Wohnen im Penthouse – ein Männertraum

Das Penthouse, die chice Wohnung unter dem Dach ist ein Männertraum. Diese Wohnung in Madrid vom Architekten Hector Ruiz Velàzquez gehört in diese Kategorie und ist architektonisch spannend, grosszügig und zeigt eine sanft futuristische Anmutung.

Architektur: Hector Ruiz Velàzquez  Quelle: Contemporist  Fotos: Pedro M. Martinez

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Ein Penthouse ist eigentlich eine Dachwohnung. Nur dass eine Dachwohnung, die als Penthouse bezeichnet wird, besonders chic, ausladend und exklusiv ist. Diese Art von Wohnung war besonders in den Sechzigerjahren ein Symbol von Luxus, Freiheit und Weltoffenheit und die ultimative Junggesellenbude – dieses Bild war so ausgeprägt, dass sich gleich ein Männermagazin so nannte. Auch heute noch wohnen Stars mit Vorliebe in Penthouse-Wohnungen. So zum Beispiel der R-’n‘-B-Sänger Craig David, dessen Wohnung ausgestattet ist mit Swimmingpools, eigenem Tonstudio und Blick über Miami. Im Immobilienbereich sind es heute oft Businessmänner, die sich mit solch luxuriösen Wohnungen einen gewissen Lifestyle kaufen möchten

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Es gibt aber auch Penthouse-Wohnungen, die einfach nur aus architektonischer Sicht interessant sind und ein solches Beispiel hat der spanische Architekt Hector Ruiz Velàzquez in Madrid gebaut. Er hat die Wohnung mit runden Elementen versehen, sie mit Säulen ausgestattet und so eine fliessende, sanfte Raumsituation geschaffen, die futuristisch und grosszügig wirkt.

Durch die Rundungen bekommt die urbane Wohnung nicht nur futuristischen Appeal, sondern auch Wohnlichkeit und ein gewisses Retro-Feeling. Mit den Säulen und den erhabenen Böden entsteht eine Bühne oder ein Filmset, das auf Action wartet.

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Dunkle Holzböden, weisse Mauern, Säulen, Wohnelemente und viel indirektes Licht lassen das grosse Penthouse sexy und intim wirken.

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Der Architekt hat mit den säulenartigen Elementen neue Räume geschaffen und obschon diese Säulen Platz brauchen, lassen Sie die Wohnung grösser und interessanter wirken. Nischen entstehen und die weissen, abgerundeten Flächen reflektieren Licht und sorgen so für Harmonie und Sanftheit.

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Der grosse Hauptraum ist wie eine Bühne konstruiert und erhöht. Rundherum schlängeln sich Durchgänge, in die praktische und wohnlich wirkende Regalelemente eingebaut sind.

Leben im Penthouse:

Tom and Jerry versuchen das «High Life»:

und Craig David lebt es in Miami

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Craig Davids Miami Pad ist die ultimative Star-Loge: Über den Dächern von Miami hat sich der R-’n‘-B-Sänger eine Wohnung mit Pools, Jacuzzis, Bars, Tonstudio und anderen Exklusivitäten eingerichtet. Hier besucht ihn Fern Cotton für den englischen TV-Sender ITV für einen Einblick in dieses Männerparadies

12 Kommentare zu «Wohnen im Penthouse – ein Männertraum»

  • George sagt:

    Na, also mir würde das gefallen dort zu wohnen, aber etwas abgefahren wirkt das schon.

  • Michael sagt:

    Ich glaube, es ist ein bisschen zu ästhetisch. Es sieht ein wenig zu gut aus. Nicht, dass ich etwas Hässliches wollte, aber ich wollte nichts, das nach Design aussieht.

  • Acai sagt:

    Nur der maßvolle Stil ist der klassische. Und diese Wohnung ist Klassisch!

  • Stefan sagt:

    Ich könnte da auch nicht wohnen, da würde ich mich immer so fühlen als wäre ich in eine Ausstellung damit andere bewundern wie „schön“ ich wohne und „aaaaahhh..oohhh..“ sagen können, obwohl ich da gar nicht richtig wohen kann in der Ausstellung, weil ich sonst nicht bewundert werde.

  • ichschwörmann sagt:

    Ich wohne auch in einer grossen Dachwohnung, zu zweit kann man sich sowas eigentlich schon bald mal leisten. So gesehen finde ich dieses Dandy-Playboy-Image-Gehabe ja reichlich müssig…

  • goldküste … bahnhofstrasse …. was ist büllach – dort habe ich mich dann endlich entschlossen unser institut zu eröffnen >über den Dächern von Bülach< das PENTHOUSE zum leben und zum arbeiten – mit dem schönsten Blick auf die schweizer Berge – ein realisierter Traum eines Wieners in der Schweiz ….

  • Daniela sagt:

    Also das sind nicht nur Männerträume, würde mich auch als Frau in so einem Penthouse wohlfühlen :-)

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    dear oh dear,

    die rundungen sind schön. der erhöhte holzboden und die teils tiefergelegten deckenelemente lassen den wohnraum trotz grosser fläche etwas klaustrophobisch wirken. vom unschönen braunen plattenboden ganz zu schweigen. diese nachlässigkeiten im detail beeinträchtigen den sonst schönen gesamteindruck – schade.

  • Klara sagt:

    Einfach nur mega cool!!

  • Walter Kuhn sagt:

    „Es ist der Inbegriff luxuriösen Wohnens – das Penthouse, Dachwohnung für gehobene Ansprüche und Refugium anspruchsvoller Gentlemen.“ So wird auf den Blog verwiesen. Als erstes fiel mir ein: Warum nur für „Gentlemen“ und nicht auch für „Ladies“? Als zweiter Gedanke kam mir der Pavianfels, auf dem der Oberpavian zuoberst hockt. Diesen Gedanken unterstützt die Bildunterschrift: „Sie wirkt fast wie eine Kommandostation hoch oben über den Dächern der Grossstadt.“ Ist die Penthouse- oder Attikawohnung letztlich wirklich nur eine Ausdrucksweise der bekannten tierischen Triebhierarchie: 1. Dominanz im Rudel, 2. Fressen, 3. Sex?

    • Alexander Meier sagt:

      jep ist es – und deshalb wollen wir (männer) eins haben ;o)

    • karlson vom dach sagt:

      ich wohne in so einer wohnung (okee, etwas weniger luxuriös). aber es ist nicht nur für die potenz, wie man meinen könnte, auch für das licht, die fernsicht, wegen fehlender strassenschlucht vor dem fenster und und und… einfach ein ganz spezielles wohngefühl mitten in der stadt. und solange man es zu schätzen weiss, dass es etwas spezielles ist, ist es wunderbar!

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