Die neusten Wohntrends aus Paris

Entdecken Sie die Ideen und Inspirationen von der Pariser Messe Maison et Objet.

Mein neues Wohnjahr beginnt jeweils in Paris mit der grossen Dekorations- und Einrichtungsmesse Maison et Objet. Begleitet wird sie immer von ersten Frühlingszeichen wie Mimosen, gemütlichen Bistrobesuchen, tollen Ausstellungen und der Liebe zu Paris. Die Messehallen, die hier auf dem Bild zu sehen sind, befinden sich aber ausserhalb der Stadt im modernen, grosszügig gebauten Parc des Expositions. (alle Fotos: Styles and Stories)

Vive la France

An der Messe herrschte eine Aufbruchstimmung, ein offenes internationales Ambiente, viel Kreativität und natürlich auch der Stolz auf Frankreich. Sehr schön, zum Beispiel mit den «Revolutionskissen» im Vintagelook von Vox Populi aus Avignon.

Sammeln und Suchen

Einer der wichtigsten Trends ist das Sammeln. Er bietet eine neue Lust auf Dinge, die man nicht zwingend braucht, die aber glücklich machen. Dies ist ein spielerischer, selektiver und sehr persönlicher Zugang zum Konsum, der der Branche guttut.

Echtes Handwerk

Etwas vom Schönsten, das ich schon vor ein paar Jahren auf dieser Messe entdeckt habe, sind die Papiere und neu auch Stoffe von Antoinette Poisson. Alles ist handgemacht von einem Trio junger Freunde, die altes Handwerk neu interpretiert haben.

Dekorative Kunst

In eine andere Richtung geht die Italienerin Elena Carozzi. Sie macht Kunst zum Handwerk: Sie bemalt von Hand – und immer wieder einzigartig – Tapeten. Mehr von dieser talentierten Frau finden Sie bald auf diesem Blog.

Grossartiges Kunsthandwerk

An der Mailänder Möbelmesse habe ich vor zwei Jahren Valentina Giovando kennen gelernt. Die Künstlerin kreiert Möbel und Lampen von Hand mit unvergleichlichen Einlege- und Metallarbeiten. Zum ersten Mal hat sie ihre Art-déco-Kunstwerke nun auch an der Pariser Messe gezeigt. Auch Valentina Giovando werde ich bald in einem Porträt vorstellen.

Ein Hoch auf Farbe

Verliebt habe ich mich auch in diese wunderschönen farbigen Gläser aus Murano von Nason Moretti. Damit lässt sich stilvoll anstossen auf die vielen tollen und inspirierenden neuen Wohnideen und das grossartige Handwerk, das hinter vielen der Kollektionen und Objekte steckt. 

Die Popkultur ist mit dabei

Pop darf in der Dekoration nie fehlen. Dezente Beispiele habe ich bei der französischen Firma Bibel entdeckt (links). Es sind farbige Aufhänger in Schleifenform und kleine Wandregale, die an rosa Wolken erinnern. Direkter und lauter ist die italienische Firma Seletti: Sie setzt auf Sofas und Sessel in der Form von Hamburgern und Hotdogs. Ich aber habe die Klappstühle ausgewählt, denn diese finde ich geschmackvoll und eine gute Idee für Dachterrassen und kleine Balkone. 

 

Sommerhits

Pop und Sommer gehören ganz einfach zusammen. Doch diesen Sommer müssen wir nicht mit Flamingos oder Hamburgern schwimmen gehen, sondern können das ganz stilvoll mit den aufblasbaren Objekten von The nice fleht (links) machen. Diese zeigen edle Muster, die auch Textilien zieren könnten. Daneben sehen wir Bling-Bling-Garten-Tools, wie rosa Wasserschläuche, goldene Schaufeln und schicke Giesskannen, alles von Snurk

Maskerade

Der zweite grosse Trend, nebst dem Sammeln, heisst Maskerade und passt perfekt zum Sammeltrend. Masken, Totems, Folkloristisches und Skurriles werden neu interpretiert und zeigen sich nicht nur als Dekoration, sondern auch mal als Hocker, Spiegel oder Leuchte. 

Afrikanische Schönheiten

Afrika ist stark in den Formen und der Farbsprache ganz vieler Kollektionen vertreten. Eines der schönsten Projekte habe ich bei Baobab entdeckt: Die berühmte und grosse Interieur-Parfüm-Firma liess Afrikanerinnen Körbe für Duftkerzen entwerfen.

Eleganz auf französische Art

Natürlich dürfen die Eleganz und der üppige Wohnstil auf dieser wichtigen und inspirierenden Messe nicht fehlen. Fransen, Farben und Fantasie, ganz in der Manier von Clubs und Salons des 19. Jahrhunderts, sind allgegenwärtig und machen Lust aufs Einrichten zu Hause. 

 

8 Kommentare zu «Die neusten Wohntrends aus Paris»

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