Retro ist nicht immer chic

In Sachen Wohnen schauen wir gerne zurück, Retrotrends sind begehrenswert und äusserst hip. Es gibt aber auch Dinge aus der Vergangenheit, die wir nicht mehr zurückhaben möchten.
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Kuhfelle auf dem Boden

Die Neunziger- und Nullerjahre sind noch ganz nah. Was zu nahe ist, weckt oft die stärksten Emotionen, auch in Sachen Stil. In der Mode lässt es sich viel besser mit Geschmackssünden oder Trends von gestern kokettieren als zu Hause. Hier ist schnell mal etwas einfach noch da, vergessen, übersehen, oder man hat sich halt dran gewöhnt und hinterfragt es demnach nicht mehr. Gewisse Dinge erledigen sich auch von selbst. So muss man heute nicht mehr über die Uncoolness von CD-Regalen debattieren – sie sind nicht mehr da. Aber was noch da ist, sind die Felle. Sie zogen ein, weil in vielen Haushalten Teppiche als bieder verbannt wurden. Doch liebe Sweet-Home-Leser, Sie, die den Blog lieben und ihn täglich lesen, wissen, dass ich keine Stilpolizistin bin. Mit meinen Sweet-Home-Geschichten versuche ich zu inspirieren, Freude am Wohnen und Zuhausesein zu wecken und ein bisschen zu unterhalten. Aber bieder geht umgekehrt: Teppiche sind sinnlich, individuell einsetzbar und Stilbringer. Und Kuhfelle auf dem Boden – mal ehrlich: Wer will schon auf toten Tieren herumtrampeln? (Bild links: Brit.co, Bild rechts: Home design board

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Lustiges Badezimmer

Diese Bilder sind aus den vergnügten Seventies, in denen man in Sachen Farbe, Kuschligkeit und Psychodelic vor nichts haltmachte. Doch wir wollen sie nicht zurück, die lustigen Toilettendeckel, obschon sie noch fleissig angeboten werden, das mit noch viel geschmackloseren Motiven. Auch möchten wir keine Toilettendeckel mehr aus Plüsch, keine fluffigen Teppiche – schon gar nicht rund um die Toilette – und eigentlich auch sonst keine dominante Lustigkeit mehr. Dazu gehören auch die Plastikduschvorhänge mit Tröpfchenmuster oder Tafeln mit lustigen Aufschriften. (Bilder: Archivbilder aus alten Zeitschriften)

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Trophäenvitrinen

Diese Glasvitrinen mit Innenbeleuchtung – haben wir sie tatsächlich einmal als schön empfunden? Sie fanden vor allem in den 80er-Jahren Einzug in die gute Stube. Eine Dekade, in der das «Zeigen, was man hat» von grosser Wichtigkeit war. Danach wurden sie sehr, sehr bieder, und heute, da leider oft auch der Schein mehr als das Sein gefeiert wird, könnte dies ein Retrotrend werden, der sich wieder breitmachen könnte. Dabei gibt es nun wirklich hübsche und wohnliche Lösungen, um Dinge auszustellen, die man gesammelt hat oder einfach gerne jeden Tag sehen möchte. Lassen Sie sich dafür von den Sweet-Home-Geschichten «Alles im Glaskasten» und «Die schönsten Ausstellungsstücke» inspirieren. (Bild links: Woonio, Bild rechts: Pinterest)

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Seventies-Poster

Zurück in die Zeit des Pops. In den Seventies liebte man psychedelische Motive. Es entstanden fantastische Grafiken, die nicht selten die Bildsprache des Jugendstils aufnahmen. Vor allem Plattencovers, aber auch Poster aller Art. Diese, wie auch die «echten» Jugendstil-Poster mit Motiven von Mucha oder Klimt, wollen wir nicht mehr zurück. Und wenn wir grad dabei sind – auch ihre Cousinen aus den 80er-Jahren wollen wir nicht mehr, wie etwa das Diner-Bild von Edward Hopper. (Bilder: Etsy)

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Der dunkle Landhaus-Chic

Ja, ja, ich habe gerade heute vor einer Woche einen Artikel geschrieben, wie Rustikal in der Stadtwohnung geht. Doch schauen Sie sich diese Bilder genauer an! Das ist damit nicht gemeint. Rustikale Gemütlichkeit, die sich früher dunkel zeigte und wie eine Karikatur eine andere Welt darstellte, wollen wir nicht mehr zurück. Keinen spanischen Haçienda-Stil, keine Ritterhausromantik und auch keine Küche, die wie eine schrecklich umgebaute Alpenbeiz daherkommt. (Bilder: Archivbilder aus Seventies-Katalogen)

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Figürchen

Jöööö – nein, nicht wirklich, oder? Pudel, Milchmädchen, Hirten oder Püppchen aus Porzellan möchten wir nicht zu Hause aufnehmen. Auch wenn eine echte Porzellanfigur von Meissen oder Nymphenburg ein kleines Kunstwerk ist, braucht man dafür doch die richtige Umgebung. Und diese ist nun mal keine 08/15-Mietwohnung. Es gibt natürlich immer Ausnahmen. Ein bisschen Kitsch am richtigen Ort kann guttun – wenn der Stil passt. Aber auch bei Kitschartikeln gibt es schöne und solche, die einfach bloss Massenware sind. Zu diesen Dingen gehören auch Körbchen mit falschen Blumen, Brokatdeckchen, Döschen mit Sternchen besetzt und superoriginelle Windlichter. (Bild: Etsy)

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Die Standuhr

Sie tickte einst in vielen guten Stuben laut und stetig die Zeit weg. Das Aufziehen der Uhr war meistens Sache des Hausherrn, der dieses Ritual täglich mit grosser Gewichtigkeit vollzog. Doch wir wollen sie nicht zurück. Die Zeit tickt heute schneller und leiser und auch, ohne so viel Platz in der Wohnung einzunehmen. Geben wir ihr den Platz zurück in den Märchenbüchern, wo sie durchaus praktisch ein gutes Versteck für die Sieben Geisslein bot. (Bild links: waifair Bild rechts: aus einem alten Bilderbuch von Fritz Baumgarten)

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Spannteppiche

Beim letzten Wohntrend, den wir nicht mehr zurückmöchten, kommen wir wieder auf den Boden: Spannteppiche! Sie kommen zwar bestimmt wieder, denn ich habe sie bereits gesehen. Cool gemustert im Seventies-Stil hat sie etwa Dimore Studio in seinem tollen Mailänder Showroom eingesetzt. Aber wollen wir sie wirklich? Und wenn möglich noch an den Wänden? Lassen wir sie doch in den Seventies ruhen. Denn sie haben ganz einfach einen leicht erstickenden Effekt. (Bild links: Dry dock shop, Bild rechts: Curbed)

Welche Wohntrends möchten Sie nicht mehr zurück, liebe Sweet-Home-Leser? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

29 Kommentare zu «Retro ist nicht immer chic»

  • Rundumsorglos sagt:

    Unser Kuhfell ist neu. Es braucht Platz. Und sieht in der richtigen Kombination mit leichten modernen Möbeln einfach toll aus. Doch ganz klar ist nicht jede Kombi oder jedes Wohnzimmer geeignet. Doch richtig angewendet ist es durchaus stylisch.

  • guido sagt:

    Ich glaube jedes Einzelstück lässt sich annehmbar in eine Einrichtung integrieren, solange die Gesamteinrichtung nicht zu viel Aufmerksamkeit absorbiert. Eine antike Standuhr kann wunderschön und wohnlich sein, wenn sie nicht auf einem Kuhfell neben dem Klosterbuffett steht…

  • Beryll sagt:

    Liebe Frau Kohler,
    auf toten Tieren trampeln Sie jeden Tag herum, ausser Ihre schönen Schuhe wären nur aus synthetischem Material gefertigt….und falls Sie Besitzerin einer Lederjacke sind hängen Sie sich die toten Tiere sogar um die Schultern und wahrscheinlich tragen Sie Ihre persönlichen Sachen ( Handy, Portemonnaies, Schlüssel) tagtäglich in einem toten Tier mit sich….und da wär ja eben noch die vegetarische Frage…..

  • Carsten sagt:

    Ihrer Meinung über die Standuhr kann ich so nicht folgen. Ich finde es insbesondere so ansprechend solche Erbstücke mit einer modernen Einrichtung zu kombinieren. Sie haben natürlich recht, dass wir heute in einer Welt leben, in der die Zeit schneller tickt. Aber ist es nicht gerade die Entschleunigung vom streßigen Alltag, die wir zu Hause suchen? Genau diese Funktion erfüllt die Standuhr mit Bravour. Zudem befreien die regelmäßigen Uhrschläge davon, ständig bewusst auf die Uhr zu schauen, was wiederum mehr Ruhe und Erholung mit sich bringt.
    Ich bin Anfang 30 und würde behaupten von den 4-5 antiken Möbelstücken, die ich bewusst mit dem Rest der Einrichtung kombiniert habe, ist die Standuhr bei weitem mein Lieblingsstück.

  • Jan Holler sagt:

    Stimmt alles. Doch wer Geschmack hat(te), fand das auch schon damals hässlich. Das Sofa auf dem ersten Bild hingegen ist stilvoll. Arne Jacobsen?

    PS: Herr Keller hat Recht: Das Wir gehört sich nicht. Sie sind nicht _unsere_ Sprecherin.

  • Hans Gerckens sagt:

    In meiner weiteren Verwandtschaft gibt es einen alten Oberförster, der hat Wildschweinfelle als Fußabtreter. Die Köpfe sind noch dran und dienen als Stiefelabzieher. Dieser „Wohntrend“ stammt übrigens aus dem 19. Jh. Und Nein, den brauchen wir auch nicht zurück.

  • Paul sagt:

    So ziemlich alles, was Toptip, Lipo, Ikea und Conforama verkaufen.

  • Ri Kauf sagt:

    Liebe Frau Kohler, da haben Sie aber ganz schlimme Beispiele ausgegraben. Ich wollte auch mal ein Kuhfell hatte es aber nur zum Ziegenfell gebracht, das mir dann irgendwann verleidet war. Ja, so ändern sich die Zeiten, die Stile und die Geschmäcker……..

  • Hansjörg Keller sagt:

    Zwei Bitten hätte ich an Sie, werte Frau Kohler. Erstens: Bitte vermeiden Sie die erste Person Plural (wir wünschen uns das und das nicht zurück, wir alle lieben dieses und jenes…). Auch wenn ich mit Ihnen vollkommen einig gehe und diese Scheusslichkeiten nicht vermisse, so mag ich es nicht, wenn man andere in die eigene Meinung selbstredend einschliesst. Zweitens: Bitte gehen Sie den Dingen auf den Grund. Das Design der 50er, der 60er Jahre, die knallig textilen Wohnwelten der Siebziger, der so genannte Industrial Style: Diese Sehnsüchte haben allesamt gesellschaftliche Wurzeln. Und die sind ja auch unglaublich spannend und horizonterweiternd. Buchempfehlung: Alain de Bretton: Glück und Architektur. (Wetten, die Redaktion zensiert mich wieder wie stets?)

  • Thomas Maurer sagt:

    Eine Standuhr oder auch ein Kuhfell sind per se nicht schlimm, solange sie in eine organisch „gewachsene“ Wohnatmosphäre intergriert werden. Am allerspiessigsten und bünzlimässigsten sind sowieso Wohnungen, bei denen man sieht, dass die Mieter/Eigentümer einen „Interior Designer“ beauftragt hatten: „So wie die Fotostrecke hier aus dem letzten AD wollen wir das auch haben, wir haben schon die Post-its rangemacht.“ Da wird dann „herumdesignt“, in der fatalen Hoffnung, aus dem Reihenhaus in Zürich-Leimbach noch ein John-Lautner-Anwesen machen zu können.

  • filosof sagt:

    Macrame-Eulen, Macrame – Obsthängekörbe, Häckeldeckchen, Sofaschonbezüge, gestrickte Sofakissenbezüge, Louis Philippe Tische und Stühle.
    Man könnte es endlos fortsetzen. Aber eben: Geschmacksache.

  • Markus Bättiger sagt:

    Keine Ahnung, was die Autorin permanent gegen CDs hat. Ich bin ein grosser Musikliebhaber. Ich sammle (uiuiui) CDs, LPs, alte Abspielgeräte etc. Wie ein Büchergestell (auch das offenbar heute out, wer liest Bücher schon 2x so die weitläufige Haltung) bringen auch CDs und Co. farbe und „leben“ in die Wohnung (abgesehen davon, dass CDs und LPs besser tönen als MP3 und auch noch in 50 Jahren abspielbar sind – ob das wohl noch für MP3 gilt?). CDs können auch wunderschön sein. Es gib Sammlerausgaben, Box-Sets, japanische Mini-LPs (ja, das sind auch CDs) etc. Als Beispiel mal auf Instagram den Account von „doublepeas“ ansehen, dann wissen Sie, was ich meine.

    • Andreas Rohr sagt:

      Lieber Markus, der Punkt wird doch sein, dass wir Männer sind und dazu Musikliebhaber. Ich muss einfach sagen, dass uns Frauen hier wohl nie verstehen werden. Denn auch ich würde meine LPs und CDs auch nie weggeben. Und meine alugebürsteten Lautsprecher sind einfach sinnlich.

      • Tatjana Tognacca sagt:

        Aber hallo, ich bin eine Frau und liebe meine CD’s und meine Anlage/Boxen. Die CD’s stehen gut sichtbar in einem offenen Regal (und es sind viele) im Wohnzimmer. Auch beeindruckt es mich nicht, dass man heute kompakte Soundsysteme hat. Den meine gut 120 ch hohen Kirschbaumholz Boxen, gehören seit über 20 Jahren zu mir und meiner Einrichtung…..und abgesehen davon ist der Klang immer noch der Hammer.
        Und übrigens, ja ich richte auch gerne ein und „Schöner Wohnen“ ist mir auch nicht fremd. Also Jungs, dass mit den Frauen und den Männer stimmt manchmal mehr und manchmal gar nicht.
        En liebä Gruess
        Tatjana

      • Katharina I sagt:

        Herr Rohr, ich muss Ihr Weltbild leiiider ein wenig erschüttern. Ich bin eine Frau und mir geht es genauso wie Ihnen und dem Herrn Bättiger.

      • Doria Gray sagt:

        Dazu braucht man kein Mann zu sein. Eine CD kann ich übrigens auf 100 verschiedenen Geräten abspielen, wenn ich will. Wenn ich einen Titel über iTunes gekauft habe, ist hingegen nach drei Geräten Schluss. Für eine Familie ist das mässig praktisch. Ich gäbe meine CDs und die dazu gehörenden Regale nicht mehr her.

    • Paul sagt:

      „(abgesehen davon, dass CDs und LPs besser tönen als MP3 und auch noch in 50 Jahren abspielbar sind – ob das wohl noch für MP3 gilt?)“

      1. Es geht um CD-Regale. CDs lassen sich schöner präsentieren oder verstauen.
      2. Wer behauptet, CDs und kratzige LPs tönen besser, hat keine Ahnung von 320kbps oder FLAC.
      3. Ob es in Zukunft noch CD-Player gibt, sowie die Produktion von VHS-Geräten eingestellt wurde?
      4. Kein Ewiggestriger sein und ab allem neuen nörgeln.

  • filosof sagt:

    Dicke Samtvorhänge, Wolkengardinen, Ölgemälde mit röhrenden Hirschen und Schnörkelrahmen, einzelne Bücherbretter mit gedrechselten Haltern an den Wänden, Hochflorteppiche, vollgestellte Fensterbretter mit neuen Pflanzen zwischen serbelnden, Ableger davon, junge Ziehpflanzen und dann noch Nippes dazwischen. Alles so hässlich!

  • ma brügger sagt:

    grobkörniger wandverputz, weiss übertüncht, orange kordsofas und dunkelbrauner täfer, chromstahl/schwarzes leder/glas, makramée-vorhänge an rundholz-vorhangstangen, kapitäns-kajüte (teakmöbel mit messingecken), alu-wechselrahmen, pirelli-bodenplatten in küche oder bad, gerüschte blümchenüberwürfe auf tisch, bank und stuhl, laura ashley, handlauf aus dicken schiffstauen, komplette schlafzimmer-garnituren, aufgehübschte bauernhaus-möbel, plüschbären auf sofas, gobelin-kissen, wohnwand, und und …

  • Danny sagt:

    Ich persönlich finde Keramikkacheln in jeder Form, am schlimmsten in Weiss, ausserhalb von Nasszellen schrecklich und erinnern manchmal an Käsereien oder Metzgereien. Fehlt oft nur noch der Ablauf unter dem Fernseher oder dem Ikea Grobstoff Polstermöbel in das Ambiente ist perfekt. Auch in Nasszellen bevorzuge ich eher Naturstein. Auch ar…glatte Sichbetonwände in Wohnräumen und Küchen wie sie gerade in sind, gehören meiner Meinung nach in den Keller oder ins Industriegebiet. Aber die Geschmäcker sind verschieden und jede(r) soll sich so individuell einrichten wie sie/er nun mal ist. Ist doch schön und immer noch viel besser als in einer uniformen Blechhütte ohne Möglichkeiten leben zu müssen wie das zig Millionen tun.

  • MM sagt:

    @ Florian: ;-)
    Eben, man kann jederzeit, wenn etwas stylisch ist, einem aber nicht gefällt oder sinnvoll erscheint, sich bewusst dagegen entscheiden.
    Das zur Zeit hier oft eingesetzte „Fahrrad als Deko-Objekt im Zimmer“ finde ich als Person, die täglich Fahrrad fährt, voll daneben, egal wie schick und trendy das Fahrrad selbst ist…. Wie kann ein Gebrauchsgegenstand der mit jeder ernsthaften Radfahrt verdreckt einen Wohntrend darstellen?

    • Flo sagt:

      vielleicht weil dieses Fahrrad, grad weil es so teuer/exclusiv ist,nie als Gebrauchsgegenstand, d.h. zum Radfahren benutzt wurde – könnte ja sein!

  • Flo sagt:

    Also das einzige von ihren Beispielen welchem ich ihnen absolut zustimme ist das von den Badezimmer „Deko s“! Davon bekomme sogr ich Augenkrebs. Das Beispiel mit dem toten Tieren auf denen man herumtrampelt kann ich noch gut nachvollziehen. Wobei zu sagen ist; dann darf man aber auch kein Fleischfresser sein-sonst gäbe es die Bodendeko ja nicht!
    Aber für den Rest-na ja, da muss ich mich schon als sündig bekennen.
    Unsere gemütlichste und mir am Herzen gelegene Esszimmereinrichtung bestand aus Tessinertisch (Kastanienholz=, passenden geflochten Stühlen, Sidebord und Boccalinos in einem passen Gestell.. Die Stunden darin möchte ich nicht missen. Sbensowenig wie meine Sammlung (400 Stk.) von Eulen in Setztkästen. Tut mir leid das ich mich hier und heute als völlig Retro outen muss – Sorry

  • Florian Würsten sagt:

    Sind nicht diese Trendmitläufer, die sich ihr Verhalten diktieren lassen, just diese Personen, die heute diese nogo-Gegenstände belächeln, peinlich finden, sich bei Trendwende aber dabei ertappen, ein Fell doch chic zu finden? Auf Retrolook abzufahren? Sich in Grossmutters Skianzug zwängen? Ein trendiges Newtimerauto leisten? Soll doch jeder tun und lassen was für ihn stimmt, auch wenn es nicht immer gut ankommen mag.

    • Märki sagt:

      Genau so! Wir wollen uns weder von IKEA, Vitra, Wohnberatern, Journalisten, TV, Italienischen Möbelfirmen etc sagen lassen, wie man heute wohnt.

    • Simone Liedtke sagt:

      Genau! Und tote Tiere am Boden finde ich grossartig. Machen sich auch gut an der Wand, gäll Flo!

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