Diese Elf haben wir zum Fressen gern!

Fussball und Food gehören einfach zusammen. Hier die 11 besten Sweet-Home-Gerichte, die zu einem spannenden Fernsehabend und Bier passen.
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1 — Chili-Hotdogs
Diese fetten Hotdogs sind genau richtig für ein spannendes Fussballspiel und einen Fernsehabend mit Kumpels. Sie sind einfach, nahrhaft und schmecken gut mit Bier. (Bild: Tinytestkitchen)

Zutaten:

Zubereitung:

Hotdog-Brötchen

Wienerli

grob gehackte Zwiebeln

Senf, Ketchup, Mayonnaise

gehackte Essiggurken

grob geraffelter Käse,
z. B. Raclettekäse

mexikanische Chilibohnen
aus der Dose

Butter

Belegen Sie ein grosses, tiefes Backblech mit Backpapier. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Schneiden Sie die Hotdog-Brötchen schmetterlingsartig in zwei Hälften, sodass man sie aufklappen kann. Nun bestreichen Sie sie mit Butter und je nach Geschmack mit Senf, Ketchup und Mayo. Geben Sie gehackte Essiggurken darüber und legen Sie die Würstchen rein. Dann bepacken Sie das Backblech mit den Hotdogs. Öffnen Sie eine Dose mit mexikanischem Bohnenchili und verteilen Sie dieses auf den Hotdogs. Nun bestreuen Sie die Hotdogs grosszügig mit Käse und geben die grob gehackten Zwiebeln darauf. Alles mit Alufolie zudecken und im heissen Backofen ca. 45 Minuten backen. Am besten bereiten Sie gleich eine neue Ladung für die zweite Halbzeit vor!

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2 — Hamburger auf die griechische Art 
Das Sandwich mit den Hacktätschli ist Fast Food Nummer 1, kann aber auch ganz schön würzig und neuartig daherkommen. Versuchen Sie es einmal auf die griechische Art! (Bild: Honest cooking

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

400 g gehacktes Truthahn- oder Pouletfleisch

1 Stück Feta

2 Knoblauchzehen

1 Peperoncino

Oregano

Pfefferminze

Salz, Pfeffer, Olivenöl

1 Ei

4 Brötchen oder Fladenbrot vom türkischen Lebensmittelgeschäft

2 Schalotten

2 Minilattiche

12 Cherrytomaten

12 griechische Oliven

8 gegrillte Auberginescheiben

2 Zitronen

Mischen Sie das Hackfleisch mit dem zerkrümelten Feta, dem gehackten Peperoncino, dem gehackten Knoblauch, einer gehackten Schalotte, einer Handvoll getrocknetem Oregano, einer Handvoll getrockneter Pfefferminze. Würzen Sie alles mit Salz und Pfeffer und mischen Sie ein verquirltes Ei darunter. Nun formen Sie 4 grosse Burger und braten diese in einer Bratpfanne oder im heissen Ofen ca. 7 Minuten beidseitig, bis sie durch sind. Toasten Sie die Brötchen oder das Fladenbrot leicht, beträufeln Sie es mit Olivenöl. Schneiden Sie den Lattich, vierteln Sie die Cherrytomaten, schneiden Sie die zweite Schalotte in Ringe, entkernen Sie die Oliven und vermischen Sie alles mit dem Saft von einer Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl. Nun legen Sie die Burger in die Brötchen, verteilen den gemischten Salat darüber und schliessen sie. Fein im Burger sind auch gegrillte Auberginenscheiben. Servieren Sie die Burger mit Zitronenschnitzen und Tzatziki.

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3 — Gebackene Kartoffeln mit Käse  
Nichts einfacher als das: Schieben Sie Kartoffeln mit einer feinen Füllung in den Backofen und servieren Sie diese mit frischem, knackigem Salat! (Bild: Gimme some Oven)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

4 grosse Kartoffeln

1 EL Olivenöl

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

200 g geraffelter Käse wie Gruyère, Tilsiter, Emmentaler

1/2 KL Meerrettichpaste

1/2 KL Worcestersauce

Bestreichen Sie die Kartoffeln mit dem Olivenöl und backen Sie die Kartoffeln ca. 1 Stunde im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Wenn die Kartoffeln weich sind, nehmen Sie sie aus dem Backofen und halbieren Sie sie. Löffeln Sie das weiche Kartoffelfleisch heraus und mischen Sie die Hälfte mit dem Käse, dem Meerrettich und der Worcestersauce. Würzen Sie mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Geben Sie die Füllung wieder in die ausgehöhlten Kartoffelschalen und backen Sie alles nochmals ca. 15 Minuten, bis der Käse schmilzt und die Kartoffeln leicht goldbraun werden. Servieren Sie die gefüllten Kartoffeln mit Schnittlauch oder dem Grün von Frühlingszwiebeln und, wer Lust hat, mit gebratenen Speckschnipseln.  

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4 — Chips und Guinness-Dip 
Dieses Gericht bietet Bier im Doppelgenuss: Einmal ist Guinness im Dip, und dann passt dieser Dip mit Chips oder Crackers natürlich gut zu Bier. (Bild: The Parsley Thief)

Zutaten:

Zubereitung:

200 g Frischkäse wie Philadelphia

200 g Käse, zum Beispiel Tilsiter oder Gruyère, geraffelt

1 dl Crème fraîche

4 EL Guinness-Bier

3 Frühlingszwiebeln, gehackt

1 Bund Schnittlauch,
in Ringli geschnitten

1 Handvoll gehackte Petersilie

1 Esslöffel Dijonsenf

Salz und Pfeffer

Mischen Sie alle Zutaten zusammen und servieren Sie den Dip zu Chips, Crackers und Salzstangen.

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5 — Pouletspiesschen mit Speck und Whisky
Spiesschen sind besonders gut geeignet für eine Grillparty. Sie braten gleichmässig durch und sind einfach zu essen. (Bild: Host the Toast

Zutaten:

Zubereitung:

450 g BBQ-Sauce

1 halbes Glas Whisky

2 EL Balsamico

1 KL Salz

1 KL Pfeffer

2 Knoblauchzehen

2 EL Paprika

3 EL dunkler Zucker

2 kg Pouletbrüstchen,
in kleine Stücke geschnitten

6 Tranchen Speck,
in kleine Stücke geschnitten

Mischen Sie die BBQ-Sauce mit dem Balsamico und dem Whisky. In einer Küchenmaschine zerhacken Sie den Speck mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker und Knoblauch zu einer Paste. Nun reiben Sie die Pouletstückchen mit der Speckpaste ein und spiessen die mit der Paste bedeckten Pouletstückchen auf Spiesse. Nun platzieren Sie die Spiesschen auf dem heissen Grill und grillieren sie beidseitig ca. 3 Minuten. Bestreichen Sie die grillierten Seiten mit BBQ-Sauce und grillieren Sie nochmals beide Seiten etwa 1 Minute lang. Kochen Sie die übrige BBQ-Sauce auf und servieren Sie diese als Dipsauce mit den Grillspiesschen.

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6 — Echt bayrisch: Obazda

Obazda ist wirklich bayrisch, auch wenn es irgendwie ungarisch klingt. Der exotische Name kommt vom bayrischen «angebatzt», das heisst: zermanscht, angemacht. Die Speise ist eine gewürzte Käsemasse. (Bild: Gastgewerbe-Magazin)

Zutaten:

Zubereitung:

300 g Camembert

150 g Butter

1 kleine Zwiebel, gehackt

Paprika

1 Bund Schnittlauch,
in Ringli geschnitten

Salz und Pfeffer

Zerdrücken Sie den weichen Camembert und die Butter mit einer Gabel. Würzen Sie die Masse mit Salz, Pfeffer und genügend Paprika. Mischen Sie die gehackte Zwiebel darunter und bestreuen Sie den Käse mit Schnittlauchringli. Servieren Sie Obazda mit Zwiebeln, einer Brezel oder Schwarzbrot.

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7 — Chicken Sandwich
Perfektes Fast Food für zu Hause und natürlich fantastisch vor dem Fernseher! (Bild: Le Creme de la crumb)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Pouletbrust

1 Pitabrot 

Grillwürze

Butter

Mayonnaise

Salatblätter

Gurkenscheiben

rote Zwiebelringe

Peperonistreifen

Die Pouletbrust in grosse Stücke schneiden, mit der Lieblingsgrillwürze würzen. In einer Bratpfanne mit ein wenig Olivenöl knusprig braten. In der Zwischenzeit das Brot toasten, mit Butter und Mayonnaise bestreichen, belegen mit Salatblättern, Gurkenscheiben und Zwiebelringen, das Poulet darauf verteilen und mit der zweiten Brothälfte zudecken. Servieren mit Pommes Chips und Salat. Chic dazu serviert sind Zitronenschnitze und einige Saucen zur Auswahl.

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8 — Schweizer Wurst-Käse-Salat
Für einen guten Käse-Wurst-Salat eignen sich verschiedene Käsesorten wie Emmentaler, Gruyère, Alpkäse oder auch alle zusammen und natürlich Lyoner Wurst. Mischen Sie auch immer etwas knackig Frisches dazu, beispielsweise Radiesli, Zwiebeln, Gurken. (Bild: Lecker.de)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

500 g Käse

300 Lyoner Wurst

1 Bund Radiesli

100 g Kresse

einige Silberzwiebeln

2 EL Kräuteressig

1 KL Senf

1 KL Honig

1 EL Rapsöl

Pfeffer

Schneiden Sie den Käse in Streifen, die Wurst in Rädchen und die Radiesli in Scheiben. Mischen Sie den Essig mit dem Senf und dem Honig, geben Sie das Öl bei und mischen Sie die Sauce mit dem Käse und den Radiesli. Schneiden Sie die Kresse und mischen Sie sie darunter, geben Sie einige eingelegte Silberzwiebelchen bei und würzen mit Pfeffer aus der Mühle.

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9 — Meat-Pies im Töpfchen
Mit diesen kleinen Fleisch-Pies ist der Erfolg garantiert. Sie können wunderbar im Voraus gekocht werden, so haben Sie Zeit, um sich den Match anzusehen, und müssen nicht stundenlang in der Küche stehen. Kochen Sie am Vortag ein feines Voressen-, Gulasch- oder Hackfleischgericht mit viel Gemüse. Füllen Sie Fleischportionen in kleine, feuerfeste Töpfe oder Schälchen und belegen Sie die Schalen mit ausgerolltem, auf die richtige Grösse zugeschnittenem Blätterteig. Der Teig darf ruhig grosszügig berechnet werden und wird am Schalenrand angedrückt. Den Teigdeckel mit Eigelb bestreichen. Nun schieben Sie die Pies in den heissen, auf 200 Grad vorgeheizten Backofen und backen diese, bis der Teig knusprig und goldbraun ist und das Fleisch schön heiss. (Bild: Jennifer Joyce)

Zutaten für eine feine Fleischfüllung:

Zubereitung:

800 g Rindfleisch,
in Würfel geschnitten

50 g Speck,
in Würfel geschnitten

1/2 Peperoncino

1 Zwiebel

Mehl

1 Glas Rotwein

1 EL Tomatenmark

200 g Champignons

1 Glas Bouillon

1 Glas Brandy

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer, Paprika

Olivenöl

 

Im heissen Olivenöl die Rindfleischwürfel anbraten, bis sie rundum braun sind. Im gleichen Öl die Speckwürfel anbraten und dann die klein geschnittene Zwiebel dazugeben und anbraten. Am Schluss Peperoncini und das Fleisch beigeben, das Mehl und dann das Tomatenmark mit Bouillon ablöschen. Nun die Pilze und das Lorbeerblatt beigeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Circa 1,5 Stunden köcheln lassen. Danach die Hitze erhöhen und das Glas Brandy dazugiessen, verdampfen lassen, die Temperatur wieder reduzieren und nach weiteren 15 Minuten servieren.

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10 — Kartoffelsalat mit Zwiebeln und Speck
Kartoffelsalat ist eine beliebte Beilage an einem Grillabend, kann aber auch allein eine feine Sommermahlzeit abgeben. Dieser hier ist ein bisschen anders als der traditionelle. (Bild über: food menu ideas)
Braten Sie Speck knusprig und brechen ihn in Stücke. Schneiden Sie gekochte Kartoffeln in Würfel, schneiden Sie Zwiebeln in Ringe, und mischen Sie die noch warmen Kartoffeln mit den Zwiebelringen und dem Speck. Geben Sie Olivenöl, ein wenig Weissweinessig, Salz, Pfeffer und fein geschnittenen Liebstöckel dazu, gut mischen und servieren. 
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11 — Hummus und Fladenbrot
Hummus ist eine klassische orientalische Kichererbsenspeise und ganz einfach herzustellen. Sie brauchen dafür aber Sesampaste (Tahini), die Sie in Lebensmittelgeschäften mit Spezialitäten aus der Türkei oder dem Libanon finden. (Bild über: What’s Gabi cooking)

Zutaten:

Zubereitung:

200 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft und gewaschen

2 EL Zitronensaft

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Prise gemahlener Kreuzkümmel

1 Prise Paprika

Salz

70 g Tahini-Paste

4 EL Wasser

2 EL Olivenöl

Mixen Sie alle Zutaten – ausser dem Öl – in einer Küchenmaschine zu einer cremigen Paste. Zum Servieren träufeln Sie das Öl über den Hummus. Am besten schmeckt Hummus zu Pita- oder Fladenbrot, das Sie in einem türkischen Laden bekommen.

 

11 Kommentare zu «Diese Elf haben wir zum Fressen gern!»

  • Peter S. sagt:

    Beim Obazda gehört nach meinem Dafürhalten zwingend (bayrischer) Frischkäse oder ggf. „Philadelphia“ (in Rahmstufe) dazu.
    Als zusätzliche Beilage empfehle ich Radieschen und/oder Bierrettichscheiben.

  • SHAREAT.ch sagt:

    Gebackene Kartoffel ist auch geil als Variante mit Süsskartoffel und dazu leckeres Pulled Pork! Delicious! Gibt es kommenden Sonntag! Juhui :D

  • Adam Gretener sagt:

    Liebe Frau Kohler, wieder einmal ein grossartiger Beitrag. Herzlichen Dank.

    Ich habe zu Hause aufgehört aufwändige Tellergerichte für Gäste zu kochen. Es gibt verschieden Teller, Schüsseln und Bleche und jeder kann sich bedienen nach Lust und Laune. Meine Erfahrung damit: Der ganze Druck wird rausgenommen, jeder kann etwas mithelfen oder mitbringen und es wird ein freudiges Hallo und Gugus.

  • Prof. Michael Krohn sagt:

    Ernsthaft? Haben wir nicht das Jahr 2016?? Das hat niemand «zum Fressen gern»!!!

    • Anne-Marie sagt:

      Ich habe da ebenfalls meine Zweifel . . . . Jedenfalls was mich angeht: da „gluschtet“ mich nun wirklich nichts.

  • Ariane Denogent sagt:

    Sieht wiedermal herrlich aus, danke! Und auch schön zum Geniessen für all jene, die keine Fussballfans sind…

  • Erwin Rinser sagt:

    Lyonerwurst für Wurstsalat? Echt jetzt? Ansonsten gute Tipps..

    • Elisabeth sagt:

      Auch das ist natürlich Geschmackssache. Meist wird Cervelat verwendet, ich persönlich mag den Wurstsalat auch lieber mit Lyoner- oder Kalbfleischwurst. Ist geschmacklich etwas feiner. Und statt Silberzwiebelchen schneide ich etwas Essiggurke in feine Stäbchen und mische es unter.

  • Stephan Huber sagt:

    Herrlich üppig, herrlich fleischlastig, herrlich politisch unkorrekt. Dazu noch ein paar Biere und der perfekte Fussballabend ist sicher. Und es soll mir niemand erzählen, dass nur Männer so etwas geniessen können.

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