10 einfache Tricks, mit denen Sie sofort besser kochen

Es gibt einfache Kniffe, die auch ungeübten Köchen helfen, ihre Gerichte besser, feiner und raffinierter zu machen.
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1 — Burger aus der Muffinpfanne

Hamburger oder Hackplätzli sind beliebt, nicht nur bei den Kleinen. Man kann sie klassisch als Sandwich im Brötchen servieren, elegant und leicht mit Salat oder schweizerisch mit Kartoffeln und Gemüse. Aber das mit dem Anbraten ist immer so eine Sache. In der Bratpfanne können sie auseinanderbrechen und auf dem Blech im Ofen zerfliessen. Versuchen Sie den Trick mit der Muffinform. Dafür geben Sie Hackfleischportionen in die ausgeölten Mulden und backen sie wie Kuchen im heissen Backofen. (Bild über: sproutedkitchen)

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2 — Gemüse auf dem Salat

Salate können schnell langweilig sein, deshalb mischen wir gern Croutons, Käse oder Nüsse dazu. Versuchen Sie es aber auch mal mit warmem Gemüse. Dafür eignen sich kleine gebratene Würfel von Kartoffeln, Rüebli, Randen oder Süsskartoffeln. Das ist raffiniert, schmeckt fantastisch und macht einen Salat reicher und besonders. (Bild über: twobluelemons)

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3 — Rösten statt braten oder dämpfen

Gemüse wird sofort zu einem ganz besonderen Leckerbissen, wenn es im Ofen geröstet wird. Gerade Wintergemüse wie Rüebli, Kartoffeln, Kohlrabi oder Randen schmecken geröstet mit etwas Öl, Honig oder Ahornsirup und feinen Kräutern einfach fantastisch. Versuchen Sie aber auch Lauch, Fenchel oder Blumenkohl auf diese Art zuzubereiten. (Bild über: flourishing foodie)

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4 — Gemüse für mehr Geschmack

Ein echtes Sofrito ist eine kalte Sauce, die mit Peperoni, Zwiebeln und vielen Kräutern gemacht wird. Die beste Basis für eine gute Sauce oder einen feinen Eintopf geht ganz ähnlich. Einfach Zwiebeln, Rüebli, Sellerie, Knoblauch und die Stängel von Petersilie und Basilikum fein hacken und circa 10 Minuten sanft dünsten, bevor die anderen Zutaten dazukommen. Je nach Geschmack oder Gericht passen auch Peperoni und Peperoncini. (Bild über: Austin food journal)

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5 — Zitrone als Gewürz

Die abgeriebene Schale von Zitronen gibt nicht nur Süssspeisen einen besseren Geschmack. Verwenden Sie Zitrone auch in anderen Gerichten. In Pastasaucen etwa, über Gemüse, Fisch, Poulet oder Frischkäse. Versuchen Sie es auch mit Orangenschale, diese passt zum Beispiel gut in einen winterlichen Fleisch- oder Geflügeleintopf, in die Salatsauce oder über eine Rüebli- oder Kürbissuppe.

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6 — Pesto auf dem Gemüse

Pesto hat man schnell gemacht. Einfach einige feine Zutaten in die Küchenmaschine, und fertig – also kein Grund für Fertig-Pestosaucen aus dem Supermarkt. Neben dem klassischen Pesto genovese, das mit Basilikum Pinienkernen, Olivenöl, Knoblauch und Parmesan zubereitet wird, kann man auch ganz andere Pestopasten machen. Versuchen Sie Mandeln, Orangen oder Zitronenschale und Olivenöl. Das passt fantastisch über gedämpftes Gemüse und gibt ihm einen feinen Geschmack. Haselnüsse, Rucola und Olivenöl schmecken sehr gut zu Rüebli oder Randen. Andere feine Kombinationen sind Pistazienkerne und Fetakäse, getrocknete Tomaten und Honig oder Oliven und Sardellen. (Bild über: Smitten kitchen)

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7 — Feta in der Pasta

Der klassische Freund der Pasta ist geriebener oder gehobelter Parmesan. Denken Sie um und zerbröseln einfach einmal ein wenig Feta über ein einfaches Pastagericht. Auch einige Rucolablätter peppen das Essen optisch und geschmacklich auf. (Bild über: completely delicious)

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8 — Mit Crème-fraîche-Wölkchen

Gewisse Gerichte schmecken zwar fantastisch, sind aber nicht so schön oder ein wenig langweilig. Geben Sie einfach ein kleines Wölkchen Crème fraîche darüber, ein wenig gehackte Kräuter, und schon wird aus Gemüseeintopf, Gulasch oder gebackenen Bohnen Haute Cuisine. (Bild über: Country Cleaver)

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9 — Teig drauf! 

Geschnetzeltes, Hackfleisch, Gulasch, Gemüseeintopf, Linsen oder Bohnengerichte werden zur schicken, besonderen Mahlzeit mit einem Teighut. Geben Sie das Gericht in eine ofenfeste Pfanne und bedecken Sie diese mit Blätterteig. Mit Eigelb bestreichen und knusprig backen. Das eignet sich übrigens auch für Resten vom Vortag! (Bild über: Fosters Market)

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10 — Kräuter retten alles!

In meiner Küche fehlt es nie an Kräutern. Kräuter sind auch immer das Erste, das ich einkaufe, denn Kräuter machen mehr aus allem! Hacken Sie frische Kräuter, und streuen Sie sie auch über die simpelsten Gerichte wie Spiegeleier, Bratwürste, Bohnen aus der Dose oder Toast mit Butter. Es muss auch nicht immer Petersilie sein. Versuchen Sie Basilikum, Pfefferminze, Estragon, Thymian. Und vergessen Sie nicht die guten, altmodischen Schnittlauchringli! (Bild über: My inspire Collection)

 

17 Kommentare zu «10 einfache Tricks, mit denen Sie sofort besser kochen»

  • SHAREAT.ch sagt:

    Die Zitrone – die Waffe jedes Koches oder? ;-)

  • Flo sagt:

    da ich öfters für mich allein kochem muss und Mahlzeiten mit Gemüse, Beilage und Fleisch liebe habe ich mir das „alles auf einem Blech im Ofen rösten“ schon sehr lange zur lieben Gewohnheit gemacht. Nun habe ich noch ein paaar Inputs dazu gewonnen – Danke!
    Mein Ofen-Lieblingsgericht: Pouletoberschenkel, Tomaten, Peperoni und Kartoffeln, ein Glas rotwein dazu und – fertig ist die gluschtoge Mahlzeit
    Der Höhepunkt des feinen Essens; k e i n e drei Pfannen zum abwaschen!

  • Ich benutze häufig Salzzitronen zum Aromatisieren. Man kann aber auch beim Inder Zitronenpickles kaufen.

    Ob gepicklet oder in Salz eingelegt, es entsteht weniger Zitronen-Abfall in der Küche:

    http://zumfressngern.ch/2015/11/wurzelgemuese-mit-salzzitrone/

  • Peter sagt:

    Zu 2: bitte darauf achten, dass das Gemüse nur warm ist und nicht direkt aus der Pfanne auf den Salat kommt, sonst wird dieser von der Hitze des Gemüses weichgekocht und wird lampig.

    Zu 5: Bratkartoffeln mit etwas Salz und mediterranen Gewürzen nach Geschmack anbraten, dann mit dem Saft einer frischen Zitrone abschmecken. Das habe ich bei meinem libanesischen Freund abgeschaut, schmeckt hervorragend.

  • Dieter Neth sagt:

    Bei Nummer 8 musste ich lachen. Creme fraiche über Gulasch oder gebackenen Bohnen ist Haute Cuisine! Neeeeeiiinnn! Das ist ganz einfach TexMex! Noch viel eher, wenn man das Gulasch und die Bohnen vorher mischt! Schmecken tut es schon, aber gehobene Küche? Wer bei Nr 8 noch mehr punkten will kann sich noch eine mit ein wenig echten frischen Jalapeño Chilies scharf gemachte Guacamole machen. Einen Klacks Grün, dann die Creme drauf! Die Kräuter dann in die grüne Sauce geben, statt der Petersilie vom Bild Koriander nehmen, wers mag.

    • adam gretener sagt:

      Gut ist es, wenn es schmeckt. Und à propos Koriander. Dann beisse ich lieber konsequent in ein Stück Seife. Von Haut Cuisine hat niemand gesprochen, ausser Ihnen.

      Aber zurück zum Pesto. Guter Input Frau Kohler. Man kann so ziemlich aus allem Pesto produzieren, das schreibe ich mir auf den 2016-Zettel.

      • Michi sagt:

        Von Haute Cuisine wurde im Hauptartikel bei der Nummer 8 gesprochen.

        Es steht auch, „statt der Petersilie Koriander nehmen, wers mag.“ Ergo ist der Kommentar mit der Seife überflüssig.

        Ich mag auch nicht Feta – mache aber kein Theater darum, es gibt genug, die diesen Verweis aber schätzen!

        Toleranz!

  • MARKUS sagt:

    wenn das handwerkliche Geschick fehlt ein „Hacktätschli“ zu braten, wäre es wohl besser sich aus der Küche ganz zurückzuziehen und bei McIrgendwas „fremdbraten“ zu lassen.

  • Abraham Tahdassee sagt:

    Tipp Nr. 1 ist Super! Wollte schon immer Muffin-Törtchen mit Hackfleischgeschmack! :D

  • Markus sagt:

    Super Ideen! Da wird das Kochen für uns Männer sogar zum Genuss!

  • Rebecca sagt:

    Das gute am Rösten ist, dass man da gleich das ganze Menu auf das Blech legen kann. Kartoffel, Gemüse und Fleisch. Einfach je nach Röstzeit unterschiedlich lang im Ofen haben und dann noch Crème fraîche würzen und schon hat man ein schnelles und sehr leckeres Mittagsmenu. Das hat uns schon oft gerettet. Und schmeckt so lecker.

  • lieberlecker sagt:

    Im Ofen gröstetes Wurzelgemüse schmeckt hammermässig fein :-)
    Abgeriebende Zitronenschale brauche ich auch sehr gerne, allerdings ärgere ich mich oft im Laden, wenn es heisst „nach der Ernte unbehandelt“. Die Wachsschicht auf diesen Zitronen bringt man nämlich auch mit Waschen fast nicht weg. Es müssen also echte Bio Zitronen sein.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Berti Schumacher sagt:

    Wird sofort ausgedruckt und dann geht’s ans Kochen…

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Gute Ideen, das lockt zum Nachkochen!

  • Irene feldmann sagt:

    Lecker-schlecker~~~~~ dies nehm ich mir zu Leibe…..:)

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