10 Dinge, die ihr Gast nicht sehen will

Ehrlich – ich motze nicht so viel – und auf Sweet Home praktisch nie! Aber manchmal tut ein bisschen motzen gut, verändert die Sicht der Dinge und inspiriert zu Neuem. Heute geht es um Dinge, die auch der schönsten Wohnung oder dem tollsten Haus den Charme nehmen, vor allem wenn man es für andere öffnet. 

 

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Beruflich komme ich viel in Häuser und Wohnungen von anderen. Der Besuch von fremden Wohnungen ist immer eine sehr persönliche Angelegenheit. Man betritt das Territorium von andern und ist Gast, auch wenn der Besuch beruflich ist. Und das bedeutet viel Rücksicht, Respekt und Zurückhaltung, gegenüber den Bewohnern und gegenüber dem Haus. In gewissen Häusern fühlt man sich sofort wohl, in andern weniger – das gilt übrigens auch für unbewohnte. In diesem Blogbeitrag geht es um kleine Dinge, die einem Zuhause die Freundlichkeit nehmen und es weniger attraktiv machen für Besucher.

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1 — Ein Kühlschrank, der beim Aufmachen stinkt

Kennen Sie den seltsamen Geschmack, der vielen Kühlschränken beim Öffnen entströmt. Man nimmt an, es sei Käse – oder hofft es zumindest. Auf jeden Fall erfüllt er für eine ganze Weile den Raum und man möchte eigentlich nichts aus diesem Kühlschrank angeboten bekommen! Käse lässt sich gut in Folie verpacken oder in luftdichte Boxen verstauen. Damit Kühlschränke appetitlich wirken und Lust machen, die dort gelagerten Lebensmittel auch zu essen, putzt man sie am besten regelmässig und entsorgt Lebensmittel, die das Datum überschritten haben. Es gibt auch Duftneutralisierer, die meistens Kohle beinhalten und die man in den Kühlschrank hängen kann. (Bild über: A beautiful mess)

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2 — Abwaschlappen, die am Wasserhahn baumeln 

Unattraktiv und ziemlich eklig finde ich persönlich Abwaschlappen, die tropfend am Wasserhahn hängen. Grundsätzlich sind die meisten Abwaschlappen keine Schönheiten und man will sie nicht sehen. Dieser hier, handgehäkelt und für das Foto inszeniert, macht da eine Ausnahme. Aber der Wasserhahn ist definitiv kein Ort für Lappen. Man will an einem lappenbesetzten Hahn weder die Hände waschen noch Wasser daraus angeboten bekommen. Abgesehen davon sind nasse Lumpen und Schwämmchen eine Sammelstelle für Bakterien – und ja, auch sie riechen meist nicht besonders gut. Schaffen Sie einen attraktiveren Ort für den Lappen, einen Haken etwa, eine Schale oder eine Putzbox, in der auch gleich das Abwaschmittel mit Platz hat. Und wechseln Sie den Lappen am besten täglich! (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

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3 — Schuhe vor der Tür 

Es gibt da Treppenhäuser, die voll sind mit alten ausgetragenen Sneakers, Schlappen und Schuhen. Nicht besonders chic! Schuhe gehören ins Haus, und am besten in den Schuhschrank. Wohnungen, bei denen man die Schuhe ausziehen muss und in den Socken an den Tisch gebeten wird, werden auch nicht gerade zu Lieblingsorten. Als privater, eingeladener Gast finde ich, dass die Schuhe ein Teil des Outfits sind und empfinde es als Zumutung, wenn Gastgeber erwarten, dass man sie auszieht. Beruflich ist das ein wenig anders – wobei es mir persönlich nie in den Sinn kommen würde, einen Handwerker die Schuhe ausziehen zu lassen. (Bild über: 1924.us)

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4 — Ein billiges Raumparfüm 

Der Duft ist ein wichtiger Faktor und bleibt oft länger in Erinnerung als Gesehenes oder Gehörtes. Und genauso wie zu starke oder falsche Parfüms bei Menschen wirken, verhält es sich mit Raumdüften. Hier kann sehr schnell was danebengehen. Billige Raumparfüms sind nicht nur penetrant, sondern vermitteln auch das Gefühl, dass man irgendwie am falschen Ort ist. Entscheiden Sie sich für eine wirklich feine und luxuriöse Duftkerze, da sind zum Beispiel die von Diptique empfehlenswert. Auch natürliche Öle können angenehme und natürliche Duftnoten verströmen. Öffnen Sie vor dem Besuch alle Fenster und stellen Sie  frische Blumen auf. (Bild über: Fashion squad)

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5 — Bügelbretter, die herumstehen 

Da mein Mann Engländer ist, kennen wir natürlich die Dauerserie «Eastenders», die das Leben, die Lieben und die Dramen der  Menschen im Eastend zeigt. Und weil die Engländer auch immer perfekte Stylisten sind, haben sie das Dekor auch in dieser eher depressiven Fernsehserie perfektioniert. Was nie fehlt, ist ein Bügelbrett in irgendeiner Ecke! Ein sichtbares Bügelbrett ist sozusagen Symbol für einen leicht heruntergekommenen oder nicht besonders stilvollen Haushalt. Also bitte Bügelbretter aus dem Blickfeld verbannen. Wer keinen Extraraum für Wäsche und Haushaltsarbeiten hat, sucht nach einem geeigneten Ort für das ungemütliche Brett. Am besten in einem Schrank! Übrigens, die meisten Bügelbretter könnten eh eine kleine Aufwertung vertragen. Suchen Sie nach einem hübscheren Bezug dafür oder machen Sie einen selbst. Dieser attraktive Brettbezug ist von Westelm.

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6 — Ungemachte Betten

Ich habe dies hier schon öfter erwähnt: Ungemachte Betten sind unattraktiv. Ich finde, dass Betten eine Art Überwurf brauchen und Fixleintücher, besonders solche aus farbigem Jersey, ein No-go sind – sorry – es ist heute Motztag! Aber es gibt so viele schöne Textilien für das Bett, dass es eine wahre Freude ist, ihm ab und zu ein neues Outfit zu verpassen. Und betten Sie, besonders wenn Sie Besuch erwarten. Ein ungemachtes Bett, wenn möglich noch mit nicht allzu frischer Bettwäsche, ist so ähnlich wie herumliegende Unterwäsche. (Leinenbettwäsche und Samtüberwurf von Pfister)

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7 — Schmutzige Hand- und Küchentücher 

Als Besucher muss oder möchte man sich auch mal die Hände waschen. Wenn man dafür ein gebrauchtes, wenn möglich schmutziges Handtuch vorfindet, ist das eine kleine Katastrophe. Und wenn wir schon bei den Tüchern sind – Küchentücher sind auch eine Problemzone. Schmutzig, nass oder ungebügelt sind sie keine Augenweide! Schöne Küchentücher wie zum Beispiel dieses von Anthropologie sind übrigens auch hübsche Mitbringsel.

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8 — Herumliegende Medikamente 

Man will nicht wirklich wissen, ob die Bewohner eines Hauses einen Hautausschlag, Augenentzündungen oder sonst was haben. Deshalb gehören Medikamente weg von Nachttischchen, Küchenbuffets oder anderen sichtbaren Orten. Leisten Sie sich eine hübsche Medikamentenbox dafür, wie diese hier von Cox and Cox. Wer Gäste ins Bad lässt, versorgt am besten auch Haarbürsten mit Haaren drin und entledigt sich der Zahnbürsten, deren Borsten sich auffalten und die voller eingetrockneter Zahnpasta sind. 

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9 — Winterjacken und Mützen, die an der Garderobe übersommern 

Immer ein wenig an eine WG denkt man, wenn man beim Eintritt in ein Haus mitten im Juli Strickmützen und Daunenjacken an der Garderobe findet. Meistens strömen diese auch diesen bestimmten WG-Duft aus, nämlich den von ungewaschenen Textilien, die Duftnoten von Rauch bis zu Frittierfett in sich aufgesogen haben. Die tolle Vitra-Garderobe in gebrochenen Farben kann bei Ikarus bestellt werden.

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10 — Fehlende Gastfreundschaft 

Wenn man die Türen für andere öffnet, dann gehört eine kleine Portion Gastfreundschaft ganz einfach dazu. Meiner Erfahrung nach ist das in der Schweiz nicht so verbreitet wie etwa in England. Man muss es ja nicht übertreiben mit der Gastfreundschaft – aber ich finde, sie gehört zu einem Haus und bestimmt das Ambiente und den Stil stark mit. Bei vielen Fotoshootings mussten wir gar um ein Glas Wasser bitten. Das ist zum Beispiel auch das Mindeste, das man einem Handwerker anbietet, besser ist ein Kaffee. (Bild über: Zsa Zsa Bellagio)

248 Kommentare zu «10 Dinge, die ihr Gast nicht sehen will»

  • Elisa sagt:

    Ich finde den „Motz-Beitrag“ noch lustig. Und fühle mich ertappt bei den Jersey-Fixleintüchern… Ich habe kürzlich Satin angeschaut, aber der Preis…

  • Caro sagt:

    Wurde darüber schon gesprochen? Am schlimmsten finde ich wenn beim Eintreten die Glotze läuft und schlimmer noch, nicht abgestellt wird. Eigentlich unfassbar, ist aber trotzdem schon mehrmals vorgekommen.

  • Burtscher Gertrud sagt:

    Was Gäste nicht sehen wollen :
    1. haben Gäste in meinem Kühlschrank und schon gar im Schlafzimmer nichts zu suchen
    2. Schuhe – ohne gründlich gereinigt/gelüftet und die Sohlen desinfiziert zu sein gehören bei mir nicht in einen Schuh- oder gar Kleiderschrank
    3. da der Grossteil der Besucher verlernt hat vor dem Betreten einer Wohnung die Schuhe auf dem Abstreifer zu putzen, erlaube ich niemanden dies auf meinen Perserteppichen nachzuholen
    4. was Handwerker anbelangt, hat es sich hier in Genf eingebürgert, dass sie sich ohne Aufforderung ihrer Schuhe vor Betreten entledigen.
    5. Besonderen Dank an die Klemperer die zwischen dem ölverschmierten Boden im Heizkeller und der Wohnung hin und her pendeln
    6. Bei jenen die den Tipp mit dem Klobesen in der Geschirrwaschmaschine nicht als Ironie verstanden haben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren
    7. Resümee : der ganze Artikel ist reine Zeitverschwendung. Interessanter wäre eine Art Knigge für Gäste, die unverschämt die Wohnung des Gastgebers durchstöbern, alles in die Hände nehmen wobei nicht selten wertvolle Gegenstände zum Opfer fallen.

    • adam gretener sagt:

      N°: Null Ironie. Das dürfen Sie ruhig mir überlassen.

      • Buertscher Gertrud sagt:

        Na, lieber Herr Gretner, tut mir leid, Ihren Einfallsreichtum unterschätzt und Sie mit der Unterstellung von Ironie verletzt zu haben. Alle jene, die ich mit „Hopfen und Malz verloren“ beleidigt habe, bitte ich höflichst um Verzeihung. Nur so als Tipp, wessen Reinigung vertrauen Sie Ihrem Geschirrspüler sonst noch an ? z.B. Katzenklo ? oder sonst noch etwas Appetitanregendes ?

  • adam gretener sagt:

    Frau Kohler hat wohl seit Samstag das eine oder andere graue Haar bekommen.

    • Heidi Arn sagt:

      Iwoo, wir bescheren ihr doch DEN Kommentar-Rekord!

      • adam gretener sagt:

        Liebe Heidi, Ich denke, Frau Kohler und ich sind uns sehr viel ähnlicher als gedacht. Auch wenn ich die grössere Klappe schwinge. Der Gretener ist halt ein Trotzkopf.

  • Sabrina sagt:

    Noch kurz zum Thema „Schuhe und Finken“. Am besten jeweils den Gastgeber fragen, ob man die Schuhe ausziehen soll? Somit respektiert man das Heim des Gastgebers und geht auch auf dessen Wunsch ein.

  • leonie berger sagt:

    ja, und wer davon und noch von vielem mehr eine ganze Ladung sehen möchte: alle immobilien punkt ch.

    es ist unfassbar, was man alles so unaufgeräumt herumliegen lassen kann resp. dass man den dingen einfach keinen eigenen platz geben kann. kunterbuntes durcheinander von dusch- und shampooflaschen, handtücher, spielsachen, wäsche, schiefe bilder, bilder zu hoch und zu tief hängen, grässliche vorhänge (diese fiesen durchsichtigen dinger in den schrillsten farben), beleuchtung die jeden todkrank aussehen lässt….und und und. es darf ja auch mal gemotzt werden….aber es ist schon eher dramatisch…

    • adam gretener sagt:

      Solange Ihnen die Leute die Bude einrennen, auch wenn Sie im Wohnzimmer einen Kleinzoo halten, sind die Fotos völlig egal.

  • Reto sagt:

    Da ist ja schon einiges dabei, was ich auch nicht wahnsinnig toll finde.

    Was isch aber gar nicht bräuchte, sind Besucher, die sich über jeden Mist aufregen und Nachbarn, die mir vorschreiben wollen, dass ich meine Schuhe nicht vor die Türe stellen darf.

    Und über Sinn und Unsinn, jeden Tag das Bett zu machen, hätte ich schon mit meiner Mutter ewig diskutieren können ;o)

  • Liz sagt:

    Sonderbarer Artikel! In den eigenen vier Wänden sollte doch gelebt werden. Natürlich macht man sauber wenn man Gäste erwartet. Aber sterilisieren ist definitiv übertrieben.

  • Columbo sagt:

    Also die Gäste (eigentlich Gästinnen), die bei mir ins Schlafzimmer gebeten werden, haben dann jeweils anderes im Kopf, als den Nachttisch und was darauf ist zu analysieren. Und das Bett ist dann jeweils so schnell „ungemacht“, dass eine vorher nicht ganz rechtwinklig ausgerichtete Bettdecke nicht weiter auffällt.

    • Nicenice sagt:

      Diesen Erfolg gönne ich Ihnen von ganzem Herzen! Toll, dass Sie mit Ihrer Geschichte nochmals eine ganz neue Dimension in die Diskussionsrunde einbringen.

    • adam gretener sagt:

      Columbo: Sie lassen eine Herde Ziegen auf ihrem Bett rumspringen?

  • Luana Parr sagt:

    Wonderful! Ach Ihr Schweizer sind ja soo leidenschaftlich wenns um Sauberkeit geht!
    Wenn meine Freunde in der USA fragen, die schweizer Sauberkeit ist ein staendiger Wettstreit, eine Art nationales Hobby.
    Die Maedchen in NY lassen ihre Manolo’s und teuren Fogal Struempfe an, der Gast ist der /die Koenig/in, man ueberschlaegt sich mit Delicatessen, feinen Tropfen, Musik und erlaubt den Gaesten und sich so ziemlich alles, it’s a Party!

  • Fragender sagt:

    muss man als Gastfreundschaft auch Raucher in der Wohnung tolerieren ?

    • Veronica sagt:

      Ja, aber das Rauchen passiert im Garten/auf dem Balkon/im nächsten Pärli/im eigenen Auto. Was dachtest dus sonst!

  • Nelli Tobler sagt:

    Switzerland has spoken….

  • Blanche Wu sagt:

    Worüber sich der Autor ägern kann? Natürlich ist ein stinkender Kühlschrank auch nicht sehr witzig, aber sonst? Geht es meinen Gast etwas an ob mein Winterschal die ganze Sommersaison in der Garderobe ist? Nein. Ist doch egal ob er in die Saison passt oder nicht. Schuhe vor der Tür? Meine Güte…wenn man keinen Platz hat sie drinnen zu verstauen oder man gerade draussen im Regen war? Putzlappen sind nicht hygienisch, aber der Gast soll nicht motzen wenn trotzdem einer dort ist. Er muss ihn ja nicht berühren. Aber es gibt ja Leute die haben Panik vor allen möglichen Keimen, diesen würde ich am liebsten den Lappen auf den Kopf legen, denn zu viel Angst davor macht erst wirklich krank. Ein ungemachtes Bett? Und jetzt? Lebe ich im Hotel oder im Militär? Nein. Man kann ja schon schauen, wenn man Gäste hat, dass die Wohnung geputzt ist und ordentlich, aber wenn jemand unangemeldet daher kommt dann ist es eben so wie es ist. Das Wichtigste ist doch: WC muss immer sauber sein und keine verkrusteten Essensreste in der Küche…der Rest ist doch ziemlich egal. Schlimmer ist wenn eine Wohnung perfekt sauber ist, aber das WC nicht. Das sagt einiges über den Wohnungsbesitzer aus und das sind nicht nur Männer!

  • Ruth sagt:

    Liebe Frau Kohler, bitte, bitte bald wieder ein Blog mit so unwichtigen Dingen, ich habe selten so gelacht über die vielen Kommentare. Es ist köstlich sich vorzustellen welche unmöglichen Pantoffeln ich bei gewissen Leuten anziehen müsste, wenn ich als Gast eingeladen wäre, ich würde lieber darauf verzichten. Ein spezieller Lacher hat mir Herr Adam beschert, seine Ausführungen zur Klobürste einfach herrlich.

  • Moritz sagt:

    Ziemlich spiessig, das Ganze…

  • Astrid Panitz sagt:

    Ich weiss nicht über was dieser Artikel mehr verrät, sind es nun die Leser oder die Verfasserin selbst? Auf jeden Fall sollte man sich in acht nehmen vor Berufsdünkel und Kaugummis unter den Schuhen! Wenn die angenommene Kaugummidichte aller Kommentatoren nur einigermassen stimmt, hätte ich eine feste 1cm hohe Schicht unter meinen Schuhen. Meine High-Heels wären der Sparsamkeit halber mit Metall-Absätzen bestückt und hätten bereits Parkett für Hunderttausende auf dem Gewissen. Und selbstverständlich wären auch ein wenig betuliche Interieur-Redaktorinnen in meiner Wohnung tausend Tode gestorben, weil ich irgendeine Vorschrift aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts glatt vergessen habe. Trotzdem herzlichen Dank für die amüsante Sonntagslektüre.

  • Patrick sagt:

    Frau Kohler, Sie übertreiben etwas. Die Schuhe vor der Tür sind echt kein Drama und es wirkt etwas Divenhaft, wenn das für sie ein Problemfall ist. Ich habe kein Problem mit Turnschuhen oder Schuhen ohne Absätze, aber ich kann nicht jedesmal den Parkett neu abschleifen, wenn jemand Absätze trägt. Und eine kleine Frage: Sehen sie immer ins Schlafzimmer, wenn Sie zu Gast sind?! Aber natürlich haben Sie recht: Stinkender Kühlschrank ist ein Graus. Vorallem wenn man zum Essen eingeladen ist. Da verspühr ich dann immer eine kleine Magenverstimmung, weshalb ich leider nicht viel essen kann.

    • Marianne Kohler sagt:

      Viele Leute vermieten Ihre Wohnungen als Fotolocation für Geld für Werbeaufnahmen, das können Wohnkataloge sein oder Modeshootings. Dabei sieht man natürlich zwangsläufig ins Schlafzimmer und muss oft auch Dinge hinter und unter dem Bett wegräumen …..

      • maia sagt:

        @Marianne Kohler: Geht es jetzt in diesem Blog um Gäste? oder geht es darum, wie ich meine Wohnung herrichten müsste, falls ich sie für Werbeaufnahme zur Verfügung stellen? Das sind doch zwei völlig andere Paar Schuhe!

        • Veronica sagt:

          Maia, es ist Frau Kohlers persönliche Geschichte. Für ihre Arbeit kommt sie in vielen Wohnungen und muss dort genau herumschauen, damit alles klappt auf den Fotos. Es geht hier nicht um schöne Wohnstile oder Design, nur pfeifft ihr Notventil einmal. Sicher wird sie sich anständig benehmen wenn sie Sachen sieht die ihr übel sind.

          Wenn Sie ihre Wohnung vermieten für eine Fotoshooting die von Frau Kohler geleitet wird, dann ja. Dann und *nur dann* mussen sie daran denken, dass anderen überal in der Wohnung sein müssen, alles sehen und alles bewerten, incl. wie es fur sie war dort zu schaffen.

          Übrigens sehen vielen der stilvollen Wohungen aus als sind die Wände feucht und verschimmelt. Wirkt unschön und unhygienisch.

        • maia sagt:

          @Veronica: das ist mir schon klar. Der Titel dieses Blogs ist aber „10 Dinge, die ihr Gast nicht sehen will“. Hier nimt Frau Kohler erstmals Stellung zu diversen Einwänden und zwar indem Sinne, dass eben wenn Leute ihre Wohnung für Werbeaufnahme zur Verfügung stellen, dan…… – deshalb meine Nachfrage.

          • Reto sagt:

            Zudem riecht man auf Fotos mehr oder weniger nichts und muss dann auch nicht dort essen, wenn man so ein Gast ist.

  • David sagt:

    Danke für die Tipps! Sie ermuntern wieder mal auf bestimmte Dinge zu achten! Cool!

  • Seppl sagt:

    Frau Kohler scheint eine Menge Zeit, Energie & Geld in ihre Bude zu stecken. Mir ist es nicht wichtig, ob der Bettbezug stilvoll ist, ein Bügelbrett steht nicht rum, weil ich niemals bügle, die Lappen kommen weg sobald sie stinken….Am Wochenende bin ich draussen, weil ich lieber Velo fahre als putze und weil meine Freunde auch lieber Velo fahren, kommen sie gerne in meine Siffbude und wir trinken einen Wein zusammen…

  • andrea sagt:

    Und weil alles so perfekt sein muss und entsprechend viel geputzt und aufgeraeumt werden muss, bevor Besuch kommt, muss man sich als Gast schon Wochen vorher anmelden. Spontane Besuche sind in der Schweiz oft nicht gerne gesehen. Schade. Viel wichtiger als eine perfekte Ordnung ist doch das Zwischenmenschliche. Ein warmes Willkommen ist mir tausenmal lieber, als eine aufgeraeumte Wohnung. Wer sich viel Zeit fuer seine Freunde und Familie nimmt, hat vielleicht nicht immer Zeit, aufzuraeumen.

  • Nathalie sagt:

    Können die Bügelbrettbezüge irgendwo in der Schweiz bezogen werden?

  • Roland K. Moser sagt:

    Punkt 11.
    Mangelhaft gelüftete Räume bzw. Wohnungen sind ein Graus für die Nase, die Gesundheit und das Wohlbefinden sowohl des Gastes als auch des Bewohners.
    Wenn die Türe geöffnet wird und es schlägt einem eine Wand aus verbrauchter und modriger Luft entgegen, erlebt man wohl nicht viel anderes, als Abgestandenes.

  • markus gerat sagt:

    bei den herumliegenden medikamenten hängt es davon ab was es für gäste sind und was es für medikamente sind. es gibt menschen die würden sich über einen streifen ritalin oder tavor sicher sehr freuen ;-D

  • Veronica sagt:

    Dieses Motzen ist natürlijk auf Grund der Erfahrung beim berufsmäßig Herumstöbern in den Häusern. Bin jetzt überrascht über die einwandfreie Interiörs die wir immer sehen. Aber ausser die hygienischen Probleme, sollen Gäste nicht motzen über Bügelbretter die man irgendwie sehen kann, ungemachte Better, Textil von einfachen oder unbestimmten Marken & Mustern. etc, Eine Wohnung worin gelebt wirdt, ist keine Schaufensterwohnung. Frau Kohler wird ein wenig von der Berufserblindheit geplagt. Aber beim berufsmäßig Wohnungsrundschau ist doch Gastfreundlichkeit angebracht und man fängt an mit einern Gespräch & Getränk.

    Waschbare Putzlappen kann/muss man oft wechseln und nach Benützung mussen sie schnell trocknen, also nicht falten u/o in Schalen legen. In der Küche habe ich keine Handtücher, sondern einen Stoss Waschlappen zum Händetröcknen. Ich hasse es, wenn das Klo im privaten Badezimmer ist. Aber daran ist der Gastgeber nicht schuld. Mein Badezimmertüre muss offen bleiben, sonst gibt es Schimmel.

    Schuhe draussen bei der Türe sah ich nur wo es genügend Platz gab. Dass kann man aber besser gestallten als eine Reihe hintergelassen zertretenen Schuhe im gemeinschaftlichen Raum. Schuhe mussen luften und nachher nicht in den Kleiderschrank! Ich trage keinen angebotenen Überfinken, darauf kann ich nicht gehen. In einem Japanischen Restaurant habe ich das polyesther Überkleid sein lassen, weil ich die Künststoffen nicht ertrage.

  • Elisabeth sagt:

    Dass Bänz Friedli ein Trauma mit Fixleintüchern hat, ist mir bekannt – anscheinend leidet aber auch Frau Kohler darunter. Und wenn man die schöne Bettwäsche unter einer Tagesdecke versteckt, kommt es ja wohl eh nicht drauf an.
    Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf den Beitrag, in dem erklärt wird, wie man und frau klassische Leintücher jeden Tag frisch einzuschlagen haben (Winkel bitte mit Schablone kontrollieren). Habe ich noch von meiner Mutter gelernt, die auf ein schönes und gepflegtes Bett immer viel Wert gelegt hat und die ohne mit der Wimper zu zucken auf Fixleintücher umgestiegen ist, als die auf den Markt kamen.

  • Peter sagt:

    Was das Bett, Nachttischchen etc. angeht: Ich weiss ja nicht, was für Besucher die Autorin des Artikels empfängt. Aber bei denen, die ich empfange, wüsste ich nicht, warum sie das Schlafzimmer sehen müssten. Tür zu, fertig.

    Ebenso wüsste ich nicht, warum Besucher meinen Kühlschrank von innen besichtigen müssten. Wenn ich sie bewirte, bin ich es, der bei Bedarf die Lebensmittel von dort rausholt oder darin versorgt.

    Wenn soweit sauber ist und gelüftet wurde, brauchts auch keine ‚Parfums‘ oder Raumdüfte.

    Und was den WC-Deckel angeht: Der gehört geschlossen. Wozu hat man einen solchen Deckel, wenn man ihn immer offen lässt? Man öffnet den Deckel, um sich auf die Brille zu setzen oder öffnet beides, um als Mann im Stehen zu pinkeln. Danach klappt man Deckel und Brille wieder herunter. Damits beim Spülen nicht spritzt, damit es weniger stinkt und einfach, weil es schlicht logisch und sinnvoll ist. So ist auch die Gefahr, dass irgendetwas ins WC fällt, viel geringer.

    • déjà-vu sagt:

      mann sitzt!

    • Blanche Wu sagt:

      und was ist das Problem bei einem offen WC Deckel wenn das WC sauber ist? Ein sauberes, geputztes WC das glänzt löst bei mir keinen Brechreiz aus wenn ich es sehe. Wenn man dann noch Katzen hat, sind die Tierchen dankbar wenn sie hie und da aus dem WC trinken können (das Wasser ist nicht verseucht oder so). Man kann auch übertreiben in der schönen, ordentlichen Welt.

  • Franz Hose sagt:

    Herrlich, ich stelle mir gerade vor wie erfreut alle darüber sind, wenn die Gäste unseres Landes sich so kritisch verhalten.
    Wenn jemand bei mir zuhause ist, und mein Bügelbrett- und Waschlappen-Feng-Shui analysieren will, bin ich ganz froh, wenn der/die nie wieder auftaucht. Solange ich keine müffelnde Katze während dem Essen neben dem Teller haben muss, oder Bremsspuren mit einer alten labbrigen Bürste putzen muss, bevor ich die Toilette benutzen kann, bin ich dankbar für die Gastfreundschaft.
    Ja, etwas zu trinken offeriere ich auch, aber ich habe auch kein Problem nach einem Glas Wasser zu fragen, wenn ich in einem fremden Heim bin. Die Reaktion darauf ist meistens ein freundliches: „Selbstverständlich, wir hätten auch Saft, Cola oder Tee“.
    Wer die Schuhe bei mir partout nicht abziehen will darf entweder zwei Plastiksäcke haben, oder den Boden putzen bevor er geht. Es ist nicht meine Aufgabe den alten Kaugummi in der ein Gast getreten ist, vom Stubenteppich zu putzen. Vielleicht sollte ich damit beginnen stilvolle Finken zu vermieten.
    Aber wahrscheinlich kann ich die ganzen Tipps sowieso ignorieren, da mein gesamter Hausrat vermutlich weniger gekostet hat, als die Türklinke der Autorin. Diese Art Mensch würde wohl schon Ohnmächtig, wenn sie die Fassade des Hauses, in welchem unsere bescheidene Wohnung liegt, sähe.

  • Peter Wenger sagt:

    Jetzt muss ich doch mal noch einige Sachen richtigstellen hier!
    1. Einige Leute hier finden, man solle Putzlappen alle paar Tage austauschen. Nein! Wollt ihr denn in einem Müllberg voller entsorgter Putzlappen ersticken? Alle 2 Tage ein Putzlappen pro Haushalt macht 180 Putzlappen im Müll pro Haushalt und Jahr! Bei rund 3 Mio. Haushalten in der Schweiz macht dies rund 500 Mio. Putzlappen im Müll pro Jahr! Und jetzt rechnet das mal auf die Weltbevölkerung und ein Menschenleben hoch! Nein, nein danke! Putzlappen kann man schliesslich auch gut auswaschen und dann sind die wieder ausreichend sauber!
    2. Von Gästen verlangen, dass sie die Schuhe ausziehen? Nein, niemals! Der Knigge verbietet diese Unhöflichkeit und das völlig zu recht. Schweissfusspartys wie in Kinder- und Teenagerzeiten braucht man als Erwachsener wirklich nicht mehr! Schliesslich kann man Böden auch problemlos wieder reinigen, sogar mit Putzrobotern. Spannteppiche hat heute sowieso niemand mehr, der etwas auf sich hält.
    3. Ich bin nicht überrascht, leiden so viele Kinder heute unter Allergien! Ein bisschen Schmutz hat noch niemandem geschadet, im Gegenteil!

  • Mike sagt:

    Ich lach mich scheckig! Wohnt eigentlich jemand von Euch! Es ist doch meine Sache, wie ich meinen Haushalt einrichte und wo ich was wie offenlasse oder versorge! Und wegen der Schuhe: Ich habe meine gute Stube wo ich meine Gäste empfange im Parterre und mit einem Laminatboden versehen. Schuhtauglich und damit Nasenfreundlich. Ich finde nichts schlimmer als Käsefüsse, auch wenn die meisten Betroffenen nix dafür können. Auch dem Besuch erspare ich so gerne die Peinlichkeit. Ach ja, den Javel-Trick kenne ich auch, ich habe ja Haustiere, bei einem Missgeschickt ist das perfekt, gemischt mit Wasser zum feucht aufnehmen. Blitzsauber, keimfrei und geruchstötend, auch für die Toilette und zu Einlegen der Klobürste (Schont meinen Geschirrspüler….).

  • Anna sagt:

    Diese Erste-Welt-Probleme hier, da käme mir ja gar kein Gast mehr ins Haus!

  • lia sagt:

    sollte sich ein Gast bei mir ernsthaft über Waschlappen über dem Hahnen, Schuhe vor der Türe oder Wintekleider an der Garderobe aufregen, war er sowieso das letzte mal zu Besuch. Glücklicherweise sind meine Gäste nicht dermassen snobistisch und mögen die heimelige Atmosphäre mit Schuh-Chaos.

  • Petra sagt:

    – Der fleissige und höfliche Handwerker fragte, an welchem Tüchlein er denn seine Hände nach dem Waschen abtrocknen dürfe, weil das, was da hängt, schon etwas hell sei und vielleicht nachher nicht mehr…. meine Antwort: „Ich habe eine Waschmaschine!“.
    – Gäste dürfen bei mir selber entscheiden ob sie lieber in ihren Schuhen, den Socken, barfuss oder Gästefinken oder gummierten Socken rumlaufen wollen. Hauptsache sie fühlen sich wohl. Mein Boden ist nicht keimfrei – ich esse auch nicht davon ;-)
    – Ich habe keine Musterwohnung, in der immer alles picobello ist. 1x die Woche staubsaugen muss reichen. Tücher werden getauscht wenn sie nicht mehr schön aussehen (bestimmt nicht täglich…). Auf den Regalen liegt durchaus etwas Staub. Auf dem Sofa gibt es Katzenhaare. Das Bett (mit Fixleintuch) ist – meistens – gemacht, aber ohne Überwurf. Den Fenstern sieht man an, dass sie nicht gestern erst geputzt worden sind. Meine Schuhe haben ein Regal unter der Garderobe, wo sie offen rumstehen…..
    – Meine Wohnung und die Einrichtung sind zum benutzen da. Flecken passieren, Kratzer entstehen, das alles macht die Dinge einzigartig und zeugt von Lebensfreude!

  • Hans Grob sagt:

    Es gibt kein hygienisch sinnvolleres Verhalten, als die Schuhe auszuziehen. Denn dort klebt der Dreck von der Strasse. Man sollte das ja unterdessen von z.B. der Japanischen Kultur gelernt haben. In Japan muss man sie ausziehen sogar im Restaurant oder vor dem Betreten der Umkleidekabine.

  • martina müller sagt:

    Offensichtlich verfügt die Autorin über kein Wohneigentum und/oder teure Böden. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso es unhöflich sein sollte, die Schuhe auszuziehen. Wir haben einen sehr heiklen, geölten Parkett (der kostet logischerweise einiges mehr als platten oder linol). Wenn nun unser Besuch mit High Heels oder dem üblichen Alltags-Dreck von Draussen an den Schuhen drüber stöckelt, können wir in einem Jahr den Boden neu verlegen lassen. Wenn wir eine Mietwohnung hätten, wäre es mir wohl auch egal.

  • Lisa Tschudin sagt:

    ich lade Gäste zum Essen ein, nicht zum Partnertausch, somit werde sie mein Schlafzimmer nicht sehen. da brauch ich mich für meine Ikea Bettwäsche ja nicht zu schämen.

    • Blanche Wu sagt:

      Schlussendlich ist es ja absolut egal wie die Bettwäsche aussieht. Ich habe sogar Bettwäsche mit Kindermuster drauf. Ist doch egal. Hauptsache sie ist sauber und wird regelmässig gewechselt. Ich lebe nicht in einem Designerhotel, sondern wohne aktiv in meiner Wohnung. Warum sollte ich neue Bettwäsche kaufen, solange die Alte noch gut ist? Man muss doch nicht immer Material, Ressourcen, etc. ausgeben nur damit alles so schön aussieht. Ein wenig sparen tut gut. In der 3. Welt würden die sich gar nicht erst Gedanken über Bettwäsche machen und sind froh, wenn sie überhaupt ein Bett haben. Das sind absolut 1. Welt Probleme und man kann darüber nur den Kopf schütteln.

      • ri kauf sagt:

        Bin mit Ihnen einverstanden. Wieso Jersey-Bettwäsche ein No-Go ist, ist mir aber schleierhaft. Und wenn zudem schön gebettet ist, sieht man das gar nicht. Aber: Man muss so ein Blog ja auch nicht so tierisch ernst nehmen.

  • Sharon sagt:

    Mi casa es tu casa. Wenn man all das obige in seinen eigenen vier Wänden auch so macht, na ja, dann verzichte ich gerne auf solche Gäste.

  • Hugo sagt:

    Schöner Wohnen im Quadrat. Mit wääh dahinter. Es ist irgendwie peinlich, wenn uns irgendwelche (abgehobene) ‚Stylistinnen‘ den Kathechismus des Zusammenlebens vorschreiben wollen.
    Ich habe mich nie wohler gefühlt, als bei Tagen bei einer Familie in einem Bergdorf in Indonesien und bei unzähligen anderen Gelegenheiten auf Reisen in allen Teilen der Welt.
    Sauberkeit ist essentiell. Viren/Bakterienphobie, aber komisch. Ich finde, bei Besuchen ist der Kontakt zu den Menschen wichtig. Get a life! ;)

    • Hugo sagt:

      Bin auf einer Gärtnerei mit kleinem Bauernhof, Rindern, Schweinen, Kaninchen, Hühnern und Tauben aufgewachsen. Vier Geschwister. Alle mit tollen, auch akademischen Berufen und noch nach mit 60+ Jahren kerngesund mit sehr vielen Kindern und grossartigen Enkeln.. Wir hatten nur ein Plumpsklo. Bad am Samstag. The times they are a‘ changin’… Gastfeundschaft und Besuche waren immer heilig. Bin auch schon seit 50 Jahren hier im jetzt angekommen. Die Pingeligkeit gibt mir zu denken.

  • Hans Kohler sagt:

    Sollte es nicht heissen „10 Gründe, wieso ich keine Gäste in meiner Wohnung sehen will“?

  • Oh Boy Frau Kohler…… you really opened a can of wurms

  • Tyrannosaurus sagt:

    Ach du gute Güte, da hat doch Fräulein Zart wahrhaftig eine Milbe im (igiiiitt!!) ungemachten Bett ausgemacht, beim – NB ohne dafür um Erlaubnis gefragt zu haben – öffnen der Kühlschranktüre glatt Geschmack mit Geruch velwechsert, ferner – horribile dictu! – in irgendeinem Winkel ein Paar Schuhe und gleich nebenan noch eine angebrochen Packung Aspirin entdeckt und – Gipfel aller erdenklichen Zumutungen – in der Küche ein gebrauchtes Abtrockentuch baumeln sehen: Kein Wunder, lasse ich dieser Erbsenprinzessin gegenüber meine ansonsten durchaus vorhandene Gastfreundschaft vermissen. Und das war ja lediglich der Anfang, ich sage nur: Wäschetrommel, Badewanne, Papier(!¨)körbe, Computertastatur, Spannteppich, Zürisack, Nasszelle…

  • Haarsträuber sagt:

    Ich glaube, die schlimmen Punkte fehlen hier, wie z.B.
    1. Unaufgeräumte Wohnung
    2. Kinderspielsachen verstreut über das Wohnzimmer
    3. Kein Klo-Papier auf der Toilette
    4. Klebrige Stühle
    5. Bereits geöffneten Wein anbieten etc.

  • Alex Zatelli sagt:

    Und nun noch die 10 Dinge, die wir bei unsern Gästen nicht sehen wollen …

    • adam gretener sagt:

      1. Dasitzen wie eine Statue
      2. Die Worte aus der Nase ziehen müsse
      3. Fragen ob man auf’s WC gehen dürfe
      4. Sich zu einem Gastgeschenk verpflichtet fühlen
      5. Nicht sagen was man möchte

      • filosof sagt:

        6. endlos schwatzen
        7. über andere lästern
        8. einen ausfragen übers Privatleben
        9. in der Nase bohren
        10. über Krankheiten reden

        • adam gretener sagt:

          Bevor man jemanden zu sich nach Hause einlädt, ist einem diese Person noch in irgend einer Art und Weise sympathisch? Oder haben Sie so viele Blind Dates?

    • azazu sagt:

      11. Fragen, ob man sich die (ganze!) Wohnung anschauen darf.

  • Markus sagt:

    zu 10
    Handwerker sind zum Handwerken da und nicht als Gast bei mir. Bei einem Stundenlohn von CHF 100 plus kostet mich jeder Kaffee noch mal CHF 25 extra Arbeitszeit. Wenn ich zum Elektriker in den Laden gehen bietet der mir auch kein Glas Wasser an!

    Ganz allgemein: Was sie als Gast nicht sehen wollen ist für mich als Gastgeber nicht die Richtschnur meines Lebens. Gast sein ist nicht immer eine einfache Rolle. Aber wenn sie meine At zu leben und zu wohnen nicht akzeptieren können, kann ich auf sie als Gast verzichten. Das gilt natürlich nur für meinen privaten Bereich …. in der professionellen Gast-Industrie entscheidet der Gast darüber wie er es haben will (wenigstens ist das ausserhalb der Schweiz so!) Aber ich habe bei mir zu Hause keien zahlenden Gäste!

    • andi j sagt:

      so ein handwerker kaffe + gipfeli kann wunder bewirken, wenn dabei das 20er nötli trinkgeld bereits auf dem tisch plaziert wird dauert eine reperatur meist nur die hälfte der zeit.

    • ri kauf sagt:

      Markus, keinen Kaffee für Handwerker? Hört sich nach geizig an. Meistens schlürfen sie den sowieso schnell oder nebenbei oder lehnen gar ab. Es sind solche Gesten, die das Leben angenehm machen.

  • Irene feldmann sagt:

    Hhhhhhhhh, Frau Kohler…..dieser Bericht wäre Material für Emil…….hhhhhhhhhhhhhh……vor allem Adam mit seinem horrorbürstenszenario könnte die sensiblen ach so behutsamen schweizerlein im nullkomma nichts zum erwachen bringen….hhhhhhhhh!

    • adam gretener sagt:

      Und er freut sich wie ein Marienkäfer… Da kommt mal Leben in die Bude.

      Mir würde nie in den Sinn kommen, Gäste zum Schuhe ausziehen zu bewegen. Mir zu liebe. Ich wohne schon immer mit Parkett und hatte noch nie Probleme mit Löchern, Kratzern oder Schmutz. Den Boden mit dem Bodenlumpen aufnehmen dauert 3 Minuten. Das kann man machen, nachdem am nächsten Morgen die Bloody Mary geschlürft wurde.

      Wenn Gäste Durst haben, dann sage ich Ihnen, dass grosse weisse Ding in der Küche ist ein Kühlschrank. Meine Gäste kommen trotzdem gerne wieder.

      Und einen gehäkelten Abwaschlappen finde ich ehrlich gesagt, na ja.

  • nicenice sagt:

    Wir schreiben das Jahr 2015, aber mit diesem Beitrag fühle ich mich in die 1950-iger zurückversetzt.

    Ist ja klar, dass niemand einen stinkigen Kühlschrank will – aber ein Epoisse riecht nun mal streng. Und billige Raumdüfte verwendet doch niemand von den Sweet-Home-Lesern, oder?

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob Frau Kohler mit diesem Betirag die Kommentarrunde einfach mal wieder etwas aufmischen oder jungen Hausfrauen nützliche Tipps geben wollte?

    • adam gretener sagt:

      Ich weiss nicht was es mit diesen Raumdüften auf sich hat. Mich beisst es dann immer in der Nase und ich fühle mich wie in einer Parfümerie.

  • thomas covenant sagt:

    schuhe ausziehen? vor der türe?
    ganz normal hier in asien.
    auch auf parties.
    der gast geht sogar seine füsse waschen.
    handwerker haben schmutzige schuhe, also gehören die ausgezogen und sollen nicht den teuren teppich verdrecken…

    kaffee den handwerkern anbieten? habe ich früher in der schweiz gemacht, aber sind sich da alle im klaren, das sie die zeit des kaffeetrinkens als arbeitszeit bezahlen?

    und was haben sie als gast im schlafzimmer zu suchen? von wegen betten nicht gemacht?

    etc, etc.

  • filosof sagt:

    Mal wieder interessant, die Kommentare hier. Viele von diesen sind Wohnungsgrüsel, zu denen ich auch garnicht eingeladen werden möchte. Eine saubere Wohnung muss keineswegs ständig gepützelt und poliert werden, aber so gehalten, dass sie nicht gleich nach dem Putzen wieder verdreckt. Das ist auch eine Einstellungs – und Erziehungsfrage. Und hat keineswegs damit zu tun, ob man reich ist oder arm, ob man selber putzt oder ein Dienstmädchen hat. Zu meiner Person: bin in der Nachkriegszeit aufgewachsen, wir waren bitterarm. Aber unsere Mutter legte Wert auf immer frische Blumen oder Zweige in der Vase, die sie
    irgendwo in der Natur pflückte. Die Wohnung war sauber, aufgeräumt und mit Überlegung eingerichtet, obwohl das Mobiliar gebraucht gekauft war. Wir Kinder wurden angehalten, selbst auf Sauberkeit zu achten. Kleider herumwerfen kam nicht in Frage.
    Es ist also auch die Art der Kinderstube, die die Leute bildet. Sachen rumliegen lassen, Strassendreck mit reinnehmen und dergleichen – warum eigentlich? Alles vermeitbar. Und sich in dem Saustall noch wohlfühlen?

  • Monika sagt:

    Abgelaufene Lebensmittel wegschmeissen… Hallo, gehts noch? Manche Lebensmittel die über das Datum sind, können noch verzehrt werden… Lieber keine Gäste als solche welche ein rumstehendes Bügelbrett stöhrt!

  • Brigitte sagt:

    Ich gehe mit meinen Gästen doch nicht ins Schlafzimmer, also muss ich wegen Besuch doch nicht extra so teure Wäsche kaufen.

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Ich erinnere mich der Zeiten, als Frauen sich gegenseitig ermutigten, es allgemein doch etwas lockerer, relaxter zu nehmen, in Sachen Haushalt. Man, sorry, frau wollte nicht mehr hinter dem Her(r)d stehen, etc. Diese Zeiten scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Oder richtet sich dieser zwingliansche Massnahmekatalog etwa an Männer? Wohl kaum! Uns geht es um wichtigeres.

  • Anna Lu sagt:

    Danke! Es ist eine Style Katastrophe, wenn man auf einer Party in Socken rumlaufen soll! Der Gastgeber geht hier zu weit, ich fühle mich bevormundet wie ein kleines Kind. Ich hasse es, wenn ich in Socken rumlaufen muss und es gibt auch keinen Grund für sowas. Jeder Gastgeber muss eh nach dem Besuch Staubsaugen…..ich sage nur Pommes Chips Krümel! Für solche Spiesser Haushalte habe ich Ballerinas in der Handtasche….sozusagen meine Ich-besuche-Spiesser Finken….

    • Hans Wegmann sagt:

      finde ich auch. Nach dem Besuch wird gesaugt und Böden aufgenommen,denn bei uns muss niemand in Socken rum rutschen. Am schlimmsten finde ich die Finken Anbieter,sorry,Kindergarten oder was?!

    • Markus Schneider sagt:

      Ihre Handtasche riecht dann wohl auch nicht besser als der üble Kühlschrank im Beitrag. Und das heisst es immer, Männer wären Schweine.

      • Blödsinn!
        Diese Ballerinas werden nur in Spiesser-Notfällen getragen!
        UND WAS gehen Sie fremde Handtaschen an? In fremde Kühlschränke schauen, geht ja noch als Ausrutscher…. Aber
        sind SIE selber Voyeur?

  • Daniel Keller sagt:

    Nr. 3: Schuhe ausziehen. Wieso? Jeder, der in der Stadt wohnt, weiss, wie dreckig die Strassen sind. Schuhe ausziehen ist doch eher ein Zeichen, dass man sich wohlfühlt (und nicht gleich wieder gehen muss). Müssen die Schuhe wegen des Outfits dranbleiben? Zum Glück habe ich bodenständige Gäste und keine Stylo-Meilo Hipsters :-) Grüssen Sie bitte den Portier von mir

  • Widerspenstige sagt:

    Köstlicher Artikel und noch köstlichere Reaktionen von betroffenen Nestchenbauern,.. :)
    Ich teile Ihre Ansicht über gewisse, sagen wir mal, sorglose Lebensgewohnheiten hiesiger Landsleute. Vorallem die Gastfreundschaft scheint ein Fremdwort zu sein und das Rumhängenlassen von diversen Lumpen und Lappen geradezu ein Sakrileg aus vergangenen armengenössischen Zeiten. Sie verkennen den zur Askese neigenden Berg- und Talbewohner, dem solches Getue einfach sowas von zuwider läuft, dass er sich hier austoben musste. Sie haben die Pfeile ins schwarze getroffen, liebe Marianne Kohler. Einzig das mit den Schuhen kann ich nachvollziehen, da in Asien selbstverständlich ohne Schuhe in Privates eingedrungen wird. Ausser, ich bin zu einer Homeparty eingeladen und mein Outfit entsprechend von Kopf bis Schuh angepasst. Da weigere ich mich stets, meine schicken High Heels auszuziehen…

  • marsel sagt:

    Bleiben Sie doch einfach zu Hause in Ihren eigenen und ach so ordentlichen 4 Wänden, empfangen dort ganz viele Gäste und zeigen denen, wie sie ihren Haushalt zu führen haben.

    • Sharon sagt:

      Finde ich auch. Gut gesagt. Ich mag die Tipps von Frau Kohler meistens, aber diesmal ist sie echt weit gegangen. Schade.

      • ri kauf sagt:

        Na na, Frau Kohler ist ja nicht die Polizei. Man muss nicht alles immer so bitter ernst nehmen. Auf jeden Fall hat sie mit diesem Beitrag über 200 Statements eingeheimst.
        Bin auch nicht mit allen einverstanden. Z.B. Lappen in einer Schale finde ich äusserst fragwürdig. Mit Schuhen vor der Wohnungstür wäre ich nicht so streng. Lieber ein (ungemachtes) Bett auslüften und dafür die Türe schliessen, wenn Gäste da sind und man keine Zeit fand, das Bett richtig zu machen. WC und Lavabo sollten schon sauber sein für Gäste. Ein Flasche neben dem Bett oder die sichtbaren Medikamente finde ich auch nicht so schlimm. Im Winter ziehen die Gäste bei mir die Schuhe eher aus als im Sommer. In der Stube habe ich einen weissen Teppich, da ist Schuhe ausziehen ein Muss und hat noch nie jemanden gestört. In vielen Ländern/Kulturen ist Schuhe ausziehen eine Selbstverständlichkeit. Man trägt die negative Energie der Strasse nicht in einen Wohnraum und auch nicht in einen sakralen Raum. Das finde ich eine schöne Sitte.

  • Thierry Blanc sagt:

    Putzlappen in der Schale geht gar nicht. Lappen muss man aufhängen, damit sie trocknen. Dann stinken sie auch nicht. Feucht in der Schale sind sie eine Bakterienzucht. Auch selbst-gestrickte oder Gehäkelte sind – bei aller Sympathie fürs Selbstgemachte – ungut, da Baumwolle weniger hygienisch ist als Microfaser.
    Schuhe in der Wohnung sind ein Affront für jede_n, die mal in Asien war. Gute Hausschuhe für die Gäste sind jedoch ein Zeichen von ernstgenommener Gastfreundschaft. Schliesslich soll der Gast sich ja nicht die Füsse abfrieren.
    Die Eingliederung von Bügelbrettern und anderen Haushaltsgegenständen ist eine Stilfrage. Ein Bügelbrett, wie das Bild oben zeigt, hat durchaus ästhetisches Potential …

  • Stranger sagt:

    Achtung, Stilpolizei.

  • Alex Zatelli sagt:

    Ich sehe nicht ganz ein, warum ich Gäste mit ihren Schuhne, mit denen sie über Hundekot und -pisse und was sonst noch auf der Strasse liegt, über mein verletzliches Kirschholzparkett laufen lassen soll. Ich kenne keine Gäste, die mir interessant genug sind dafür. Zudem ist mein Boden aus Massivholz und hat eine wunderschöne, gewellte Struktur, die mit einem brutalen „Reparatur“-Abschleifen völlig ruiniert wäre.

    Jeder Japaner würde das – absolut zu Recht – als eine Zumutung sehen, und man darf durchaus noch anderes importieren von dort als nur Sushi oder hübsche Papierlampen.

    Zudem habe ich schon genug schöne Holzböden gesehen, die von Steinchen in den Schuhsohlen oder harten Absätzen ziemlich mitgenommen wurden. Die selben Gäste lassen ihr schönes Auto ja auch nicht mit einem Scotchbrite putzen, nur weil’s bequemer ist oder schneller geht.

    • Amélie sagt:

      Ja, den einen sind die Menschen wichtiger, den andern die Böden.

      • Alex Zatelli sagt:

        Mir sind Menschen wichtig, die mich respektieren und das, was mir lieb ist, und nicht nur ihr eigenes Outfit. Ein bisschen oberflächliche Party-Konversation sind mir meine Böden nicht wert, und Hundekot in meiner Wohnung auch nicht.

        „If you don’t like it don’t join.“

        Richtige Freunde ziehen die Schuhe aus bei mir, und für andere hab ich eh‘ keine Zeit (mehr).

    • coco sagt:

      Herr Zatelli, bei allem Verständnis für Ihre Liebe zu schönen Holzböden, aber mir scheint, dass Böden dazu da sind, um benutzt zu werden, d.h. sie sollten schon einiges aushalten.. Bieten Sie Ihren Gästen Schlappen an oder müssen Damen in Strümpfen über den glatten Holzboden rutschen, an die Füsse frieren und sich gar das Bein brechen? Erwarten Sie von einer eleganten Frau, dass sie die zu ihrem Outfit passenden Highheels auszieht, wenn sie eine gediegene Einladung machen? Kann man einer Frau, die puncto Eleganz etwas auf sich hält, zumuten, zum kleinen Schwarzen Finken mitzubringen, wenn sie zum Apéro eingeladen ist? Nun, vielleicht könnte KL uns das sagen…. aber vielleicht tragen ihre Bekannten ja Latzhosen und Schlabberpullis, womit sich diese Fragen erübrigen. .

      • marsel sagt:

        Anstelle des kleinen Schwarzen biete ich der Dame eine Trainerhose samt Pullover an, die passen bestens zu den Schlarpen vom IKEA.

      • Alex Zatelli sagt:

        Ich hab mal eine Wohnungspremiere in einem denkmalgeschützten Haus der Stadt Zürich erlebt. Da sind Damen in ihren schicken Highheels herumgestöcklet, und hinterher war der sorgfältig renovierte, 100-jährige Ahorn-Nussbaum-Boden mit ein paar hundert Löchern übersäht. Das war’s natürlich wert, der elegante Auftritt der Damen. Aber bitte, hier gehts ja um Style, nicht um Substanz. Sorry.

        Aber gute Frage: wie machen das diese ungehobelten, stillosen JapanerInnen?

        • coco sagt:

          Herr Zatelli, niemand will 100-jährige Ahorn-Nussbaum-Böden ruinieren, ist ja klar. Deshalb hat eine Frau mit Stil ein paar Ballerinas in ihrer Handtasche mit dabei. Die gehen auch zum kleinen Schwarzen, siehe Carla Bruni. Andererseits wäre es Pflicht des Gastgebers, den Leuten zu sagen, was man von ihnen erwartet statt stumm und verkniffen den ruinierten Boden zu betrachten. Also: Aus Rücksicht auf den 100-jährigen Ahorn-Nussbaum-Boden bitte keine Stöckelschuhe! So einfach ist das. Es gibt übrigens auch Highheels ohne Stöckel.

    • Anne Baynor sagt:

      Bin ich froh, dass ich keinen so schönen und teuren Holzboden habe, dafuer darf ich zu Hause LEBEN und liebe Gäste – auch mit Schuhen an den Füssen – reinlassen. Bezeichne mich als echten Glückspilz!

  • reto sagt:

    Sehr geehrte Frau Kohler.
    Ich hoffe, Sie können überhaupt noch bei Irgendjemanden zu Besuch gehen. Das wird wohl da sein, wo die Welt ganz HÜBSCH, SAUBER und HEIL ist. Ich gehe wegen und zu Menschen auf Besuch. Ob jetzt da das Bett nicht gemacht ist, die Wollmütze im August noch an der Garderobe hängt etc…, interessiert echt wenig. Schwachsinn, dieser Artikel…

  • Anna sagt:

    Als berufstätige Mutter habe ich natürlich nichts Besseres zu tun, als ständig und unaufhörlich allen hinterher zu putzen und aufzuräumen, den lieben langen Tag. Und wenn du denkst, du hasts geschafft, kannst du grad wieder von vorn beginnen:Wenn deine Kinder mit den Gspäänlis deine saubergeputzte Wohnung stürmen (was für ein täglicher Frust, oder??). Es gibt nichts Schlimmeres als steril durch- designte Wohnungen ohne Leben, wo du nicht weisst, wo du dich hinsetzen darfst, ohne irgendwas zu ruinieren. Hauptsache teuer und unantastbar und mit Designnamen. Stil kann man nicht kaufen. Entweder du hast das „Mojo“ oder eben nicht.

  • Der Baumbewohner sagt:

    Ich sage quasi immer ab wenn ich eingeladen werde. Die Schweizer Wohnkultur sagt mir nichts. Alles ist zu klein, zu eng, dazu noch den Preis nicht wert und das Essen ganz oft noch so furchtbares alternativ Zeugs das nicht einmal eine Kuh essen wuerde. Ich geniesse es lieber hier in meinem Haus an der Barra Grande, ca. 30 sekunden vom Meer enfternt wo ich jetzt in ca 2 minuten hineinspringen werde, danach in meiner Rede am der schoenen Sonne mich trocknen lasse, mit einer Caipirinha schon frueh um morgens.

    • Bruno Menzi sagt:

      Auch traditionelle, gutbürgerliche Küche kann im kulinarischen Fiasko gipfeln wenn das „Küchenpersonal“ nicht mal Grundkenntnisse über den Umgang und die Zubereitung der Zutaten hat…und besonders gerne, als Gast, höre ich jeweils, dass ich heute Versuchskaninchen sei, weil man das heute aufgetischte zum ersten Mal koche. Ist mir eigentlich egal, Hauptsache es schmeckt und talentierte Köche können sowieso immer etwas „zaubern“. Kulinarischen Antitalenten würde ich jeweils liebend gern ein gutes Restaurant empfehlen, wo man sich das nächste Mal treffen könnte, aber man ist ja Gast ;o).

    • Markus sagt:

      bei mir ist es kleiner ….. aber die Copacabana ist auch nur 1 Minute weg ……
      liebe Grüsse und ein schönes Wochenende …. aber Caipis bei mir erst nach Sonnenuntergang!

    • Carolina sagt:

      Mein Tipp: drei bis fünf Caipis, bevor die Gäste kommen und es ist völlig wurscht, ob ihnen etwas unter den Schuhen klebt:-)

  • Urs Rohrer sagt:

    Gäste, die man in seiner Wohnung nicht begrüssen will:
    1. Leute die ihren Lebensinhalt darin sehen, andere Leute zu belehren!
    2. ditto
    3. ditto
    4 …….

  • frou dogdor sagt:

    ich persönlich finde….dass wenn ich eingeladen bin und/oder jemanden besuche, dann bin ich gast-und nicht der herrscher über diese wohnung/haus! das heisst für mich, dass ich die menschen so annehme wie sie sind und wie sie leben. manchmal muss ich über ein paar schuhe steigen, manchmal mir ein bügelbrett anschauen. ich komme zu den leuten, weil ich mich für sie interessiere und nicht für ihren haushalt. jederman haushaltet und lebt anders als ich und das ist auch gut so-wie dröge wäre alles wenn wir identische lebensumstände vorzuweisen hätten. langweilig….etwas kann ich als gast aber bestimmen, wenn ich zu besuch bin…nämlich die schuhe ausziehen-das hat für mich mit respekt und anstand zu tun! ausser es wird betont, dass ich sie anlassen soll-dann mach ich das natürlich.

  • Martin sagt:

    Klar, zuerst auf dem Pissoir in den Pfützen rumgestanden und dann mit den Schuhen bei mir in der Wohnung rumlatschen..nein danke. „Würg“

  • Pascal sagt:

    Also ich LEBE in meinem Haus und bin nicht immer darauf bedacht, dass die gesamte Fassade stimmt, wenn ein Gast vorbei schaut. Selbstverständlich ist mein Haus sauber wenn ich Gäste habe, aber tschuldigung, ein feines essen und guter Wein ist wichtig, der Empfang und die Freundlichkeit….aber nicht mein Waschlappen oder meine Schuhe. Bei uns gibts zudem wegwerffinken, ich will ja nicht den noch an den Schuhen klebenden Kaugummi oder hundekot in meinem Haus. Und hier bin ich der Chef, nicht mein Gast. Punkt.

  • Julia King sagt:

    Wou, schon komisch dass viele an der Liste ‚was auszusetzen haben, aber keiner die Gastfreundschaft erwähnt; Da ich auch schon oft um ein Glass Wasser bitten musste, kann ich nur bejahen, absolutes No Go!

    Ansonsten alles (ausser das ganze Bettzeug verstauen, kein Weichspüler riecht so gut wie frische Luft) absolut war. Vor allem bei Schuhen, da finde ich viele Füsse noch ekliger.

    Und ja (ich weiss der vorherige Kommentar war Ironie) aber man sollte seinen Kinder sowohl als Gast, als auch als Gastgeber gewisse Benimmregeln schon beibringen.

    Und noch was, Gäste die sich selber was zum trinken holen. (bei keiner Büffet Party versteht sich)!

    • Mätthu sagt:

      Oh, wie unglaublich schlimm, sie mussten um ein Glas Wasser bitten? Ich finde Gäste die ihre Wünsche offen ausprechen können ohne im Hinterkopf zu denken „was für ein schlimmer Gastgeber aber auch“ oder sogar selbständig ein Glas aus dem Schrank holen und sich selbst was einschenken viel angenehmer. Mir geht’s also genau andersrum – Gäste bei denen man jeden Wunsch von den Lippen ablesen soll ein No-Go, Gäste die selbstständig sind ein Yes-Go.

      • Julia King sagt:

        Wenn man mehrere Stunden zusammen sitzt, speist und redet und irgendeinmal um ein Glass Wasser bittet, ist etwas anderes als 1/2 Stunde bei jemandem zu sitzen ohne gefragt zu werden ob man etwas trinken möchte. Man muss niemandem etwas von den Lippen (oder Köpft) ablesen, aber es gehört zu einem Gastgeber als zu fragen ob man etwas trinken möchte.

    • maia sagt:

      Also wenn ich all die obgenannten Bedingungen für einen Gast erfüllen muss, da bleibt eigentlich nur noch, dass ich den Gast bitte ein paar Bier’s mitzubringen, damit ich mich wieder entspannen kann.

  • Martin Tanner sagt:

    irgendwie dünkt es mich, als dass der Autor als Gast fremde Räume betreten hat, nicht als Gastgeber. In dieser Rolle würde ich es mir niemals anmassen, das Zuhause anderer zu kritisieren, noch dazu dritten gegenüber. Man betritt die vier Wände und damit auch die räumliche Intimsphäre des Gastgebers und kommt zwangsläufig mit Dingen in Kontakt, *die einem nichts angehen*. Es besteht nämlich ein Unterschied zwischen „Ich sehe“ und „Ich werte darüber, ob mir dies in den Kram passt“. Zweiteres bedeutet automatisch, dass man davon ausgeht, es gehe einem etwas an.

  • Rot Käppchen sagt:

    Ich werde ab sofort ein (natürlich dekoratives und stilvoll ansprechendes) Kässeli für meine Gäste aufstellen. Mit dem Erlös bezahle ich dann beim Auszug aus der Mietwohnung die Schäden am Parkettboden, weil meine Besucher diesen mit ihren Strassenschuhen zerkratzt haben.

  • kellbidden sagt:

    Oh Gott. Da ich mich definitiv nicht zur Gilde der Hausfrauen zähle, die tagtäglich nichts anderes zu tun haben wie den kleinsten weiss ich wo vorhanden Fusel zu entfernen, kommentiere ich die einzelnen Punkte:
    1: Kommt nicht vor bei uns, bn ich einverstanden, hat was mit Hygiene zu tun. Ich bewahre keine gammligen Lebensmittel im Kühlschrank auf. Punkt 1 zur zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt 2: Abwaschlappen wird grundsätzlich nach jedem Gebrauch ausgewrungen, kann nicht tropfen. Wird jeden 2 Tag ersetzt.
    Punkt 3: Reitstiefel stehen vor der Tür. Ich denk ja nicht daran, mit diesen stallbehafteten Tretern meine zuvor mühlsam geputzte Wohnung zu betreten.
    Punkt 4: Benutz ich nicht. Punkt 4 zur Zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt 5: Habe ein Ankleide-/Bügelzimmer. Gäste haben keinen Zutritt zu diesem. Punkt 5 zur Zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt 6: Gäste haben keinen Zutritt zu unserem Schlafzimmer. Punkt 5 zur Zufriedenheit aller erledigt
    Punkt 7: Küchentücher werden im 2-Tages-Rhytmus ersetzt. Punkt 7 zur Zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt 8: Medikamente im Küchenbereich: Ich lebe, also bin ich. Zahn- und Haarbürsten: Werden täglich automatisch vom Benutzer gereinigt. Punkt 8 zur Zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt 9: Werden im Sommer im Keller „übersommert“. Punkt 9 zur Zufriedenheit aller erledigt.
    Punkt: 10: Ist ja wohl selbstverständlich. Punkt 10 zur Zufriedenheit aller erledigt.

    • Hauser sagt:

      Punkt 8: Ich habe eine Glatze und rundherum einen Milimeterschnitt… Punkt 8 zur Zufriedenheit aller nicht existent ;-)

  • Thom Odermatt sagt:

    Es ist einfach immer wieder erheiternd was in diesen Wohn und Mode Kolumnen von den Leuten erwartet wird. Jedes Detail muss stimmen – notabene basierend auf den stets übertriebenen Ansprüchen des Kolumnen-Schreibers. Die Verkrampftheit und Luxus-Verwöhntheit die hier zum Ausdruck gebracht wird ist schlicht nicht mehr zu überbieten. Man hat wirklich an allem etwas auszusetzen. Aber wir haben ja alle unendlich Zeit und Geld um uns perfekt nach Vorschrift einzurichten und allen Ansprüchen jedes möglichen Besuchers gerecht zu werden und natürlich ist unser jeder allergrösste Sorge dass wir irgend eine seiner Manien auslösen könnten. Deshalb verzichten wir am besten auf jegliche Möbel und überhaupt auf jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt damit sich ja niemand irgendwie schockiert wegen uns.

  • Böser Wolf sagt:

    Naja. Am allerschlimmsten sind eindeutig Wohnungen, die keine der oben genannten Mängel aufweisen. Sie führen dazu, dass ich mich unwohl fühle und das Gefühl habe, ständig etwas falsch zu machen und mich nicht wie zu Hause fühlen zu dürfen. Ausserdem frage ich mich, was die Bewohner der Wohnung den ganzen Tag machen ausser Spuren ihres Lebens zu verwischen.

    • Masha sagt:

      Meine Worte!
      Mir sind Leute suspekt, die ihre ganze Zeit mit Rumpützeln und Chromstahl-polieren verbringen.

      • Lisa sagt:

        Danke, wenn der gastgeber lieber in der wohnung sauber macht nach dem essen, als sich um die gäste zu kümmern…. Schrecklich

    • sina sagt:

      Da geht es mir wie Ihnen – und vor allem habe ich keine Lust solche Leute selber einzuladen, weil ich nicht vorher meine Wohnung durchstylen und nach No-goes durchsuchen möchte. Wer Perfektion sucht, soll ins Museum oder in die Möbelausstellung gehen, bei mir zu Hause wird gelebt.

      • Dani Meyer sagt:

        Meine Worte, ich danke Ihnen herzlich! Mir sind Leute suspekt, die Ihre Gäste mit „Ueberziehschuhen in verschiedenen Grössen“ drangsalieren. Und da soll ich mich als Gast wohlfühlen?? Ich nehme aber an, solche Gadgets erfüllen ihren Zweck: Als Gast gehe ich da kein zweites Mal hin, da bin ich geheilt. Und der Gastgeber muss gar nicht so viele der Ueberziehschuhe kaufen, weil mit der Zeit eh keiner mehr zu ihm kommt.
        Seltsam, was wir für Sorgen haben. Da kommen Gäste, und der Gastgeber denkt nur daran, wie er eine hygienisch sterile Wohnung hinbekommt und dass ja nichts rumsteht, was nicht von gnadenlosem Style zeugt? Und der arme Gast muss sich jede Sekunde fürchten, einen Partikel seines grauenhaften Daseins in dieser Wohnung zu verlieren? Gehört wohl auch zu der schweizspezifischen Wohlstandsverlotterung. Bei uns gibts ja haufenweise solche Scheinprobleme.
        Wenn ich Besuch habe, sind mir nur zwei Dinge wichtig: Dass wir eine gute Zeit zusammen haben und dass sich mein Gast wohlfühlt – dafür kann er bei mir so sein, wie er will.

        • Bei IHNEN wäre ich gern mal zu Besuch! Wahrhaftig cooles Credo, was WIRKLICH wichtig ist!

        • Carolina sagt:

          Danke, Herr Meyer! Für mich (bin übrigens Engländerin) hat es etwas Zwanghaftes, schon VOR dem Besuch darüber zu hirnen, wie ich die Wohnung am besten porentief reinhalte. Als ob in anderen Gegenden, wo niedliche Ueberziehfinken unüblich sind, Kinder regelmässig tot umfallen oder krank werden, weil der Gast Unaussprechliches hinterlässt. Meine Gäste behalten die Schuhe an (wenn nicht, mir auch egal), nehmen die Füsse aufs Sofa und fühlen sich in der Regel wohl bei uns – ich nehme Einladungen von Leuten, die mich hauptsächlich als Bakterienschleuder sehen, kein zweites Mal an.

        • Anne Baynor sagt:

          Super! Zu Ihnen komme ich auch mal gerne zu Besuch!

  • herbert lino sagt:

    haha das ist wieder einmal typisch schweizerisch! alles muss sauber, gepflegt und ordentlich sein! Am Besten sollte man eine Zweitwohung besitzen, in der man nicht lebt, sondern nur benützt, um Gäste zu beeindrucken… Waren Sie schon einmal in einer WG oder bei einer Grossfamilie zu Hause ? (und nein villen zählen nicht, die eigene Hausmädchen angestellt haben…) Da sieht es auch nicht so sauber aus, dafür umso gemütlicher.

    • klaus sagt:

      lino, das ist eben nicht schweizerisch, sondern britisch. lesen sie den letzten absatz.
      wir schweizer sind da einiges entspannter.

  • Sebastian sagt:

    Kann alles unterschreiben. Zudem finde ich immer geöffnete WC Deckel nicht besonders chic. In gewissen Treppenhäuser die ausgelatschten Schuhe vor der Türe ein NO-GO. Wenn zusätzlich mit Fussschweiss verbunden eine Zumutung.

    • Anne Baynor sagt:

      Danke! Das musste endlich gesagt werden!

    • ri kauf sagt:

      Da muss ich mich auch noch einklinken: Eine Familie bei uns lässt ungefähr 40 Paar Schuhe vor der Wohnungstür in einem offenen Gestell. Es sieht a( grauenvoll aus und b) stinkt es. C) lassen sie trotzdem vor der Tür selber 3-4 Paare liegen, so dass man darübersteigen muss. E C K L I G! I n der Wohnung ist alles paletti.

  • Adreg sagt:

    Ein wunderbares Ambiente in der Wohnung finde ich auch toll. Aber für mich ist die Wohnung kein Museum und mit der Hygiene wird heutzutage ziemlich übertrieben. Allergiker ahoi!

  • peter sagt:

    Auf so einen Gast verzichte ich lieber…

    • Bettina Fries sagt:

      Dachte ich auch gerade – Punkt 11, nicht die Frau Kohler einladen. Und weil es eben recht viele Frau Kohlers gibt, habe ich gewisse meiner Nachbarn noch nie zu mir eingeladen, ich traue mich schlichtweg nicht. Bei meiner leider chronischen Unordentlichkeit (sauber ist es, danke an die beste Putzfrau der Welt) und einem recht intensiven Arbeitspensum habe ich einfach anderes zu tun, als mir hierzu Gedanken zu machen. Meine entspannten Freunde dürfen dafür auch unangemeldet kommen und ich bin zwar kein Schöner Wohnen Posterchild aber aus Nichts einen Festschmaus basteln, das geht dafür ausgezeichnet. Bei den Schuhen ists bei mir auch eine Frage von wann die Putzfrau kommt – wenn es in zwei Tagen ist, dann können die Schuhe von mir aus auch an bleiben, wenn viele Gäste kommen auch, da wird sowieso vorher und nachher der Boden mit dem Steamer geputzt.

  • Christian Zurfluh sagt:

    Typische „First World Problems“. Für die meisten Menschen auf dieser Welt wird es wohl für immer ein Traum bleiben, die genannten Dinge „furchtbar“, „schrecklich“ und „geht gar nicht“ zu finden.

  • Peter Kobelt sagt:

    Mit allem ausser den Schuhen einverstanden. Ekliger als mit Strassenschuhen durch eine Wohnung evtl noch mit Teppich zu laufen, geht fast nicht. Das ist hygienisches Mittelalter und dem Gastgeber gegenüber extrem respektlos!

    • Rolf Schumacher sagt:

      Mit Schweiss und Pilz-Füssen, offenen Wunden zwischen den Zehen über den Perser schreiten ist sicher viel hygienischer? Vielleicht sollte man auch einfach einwenig tolerant sein. Wenn man es nicht ist, sollte man ganz einfach den Besuch im Restaurant empfangen.

      • filosof sagt:

        Nicht gut überlegt, Herr Schumacher. Für Gäste kann man Überziehfinken bereitstellen, in verschiedenen Grössen. Nachher ab in die Waschmaschine, separat in einen Wäschesack. Wem das nicht gefällt, ist ein schmutziger Ignorant.

  • Ella sagt:

    Ergänzen würde ich da gerne noch die absolut eckligen, billigen WC-Bürsten im Plastikbehälter, die meist ganz übel aussehen.

    • adam gretener sagt:

      WC-Bürsten kann man wunderbar im Geschirrspüler reinigen.

      • Anastasia sagt:

        wäh!!!!

      • déjà-vu sagt:

        monsieur adam!!! sie sind zurück, wie wunderbar! zu ihnen komme ich nie essen… :-))

      • Grohe sagt:

        Na Mahlzeit. So ein Vorschlag kann ja bloss von einem „praktischen“ männlichen Wesen kommen. Pfui Teufel

      • Mitleser sagt:

        Das ist ein Scherz, oder???
        Dort wo mein Essgeschirr sonst rein kommt, soll ich die Klobürste stecken??
        Dann lieber billige Plastikbürsten von IKEA, die ich ohne Pobleme jeden Monat wechseln kann.

      • Maik sagt:

        …herrlich……….

        • adam gretener sagt:

          Es ist, als ob man sich an jemanden von hinten anschleicht und mit den Fingern seitlich unter den Rippen ins Gewebe stösst.

          Es quiekt ganz wunderbar.

      • adam gretener sagt:

        :-) Ein bisschen Spass muss sein.

        Aber der Vorschlag ist völlig richtig. Was glauben die Mütter unter den Kommentatorinnen, was mit Babywäsche in der Waschmaschine bei 60 Grad passiert? Und was unter Dampf mit 150 Grad im Geschirrspüler passiert? Das ist alles nur im Kopf.

        Fun Fact #1: Operationsbesteck wird zwischen 93 und 98 Grad sterilisiert.

        • Kurt Städler sagt:

          Das stimmt so schon nicht ganz! In der Abwaschmaschine wird alles bei MAXIMAL 100 Grad gereinigt. Höhere Wassertemperaturen werden nur unter Druck erreicht, wobei eine Abwaschmaschine kaum unter Druck steht. Umgekehrt stehen Sterilisatoren eben unter Druck, was dazu führt, dass Operationsbesteck bei ca. 120 Grad Celsius sterilisiert wird.
          Und der Vergleich mit Waschen bei 60 Grad hinkt ebenfalls insofern, als dabei ja auch noch das Waschmittel mit Tensiden und schmutzabbauenden Enzymen mit im Spiel ist.

        • Renato sagt:

          Die Bürste würde diese Temperaturen aber nie aushalten, zumindest nicht mehrere Male.

        • filosof sagt:

          HAHAHA – selten so gelacht! You save my day,Herr Gretener!
          WC-Bürste – der Graus des Jahrhunderts! Ich habe schon lange keine mehr, benutze einen wunderbaren
          Gummispatel, der weder Geruch noch Schmutz annimmt und beim Spülen abgewaschen ist. Gebt mal im Ricardo ein: WC – Wunder
          Einmal im Monat mit Gummihandschuhen und Hartschwamm das ganze WC putzen, aussen und innen. So bleibt es sauber wie neu, ohne ätzende Umweltvernichter.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ adam gretener:
          Wenn sie in ihrer GWM Dampf von 150°C haben, dann müssten sie eine Innendruck von 4,76 Bar haben! Bei diesen Drücken wäre ihnen die GWM aber schon längst vorher um die Ohren geflogen…!

      • Hans-Peter sagt:

        Kein Witz: Ich kannte ein Restaurant, wo das mit der WC-Bürste so gemacht worden ist. – (es war einmal. . . .)

        • Dieter Neth sagt:

          Wer Klobürsten unbedingt im Geschirrspüler reinigen will kann ein halbes Dezi Javelwasser in die Maschine giessen. Danach ist alles porentief rein. Bei uns ist Javel ein fester Bestandteil des Reinigungsprozedere, sonst haben die Gläser einen Nachgeschmack. Dasselbe mit der Waschmaschine. Ein Leergang mit Javel und 60 Grad, auch die Böden lassen sich so aufnehmen. Man braucht fast nichts anderes mehr. Ergebnis. Porentief rein, niedrigste Kosten. Den Chlormief kriegt man mit Lüften rasch raus. Und der Clou. Keine Resistenzbildung der Bakterien und Viren.

      • maia sagt:

        Herr Gretener, Sie haben noch vergessen, dass man im Geschirrspühler wunderbar Fisch/Fleisch porschieren kann!
        Einfach gut in Folie einpacken und ab in den Geschirrspühler.

        • adam gretener sagt:

          Stimmt, das hatte ich auch mal irgendwo aufgeschnappt. Aber wenn schon, denn schon.

          Die Gäste kommen, die Küche allerdings nicht angetastet, alles sauber, im Ofen ist auch nichts.

          Dann öffnet man den Geschirrspüler und packt da ein komplettes Menü raus. Fleisch, Gemüse, Pudding, heisse Beeren, der Kaffee ist auch schon gebrüht. Was für ein Auftritt.

          • déjà-vu sagt:

            mon dieu, cher monsieur adam. sie sind mein stern am himmel! lesen wir all die kommentare über schuhe ausziehen, socken umdrehen, hundedreck, schweiss, bakterien, viren etc. und wir wissen, in welcher welt wir leben. anhand der kommentare könnte eine repräsentative studie erstellt werden!
            es rettet mich gottlob der gedanke ihres kaffees aus der gsm – what else… good night!

      • Marcus Ballmer sagt:

        WC-Bürsten gibts bei uns nicht. Wir haben einen Kärcher, der schält alles. Und Spass machts auch noch. Taucherbrille ist allerdings ein Muss…

      • marusca sagt:

        @ad: Ja genau, mach ich auch immer wieder mal, wenn sie so richtig schmutzig sind – auch die Zahnprothesen kommen da ab und zu rein…

      • Oskar Brunner sagt:

        Sie haben ja richtig Humor werter Gretener!
        Jedenfalls wenn sie sich nicht politisch äussern :-))

      • ri kauf sagt:

        wäääääh!!!!

  • Marco Ranzani sagt:

    Bin mehrheitlich nicht einverstanden. Vor allem Nummer 3. Wir haben kleine Kinder die am Boden rumkriechen. Ein Besuch mit dreckigen oder staubigen Schuhen im Haus und Wohnzimmer sind für MICH daher ein No-Go!

    • Hans Wegmann sagt:

      viel Spass beim Sandkasten putzen. Hoffe mal ihre Kleinen werden nicht zu sehr unter Allergien leiden.

    • Carlitos sagt:

      Bin mit Ihnen einverstanden, Herr Razani. Das mit dem Schuhe ausziehen ist ein muss.
      Frau Kohler ist ziemlich dreist, wenn sie erwartet, dass man sie mit den dreckigen Schuhen von draussen in fremde Räumlichkeiten lassen soll. Gerade sie sollte wissen, wie wichtig Sauberkeit ist – propagiert Sauberkeit ja geradezu in diesem Blog.
      Wenn man kleine Kinder hat, die zuhause auf dem Boden herumkriechen, dann darf man erwarten, dass die Gäste darauf Rücksicht nehmen, sonst müssen sie einfach nicht mehr zu Besuch kommen. Zudem gibt es heute wirklich tolle und schöne Socken. Wenn aber Freunde von mir Fusschweiss haben, und bei meinen besten Freunden weiss ich, wer das ist, dann drücke ich schon mal ein Auge zu :-)

      • Lena sagt:

        Auch ich bin sehr damit einverstanden, dass man die Schuhe auszieht.

        Wenn ich mir schon nur vorstelle, dass mein Gast mit Strassenschuhen beim Händewaschen auf den Badteppich steht, wo ich nachher wieder barfuss draufstehe……. herrje

        • Pocoloco sagt:

          Regel Nummer 13: Katzen, Hunde und andere freilaufende Tiere sind zum Tragen von Hausschuhen verpflichtet. Diese können günstig bei einem Onlineanbieter erworben werden :-)

  • déjà-vu sagt:

    herrlich, perfekt erfasst!

  • diva sagt:

    mit den schuhen bin ich gar nicht einverstanden! besonders nicht, seit auch bei uns die unsitte sich breit gemacht hat, überall auf den boden zu spucken. es gibt krankheitserreger, die von schuhen ins haus geschleppt werden. dazu gehören übrigens auch bandwurmeier! denken sie dabei an ihre geliebte miss C, frau kohler.… und haben sie schon mal ihre nase in einen schuhschrank gesteckt, wo getragene schuhe aufbewahrt werden? ich kann nur sagen: wäh! selbst wenn man seine füsse und socken sehr sauber hält, entwickeln schuhe einen geruch. echte lederschuhe z.b. muss man nach dem tragen auslüften lassen. es müsste einfach jede wohnung ein reduit haben…
    was mich übrigens als gast auch stört, sind fehlende frische (!) gästetücher im bad und was mich ebenfalls stört, sind hygieneartikel-packungen, die sichtbar herumstehen.

    • Ruedi sagt:

      Vor allem gehören Schuhe nicht ins Treppenhaus, das ist nicht erlaubt. Genausowenig wie Schirme. Persönliche Gegenstände haben da nichts zu suchen. Gegen eine kleine Dekoration an der Wohnungstüre hat niemand etwas, im Gegenteil. Aber sonst gehört alles in die eigenen vier Wände.

      • ABCDEFG sagt:

        Zu Ruedi: Das stimmt, schließlich stellt das Treppenhaus einen, oft den einzigen Fluchtweg dar, der von Hindernissen jeder Art freizuhalten ist.

      • Gabriella Laura sagt:

        Genau Ruedi. Meine Dekoration an der Türe im Treppenhaus ist eine kleine Tafel mit diesem Spruch drauf: „No shoes please“. In England gekauft :)

        Die Einzigen, die bei mir die Schuhe nicht ausziehen müssen, sind die HandwerkerInnen.

        • Zora sagt:

          Die meisten Tipps hier sind Anti-Ekel. Ekel, das vernachlässigte Gefühl, wie es so schön heisst. Gut so! Im Kontrast ist das mit den Schuhen anbehalten. Ich mag es selbst auch, wenn ich an einem Ort die Schuhe ausziehen soll/darf. Dann weiss ich, dass hier Wert auf Sauberkeit gelegt wird – ich setzte mich nämlich auch sehr gern auf den Boden.

          • ri kauf sagt:

            Ich schätze es sehr, wenn man bei mir fragt, ob man die Schuhe ausziehen soll. Das fragen auch viele Handwerker heutzutage. Ich selbe ziehe gerne die Schuhe aus wenn ich zu Besuch bin. Allerdings hätte ich dann gerne ein Paar Gästeschlarpen.

        • Hannah sagt:

          Gerade Handwerker haben häufig stark verschmutzte Schuhe, die ziehen sie bei mir aus.

    • Veronica sagt:

      Ich habe auf der Toilette die Hygieneartikel-Packungen sichtbar bereit liegen für wen sie braucht. Man darf es ohne fragen/melden benützen.

  • Meier sagt:

    11. Kinder

    Wenn der Gast durch laute, und womöglich noch in unpassendem Outfit herumtollende Kinder belästigt wird, kann das einen gemütlichen Abend gänzlich ruinieren. Ich empfehle, die Kinder in einen schicken Vakuumsack von Versace zu vakuumieren und sie in den Schrank zu stellen. Natürlich findet da auch der Staubsauger seinen Platz. Wenn sie nicht in das Design passende Katzen oder Hunde im stilechten Vakuumsack „pethide“ dazustellen, können sie nichts falsch machen.

    12. Der Gastgeber

    Der Gipfel der Zumutung ist fast immer der Gastgeber selbst. Womöglich erdreistet er sich, den Gast in Hausschuhen oder gemütlichem T-Shirt zu empfangen, eventuell wird er durch seine durch den Alltag geprägte Umgebung auch ermutigt, sich in seiner Wohnung wohl zu fühlen – eine Zumutung. Für gute Gastgeber empfiehlt es sich, für das alltägliche Leben eine weitere Wohnung anzumieten und Gäste in speziell eingerichteten Räumlichkeiten zu empfangen.

    • Hugo Moser sagt:

      DANKE! BRAVO!
      Diese Antwort erfreut mich sehr.

    • coco sagt:

      Meine Güte, gibt es etwas Muffigeres als Duvets und Kissen, die tagsüber unter zentnerschweren Tagesdecken eingesargt sind und sozusagen den nächtlichen Muff konservieren? Da bin ich fürs Auslüften und dann ordentlich hinlegen! Als Gast komme ich gerne in eine gemütliche Wohnung und mir ist es lieber, wenn der Gastgeber mir einen guten, nicht gekapselten Kaffee, ein Glas Perrier oder Wein anbietet als dass der Abwaschlappen in einer eigenen Abwaschlappen-Schale liegt. Kam mal in eine sehr edel eingerichtete Wohnung wo man natürlich die Schuhe ausziehen musste. Als wir mit dem Gastgeber was kochen wollten, fand ich in den Küchenschränken bloss schäbige, kaum brauchbare, viel zu kleine Pfannen – ein seltsamer Kontrast zum prächtigen Limoges-Geschirr, von dem wir dann assen!

      • Monisa sagt:

        Liebe Frau Kohler!
        Gehe mit fast allem einig. Zwei Sachen:
        1. Verlange Schuhe ausziehen von meinen Gästen nicht, da ich einen pflegeleichten Boden habe. Aber in gewissen Situationen macht es durchaus Sinn! (z. B.Wenn man einen Spannteppich hat – bei Huddelwetter!)
        2. Bettüberwurf? Dann noch aus Samt? Da bekomme ich Erstickungsanfällle. Zudem: Wohin des Nachts mit dem „schönen“ Teil? Dekorative und natürlich saubere Satinbettwäsche wirkt durchaus gepflegt. Fixleintuch ein No go? Warum? Da gibts verschieden Qualitäten.

    • sina sagt:

      Was für ein herrlicher Kommentar! Sie sprechen mir aus dem Herzen!

    • eve sagt:

      Meier schiesst den Vogel ab :)
      Einfach herrlich.

    • Luigi sagt:

      Wenn ich Gäste einlade, dann ist es wohl selbstverständlich, dass ich geduscht, rasiert, frisiert und frisch angezogen meine Gäste empfange. Einen unrasierten, muffigen Mann in Trainerhosen und Badelatschen haben sie ja schon zuhause. Für das muss man nicht auswärts gehen.

      Aber: unsere Türen sind immer offen, jeder (ok, die meisten) ist jederzeit willkommen. Dann trifft er uns halt im Alltagskostüm an. Das ist dann aber keine Einladung, sondern ein spontanes Zusammentreffen, so wie es kommt.

      S**g*fen, die sich nicht benehmen können sind auch kein Problem: wir gehen einfach nicht mehr hin.

      • Hans Lüthi sagt:

        wer so schreibt, war selber mal der allerletzte S..g..f. Ihre Eltern haben was gewaltig falsch gemacht. Wie wird man so kinderfeindlich?!

    • fraubieri sagt:

      Haha! genau… Man weiss gar nicht was antworten. Bünzlig sondergleichen….. tssss….

      • ducktale sagt:

        Dito – es ist erwiesen, dass Bettüberwürfe unhygienisch sind und die Feuchtigkeit (bis zu 0,5 Liter schwitzt man pro Person/Nacht!) der Nacht so nicht entweichen kann. So fühlen sich Millionen Mikroben und Milben sehr wohl und wenn man Pech hat schimmelt die Matratze unbemerkt vor sich hin. Eklig! Ein Bett gehört immer aufgeschlagen, damit es für die Nacht wieder das macht, was es soll: NICHT schön sein, sondern trocken und gemütlich und vor allem möglichst Bazillenfrei.
        Schuhe anlassen? Viel Spaß mit den Resten von Hundekot und Kaugummi etc. auf Ihrem Boden und Teppich!
        Wahrlich tolle Tipps! Aber gleichzeitig sich über den sichtbaren Spüllappen aufregen…wenigstens hat man einen!

        • marusca sagt:

          Glauben Sie, Sie hätten ohne Bettüberwurf keine Mikroben und Milben? ha, ha! Das ist höchstens eine Ausrede für jene, die sogar zu faul sind, ihr Bett ordentlich zu machen. Und die Spüllappen – Verehrtester – sollte man weltweit verbieten, das sind nämlich die wirklich grossen Dreckschleudern. Hundekot und Kaugummi hat selten jemand an den Schuhen wenn er zu Besuch geht, bald aber den Fussschweiss der andern, wenn er seine Schuhe ausziehen muss. Wie kann ich denn sicher sein, dass alle Füsse so sauber sind wie meine?

    • Simone sagt:

      you made my day ;-)

    • chocolate sagt:

      meier rules the internet today!

    • pasci sagt:

      Erfrischend…
      Super!

    • mamivo4 sagt:

      ahhhh! danke. mein brüller des tages :0)

    • MIna Peter sagt:

      wunderbar gelacht. Danke.

  • Nick sagt:

    Ganz schlimm: offene Bad/WC Türen. Furchtbar.

    • Monisa sagt:

      Nick, hätten Sie eine Katze, fänden Sie dass sofort nicht mehr „ganz schlimm“, sondern ein Muss! Selbst wenn diese nach draussen geht. In eisigen Winternächten, ist mein Kater dankbar, wenn er nicht erst Eisschichten bearbeiten muss. Bedingugn für offene Türen: Ordnung und Sauberkeit.

    • filosof sagt:

      Mein Badezimmer ist immer tipptopp sauber und sieht schön aus. Das Offenlassen ist ein Muss, sonst bildet sich Schimmel.
      Kommt jedoch Besuch, mache ich die Tür zu.

      • ri kauf sagt:

        Ist bei mir genauso. Sollte es einmal nicht tipp und auch nicht topp sein, so wird bei angekündigtem Besuch sofort geputzt.

    • Hannah sagt:

      Auch schlimm offene WC-Deckel, ein Gast sollte das WC so verlassen wie er es vorgefunden hat, mit geschlossenem Deckel.

      • Carolina sagt:

        Ich habe das mit dem geschlossenen Klodeckel noch nie verstanden! Das Letzte, was ich auf einem fremden WC tun möchte ist, den Deckel anzufassen. Ein schwuler Freund von mir behauptet, das hätte ästhetische Gründe – worauf ich immer frage, warum man ein WC nicht als solches erkennen dürfe? Vor allem möchte ich so wenig wie möglich anfassen müssen…..

        • déjà-vu sagt:

          was hat die sexuelle präferenz ihres freundes mit dem klodeckel zu tun? dient das adjektiv als attest für fachwissen oder für ihre aufgeschlossenheit … ?

        • Lydiamae Jenkins sagt:

          Und was sagen ihre Heterosexuellen Freunde dazu?

        • Hannah sagt:

          Carolina, wenn nicht angeboren, lässt sich ästhetisches Empfinden schulen. Warum haben WC’s überhaupt Deckel, wenn die nicht anfassbar sein sollen? Demnach dürfte die Spülung auch tabu sein, igitt!

          Auch mit geschlossenem Deckel ist ein WC sofort als solches erkennbar, behaupte ich keck.
          „…so wenig wie möglich anfassen müssen…“ Die Türklinken werden mit einem Papiertaschentuch berührt?
          Ich vertraue meinen Gastgebern, sind sie doch meine Freunde oder Bekannten. Gleich und gleich gesellt sich gern.

          • ri kauf sagt:

            Hannah, eine super Antwort! WC mit offenem Deckel sind einfach hässlich! Aber 8 von 10 Menschen(vor allem Männer) lassen diesen immer offen. Warum eigentlich?

          • Pit Gerber sagt:

            1. Weil immer noch sehr viele Männer im Stehen pinkeln.
            2. Aus lauter Bemquemlichkeit, der Deckel bleibt eben dann oben, somit muss er ihn nicht mehr öffnen.
            Das sind ganz spontan zwei Gründe die mir zu einem offenen WC-Deckel einfallen. Ich persönlich finde die Deckel gehören geschlossen. Genau so wie es für mich ein Muss ist beim Pinkeln zu sitzen.

            Ah und ich kenne Gäste die sowohl weiblich als auch männlich den Deckel nie schliessen und dies bei ihnen zu Hause, oder sogar wenn sie bei uns als Gäste eingeladen sind.

            Mich stört das einfach egal wo und bei wem das der Fall ist.

      • Anne Baynor sagt:

        Oh ja, das wuensche ich mir seit Jahrzehnten…

      • Pascal Meister sagt:

        Ich finde ein WC lieber mit geschlossenem Deckel vor. Denn ich weiss, dass sich beim Betätigen der Spülung mit offenem Deckel ein Sprühnebel im Umfeld von etwa 2-3 Metern breitmacht, und der besteht nicht nur aus frischem Wasser. Wenn da noch eine Zahnbürste steht – nein danke. Also immer Deckel vor dem Spülen schliessen, der Hygiene halber.

        • Rolf von Moos sagt:

          Auf oder am WC-Deckel sind die wenigsten Bakterien. Der WC-Deckel bietet nämlich keine gute Grundlage, damit sich Bakterien vermehren können. Es ist viel zu trocken und viel zu sauber. Also, Deckel zu danach und dann richtig die Hände waschen.

          • Kathy sagt:

            Zu Hause sind geschlossene Klodeckel ok, auswärts ein absolutes No-Go. Wie oft habe ich das schon erlebt: du öffnest den Deckel und lässt ihn gleich wieder los, weil die Überraschung nicht positiv ist. Passiert im Büro regelmässig… igitt!! Dann sehe ich lieber auf den ersten Blick was mich erwartet und kann noch rechtzeitig die Kabine wechseln.

  • Ellen sagt:

    Sie sprechen mir aus dem Herzen!
    Und: Offene Abfalleimer im Bad, Wäscheleinen mit Unterwäsche, Colaflaschen neben dem Bett finde ich auch mehr als hässlich!

    • strombulus sagt:

      ich finde schöne Damenunterwäsche an der Wäscheleine etwas wunderbares und erotisches

      • strombulus sagt:

        sorry liebe Ellen. Habe immer eine Fl. Valserwassser neben dem Bett weil ich mich nachts jeweils hoffnungslos betrinke…..und dann noch direkt aus der Flasche. tssss

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