-Sauce darübergeben, mit Parmesankäse bestreuen und dasselbe wiederholen, ca. 3 Lagen. Am Schluss kommt Béchamelsauce dazu, diese mit Parmesan bestreuen und die Lasagne in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben, ca. 30 Minuten backen.

Pappardelle mit Grün und Ziegenkäse

Diese gesunde Gemüse-Pasta ist eine Art Blitzgericht! Anstelle von Spinat können Sie auch dünn geschnittene Zucchetti nehmen. (Bild: Alexandra Cooks)
Und so gehts: 
Geben Sie Olivenöl mit einer Knoblauchzehe und einem halbierten Peperoncino in eine grosse Pfanne. Erhitzen Sie alles zusammen, und wenn der Knoblauch duftet, nehmen Sie beides heraus. Geben Sie gewaschenen und gerüsteten Spinat in die Pfanne, legen den Knoblauch und den Peperoncino darauf und dünsten alles bei geschlossenem Deckel einige Minuten, bis der Spinat zusammenfällt. Falls Sie Zucchetti nehmen, etwas Wasser beigeben. In der Zwischenzeit kochen Sie Nudeln al dente. Mischen Sie die Nudeln mit dem Spinat und ein wenig Pastawasser und Ziegenfrischkäse. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und mit geriebenem Pecorino romano servieren.
Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Food 52Crisalide InversaSkinny TasteRecette SpecialAlexandra Cooks

13 Kommentare zu «Pasta, bitte!»

  • guk sagt:

    Wie immer inspirierende Rezepte. Was mich aber als ältere Italienerin, die italienisch kocht, immer wieder erstaunt, ist die masslose Zugabe von Knoblauch in den Rezepten. Für Italiener braucht es nicht zwingend immer Knoblauch (und schon gar nicht mit soviel), sondern gezielt. Zudem muss beim Knoblauch immer die Seele herausgepult werden, damit dieser nicht schwer aufliegt.

  • Küchenschabe sagt:

    Also das Rezept Lasagne mit extra viel Gemüse finde ich etwas hochgestapelt, enthält es ja nur Möhren und Sellerie?
    Extra wäre Aubergine, Zuccetti, Peperoni usw.
    aber lecker schmeckt es sicher auch so

  • P Schumacher sagt:

    Gute Ideen, besten Dank.
    Ich ziehe allerdings den einheimischen Sbrinz den importierten Pecorino und Parmesan vor.

  • Christian Klar sagt:

    Dass Wichtigste ist die Pasta! Bitte keine italienische Allerwelts-Pasta aus amerikanischem Gen-Weizen! Sie muss auch ohne Saucen schmecken!

  • Marek sagt:

    Es verwundert mich ein wenig, wenn überall „gesundes Essen“ steht aber fast Literweise Oel und Käse und sonst noch fettiges beigegeben werden muss.!

    • Fressack sagt:

      Was ist an Öl und Fett ungesund? Literweise ist ja wohl leicht übertrieben und ausserdem ist man mittlerweile zum Glück davon abgekommen, Fett zu verteufeln und zum Grunde alles Übels darzustellen.

    • Veriat sagt:

      Spassbremse…

  • Stibe sagt:

    Das beste Pastagericht isch schweizerisch und zwar Aelpermagronen Rückwärts Light (Light ohne Kartoffeln) Guckst Du: https://lustvollkochen.wordpress.com/2017/11/30/aelpermagronen-rueckwaerts-light/

  • Gabriela sagt:

    Sardellenöl bitte bitte in den Mülleimer abgegossen und nicht den Abfluss runter!

  • Hans-Jürg sagt:

    Das beste Rezept ist Erfahrung und Gefühl, um aus den gerade vorhandenen Ingredienzen etwas Schmackhaftes zu machen. Rezepte können inspirieren, werden aber überbewertet.
    Das beste Rezept: üben, ausprobieren und noch mehr üben.

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