Neuanfang in der Küche

Die Festtage sind vorbei. Der Kühlschrank, die Küche und der Menüplan brauchen nun dringend einen guten Neustart.

Truthahn, Lachs und Champagner – die Resten der Festessen haben wir schon lange verputzt. Was bleibt, sind nicht mehr ganz frisches Gemüse, die grossen Platten und das Festtagsgeschirr, die vielleicht einen neuen, besseren Platz brauchen, der Backofen, der auf eine gute Putzaktion wartet, Schubladen, die nicht mehr ordentlich eingeräumt sind und eine Küche, die bald keine Weihnachtslichtchen mehr hat. Ein guter Grund, allem ein wenig Liebe und Aufmerksamkeit zu geben. Diese Tipps helfen Ihnen für einen guten Neuanfang in der Küche. Dazu bekommen Sie natürlich Rezeptideen, für einfache, günstige Januar-Rezepte und ein paar Shoppingtipps, die die Freude auf Ordnung wecken und zu Neuem inspirieren. (Bild über: Alvhem)

Gemüsecremesuppe

Ich habe vor den Festtagen mit viel Enthusiasmus Gemüse  und Früchte eingekauft – zu viel! Die Früchte kommen schneller weg, da sie in grossen Schalen und auf Etageren auf dem Küchentisch stehen. Das Gemüse und die Kräuter aber liegen ausser Sichtweite in der Gemüseschublade im Kühlschrank und werden nicht immer schnell genug verbraucht. Nun ist es höchste Zeit, mit ihnen etwas Köstliches zu zaubern, wie zum Beispiel eine herrliche, pürierte Gemüsesuppe. (Bild: Dishing up the dirt)
Und so gehts:
Rüsten Sie alles Gemüse und schneiden Sie es in Stücke. Das können Broccoli sein, Bohnen, Rüebli, Fenchel, Sellerie, Blumenkohl – einfach die Resten, die Sie gerade in der Kühlschrankschublade haben. Nehmen Sie dazu noch 1–2 Kartoffeln, damit die Suppe schön sämig wird. Nun dünsten Sie eine geschälte, grob gehackte Schalotte in Olivenöl an und geben dann die Gemüsestücke dazu. Alles gut andünsten, ein wenig Thymian beigeben und dann mit feiner Gemüsebouillon ablöschen. Alles so lange köcheln, bis das Gemüse weich ist. Dann mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit Rahm verfeinern. Beim Servieren Crème fraîche, gehackte Kräuter wie Petersilie und Basilikum und geröstete Nüsse und Pinienkerne darüber geben.

Küchenregale richtig einräumen

Lieben Sie es auch, Regale einzuräumen? Ich finde das eine sehr kreative und herausfordernde Tätigkeit. Es geht darum, alles gut zugänglich zu verstauen, so, dass wirklich alles Platz hat. Dabei ist auch die Schönheit wichtig, denn ohne die macht ja nichts so recht Freude. (Alles von House Doctor)

Und so gehts: 
Alles ausräumen und am besten gleich waschen. Dann das Regal putzen. Brauchen Sie dafür nicht haufenweise Produkte, sondern einfach heisses Wasser mit einigen Tropfen Abwaschmittel. Dann gehts ans neu Einräumen:

  • Teller nicht zu hoch stapeln
  • Die Dinge, die man weniger oft braucht, kommen nach hinten, die anderen nach vorne
  • Hohe Gegenstände wie Flaschen nach hinten stellen
  • Türmen Sie nicht Dessertteller auf die grossen Teller, denn so müssen Sie immer zuerst einen Stapel abheben, um an den anderen zu gelangen
  • Stellen Sie die Gläser, je nach Grösse, wie eine Zinnsoldatenarmee zusammen
  • Fassen Sie Kleines, wie einzelne Schälchen oder Eierbecher, auf einem Tablett zusammen
  • Stellen Sie einige hübsche Dinge dazwischen

 

Jetzt ist die Zeit, praktische Dinge dazuzukaufen, die Sie immer vermissen, wie etwa einen hübschen Brotkorb, eine Butterschale oder einen Halter für das Küchenpapier

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Chabis mit Pilzen

Der Januar ist auch die Zeit, in der wir gerne gesund und günstig essen. Da ist der Chabis die beste Zutat dafür. Mit dem bescheidenen Wintergemüse lassen sich herrliche Gerichte zubereiten. (Bild: Divalicious Recipes)
Und so gehts:
Braten Sie Champignons in Butter an und legen Sie sie zur Seite. Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und etwa 3 zerdrückte Knoblauchzehen und einen halbierten Peperoncino. Andünsten und wenn der Knoblauch duftet, in Streifen geschnittenen Kabis dazugeben. Etwa 10 Minuten dünsten, dann mit Salz und Pfeffer würzen, Knoblauch und Peperoncino wieder herausnehmen. Die Pilze dazugeben, alles gut durchmischen und dann Ziegenfrischkäse untermischen. Mit gehackter Petersilie servieren.  

Kochen macht mehr Freude, wenn man immer mal wieder neue Rezepte ausprobiert und in schönen und guten Kochbüchern blättert. Ein gutes Schweizer Kochbuch, das inspiriert, mit den Lebensmitteln sorgfältiger umzugehen und dabei viele feine und einfache Rezepte bietet, ist das Buch «Einfache Vielfalt» von Maurice Maggi mit Bildern von Juliette Chretien.

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Platz schaffen

Die meisten Küchen in Schweizer Mietwohnungen sind Einbauküchen mit den guten alten Cuchichäschtli, bei denen alles hinter den Türen steht. Wir möchten aber auch eine Extraportion Gemütlichkeit in der Küche und einige hübsche Dinge sehen. Dabei hilft zum Beispiel ein solches Leiterregal, das nicht viel Platz braucht. Darauf haben auch einige Lieblingskochbücher, Pflanzen oder ein frischer Blumenstrauss Platz. (Bild über: Apartment Therapy

Frischer Wintersalat

Nach den vielen üppigen Gerichten, mit denen wir uns in den Festtagen verwöhnt haben, brauchen wir dringend Frisches und Knackiges. Versuchen Sie einen köstlichen einfachen Wintersalat. (Bild: Leelalicious)
Und so gehts: 
Schneiden Sie Gurken und Selleriestangen in feine Stücke. Mischen Sie unterschiedliche Salatblätter mit dem Gemüse und richten Sie alles auf grossen Tellern an. Darüber kommen Avocadoscheiben, zerbröselter Feta und Granatapfelkerne. Das Dressing machen Sie am besten in einem Konfitürenglas. Dafür geben Sie 1 EL einfachen Rotweinessig in das Glas, 1 EL frischgepressten Zitronensaft und 4 EL gutes natives Olivenöl. Dazu kommen 1 EL Dijonsenf, 1/2 El Honig, 1 Prise Salz und 1 EL Schnittlauchringli. Deckel zu, alles gut schütteln und über den Salat verteilen. Praktisch an der Konfitürenglas-Lösung ist: Man kann die Sauce noch eine kurze Weile im Kühlschrank lagern. 

Etwas, das mir immer wieder auffällt, wenn ich in anderen Wohnungen bin, ist eine gewisse Lieblosigkeit in Sachen Küchentücher. Ich finde, diese sind sehr wichtig. Meiner Meinung nach müssen sie hübsch, edel, also von bester Qualität sein und auf jeden Fall gebügelt. Geben Sie Küchentücher nicht in den Tumbler, da werden sie weich und «lumpig» und gehen schnell kaputt. Wenn Sie gute Küchentücher haben, dann halten die ein halbes und manchmal gar ein ganzes Leben lang.

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Gemütliche Regale

Ich mag Gemütlichkeit in der Küche. Wenn diese zu steril ist, dann werden Kochen und Aufräumen zur reinen Arbeit. Hat es in der Küche aber Platz für Bücher, schöne Dinge und frische Blumen, dann werden diese Alltagstätigkeiten freudiger und die Zeit, die man in der Küche verbringt, wertvoller. Damit Ihre Regale diese Gemütlichkeit ausstrahlen, brauchen Sie einige Kochbücher, Dinge, die nicht nur praktisch, sondern auch schön sind, und eine anmächelige Ordnung. Der Neustart in der Küche ist auch der beste Moment, um Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Salz etc. in Dosen und Gläser abzufüllen, statt sie in zerknitterten, halb offenen Säcken zu lagern. (Bild über: Mothermag)

Linsen-Chili

Ein feines, gemütliches Chili braucht kein «Carne», sondern geht auch mit Linsen. (Bild: Little broken)

Zutaten:

Zubereitung:

Olivenöl

2 Schalotten, fein gehackt

1 Stange Sellerie, fein gehackt

2 Rüebli, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 Peperoncini, fein gehackt

1 rote Peperoni, in Würfel geschnitten

1 gelbe Peperoni, in Würfel geschnitten

500 g Linsen

1 Dose (400g) rote Bohnen

1 Dose (400g) gehackte Tomaten

1 EL Thymianblättchen

1 Lorbeerblatt

1 dl Weisswein

2 dl Gemüsebouillon

Salz und Pfeffer

1 Bund Koriander, gehackt

Geben Sie reichlich Olivenöl in eine Gusseisenpfanne. Dann dünsten Sie die Schalotten, die Rüebli, den Sellerie und die Peperoni langsam etwa 10 Minuten. Geben Sie den Knoblauch, den Thymian und die Peperoncini bei. Nochmals 3 Minuten dünsten und dann den Wein darüber giessen. Nun kommen die Linsen, die Tomaten, das Lorbeerblatt und die Bouillon dazu. Erhitzen, dann bei kleiner Hitze mit halb geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln. Dann geben Sie die abgetropften und gewaschenen Bohnen aus der Dose bei und köcheln alles nochmals etwa 10 Minuten, bis die Linsen weich sind. Den Koriander untermischen und das Chili zu gutem Brot servieren. 

Gute, gemütliche und einfache Gerichte entstehen auch im Backofen in einer Gratinform. Haben Sie während der Festtage gemerkt, dass Ihre Gratinformen zu klein oder zu wenig schön sind? Diese tiefe rustikale Form verleiht der Küche und der Tafel Landhausfeeling pur.

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Nudeln mit Eiern und Kräutern

Haben Sie auch kleine Gourmetsünden? Ich zum Beispiel liebe Pasta mit Butter. Natürlich serviere ich nicht einfach bloss Pasta mit Butter, aber unsere Hausbolognese zum Beispiel entsteht mit Spaghetti, die viel Butter bekommen, bevor sie mit der Sauce gemischt werden. Und davor nasche ich mit Wohlgenuss ein paar Gabeln buttrige Spaghetti. Diese Nudeln sind ein bisschen so, bloss raffinierter und fast so einfach. (Bild über: Framed Cooks)
Und so gehts: 
Tagliatelle oder Fettucine al dente kochen. In der Zwischenzeit Rührei in viel Butter zubereiten und mit fein gehackten aromatischen Kräutern nach Geschmack mischen. Ich liebe zum Beispiel Petersilie und Estragon oder Basilikum. Aber auch Dill, Schnittlauchringli oder Kerbel gehen gut. Dann die Nudeln mit etwas Butter und dem Rührei mischen und nach Belieben mit geriebenem Käse servieren. 

Ich brauche dringend neue Vorratsdosen für den Kühlschrank, damit dieser besser aussieht und ich gewisse Dinge einfach besser und übersichtlicher verstauen kann – geht es Ihnen auch so?

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Blutorangen mit Fenchel

Eine Lieblingsportion Vitamine spendet der italienische Klassiker Blutorangen mit Fenchel. Hier auf dem Bild von Nerds with knifes sind auch noch Salatblätter dazugemischt. Ich mag aber einfach nur Fenchel mit Orangen – und ich filetiere die Orangen.
Und so gehts: 
Orangen aus Sizilien schmecken am besten. Brauchen Sie Blutorangen oder Tarocco und filetieren Sie diese. Sie können auch die schnellere Variante wählen und sie in Scheiben schneiden, wie auf dem Bild. Schneiden Sie Fenchel in dünne Streifen und wenn Sie mögen milde Zwiebeln aus Tropea. Im Notfall gehen auch Schalotten. Alles auf einem schönen Keramikteller anrichten, gutes Olivenöl und Meersalz darüber geben. Fenchelkraut schneiden und darüber verteilen.

Vintage-Wunder

Dieses Bild, entdeckt auf dem inspirierenden Blog Design Sponge, zeigt alles, was ich mag: wunderbare Vintage-Küchenartikel, dunkle Wände und ein kluges Motto!

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen guten Start ins neue Jahr und viel Spass mit Kochen, Einrichten, Wohnen und Sweet Home!

Credits: 

Bilder entdeckt auf:
Immobilienagenturen: Alvhem,
Foodblogs und Magazine: Dishing up the dirtDivalicious RecipesLeelalicious, Nerds with knifes, Framed Cooks
Blogs und Magazine: MothermagApartment Therapy, Design Sponge
Shops und Kollektionen: House Doctor
Sweet Home – Geschichten zum Thema: So geht Haushalten einfacher, Chuchichäschtli – Gemütlichkeit in der Küche

21 Kommentare zu «Neuanfang in der Küche»

  • Bernadette sagt:

    Soeben das Chabis-Pilz-Gericht probiert, ein Gedicht, wirklich fein und dabei so einfach. Vielen Dank für die Idee.

  • Salome sagt:

    Zum Thema Küchentücher: Ich habe den Luxus, dass meine Mutter aus einer Familie stammt, welche ihre Töchter noch mit einer riesigen sogenannten „Aussteuer“ ausstaffierte. Leinenküchentücher von einer Qualität, wie man sie heute kaum noch zu erschwinglichen Preisen findet. Mein Vorrat reicht locker für mich, meine Kinder und Enkelkinder.

  • Georg sagt:

    Das unterste Bild „Vintage-Wunder“ ist toll. Dabei kommt mir die Idee, ein altes Regal mit alten Küchengegenständen zu füllen und zum Schutz ein Glas davor zu setzen. So quasi als Bild in der Küche, ein kleines Schaufenster. Dies kann dann ab und zu nach Lust und Laune mit neuen oder den bisherigen Gegenständen umgestaltet, neu arrangiert werden.

  • beatrice sagt:

    hm, den fenchelsalat mit orangen habe ich gleich gestern ausprobiert. ich habe aber keine zwiebeln genommen. nicht so mein ding am abend. will nicht die ganze nacht ums bett fliegen… :-)

    dafuer hab ich farblich noch mit granatapfel-kernen aufgepeppt. auch ganz gut.

    ansonsten hab ich ein olivenoel mit limetten genommen und trotzdem etwas feinen weissweinessig. ich mag die saeure.

    gibts bald wieder bei mir… auch einfach so fuer mich alleine. danke fuer die tolle idee frau aeschbacher.

  • doris sagt:

    Das Sammeln und rege Benutzen von richtig schönen Küchentüchern (und auch Abwaschlappen) ist nebst meiner Kochbuchsammlung eine Passion von mir. Eben brachte mir jemand ein wunderbar gewobenes rot-weisses Küchentuch aus feinem Leinen aus Marseille mit. Mir graust es auch, was ich oftmals in fremden Küchen an Küchentüchern sehe: ausgewaschen,verfärbt, halb zerlumpt oder biedere Muster oder Sprüche. Wenn man schon gut kocht und gern auch Gäste bewirtet, sind die Accessoires (auch Töpfe und Schüsseln und Servietten) ebenfalls wichtig. Kurz die Tücher bügeln geht sehr schnell und sieht dann gepflegt aus.
    Freu mich schon auf den nächsten Beitrag von Frau Kohler, ihre Rezepte gelingen mir meistens gut. Wünsche ihr und den Lesern ein wunderbares Jahr mit kulinarischen Entdeckungen.

  • Bufi sagt:

    Toller Beitrag, aber ich vermisse den Kommentar eines Abstaub-Phobikers! Der müsste doch eigentlich noch kommen bei den vielen offenen Regalen.

  • maja sagt:

    ich bügle gerne Geschirrtücher. Sie sind so herrlich einfach. Ich mag die günstigsten von IKEA, die sind nicht so lang und ab und zu kaufe ich wieder ein neues Pack und benutze die aussortierten für anderes.

  • Marlis Frederiksen sagt:

    Gute Tips

    Warum gibt es so viele Leute die immer etwas zu meckern haben auf diesel Blog. Man muss ja die Anregungen nicht befolgen oder?

    • Peter Ringger sagt:

      Meckern war gar nicht meine Absicht. Sorry wenn es so empfunden wird. Bügeln ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, darum wollte ich einmal wissen, ob es viele Menschen gibt, die Küchentücher bügeln. Ich bügle, nur wenn notwendig, die Ränder, da manche Küchentücher dazu neigen, an den Rändern einzurollen.

  • marie sagt:

    „Bin ja gespannt, wer heute noch Zeit Zeit und Lust hat, Küchentücher zum Trocknen aufzuhängen und dann zu bügeln.“ ich tue das, als eine art von meditation. natürlich mit dampfbügeleisen von jura (nein, keine dampfstation).

    • Peter Ringger sagt:

      Intressant, vielen Dank für die Auskunft. Bügeln Sie auch Unterhosen? Mein Dampfbügeleisen ist übrigens von Trisa, auch diese Firma hat ein Anrecht auf Schleichwerbung :)

      • Astrid Meier sagt:

        Jura stellt keine Bügeleisen mehr her. Leider, leider, weswegen ich meines auch hüte wie einen Schatz. Mit Schleichwerbung hat das also gar nichts zu tun, sondern mit der reinen Freude, ein schönes Küchentuch mit einem optimalen Bügeleisen zu glätten.

  • Regina Hubschmied sagt:

    Wunderbare Tipps. Einzig die Plastikschalen passen irgendwie nicht in das Bild. Einfache Weckgläser finde ich passender. Die sind dann auch gleich noch schön auf dem Regal.

    • beatrice sagt:

      meinen sie die Plastikschalen im Kuehlschrank? Naja, ob sie passen oder nicht ist das eine aber sind Weckglaeser fuer diesen Zweck wirklich geeignet und praktisch? finde ich nicht. Es darf zu diesem Zweck gerne schoen sein aber noch viel wichtiger sollen die Haushaltshelfer auch praktisch sein. Da bin ich als Romantiker doch recht pragmatisch.

      • Tamara sagt:

        Gomfigläser in allen Grössen sind etwas vom Praktischsten, das in meiner Küche steht… auch für allerlei Reste im Kühlschrank (auch für das Essen, das am nächsten Tag mit zur Arbeit kommt). Hab sogar eine ganze Schublade nur für Gomfigläser eingerichtet. Weckgläser mit den Klammern finde ich auch weniger geeignet. Aber ein Schraubglas kann so manche Aufbewahrprobleme in der Küche lösen…

  • Samira sagt:

    Für wieviele Personen ist das Chili?

  • Peter Ringger sagt:

    Bin ja gespannt, wer heute noch Zeit Zeit und Lust hat, Küchentücher zum Trocknen aufzuhängen und dann zu bügeln. Ich tumblere billige Küchentücher seit Jahren und sie funktionieren immer noch. Auch wenn ein frisch gebügeltes Küchentuch schön aussieht; nach dem ersten Gebrauch ist es sowieso zerknittert und sieht so aus wie wenn es nie gebügelt worden wäre. Ein Bügeleisen verbraucht etwa 1,5 bis 2 kW/h Strom, den man hier gut einsparen kann. Die meisten Küchentücher werden sowieso in einer Lücke zwischen zwei Geräten oder Schränken aufgehängt, wo man sie kaum sieht.
    Das „Vintage-Wunder“ Bild mag ja schön aussehen, zeigt aber auch wie man es eben wie oben richtig beschrieben aus praktischen Gründen nicht machen soll: total überladen und hohe Stapel von Tellern, Schüsseln und Brettern.

    • hyld of helmsby sagt:

      Ich bügle Küchentücher immer, aber nicht wegen des schönen Anblicks, sondern weil das Abtrocknen mit gebügelten (halb)leinenen Tüchern einfach viel besser funktioniert! Dafür verzichte ich darauf, vieles andere zu bügeln (eine Kollegin musste im Welschlandjahr die Socken der ganzen Familie bügeln ….).

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