Wie hängt man Bilder richtig auf?

Sind Ihre Wände zu leer? Möchten Sie gerne Bilder aufhängen oder kommen  Bilder, die Sie aufgehängt haben, nicht richtig zur Geltung? Es ist keine Kunst, Kunst an die Wand zu bringen, hier bekommen Sie einige Tipps.
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1 — Eine eigene Galerie

Gestalten Sie ein grosses Patchwork und hängen Sie eine Sammlung Bilder harmonisch an eine Wand. Hier sind die Bilder parallel zum Tisch aufgehängt, einige stehen an die Wand gelehnt und alles vermittelt eine Anmutung wie in einer Galerie. (Bild über: honestlywtf)

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2 — Eine  Wand voller Bilder

Wenn Sie ganz viele Bilder aufhängen müssen Sie sich nicht für ein Einzelnes entscheiden. Füllen Sie eine Wand mit verschieden grossen Bildern. Harmonisch wirkt die Collage wenn die Abstände der einzelnen Bilder zueinander regelmässig- und die Bilder ähnlich gerahmt sind, wie hier mit weissen Passepartouts und schlichten Rahmen. (Bild via: Style Files)

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3 —Wohin mit einem Einzelkunstwerk?

Ein grösseres, einzelnes Bild kommt oberhalb eines Sideboards, eines Sofas oder einer Kommode am besten zur Geltung. Ein dominanter Rahmen kann ein dezentes Bild stärker zur Geltung bringen.

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4 — Ein grosses Bild

Zufällig und spontan wirkt ein grosses Bild an die Wand gestellt. Das passt zu  einem unkomplizierten Wohnstil, bei dem nicht alles einen unverrückbaren Platz hat. Hier werden  auch mal Bücher und Stühle gestapelt und warten auf ihren Einsatz.

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5 — Der Trick mit der Bilderleiste

Eine Leiste, in der gleichen Farbe der Wand gestrichen und auf Augenhöhe montiert, gibt die Möglichkeit Bilder auf zwei Ebenen auszustellen und vermittelt Galeriefeeling. Der Pluspunkt an dieser Lösung: die Bilder können einfach ausgetauscht und neu arrangiert werden.

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6 — Bilder als Inspiration

 Wenn Sie Bilder über Ihrem Arbeitstisch aufhängen haben Sie immer eine schöne Aussicht. Kunst kann inspirieren und die Gedanken anregen. Achten Sie darauf, dass der Stil der Rahmen zum Stil der Möbel passt. (Bild über: Style Files)

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7 — Die Budget-Lösung

 Kein Geld für Kunst? – Rahmen Sie dekorative Stoffe, lackieren Sie Vintage Rahmen aus dem Brockenhaus und suchen Sie auf Flohmärkten nach alten Kitschbildern. Gekonnt arrangiert sehen auch günstige Kunststücke prunkvoll aus. Der Trick hier ist das gemeinsame Thema Blumen und die Wiederholung von Farben.

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8 — Familienfotos als grosses Kunst-Patchwork

 Ein kunterbunter Mix von verschiedenen Rahmen mit allen Lieblingsfotos gibt einem Raum Persönlichkeit. Solche Ideen sind ideal um Küchen, Entrées oder Schlafzimmern ein Upgrading zu verleihen

 

NOCH MEHR TIPPS ZUM BILDERAUFHÄNGEN:

Am richtigen Platz: Grosse, einzelne Bilder wirken gut an einer Wand  oberhalb eines Sofas, einer Kommode oder einem Bett.  Aneinandergereihte Bilder lassen ein langes Entrées wie eine kleine Galerie wirken. Bildergruppen können zum Beispiel an einer hervorstehenden, zurückversetzten oder farbigen Wand zu  kleinen Kunstwerken arrangiert werden.

Bilder in Gruppen aufhängen: Stellen Sie die Komposition auf dem Boden zusammen. Schneiden Sie für jedes Bild ein Papiermuster aus und pinnen dieses in die genaue Position an die Wand. Begutachten Sie die Anordnung von einiger Distanz aus und wenn Sie zufrieden sind können sie die Nägel einschlagen und die Bilder aufhängen. So verhindern Sie fehlerhafte Löcher und schief hängende  Bilder.

Passende Rahmen wählen: Verschiedene Bilder bekommen einen einheitlichen Look wenn Sie gleichartige Bilderrahmen wählen. Zum Beispiel farbig lackierte Rahmen für Kinderzeichnungen, schlichte Holzrahmen mit Passepartouts für  Fotos und antike Rahmen vom Flohmarkt für Drucke und Illustrationen.

Ideen für kleine Budgets: Vergessen Sie teure Kunst und edle Drucke und rahmen ganz einfach Ihr Lieblings-T-Shirt, ein Souvenir, ein Fundstück aus der Natur oder schöne Alltagsgegenstände.

Haben Sie Ideen oder Fragen zum Thema Bilderaufhängen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare

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Wieso nicht ...

... langweiligen Kacheln ein neues Kleid geben?

Das geht mit hübschen Tatoos speziell für Kacheln. Sie sind wie Wandtatoos, aber wasserfest und für Badezimmerplättli konzipiert. Erhältlich sind sie in verschiedenen Farben und Mustern bei der englischen Firma: www.mibo.co.uk. Eine 10er Packung kostet ca. 13 £. Die Tatoos gehen natürlich auch für Küchen.

26 Kommentare zu «Wie hängt man Bilder richtig auf?»

  • Markus sagt:

    Kleine Frage:
    wir wohnen in einer Dachwohnung. Die ganze Wohnung hat eine leichte Dachschräge (Holz lackiert).
    Wie hänge ich hier Bilder richtig auf? oben unt unten direkt an die Wand? nur oben befestigen? gar keine Bilder oder sonstwas?
    Bin sehr gespannt

  • Anna sagt:

    … liebe Experten,
    wo kann man so schöne, grosse Bilderrahmen kaufen?
    Habe noch nie gesehen.
    Vielen Dank!

  • Marina sagt:

    Hurra for pictures from Sköna hem!

  • Marco sagt:

    Was macht man, wenn man ein wertvolles Bild hat? Hänge ich das auch einfach auf oder braucht es einen speziellen Platz dafür?
    Macht es nichts, wenn es neben einem Bild von IKEA hängt?

    • Marianne Kohler Nizamuddin sagt:

      Lieber Marco,
      Ein wertvolles Bild sollten Sie schätzen lassen und dementsprechend versichern. Wie und wo sie es aus optischen Gründen aufhängen ist Ihre ganz persönliche Wahl. Wenn Sie finden, dass es gut zum Bild von Ikea passt und Ihnen das gefällt, nur zu! Wohnen ist sehr persönlich und erlaubt ist was gefällt. Wenn Sie aber das wertvolle Bild besonders hervorheben möchten, hängen Sie es, wie beim zweiten Tipp „Einzelkunstwerk“ über ein spezielles Möbel wie ein Sideboard oder Sofa. Ist es sehr klein, suchen sie ihm einen Ehrenplatz, zum Beispiel an einem durch die Architektur hervorgehobenen Wandelement oder an einer farbigen Wand.

  • bruno sagt:

    alles schoen und gut aber die Bilder auf dem Boden stehen lassen ??

    keine Putzfreuntliche loesung !

  • sugus sagt:

    @ Bennet

    “ werden die meisten Bilder ganz schlimm aufgehängt“

    Wer entscheidet was schlimm und schön ist? Eben, darum wäre ich vorsichtig, Geschmack zu definieren!

  • Ellen sagt:

    An einer schrägen Wand kann man auch einfache Holzrahmen hängen und diese mit Nägeln befestigen. Also zB an der oberen und unteren Leiste je 2 Nägel direkt in den Rahmen einschlagen. Geht tipp topp und man kann die Nägel noch in derselben Farbe streichen, dann sieht man nichts mehr.

  • Widerspenstige sagt:

    @Franz

    Ja, genau wie Bruno hier erwähnt hat, kann mit kleinen messingfarbenen Metallösen, die zur Diebstahlsicherung für Bilder verwendet werden, Dachschrägen mit Bildern behängt werden. Dies habe ich schon selber plaziert und sieht sehr gut aus. Nur würde ich kleinere Bilder mit Glas – z.B. Aquarelle – aufhängen wegen der Schwerkraft des Glases im Bilderrahmen. Es könnte mit der Zeit herausfallen, ok? Besser geeignet sind leichtere Acrylbilder oder Ölbilder. Viel Spass!

  • Bruno sagt:

    Hi Franz,
    um Bilder an der Dachschräge zu befestigen geh zum Einrahmer deiner wahl und besorg dir ne Diebstahlsicherung für Bilder.
    Sind spezielle Bilderaufänger die nicht viel kosten, damit kann man Bilder auch an die Decke hängen.

  • janina sagt:

    supertipps, danke!

  • Franz sagt:

    Wie – wenn überhaupt – würden Sie Bilder in einer auf alle Seiten abgeschrägten Dachwohnung zur Geltung bringen? Die wenigen senkrechten Wände sind schon behängt oder mit Büchergestellen zugedeckt. Das ist bei uns ein seit zwanzig Jahren immer wieder angesprochenes, aber nie gelöstes Thema. Vielen Dank im Voraus.

  • So sind die Bilder toll aufgehängt. Das verleitet zum Verweilen und erinnert mich an ein schönes Hotel in London: http://www.gorehotel.com

  • Pablo sagt:

    Bilder gehören nicht an die Wand. Die einzige Möglichkeit Bilder angemessen in Szene zu setzen ist, wenn man sie einfach achtlos irgendwo auf den Boden stellt. Ansonsten wirkt das genau gleich wie ein GUCCI auf dem T-Shirt zu haben.

  • Marcel sagt:

    aalto wollte ich schreiben.

  • Marcel sagt:

    Diese Art Bilder aufzuhängen wirkt natürlich sehr amerikanisch. Die Tips kann ich gut gebrauchen.

    Früher oder später werden Herstellernamen auftauchen, max. Im Kino und im Krimi zuhause nennt sich das Product placement. Im Brockenhaus kann man natürlich auch sehr gute Stücke ergattern- genauso wie im Sperrmüll. Ich habe schon Möbel im Wert von mehr als 3’000 Franken gefunden, die zum Wegwerfen gedacht waren. Es handelte sich dabei um zwei Stühle, einen von A. Alto (original) und einen von Panton. Abgesehen davon kann man auch im Internet Schnäppchen finden. Vor Jahren ein Objektmöbel von Sottsass (Memphis) und eine Leuchte von ihm (Artemide). Die Stücke haben in der Zwischenzeit das zehnfache an Wert gewonnen.

    Namen zu nennen- von Designern oder Architekten- gehört übrigens dazu, der Orientierung wegen. Doch dieses Feld erschliesst sich Menschen, die diese Leidenschaft für Objekte nicht kennen, sicherlich nicht.

  • max sagt:

    Ist das hier der Überlauf für die Momente, wo im Mamablog der Teenie-Chat einsetzt?
    Kann man gekonnte Inneneinrichtung vorführen, ohne Reklame für bestimmte Produkte zu machen?
    Was ist mit Möbeln aus dem Brockenhaus?

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    Dear oh Dear,

    „Heute spür ich wieder alle Knochen…“ …fänd ich auch passender für ein Skeleton, aber man will ja nicht jammern – ausser vielleicht, wenn mir jemand einen Pouff mit den Worten: “ Bitten pouffen sie sich doch…“ zum hinsetzen anböte.

  • Widerspenstige sagt:

    Oh, das gefällt mir sehr gut. Ganze Wände voll mit Bildern und dem passenden Rahmen mit Passe-Partout dazu. So schön französisch, zum Dahinschmelzen. Da kommen Erinnerungen an Tage in der eigenen Galerie, Rahmen auswählen, Bilder richtig hängen….Ja, Bilder werden allgemein falsch aufgehängt, auf Augenhöhe und nicht zu hoch, lieber ein paar kleine zusammen plazieren als irgendwo etc.

  • Bennet sagt:

    Kompliment meine Liebe! Wie Marcello schon erwähnt hat, werden die meisten Bilder ganz schlimm aufgehängt. Da kann man gar nicht genug gute Tipps bekommen. Weiter so in deinem unverwechselbaren Stil, freue mich darauf!

  • Lea sagt:

    Also das „Dear oh Dear“ erinnert an Mrs. Doubtfire. – nicht gerade Avant-Garde.

    Das Pouff letzlich fand ich auch abstossend.

    Allerdings finde ich den heutigen Artikel gut und nützlich. Ich würde beim Vorschlag für das Arbeitszimmer eher etwas Ruhigeres wählen.

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    Dear oh Dear,

    Ist es nicht eher „bünzlig“ Einrichtungsgegenstände mit vollem Namen zu kennen? Ich fand „bildschön“ recht angemessen. Bezüglich Pouff bin ich noch in der Angewöhnungsphase – und nein, ich habe nicht auf die Lampen geachtet.

  • Marcel sagt:

    Ich habe übrigens eine Flos-Leuchte auf einem der Bilder entdeckt- Du auch, Skelett?

  • Marcel sagt:

    Mit affektiert wirkenden Sprüchlein schindest Du aber keinen Eindruck hier, Skelett. Nur weil hier keine Produkte von Cassina, Knoll, Kartell, Moroso, Artemide, Poltrona Frau u. a. zu finden sind, ist ja nicht gleich alles bünzlig. Im Übrigen erwarte ich von einem Kenner wie Dir, dass er irgendwann einmal über Einsilbigkeiten hinausfindet.

  • Marcello sagt:

    Schön! Die meisten Leute hängen ihre Bilder doch zu hoch oder haben sogar gar keine. Sie geben viel Persönlichkeit und wärmen ein Zimmer!

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    Dear oh Dear,

    Bildschön. Kein Pouff heute?

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