Dschungelfeeling für Stilbewusste

Mitten im Urwald und doch am Meer steht dieses Feriendomizil in Mexiko, das es in sich hat.

Wer sucht, der findet manchmal ganz aussergewöhnliche und spannende Ferienhäuser, wie dieses Minihaus in Mexiko. Es verbindet die Nähe zur Natur mit urbanem Luxus und Freude an Design und Architektur. 

Aus Beton, schlicht in der Form und mit eigenem Pool und Gemüsegarten ist dieses Häuschen ein perfektes Miniparadies. 

Das Haus, das von der Seite her gesehen ganz verschlossen wirkt, öffnet sich gegen das Meer – und zwar total. Die ganze Fassade ist eine riesengrosse Jalousie. So ist eine gute und natürliche Durchlüftung möglich und man bekommt das Gefühl, draussen zu wohnen.

Bei der strengen, cleveren Architektur gilt: Form ist Funktion. So wird der Raum optimal genutzt und Stauflächen sind Teil der Architektur.

Die Kücheninsel ist zugleich ein Tisch, der sich bis in den Garten zieht. So fliessen der Innen- und Aussenbereich formstark ineinander.

Die Küste Puerto Escondido in Mexiko, die Location des kleinen Hauses, ist ein bekannter Ferienort. Da das Häuschen aber mitten in der Natur steht, vermittelt es eher Inselfeeling im Stil von Robinson Crusoe – bloss mit zeitgemässem Komfort und Style.

Einsamkeit auf die moderne Art: Das Betonhaus liegt inmitten der Landschaft. Das Konzept des Baus ist einfach und doch raffiniert. Es wirkt wie aus einem Guss, hat verschiedene Ebenen und das in einem einzigen Raum.

Credits: 

Vermietung: Airbnb

27 Kommentare zu «Dschungelfeeling für Stilbewusste»

  • Jürg Arnet sagt:

    nichts da von Gemüsegarten oder Bananenstauden…. Neben dem Pool sind Camachos, eine Zierpflanze, sonst nichts. Das Haus wird sich wohl mit Fledermäusen füllen und den Gestank vergesse ich nie wieder. Der inteligente Tisch wird wohl mal grau oder grün, denn wenn es mal regnen sollte läuft das Wasser bis ins Haus, oder etwa nicht?

  • ma brügger sagt:

    wie schön, dass eine einfache betonskulptur noch einen solch leidenschaftlichen disput auslösen kann, danke dafür! die einheit aus einem guss überezeugt. wände, dach und das meiste mobiliar als gebautes eins beeindrucken auch formal und überlässt der umgebenden wilden natur den starauftritt. die grossflächigen öffnungen beidseitig garantieren auf jeden fall eine optimale durchlüftung und lassen das haus am abend abkühlen. und wer das krabbelgetier scheucht, bleibt ohnehin besser zuhause, das hermetisch dichte, insektenfreie haus gibt es nämlich nirgends….

  • Tuvalu sagt:

    Die Lage des Hauses ist genial. Das Konzept des Hauses auch. Denkt man sich das Ganze nun aus Naturmaterialien wie Ziegel, Lehm und Holz (je nach Klima bedingter Eignung), so wäre es perfekt! Einfach mal die Seele baumeln lassen…

  • Philip sagt:

    Architektur, die in der Hitze von Mexiko funktioniert, wurde schon vor 300+ Jahren erfunden. Diese ist es nicht.

    Viel Glück mit dem Pool, übrigens. Ich denke, der sammelt an diesem Ort pro Nacht etwa 3kg Protein.

  • Philippe sagt:

    Schöner Ort auf jeden Fall. Aber was soll man da den ganzen Tag machen? Gibt ja nicht mal einen Sessel oder eine Hängematte um zu lesen. Auf der holzbank sitzen und die Betonwand vorne dran anstarren? Will auch gar nicht wissen wie viele Viecher man da im Haus hat wenn man den ganzen Tag die Türen offen hat. So was kommt raus wenn man nach dem Grundsatz „function follows form“ baut. Astethisches Haus das für Nichts zu gebrauchen ist.

  • filosof sagt:

    Wenns schon nackter Beton sein muss – so eng beieinander die Wände in der Küche und düster, das geht garnicht! Für mich ist es das nackte Grausen. Wenns schon Beton sein muss, dann aber weiträumige, helle Zimmer. Gefällt mir nicht, Daumen runter!

  • Monique sagt:

    In Puerto Escondido war ich schon ein paarmal – wirklich ein schöner Fleck Erde – aber in diesem Betonbunker zu wohnen ist doch eine Zumutung – da muss man schon einen sehr eigenen Geschmack haben.

  • Frank Rosebrock sagt:

    Grauenhaft, einfach nur grauenhaft. Das hat den Charme einer verlassenen Tankstelle.

  • Ri Kauf sagt:

    …..ich wollte noch anmerken, dass ich diese Betonspüle mit ihren Ecken nie im Leben sauber machen möchte. Der Architkt spült sicher nie selber Geschirr. Solche Ecken sind z.Z. sehr modern aber so was von unhygienisch…..nein Danke!

  • Ri Kauf sagt:

    Na ja, finde es schon noch raffiiert, dieses Haus so auf den ersten Blick. Aber nur auf den ersten. Z.B. die Treppe nach oben ist so was von steil, die Einrichtung mehr als karg zu dem kargen Sichtbeton, der mir ansonsten gefällt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das da der richtige Baustoff ist für diese Gegen. Und dann noch einen Swimmingpool…. mit den paar Bananenstauden an der Seite. – Mich würde an so einem Ort auch die Abwasserlösung interessieren……und von wo das Wasser überhaupt herkommt.

  • Alfred Casutt sagt:

    Beton ! Beton ? Gottseidank haben wir ein Holzhaus, herrlich sanft werden die Übergänge der Saison von warm zu kalt durchgestanden. Schwedenofen falls es mal zum frösteln ist. und die Schnitzelfernwärme der Gemeinde ist einfach SUPER, da braucht man sich keine Gedanken zu machen was der Oelpreis denn macht. Holz ein natürlicher Baustoff, macht es möglich grosszügig zu entwerfen und zu bauen. Das Bauunternehmer ist im Katnon ansässig auch das ist ein Aspekt der zählt.

  • René van Saramacca sagt:

    Sehr schön und raffiniert in aller Einfachheit. Mir gefällts. Die Kommentare sind, wie immer bei Betonbauten, voraussehbar. Ich finde Beton ein wunderbares Material, das leider nicht immer optimal eingesetzt wird. Hier stimmt alles. Highlight ist der «Tisch». Das Haus wird mit einem leichten Augenzwinkern zur Skulptur. Ein Gebäude ist immer ein Fremdkörper, ein geometrischer Körper, der sich sich von Gewachsenem abhebt. Und warm ist es ja sowieso, man gewöhnt sich dran. Allerdings: Ein Dschungel ist das nicht, mehr Trockensteppe, Savanne. Wohne selbst in ähnlichem Klima, allerdings deutlich feuchter; da geht unbehandelter Beton leider nicht, in Kürze wäre alles grün – nicht nur der Dschungel. Nebenbei: Holzbauten sind sehr gefährdet durch Termiten in solchen Klimazonen.

  • Thomas Camezind sagt:

    Sichtbeton! Was Architekten immer durchsetzen aber niemand haben will.

  • Michael sagt:

    Miniparadies ? Diese grauen Wände hauchen mich als Miniknast an. Wie bringe ich da eine Wohnatmosphäre zustande ?

  • Jürg Oberli sagt:

    DIese Betonorgie ist ja wohl eines der hässlichsten Häuser die ich je gesehen habe. Die Architektur ist weder an den Ort angepasst noch ist es sinnvoll an so einem Ort ein Gebäude zu erstellen.
    Zudem ist das Ganze eigentlich Schleichwerbung für Airbnb.

  • Sarina Schneider sagt:

    Darin schlafen zu versuchen stelle ich mir als blanker Horror vor. Tagsüber bei 40 Grad heizt sich der Betonklotz wie ein Backofen auf. Nachts bei minimal 27 Grad bringt man die Hitze selbst bei Dauerdurchzug nie raus. Und weil sämtliche Fenster und Türen stets offen sein müssen, hat man auch noch alle Insekten und sonstiges Getier in der Hütte. An einem solchen Ort in diesem Betonklotz leben kann man eigentlich nur, wenn man ihn mit einer kräftigen Klimaanlage versieht, meist geschlossen hält und tagsüber das Sonnenlicht abhält. Fazit: Absolut untauglich.

  • Lila Flieder sagt:

    ….eigener Pool und Gemüsegarten….
    schön! für das Auffangen und die Klärung der Abwässer hat das Budget whs nicht mehr gereicht… Sch….ade!

  • Thomas Maier sagt:

    Beton in den Tropen ist einfach der falsche Baustoff! Die Wände sind nachts um zwölf noch 35 Grad warm, und man hat das Gefühl man wohne in einem Backofen.

  • Anita sagt:

    Paradiesisch mag die Umgebung sein, aber dieser Betonklotz hat jetzt gar nichts was ich in den Ferien möchte….. wahrscheinlich müsste ich danach in die Ferien, irgendwo in den Bergen. In ein urchiges Holzchalet.

Kommentar

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