10 schnelle Sommergerichte

Im Sommer mögen wir alles einfacher, leichter und unkomplizierter, auch das Essen. Da kommen diese zehn Rezepte mit vielen frischen, aromatischen Sommerzutaten gerade richtig.

 

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1 — Bunter Sommersalat

Wenn die Zutaten gut und frisch sind, gelingt praktisch jedes Essen, dieser bunte Sommersalat garantiert! (Bild über: Savorysweetlife)

Und so gehts: Halbieren Sie verschieden farbige Cherrytomaten, und mischen Sie kleine Mozzarellakugeln und frische, zerrissene Basilikumblätter dazu. Mit Olivenöl und ein wenig Weissweinessig, Salz, Pfeffer und Honig anmachen und mit geröstetem Brot, wie zum Beispiel einer Focaccia, geniessen.

Tipp: Mischen Sie Wassermelonenstücke unter, und ersetzen Sie den Basilikum durch Pfefferminze.

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2 — Gnocchi mit frischen Tomaten und Rohschinken 

Auch mit Fertiggerichten kann eine frische Mahlzeit entstehen. Für dieses Gericht verwenden Sie gekaufte Gnocchi, kochen diese in Salzwasser, bis sie nach oben schwimmen, und nehmen sie mit einem Sieb heraus. Braten Sie sie in ein wenig Butter an, und legen Sie sie zur Seite. Kochen Sie Spinat, indem Sie Olivenöl mit einer Knoblauchzehe und einem halben Peperoncino in eine grosse Pfanne geben. Andünsten, und wenn der Knoblauch duftet, den Spinat beigeben. Einmal gut durchmischen, damit der Knoblauch nicht anbrennt, die Pfanne mit einem Deckel schliessen und etwa 3–5 Minuten kochen, bis der Spinat zusammenfällt. Schneiden Sie nun Tomaten in Stücke und Rohschinken in Streifen. Vermischen Sie alles mit den Gnocchi, geben ein wenig abgeriebene Zitronenschale, Zitronensaft, Olivenöl und geröstete Pinienkerne dazu, und geniessen Sie die Gnocchi als eine Art kalte Pasta oder leicht warmen Salat. (Quelle: What Katie Ate)

Tipp: Die Australierin Katie Davies hat nicht nur einen wunderschönen Blog, sondern hat auch ein neues Buch herausgegeben, das sich auch als tolles Geschenk für Geburtstage oder grössere Sommerpartys eignet: What Katie Ate on the Weekend, etwa 25 Euro.

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3 — Pouletschnitzel mit frischer Gemüsesalsa

Schneiden Sie rote Zwiebeln und Tomaten in kleine Stücke, und mischen Sie sie mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer, einer Handvoll grob gehackter Petersilie und Kapern. Braten Sie dünn geschnittene Pouletschnitzel beidseitig goldbraun an, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer, und servieren Sie sie mit der Gemüsesalsa. (Bild über: Simply Delicious Food)

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4 — Pizza mit Brombeeren, Pistazien und Ziegenkäse 

Diese Pizza ist ein kleines Sommerfest und ganz bestimmt eine Überraschung, wenn Sie sie zum Beispiel Gästen als Entree oder an einer Sommerparty servieren. Sie kaufen dafür einen feinen, fertigen Pizzateig oder machen einen Teig selber und rollen ihn aus. Mit ein wenig Olivenöl bestreichen, ein wenig Ziegenkäse darauf verteilen, Brombeeren auf den Käse geben und gehackte Pistazien darüber streuen. Im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10–15 Minuten auf der untersten Stufe backen. (Bild über: artisanbreadinfive)

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5 —  Kartoffelsalat mit Zwiebeln und Bohnen

Kartoffelsalat ist eine beliebte Beilage an einem Grillabend, kann aber auch allein eine feine Sommermahlzeit abgeben. Dieser hier ist ein bisschen anders als der traditionelle. Schneiden Sie gekochte Kartoffeln in Scheiben, bestreichen Sie sie mit ein wenig Olivenöl und grillieren Sie sie beidseitig, das geht auch in der Pfanne. Schneiden Sie rote Zwiebeln in Ringe, und mischen Sie die noch warmen Kartoffeln mit den Zwiebelringen und einer Dose abgetropfter weisser Bohnen. Geben Sie Olivenöl, ein wenig Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Chiliflocken darüber. Gut passt auch noch eine Handvoll frisch gehackte Kräuter wie Petersilie oder Kerbel. (Bild über: She Wears Nany Hats)

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6 — Toast Margherita 

Es muss nicht immer Pizza sein! Schnell geht etwas Ähnliches mit gutem Brot. Bestreichen Sie dafür grosse Weissbrotscheiben mit ein wenig Olivenöl und, wenn Sie mögen, mit einer halbierten Knoblauchzehe. Dann belegen Sie die Brote mit Tomatenscheiben und Mozzarellascheiben. Schieben Sie sie in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen, und rösten Sie alles, bis der Käse schmilzt und das Brot golden wird. Mit Salz und Pfeffer und einer Handvoll gehacktem Basilikum servieren. (Bild über: Bread and Olives)

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7 — Melonen-Fetaspiesschen

Bei schönem Wetter sitzt man gerne auf dem Balkon oder im Garten und geniesst ganz einfach die Sommerzeit. Dabei nippt man an einem kühlen Drink und knabbert dazu etwas. Besser als Chips und Co. sind da diese kleinen feinen Spiesschen, die sie mit Wassermelonen- und Fetawürfeln und je einem Blättchen Basilikum oder Pfefferminze machen können. (Bild über: Floating Kitchen)

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8 — Spaghetti Caprese

Der Sommer und die Sonnentage sind auch immer ein kleines Stück Ferien. Mit diesen blitzschnellen, unkomplizierten Spaghetti haben Sie wenig Arbeit, ein frisches Gericht und ein bisschen Italien in einem. (Bild über: My Inspire Collection

Und so gehts: Kochen Sie Spaghettini al dente. Während der Kochzeit zerstossen Sie eine Knoblauchzehe mit ein wenig Salz im Mörser zu einer Paste. Mischen Sie diese Paste mit Olivenöl. Schneiden Sie Tomaten und Mozzarella in Stücke und zerreissen eine Handvoll Basilikum. Mischen Sie die abgetropfte Pasta mit dem Olivenöl, den Tomaten, dem Mozzarella, dem Basilikum und ein wenig schwarzem Pfeffer aus der Mühle, und geniessen Sie es!

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9 — Orecchiette mit Tomaten und Ricotta 

Kochen Sie Orecchiette al dente. Geben Sie Olivenöl und eine zerdrückte Knoblauchzehe in eine Bratpfanne. Sobald der Knoblauch duftet, geben Sie in Stücke geschnittene Tomaten dazu, ein wenig Basilikum, Salz und eine Prise Zucker. Etwa 20 Minuten köcheln, dazwischen mit der Gabel zerdrücken und beim Einkochen ein wenig Pastawasser dazugeben. Nehmen Sie den Knoblauch und den Basilikum heraus und geben die Tomatensauce zusammen mit Ricotta in eine Küchenmaschine und pürieren alles ein wenig. Geben Sie die Sauce zurück in die Pfanne, mischen Sie die Orecchiette dazu, und servieren Sie sie mit ein wenig geriebenem Parmesan und frischem Basilikum. (Bild über: The Daily Muse Blog)

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10 — Geröstete Erdbeeren 

Ein schnelles, edles Dessert sind diese warmen Erdbeeren. Legen Sie halbierte oder ganze Erdbeeren auf ein mit Backpapier belegtes Blech und träufeln ein wenig Honig darüber. Im heissen Backofen einige Minuten rösten und zu Crème fraîche, Vanilleglace oder Mascarpone servieren. (Bild über: Basil genovese)

32 Kommentare zu «10 schnelle Sommergerichte»

  • adam gretener sagt:

    Spätestens beim Grappa hatten Sie mich im Sack. Und mit den Bricelets (Brätzäli) haben Sie mir eine schöne Erinnerung zurückgebracht. Hatte mal eine Tagesmutter, eine Welsche, die hat die Bricelets immer selbst gemacht und in irgendeiner Blechdose hatte sie immer noch den eisernen Vorrat. Hauchdünn und buttrig.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Wir könnten uns ja mal durch meine kleine Grappa-Kollektion durchdegoustieren. Sind inzwischen über 30 Stück. Ganz neu dazugekommen: ein Berta Tre Soli Tre (10 Jahre alt). Hab mir inzwischen kleinere Gläser zugelegt, damit die Dinger länger halten…

      • adam gretener sagt:

        Dafür habe ich Zugriff auf selbstgemachten Nocino aus dem Tessin, wie auch Limonecello direkt aus Neapel. Hausgemacht mit Zitronen aus dem eigenen Garten.

        Mit den Jahren habe ich aufgehört, solche Getränke aus dem Zahnputzglas zu trinken. Aber wenn wir mit den Jungs in den Ausgang gehen, dann gibt es trotzdem Herrengedecke.

  • marie sagt:

    mein favorit im moment sind die datterini-tomaten. kräftig nach tomaten schmeckend und nicht allzu fleischig, knackig. lecker mit mozzarella, basilikum, rote zwiebeln, weisser balsamico, olivenöl mit zitronengeschmack, frisches brot (mit viiiiiel kruste), salz und guter pfeffer… dazu ein kühles bier. sommer, sonne, schwalben, grillenzirpen, liebenswerte, pflegeleichte gäste… nach dem essen ein kräftiger mokka mit einem guten grappa, wenn man findet sfogliatelle dazu, sonst kambly brätzäli (bei mir meist noch zusätzlich). was braucht man mehr?

  • Manuela sagt:

    @axel: bisschen Moral Apostel spielen? Nicht ganz angebracht hier drin. Geniess den Sommer!

  • Faraway, So Close! sagt:

    Welch ein Zufall.. Bei uns gibt es heute ein Salat mit Wassermelone und Feta. Etwas Olivenöl über die Spiessli tröpfeln und zerdrückte rote Pfefferschoten dazu rieseln – perfekt! En guete :)

  • Axel sagt:

    Pro Tag sterben ca. 25’000 Kinder an Hunger und den Folgen von Unterernährung

    • chliss sagt:

      Ich mach jetzt meinen Kindern einen Toast Margharita, damit es nicht 25’002 Kinder werden…
      Oder vielleicht gebe ich ihnen auch nur ein Stück Brot, und schicke die Tomaten und den Mozzarelle per Eilpost den unterernährten Kindern.

      /sarkasmus off

    • Fritz sagt:

      Ach herrje und was genau hat dieser krude Kommentar hier wieder zu suchen. Ich frage mich jedesmal, was im Leben von solchen Kommentatoren schief gelaufen ist. Oder sind Sie einfach ein ganz gewöhnlicher Forentroll?

    • Ruth sagt:

      Stimmt, doch wenn wir hier hungern, ändert das nicht das Problem, sondern jeder in den reichen IIndustrieländern – auch in der Schweiz – ist aufgerufen, zu handeln nach seinen Möglichkeiten.Geniessen wir das, was wir haben und seien wir dankbar, dass uns der Zufall hier leben lässt und sonst: Handeln nicht Reden!

  • lieberlecker sagt:

    Der Sommersalat ist ein beliebter „lieberlecker“-Sommer-Klassiker. Und aus den ofengerösteten Erdbeeren kann man ein wunderbares Glacé machen, wirklich köstlich :-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Lea sagt:

    Mal eine neue Art Kartoffelsalat zu machen! Klingt toll, werde ich diesen Sommer sicher ausprobieren :)

  • Heidi Arn sagt:

    Gott, krieg ich Hunger!

  • Da sind ganz leckere Sachen dabei. Ich setz mich also auch gerne dazu und geniesse das Sommerdinner. :-)

  • adam gretener sagt:

    An diesen Kohler-Tisch setze ich mich, mache mich barfuss, knöpfe den obersten Hosenknopf wie auch den obersten Hemdknopf auf und bleibe sitzen, bis man mich raus wirft.

    Aber, in den Tomatensalat würde ich ganz bestimmt noch Zwiebeln und/oder Knoblauch schneiden.

    • Und ich sitze gerade auf dem sonnigen Balkon mit Weitsicht ins unendliche Grün und träume von in Knoblauchmarinade marinierten Scampis über dem Grill am Meeresstrand. Eine Mouclade, dazu eine Baguette und eine Flasche Weisswein oder ein Meeresfrüchte-Risotto mit mehr Meeresfrüchten drin als Reis begleitet von einer wunderbar würzigen Meeresbrise wäre auch nicht zu verachten.

      Trotzdem en Guete am Marianne-Kohler-Tisch!

    • Marcus Ballme sagt:

      Der Tomatensalat ist ja nichts anderes als ein Insalata Caprese, hier im Rezept einfach mit Weissweinessig statt Balsamico. Und den Caprese bereiten Sie jeweils mit Zwiebeln und Knoblauch zu, Herr Gretener? Für mein Geschmacksempfinden eine etwas gewagte Variante. Insbesondere guter Büffel-Mozzarella wird doch von Bölle und Chnobli förmlich erschlagen.

      • adam gretener sagt:

        Da bin ich komplett schmerzbefreit. Ich würde in so einen Salat neben Zwiebeln auch Sardellen, Kapern, geröstetes Brot oder Paprika vom Grill rein tun.

        Das Urproblem ist halt, wirklich gute Tomaten zu finden. Im Detailhandel leider eher weniger realistisch. Und bei gutem Mozarella einverstanden, wer aber diese Mozarella-Kugeln vom Grossverteiler kennt, der träumt nächtens von einer Marinade, sonst kriegst du das Zeugs ja nicht runter.

    • Albert Morawietz sagt:

      Wunderbare Rezepte, traumhafte Bilder, die Sie Herr Gretener, mit einem Schlag zerstört haben: Die Vorstellung von Ihnen, wie Sie sich barfuss machen – ich würd Sie sofort rauswerfen. ;-)

      • adam gretener sagt:

        Warten Sie nur bis zum dritten Glas Wein, dann fange ich an mein Brusthaar zu kraulen, damit die Goldkette auch zur Geltung kommt :-)

        • Irene feldmann sagt:

          Gerupfte hühnerbrust und femo-chetteliii , to be politically correct….:)

          • adam gretener sagt:

            Die Frau Feldmann wieder, Sie würde gerne kraulen, aber getraut sich nicht.

          • Irene feldmann sagt:

            Dii ziittäää vuu ich am Bartlii gseitt hä vu er dä moscht muss Hollä sind schuu lang verbiii Adam, hhhhhhh

          • adam gretener sagt:

            Dass ich die Tante Feldmann mal Bärndeutsch schreiben höre, das hätte ich nie zu träumen gewagt.

        • Ruedi Widmer sagt:

          GACKERGACKERGACKERGACK!
          SEHR schönes Bild, SEHR schöner Kommentar!
          Ich sehe es leibhaftig vor mir…
          Gruß an Sie beide aus Berlin. Hab leider kein Brusthaar, das ich kraulen könnte…

    • Ruedi Widmer sagt:

      Ich nicht, weil:
      Ich sitze am hiesigen Tisch in Berlin und esse
      OHNE ENDE
      Spargeln mit Trüffelbutter und hauchfein darübergehobeltem Parmesan, Mmmmmmmhhhhhhh!
      Hallo, Herr Gretener, bin extra, um Ihnen DAS mitzuteilen, hier mal wieder hereingeschneit (hatte gehofft, Sie hier anzutreffen). Und im Winter hab ich übrigens am realexistierenden Berliner auch den „Lasagne Gretener“-Test gemacht (die ganzen Lasagneblätter in lecker Sauce auf dem Teller, Sie erinnern sich)
      Ein voller Erfolg!
      Beim nächsten Besuch gab’s von einem der Gäste als Gastgeschenk ein Sackmesser (heißen hier Taschenmesser) mit einem Berliner Bären darauf (zum künftigen heimlichen Kleinschneiden der Lasagneblätter in unbeobachteten Momenten) und ein Stückli Gallseife – damit soll man wohl am besten die vielen Flecke nach dem Essen aus dem Gewand bekommen.
      Die haben echt einen erfrischenden Humor hier, nicht nur, wenn’s um Flughafenbau geht… :-))

      • adam gretener sagt:

        Lieber Herr Widmer, schön von Ihnen zu lesen, das freut mich sehr.

        Betreffend Gretener-Lasagne hatte ich natürlich vergessen zu erwähnen, dass diese nur nackig genossen wird, dann können Sie sich auch die Gallseife sparen. Und infolge der Nacktheit muss man peinlichst darauf achten, dass die Sauce höchstens lauwarm ist, sonst gibt es ein grosses Hallo und Gekreische. Erlebniskulinarik.

        Und der Mörser, tut er fleissig seinen Dienst?

        • Ruedi Widmer sagt:

          Ähm, öch, also … von winterlichen FKK-Gelagen in Berliner Altbauten rate ich dringend ab, brrrrrrr: 17°C ist da schon flauschig warm. Ich bevorzuge dann doch lieber die bekleidete Gallseifen-Variante mit heißer, schön von innen wärmender Sauce.
          Mörser: Der Mörser ist super, der Tipp war hervorragend!
          Hannibal-Willi (ein Papagei mit Migrationshintergrund, der Hausherr hier in meiner Wohngemeinschaft, gelegentlich auch genannt „der Führer“…) und ich mörsern am allerliebsten
          1. gemeinsam,
          2. schwarzen Pfeffer.
          Die Ausbeute an gemörsertem Pfeffer ist zwar stets überschaubar aber die Freude bei allen, Akteuren wie Zuschauern, grenzenlos :-)
          Probleme gibts nur, wenn der Staubsauger kaputt ist…

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