12 Tipps für eine richtig gemütliche Küche

Auch eine schlichte Einbauküche kann mit dem richtigen Styling persönlich und wohnlich werden. Hier finden Sie 10 Tipps, wie Sie mehr aus Ihrer Küche machen können:
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1 — Sorgen Sie mit kleine Dingen für mehr Persönlichkeit

Pflanzen, Blumen, Kochbücher, persönliche Gegenstände und die Freude an schönen Dingen, können auch Ihre Küche in einen wohnlichen Raum verwandeln. (Bild über: Tracepaper)

Nigella Lawson in ihrer Fernsehküche

 2 — Nehmen Sie sich die Küchen von Fernsehköchen zum Vorbild

Fernseh-Köche, wie Nigella Lawson machen es uns vor, bereiten sie doch ihre Menüs nicht mehr in klinischen und superpraktischen Kochstudios zu, sondern laden die Kameras zu sich nach Hause ein, in ihre persönliches Küche, in der Zitronen auf dem Fenstersims reifen, Blumen in Krüge gestellt sind, Küchenkräuter die Theke schmücken, edle Keramikschalen mit Früchten gefüllt sind und Kochbücher in Stapeln auf Regalen stehen. Kochen wir also nicht nur ihre Rezepte nach, sondern kopieren wir die Gemütlichkeit ihrer Küchen! 

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3 — So bekommen Gäste einen Platz

Wer gerne kocht, hat natürlich auch oft Gäste. Diese möchten zuschauen, mithelfen oder einfach nur ein wenig in der Küche rumstehen und plaudern! In grossen Küchen ist natürlich Platz für einen Tisch und Stühle. Aber auch in einer kleinen Küche kann Platz geschaffen werden, um zu schnipseln und ein Glas Wein zu trinken. Runde, kleine Tischchen mit Klappstühlen brauchen wenig Platz, auch eine schmale Bar mit hohen Hockern ist eine gute Lösung, und an die Wand montierbare Klapptischchen helfen auch in engsten Verhältnissen aus. Auch in der kleinsten Küche hat zum Beispiel ein gemütlicher Barhocker Platz. (Bild über: One Hour)

Interiors Porn

 4 — Gute Ideen für eine bessere Ordnung

Chaos in der Küche verhindert effizientes Kochen, deshalb ist eine gemütliche Küche ein gekonnter Mix von persönlichem Stil und praktischer Ordnung. Ideal sind viele Schränke mit guten Aufteilungen und Schubladen für Besteck und Kochwerkzeug. In kleinen Küchen dienen hohe Keramikdosen für Besteck, Aufhängevorrichtungen für Pfannen und Hängekörbe für Gemüse und Kräuter als Platzsparer. Esswaren, die in hübschen Vorratsdosen aufbewahrt werden, machen sich besonders gut auf Regalen. (Bild über: Interiors Porn) 

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5 — Die beste Freundin der Küche ist die Sauberkeit

Ordnung ist die halbe Sauberkeit, die andere Hälfte muss regelmässig geschrubbt, gewischt und poliert werden! Also Putzzeug, Lappen und Tücher immer griffbereit halten. Eine schöne Möglichkeit ist ein kleiner Emailtopf oder Kessel, ein Korb oder eine schlichte Blechbox. Eine gepflegte, saubere Küche macht viel mehr Lust zum Kochen und Haushalten. (Bild über: One Hour)

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6 — Sehenswürdigkeiten auf dem Küchenregal

Schöne Dinge dürfen sich sehen lassen, zum Beispiel einige Ihrer schönsten Tassen, Gläser und Teller auf einem  Tablett auf dem Tisch. Das wirkt einladend. Kaffeetassen oder Mugs können in Landhausmanier an Haken aufgehängt werden und dekoratives Geschirr darf auf einem offenen Regal oder in einer Vitrine sichtbar platziert werden! Die Küche ist auch der beste Ort, wo Ausgefallenes, Mitbringsel,  Sammelstücke oder Reiseerinnungen einen liebevollen Platz finden. Persönliche Dinge machen Regale interessanter. Blumen in Vasen und Früchte in Schalen verhelfen jeder Küche zu mehr Stil und Freundlichkeit.

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7 — Mehr Harmonie mit gekonntem Styling

Gegensätze können sich zwar anziehen, aber es ist trotzdem stilvoller, wenn Küchentücher, Servietten, Tischwäsche, Geschirr und Töpfe einigermassen zueinander passen! Entscheiden Sie sich für einen Stil, eine Farbrichtung oder einen Look. Innerhalb dieses abgesteckten Rahmens dürfen Sie dann ruhig mischen! Eine reduzierte, schlichte Edelstahlküche schreit nicht gerade nach Landhaustässchen. Hier können aber grosszüge, rustikale, handgemachte Einzelstücke für Spannung und Persönlichkeit sorgen! Manchmal braucht es wenig und eine Küche wird wohnlich. Hier, auf diesem Bild von Ikea sind es Bilderrahmen mit Familienfotos und frische Kräuter in Töpfen.

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8 — Mit Büchern leben, auch  in der Küche

Kochbücher inspirieren, man schmökert gerne darin herum und findet Anregungen und Informationen. Sie geben aber auch einer Küche Wohnlichkeit und Gehalt. Ein guter Platz dafür ist eine Vitrine, aber auch ein offenes Regal – solange es genügend Abstand von Kochherd und Fettspritzern hat. Investieren Sie in einen Kochbuchhalter. Damit können Sie ein aufgeschlagenes Rezept stilvoll und in lesbarer Sicht auf der Theke oder dem Küchentisch platzieren. Kochbücher gehören in die Küche, denn da werden sie am meisten gebraucht. (Bild : Ikea)

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9 — Machen Sie es wie Aschenbrödel

Ganz wie bei Aschenbrödel gehören auch in der Küche die schönen Dinge sichtbar aufs Regal und die alltäglicheren in die Schubladen oder hinter Schranktüren. (Bild über: tinywhitedaysies)

Kleine Schiefertafeln kommen in der Küche besonders gut an. (Bild über: room 269)
Küchenhits sind:

Sogenannte «Bag-bags», ein Stoffsack, der als Sammler für Plastiktüten dient. Pfannen, die so schön sind, dass man Gerichte aus ihnen servieren kann. Familienfotos und schöne Bilder in Rahmen. Wandtafeln für Einkaufslisten und «Ämtli» und natürlich frische Blumen in Krügen. (Bild über: room 269)

Raus damit:

Auch Küchen haben eine Out-Liste: Dazu gehören Kühlschrankmagnete, schmutzige Lappen, sichtbare Gummihandschuhe, Abfall, der riecht, Abtropfgestelle, massenhaft gesammelte Einkaufstüten, Gummimatten und allzu originelle Lichterketten.

 

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10 — Farbe kann eine Küche individuell machen

Versuchen Sie eine langweilige Küche mit Farbe aufzupeppen, so machen Sie mehr aus ihr.

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10 — In einer Küche kann man auch wohnen

Das beweist Ikea mit ihren lebendig gestylten Bildern.

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11 — Neues Leben für Küchenschränke

Farbiger Lack gibt auch den schlichtesten Schränken neues Leben. Wenn das nicht geht, ersetzen Sie die Schranktüren oder entfernen Sie sie und erhalten dafür offene Küchenschränke.

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12 — Leisten Sie sich puren Küchenluxus

Zum Beispiel mit grossen, amerikanisch inspirierten Kühlschränken, einem eigenen Kräutergarten, signierten Kochbüchern oder einem gemütlichen Sessel. Ein anderer Luxus ist, sich für einen speziellen Anlass einen Koch zu leisten, um zu Hause so dinieren zu können wie im Restaurant!

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Wieso nicht ...

... Bratäpfel backen?

Stechen Sie das «Gürbsi» des Apfels aus und füllen Sie es mit einer Mischung aus gehackten Nüssen, Rosinen, gezuckerter Kondensmilch und Zimt. Braten Sie die Äpfel im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad ca. 15 Minuten bis die Haut schrumplig und der Apfel weich ist. Mit Crème fraîche oder, wer es süss mag, mit Caramelsauce servieren. (Bild über www.mybakingaddiction.com)

17 Kommentare zu «12 Tipps für eine richtig gemütliche Küche»

  • Systemkoch sagt:

    Der Ansatz die Kücheneinrichtung zu personalisieren ist richtig, ein weiterer hier nicht genannter Aspekt ist die Ergonomie. Wir haben unsere Küche etwas höher gemacht um uns nicht zu bücken. Die alten Normmaße erscheinen mir nicht mehr zeitgemäß. Was die Dekoration anbelangt, so beschränkt sich diese bei uns auf einige Objekte aus der Großküche, wie beispielsweise einer alten Knetmaschine.

  • Witchsabbath sagt:

    Also, mir gefällt die Idee mit der Vorratshaltung in Einweck- und Schraubgläsern sehr gut, sie sind dekorativ und auch mal schnell abgewaschen…dagegen finde ich die von einem namhaften Hersteller und von Damen im Privatparty-Stil vertriebenen Behältnisse a) nicht sehr dekorativ, da sie irgendwie alle gleich aussehen (von vielleicht mal unterschiedlichen Deckelfarben abgesehen) und b) unpraktisch, da die Klappdeckel der Schüttbehältnisse nach Verwendung nicht mehr dicht schließen, wenn sich bspw. Zucker, Salz oder Mehl durch Kochdämpfe an den Rändern festsetzen.

  • Nadia Fernandez sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass Plastikhandschuhe und gebrauchte Schwämme in der Küche keine Augenweide sind. Aber bis heute habe ich noch kein Gefäss gefunden, in dem ich Handschuhe, Schrubberbesen und Schwamm „verstecken“ könnte. Unter dem Spültrog ist kein Platz, da ist der Abfall, und ausserdem würden doch die feuchten Dinger so eingesperrt schnell mal riechen. Hat jemand eine gute Lösung gefunden?

  • Hans Jakob sagt:

    Für mich bitte einmal Nigella – auch ohne Küche.

  • Uschi Stauffer sagt:

    Ich finde die gezeigten Küchen sehen sehr gemütlich aus. Danke für die Inspirationen.

  • Uschi Stauffer sagt:

    Ich finde die gezeigten Küchen sehen sehr gemütlich aus. Danke für die Inspirationen.

  • Hans Osterwalder sagt:

    @iSicht: ganz abgesehen vom Fett dass sich durch das Fleischbraten ansetzt… Wohl nur was für die Vegetarier-Küche ;)

  • Susan Meier sagt:

    Gratulation! Solche super aufgeraeumte Kuechen schafft nur, wer nie kocht oder Vollzeithausfrau oder -hausmann ist und vor allem keine Kinder unter 3 Jahren hat…

  • maria luss sagt:

    naja, die schweizer standard einbauchküchen sehen ziemlich anders aus, wie hier abgebildet… und der platz ist meistens sehr eingeschränkt…

  • Vorallem einen geräuschlosen Kühlschrank! Sowieso die Zukunft!!
    Gilbert ist der Zeit voraus.

  • Rolando sagt:

    Beim genauen Betrachten bemerkt man, dass die Kreationen von keiner Hausfrau/Hausmann stammen kann und das einige Küchen renovationsfällig wären.

  • Marco sagt:

    @iSicht; das habe ich auch gedacht, bei mir steht alles in den Schränken, dann geht es einfacher zum putzen. Das Geschir wird auch imer gleich von Hand abgewaschen und wiede versorgt und das Abtropfgestell verschwindet dann auch gleich wieder. Das traurige ist an der Küche, dass die Leute die dicksten Kochbücher haben und daraus fünf Gänge Menues kochen möchten. Oder den Fernsehköchen nacheifern, sehr viel Arbeit, aber meistens ist es dann auch nicht besonders gut, da die Köche in den Studios gelernte Köche sind und ihre Domäne beherschen. Es gibt auch ganz tolle und einfache Menues mit Salat, Menue und Dessert. Für meine Freunde koche ich auch, aber sehr einfach. Kann auch mal ganz einfach Spaghetti sein.

  • iSicht sagt:

    Bei all dem Schönen und den vielen offenen Regalen und Abstellflächen frage ich mich, wer die Zeit aufbringen kann diese alle abzustauben? (augenzwinker)

  • Sanja sagt:

    Bei grausligen Küchenschränken hilft simple weisse Folie. Türen abmontieren, mit Folie überziehen, fertig.
    Lässt sich prima wieder ablösen!

  • Sighne sagt:

    Ich widerspreche der Outliste – Gummihandschuhe wie zum Beispiel diese hier: http://www.cathkidston.co.uk/p-15427-cath-kidston-cherry-washing-up-gloves.aspx brauchen sich nicht zu verstecken.
    Im Übrigen bin ich seit meinem Austauschjahr in Finnland begeistert von den dort üblichen Abtropfgestellen, die tatsächlich im Schrank versteckt sind, nämlich in dem über dem Spülbecken, das gegen unten offen ist. Leider habe ich solche Schränke in der Schweiz noch nie gesehen…

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