Home alone: Heute koche ich für mich!

Allein zu Hause sein: Das bedeutet, das essen zu können, worauf man gerade Lust hat. Diese 6 Gerichte gehören zur Sparte Fast- oder Verwöhnfood und sie schmecken eigentlich am besten, wenn man sie allein geniesst!
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Steak und Eier
Es gibt Länder, da isst man dies zum Frühstück! Diese Proteinbombe ist aber für einen einsamen Abend daheim manchmal genau das Richtige.
Und so gehts: Steak mit Sojasauce einreiben und schwarzen Pfeffer darübergeben. Ein wenig Öl in der Pfanne heiss werden lassen und das Steak beidseitig nach Geschmack anbraten. Spiegeleier braten und diese mit viel Schnittlauch auf dem Fleisch anrichten. (Bild rechts: Rue du chat qui pêche; Bild links: Serious eats)

 

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Frites, très vite!
Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit ist man meist müde und hungrig und oft versucht, bei irgendeinem Fast-Food-Shop oder Take-away-Stand einen Halt einzulegen. Das ist bei diesem Gericht gar keine schlechte Idee. (Bild über: prettyfoods)
Und so gehts: Kaufen Sie ein paar Portionen Pommes frites, und legen Sie sie, wenn Sie zu Hause sind, auf ein Backblech, das Sie dann für wenige Minuten in den warmen Ofen schieben. Danach servieren Sie die Pommes frites mit Peperonciniringli, gehacktem Koriander, einigen Limonenschnitzen und einer süssscharfen Chilisauce. Gut passen zum Beispiel auch daruntergemischte Frühlingszwiebeln.

 

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Pappardelle mit Tomaten und Knoblauch
Wenn man allein zu Hause ist, darf man es ruhig auch mal ein bisschen übertreiben. Da passen diese Knoblauchnudeln perfekt. (Bild über: thebrookcook)
Und so gehts: Schälen Sie 6 Knoblauchzehen, und entfernen Sie etwelche grüne Sprösslinge in der Mitte. Nun zerstossen Sie die Knoblauchzehen mit etwas Salz im Mörser. Schneiden Sie 400 Gramm kleine Tomaten in Viertel. Hacken Sie einen halben Peperoncino. Geben Sie 20 Gramm Butter in eine Bratpfanne und zur gleichen Zeit den Knoblauch und den gehackten Peperoncino dazu. Alles zusammen erhitzen. Wenn der Knoblauch duftet, können Sie die Tomaten beigeben. Alles gut mischen und mit ein wenig Rohzucker und Salz würzen, eine Prise Muskatnuss beigeben. Alles ca. 20 Minuten sanft köcheln. In der Zwischenzeit Pappardelle al dente kochen und mit der Tomaten-Knoblauch-Sauce mischen. Mit geriebenem Parmesan servieren.

 

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French Toast mit Speck und Früchten
French Toast ist eigentlich ein traditionelles amerikanisches Frühstücksgericht. Es schmeckt aber auch fantastisch zum Znacht und hat etwas Tröstliches, da es am Abend auch eine Art Kinderessen ist! Perfekt also, wenn man sich selber ein wenig verwöhnen will.  (Bild über. Basilgenovese)
Und so gehts: Braten Sie Bratspeck langsam knusprig und legen ihn auf Küchenpapier, warm stellen. Schneiden Sie Brot in Scheiben, oder nehmen Sie Toastbrotscheiben. Verquirlen Sie ein paar Eier mit ein wenig Rahm und Vanillezucker. Danach tränken Sie die Brotscheiben in der Eiermischung und braten sie beidseitig in Butter, bis sie golden sind. Türmen Sie nun die Brotscheiben abwechslungsweise mit dem Knusperspeck. Schneiden Sie Früchte wie Bananen, Orangen, Mango oder/und Kiwi in Stücke und legen diese zu dem Toast. Nun geben Sie einen guten Löffel Crème fraîche darüber und giessen Ahornsirup über alles!

 

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Tomatentoast mit Spiegeleiern
Stilvolles Fast Food ist zum Beispiel dieser einfache Tomatentoast. (Bild über: E.A.T.)
Und so gehts: Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und eine zerdrückte Knoblauchzehe. Beides langsam erhitzen, und wenn der Knoblauch duftet, halbierte Cherrytomaten beigeben. Ein wenig zerrissenen Basilikum hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit Brotscheiben mit einer Knoblauchzehe einreiben und mit Olivenöl bestreichen. Im heissen Backofen knusprig rösten. Spiegeleier braten. Die Tomaten über die Toastscheiben verteilen und Spiegeleier darauf servieren.
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Pizza oder Poulet vom Grill?
Lust auf beides? Dann kaufen Sie sich auf dem Heimweg ein Stück gebratenes Poulet vom Grill und machen damit diese fette Pizza. (Bild über: the roastet root)
Und so gehts: Ausgewallten Fertigpizzateig mit ein wenig Olivenöl bestreichen und Chiliflocken darüberstreuen. Dann mit Mozzarella belegen, das Poulet in Stücke zerreissen und darüberlegen. Sie können nun im Kühlschrank nachschauen, was Sie noch vorrätig haben, und zum Beispiel Champignons, Zucchettischeiben oder Peperonistreifen dazwischenlegen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen auf der untersten Rille ca. 10 Minuten knusprig braten. 

 

33 Kommentare zu «Home alone: Heute koche ich für mich!»

  • Andrea sagt:

    Also von Don Draper würde ich mir auch ein Steak mit Spiegelei braten lassen… Nein im Ernst, ich finde die Vorschläge gelungen und man isst das ja auch normalerweise nicht täglich betreffs des ungesunden Fettes.

  • Roland K. Moser sagt:

    Mein Rezept wurde von der Kommentarfunktion gefressen. die Kommentarfunktion akzeptiert nur kurze Kommentare.

  • Roland K. Moser sagt:

    test, wieso geht es nicht‘

  • Das geht in die Hose. Er weiss es. Schau hinten links steht ein leergetrunkenes Glas Milch, zwei Sandwiches, spartanisch, wie aus der Spitalküche und eine riesig grosse Espresso Tasse, so schaut es jedenfalls aus. Dann raucht er auch noch, um sich den Hunger zu reduzieren. Er weiss es, er kann nicht kochen, nicht einmal rauchen. Wie hat er die nur angezündet? Im Backofen.

  • Coole Bilder! Zwar typische „Mann Rezepte“ wie zum Beispiel Steak&Eggs und Pommes aber absolut coole Permutation und Ideen. Die Eier würde ich eher in einer Pfanne mit Beschichtung machen aber sonst ist es ja okay, solche Pfannen noch zu benutzten. Nur beim Kratzen macht es bestimmt keinen Spass ;-)
    Lecker und einfach zu machen finde ich auch Suppen, schnell im Schnellkochtopf gemacht, oder auch die typischen Nudeln mit Sauce. Kochtopf mit Sauce, dann Nudeln machen und fertig. Liebe liebe liebe es und danach hat man zwei Kochtöpfe zu waschen und die Küche ist sauber :-D
    LG,
    Pfannen_liebe

  • Pianist sagt:

    Schön. Sehr schön. Breakfast. Denkt mal über das Wort nach. Break – fast. Kurze Pause. Betonung auf kurz. Wir fressen uns durch dir Welt und die meisten Krankheiten, die wir Menschen erleiden, sind Überflusskrankheiten. Kleines Frühstück, deftig am Mittag essen, mittlere Portion (ohne viel Eiseiss) am Abend, das wäre der Standart. Danke Euch für dir rege Diskussion.

    • Claudia sagt:

      @ pianist
      Break-fast = breaking the fast.
      hat mit schnell oder kurz nichts zu tun. Es reflektiert ein Mahl das nach einer ‚fast‘ (fasten) eingenommen wurde. In diesen falle ist es das ‚fasten‘ das wir einhalten uber Nacht, wo die meisten Menschen halt schlafen und nicht essen. Also eine art ‚Fastenkur‘ –
      Und von einem Standart zu sprechen ist verzwackt,— wir sind nicht alle gleich ‚gewickelt‘. Bei physisch intensiver arbeit brauchte ich morgens viel mehr protein…bevor die Arbeit anfing. Heuer, bei einem office/projekt job ist es auch ok wenn ich erst 1-2 Std nach dem Job anfang etwas leichtes esse.
      Gruss – C

  • Reda Meier sagt:

    Fett, Fett, Fett. Ungesünder geht es nicht.

    • Böser Wolf sagt:

      Fett ist das einzige auf der Welt, das gut schmeckt.

    • The American sagt:

      Die Theorie, dass Fett ungesund ist hat man längst widerlegt. Tatsache ist, dass Menschen die auf Fett bei der Nahrung verzichten dies oft unbewusst mit zuckerhaltigen Nahrungsmitteln kompensieren (und Zucker ist der Feind #1 des Körpers). Man vermutet sogar, dass die ganze „no fat“ und „no chlolesterol“ Diät der letzten 60 Jahre das Übergewichtsproblem noch verschärft hat. Unterdessen ist akzeptiert, dass Spiegeleier mit Speck ein gesundes Frühstück ist. Ein fettloses Yoghurt ist nicht nur absurd, sondern es kann auch ungewünschte Konsequenzen mit sich bringen.
      Lesetipp: „The big Fat surprise“ von Nina Teicholz.

  • The American sagt:

    „Steak and Eggs“ war für die Astronauten der 60er Jahre das Standardfrühstück. Die Idee war, dass es sich um ein kräftiges aber gleichzeitig ballaststoffarmes Mahl handelt (in den Raumschiffen gab es damals keine Toiletten!). Das Steak and Egg breakfast wurde jeweils vor dem Start enorm zelebriert, mit Präsenz von Journalisten und TV, etc.

    • Steve sagt:

      @Ballmer. nicht beeindrucken lassen von den Pseudohippstern, die meinen, das, wenn man eine Fluppe im Gesichts/ Mundwinkel festklammert, ein Siebensiech ist. Ich würde mich schlicht und direkt in die Pfanne übergeben, wenn auch nur ein Jota an Asche oder gar den ganzen Stummel darin fällt… Raucher gehören ab auf den Balkon, (auch bei minus 15 Grad) aber nie, wirklich nie in eine Küche, niemals!
      Und die „rude sixties“ sind nun mal ein für alle mal verbei. Don Draper hin oder her…

      • Marcus Ballmer sagt:

        @Steve: keine Sorge, ich amüsiere mich köstlich über die Repliken – und wundere mich immer wieder, welch abstruse Verteidigungsreden die Süchtigen sich einfallen lassen. Als ehemaliger Raucher weiss ich ja, wovon ich spreche. In den reichlichen Jahrzehnten meines Lebens habe ich nicht nur zu Hause, sondern als Mietkoch, auf Luxusyachten und vielen anderen Orten gekocht (immer als Hobby, mein Beruf ist ein ganz anderer), aber eines hat es auch in meinen Raucherzeiten nie gegeben: Zigaretten in der Küche. Das ist schlicht – man verzeihe mir den groben Ausdruck – eine Sauerei.

  • Heidi Arn sagt:

    Breites Grinsen auf dem Gesicht beim Lesen.

  • Marcus Ballmer sagt:

    Bild 1: Typisch Mann, Zigarette in der Küche (welche Nullnummern rauchen denn heute überhaupt noch?) und Spiegeleier in einer Edelstahl-Pfanne braten. Wünsche ihm viel Vergnügen beim Rauskratzen.

    • Come on – das ist Don Draper – einer der coolsten Typen im TV-Wunderland – und er raucht sich dort mit allen andern durch die Sixties!

    • Hans Jung sagt:

      Oh doch das geht mit Zigarette, einer halben Flasche Weisswein und guter lauter Musik dazu. Es gibt Momente, da ist man niemandem Rechenschaft schuldig, dies sind schöne Momente. Und ich nehme die Pfanne die gerade sauber ist, und sonst ist’s auch egal. Und ich fühle mich nicht als Nullnummer dabei, sondern als pures Ich.

      • Lira sagt:

        Yes! Mir gefällt das auch: Zigi in den Mundwinkel, Eier in die Pfanne, Weissen oder Champagner dazu – cool, und geht auch zu zweit! Sage ich als Nichtraucherin, die aber die Politisch-Korrekten und Gesundheitsterroristen langsam satt hat.

        • Flo sagt:

          Sage ich als (seit 15 Jahren) Nichtraucherin, die aber die Politisch-Korrekten und Gesundheitsterroristen langsam satt hat.
          Mein „Hobby“; ich setzte mich/stehe konsequent neben RaucherInnen und rauche so genussvoll und erst noch billiger, etwas mit!

      • Lichtblau sagt:

        Gefällt mir. Und ich könnte mir vorstellen, dass die unbekümmerten Jungs dieser Welt besser bei den Frauen ankommen als die grämlichen Ballmers …

      • Beatrice sagt:

        @Hans Jung,

        genau!!!! Sehe ich auch so…. und ich bin eine Frau :-)

    • Ursus sagt:

      Leute wie Sie, Herr Ballmer, sind ein guter Grund wieder mit dem Rauchen anzufangen.
      Und was die Rezepte angeht, so werde ich alle durchprobieren, man ist ja schliesslich Junggeselle … :)

    • Jean-Jacques sagt:

      Bei uns hantieren gleich zwei Nullnummern in der Küche herum. Marie-Claire et Jean-Jacques. Der Wein wird vor dem Einkochen natürlich ausgiebig degustiert, wie es sich gehört à la France …

    • The American sagt:

      Sie haben recht, das Bild ist übel. Aber man kann Spiegeleier in Edelstahlpfannen machen, braucht etwas Übung und Technik.

      • Marcus Ballmer sagt:

        @The American: nein, das bringen Sie in einer Edelstahlpfanne nie richtig hin, dass ein Ei nicht klebt. Auch wenn man die Pfanne noch so sachgemäss einbrennt. Spiegelei gehört in die Beschichtete – oder in eine Eisenpfanne, die täglich benutzt, nur ausgerieben und nie ausgewaschen wird.

  • gerd sagt:

    Nur Banausen pfeffern ihr Steak vor dem Braten. Der Pfeffer verbrennt und der Geschmack geht verloren.
    Der Zucker (nur wenig!) an der Tomatensauce ist dagegen hervorzuheben. Wer´s nicht glaubt – einfach mal die Sauce in zwei Hälften teilen – mit und ohne Zucker- und testen. Wirkt übrigens auch Wunder beim Tomatentoast.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Etwas Zucker dran – das ist die deutsche Art zu kochen. Etwas Zucker an die Tomatensauce, an die Currysauce, an die Salatsauce, in Suppen… – alles Geschmacksache natürlich. Ich find’s ungeniessbar.

  • Flo sagt:

    Jetzt han ich mir scho so oft gschworä niä meh d Rubrik SWEET HOME vor dä elfi a z läsä – und trotzdem mach ich’s immer wieder und das isch sooo gfährlich für mich!
    Da tröpfläts uf’s Nachthämp will dä Speichelfluss so agregt isch.

    Hüt gahn ich go äs halbs Grillpoulet go holä – zum Glück weiss ich wo dä Wagä staht!
    Und diä Papardelle mit Tomate (jetzt sind diä Ochsähärz oder Cherry na di beschtä) und Knobli sind demnächscht dra und däzuä äs Gläsli Wii
    Dankä für diä immer guätä Ideä

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