Zeichen der Persönlichkeit

Vergessen Sie chice Designersofas oder den Porsche in der Garage: Es sind die kleinen Dinge, die den grössten Eindruck machen.

Erst wenn man genauer hinsieht, kommt das wahre Gesicht einer Wohnung zum Vorschein. Die kleinen Dinge, die in einer Wohnung sind, sagen nämlich am meisten über die Bewohner aus. Sie sind es, die die Freude an der Schönheit nähren und den Alltag zu Hause bereichern. Ein guter Grund, um da mal näher hinzuschauen. (Bild über: Weekday Carnival)

Bücher, Kunst und Erinnerungen

Bei unseren Hausbesuchen für Sweet Home gucken wir gerne genauer hin, wenn wir Schönes und Spannendes entdecken. Beim Stylisten Philipp Junker sind überall Zeichen seiner interessanten und kreativen Arbeit zu sehen. Hier sind es Modebücher, Fotos, Erinnerungen an Reisen und Kunst, hier mit persönlicher Widmung. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Alles ausser Bürokram auf dem Tisch

Wenn ich in die Büros gehe von den Firmen und Redaktionen, für die ich arbeite, bin ich oft ein bisschen geschockt, was sich alles so auf Pulten und rundherum türmt. Da sind meist mehr PET-Flaschen, tote Pflanzen, komische Tassen, Trainingsoutfits oder anknabberte Snacks zu sehen als etwas Attraktives. Auf diesem Foto, entdeckt über Design pinn, findet sich genau das Gegenteil. Hier hat es nur Schönes auf dem Tisch. Schönheit macht nämlich nicht nur im Wohnbereich Freude, sondern auch dort, wo man arbeitet.

Deco trifft auf Praktisches

Wie Schönheit und Praktisches zusammenkommen, zeigt uns der Interiordesigner Toby Alleyne-Gee, in seiner geschmackvollen Wohnung voller liebevoller Details. Hier sind auf einem Beistelltisch attraktive, aber auch funktionale Dinge zu sehen. Für die schnellen, kleinen Notizen, die man oft machen muss und für die meist langes Suchen nach Stift und Papier nötig sind, stellt er sich und Gästen Bleistifte und Notizzettel chic bereit. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Die Liebe zu Dingen, die es nicht braucht

Wie fleissige Sweet-Home-Leserinnen und -Leser bestimmt gemerkt haben, bin ich keine Minimalistin. Es gibt zu viele Dinge, die Freude machen und ein Stückchen Glück in die Wohnung bringen. Und ja, viele davon braucht es nicht. Genau solche aber mag ich: schöne Figuren, Skurriles aus dem Antik-Shop oder Fundstücke von Spaziergängen mit Miss C. Auch Bücher sind wichtig. Sie gehören ganz einfach überall dazu. So finden auf unseren Möbeln immer wieder kleine Ausstellungen statt. Neugierige finden ab und zu Schnappschüsse davon auf meinem InstagramAccount. 

Reisen in andere Welten

Durch kleine Objekten lässt sich einfach auf gedankliche Reisen gehen. Dinge, die alt sind, solche, die eine Bedeutung haben oder hatten, edle Handwerksarbeiten – sie alle bringen Leben in das Haus. Hier, auf diesem Kaminsims, lassen leere Bilderrahmen vieles offen, entführen Düfte in den Süden und bezaubert ein Spitzenschal die Sinne. (Foto über: SF Girl)

Geschichten, die inspirieren

Der persönlichste Raum einer Wohnung ist jeweils das Schlafzimmer. Dieses ist bei Barbara Gehri, deren Wohnung wir für eine schöne inspirierende Homestory besuchten. Es ist besonders schön und persönlich. Barbara Gehri umgibt sich mit Bildern, Büchern und Dingen, die alle Geschichten erzählen. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Stillleben

Das Stillleben ist eine Kunstform in der Malerei, später auch in der Fotografie und heute sogar im Alltag. Immer mehr kreieren wir zu Hause bildschöne Ecken – und nicht wenige fotografieren diese für Instagram. Der Trick bei der Zusammenstellung von jedem Stillleben ist die Kombination von unterschiedlichen Dingen, die aber nicht allzu perfekt sind, denn sonst verlieren sie die Poesie. (Foto über: SF Girl)

Alltägliches aufwecken

Genau mit diesem Trick kann man auch in der Küche kokettieren. Wenn da bloss praktisches Koch-und Essgeschirr ist, wirkt die Küche schnell unpersönlich und nicht besonders inspirierend. Schaffen Sie Platz für einige Dinge, die vielleicht einfach nur schön sind, eine persönliche Bedeutung haben und Ihnen den Alltag verschönern. (Bild über: Nouw)

Das Leben zelebrieren

Viel vom lebendigen und gastfreundlichen Leben von Ewa und Stefan Rotzler ist in ihrer Küche spürbar. Die beiden wohnen mit Familie, Tieren und immer wieder vielen Gästen in Atelierhäusern am Stadtrand. In diesen finden auch viele Anlässe und manchmal Fotoshootings statt. Dabei wird gekocht, gegessen, getrunken und immer ein bisschen gefeiert. Und genau das spiegelt die lebendige Küche wieder. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

 

Eine Ode an die Musik

Je künstlerischer und kreativer Menschen arbeiten, umso mehr ist meist auch in ihren Wohnungen Kleines, Interessantes und Eigenes zu sehen. Ein wunderschönes Beispiel ist das zauberhafte Zuhause der Künstlerin Ines Boesch. Hier ist ein Musik-Stillleben entstanden. Aufgenommen wird das Thema auch im Bild, das über der charmant beladenen Kommode hängt: Es zeigt ein Foto mit tanzenden Menschen. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Design und Poesie

Streng und formal bedeutet nicht gleich kalt und minimalistisch. Das haben wir bei unserem Besuch bei Jukka Murto und Anna Röllin gelernt. Der Spezialist für nordische Design-Antiquitäten und die Musikerin leben mit Kindern, Design und viel Persönlichem. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Verspieltes und Spannendes

Hell und freundlich strahlt das Zuhause von Mia und Sebastiaan Vadasz, das wir erst kürzlich besuchten. Da vermischt sich Verspieltes, Persönliches, Familienleben und Arbeit – auch in den kleinen Dingen. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Ein bisschen Welt zu Hause

Sie wohnt gern, und sie reist gern. Beides davon in der Berner Stadtwohnung von Regina Rüfenacht zu spüren. Auf Ihrem Sideboard, das aus mehreren Ikea-Kommoden entstanden ist, mischen sich Bücher mit Kunst und Erinnerungsstücken aus ihrer Lieblingsreisedestination Marokko. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

Die Liebe zur Mode

Wer die Mode liebt, liebt meist auch Zeitschriften. Die Printmedien machen zwar immer mehr den digitalen Medien Platz. Doch in Zeitschriften kommen Grafik und Fotografie halt immer noch schöner, freier, inspirierender und sinnlicher zusammen als auf dem Bildschirm. Man kann schöne Seiten auch rahmen oder auf Moodboards pinnen und Zeitschriftenstapel als Miniregale nutzen. Das ist hier auf dem Beispiel, entdeckt über So fresh and so chic, auf charmante Art geschehen. Schmuck und Accessoires vereinen sich ganz kokett mit gestapelten Magazinen.

Credits: 

Blogs und Magazine: Weekday CarnivalDesign pinnSF GirlSo fresh and so chicNouw
Fotografie: Rita Palanikumar für Sweet Home

 

4 Kommentare zu «Zeichen der Persönlichkeit»

  • Monica sagt:

    Che bello! Complimenti da Milano (Italien): Das gesamte Sweet Home ist immer wieder inspirierend.

  • filosof sagt:

    Im zweitletzten Bild die Tischlampe ist wunderschön! Rechts daneben die Kerzenständer habe ich auch. Marokko bietet eine Riesenauswahl an herrlichen Dekosachen für die Wohnung. Wer nicht reist, findet vieles auch online. Die Farben sprechen das Herz an.

  • Maike sagt:

    Will ich mit meiner Wohnung Eindruck schinden ? Sicher nicht. Ich will mich in meiner Wohnung wohlfühlen, will alle lieb gewonnenen Dinge um mich herum griffbereit haben. Oder sie zumindest ansehen können. Wie meine kleine Sammlung aus Eierbechern und englischen Teekannen; was man so im Brocki zusammentragen kann.

    • Ri Kauf sagt:

      ja, das finde ich auch toll! habe kaffe- und teekannen in verschiedenen ausführungnen aus metall/silber aus brockis und auch mal so gekaufte. ich benutze sie meist für sträusse.

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