Eine Box im Berg

Das Haus Las Casuarianas von Javier Artadi ist in die Hügel oberhalb der peruanischen Stadt Lima gebaut. Es besteht aus verschiedenen Boxelementen, die verschachtelt und in unterschiedlichen Farben ineinander gebaut sind.

Architektur: Javier Artadi

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Jede Box bietet Raum für einen anderen Wohnbereich. Neben den klassischen Räumen wie Wohn-, Ess- und Schlafzimmer befinden sich in dem Haus aber auch noch eine Sauna, Gymnastikräume und eine kleine Zusatzwohnung. So passt das Schachtelprinzip perfekt, denn es bietet für jeden Bereich ein anderes Raumvolumen.

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Im Innenbereich zeigt sich die Architektur warm mit viel Holz, farbigen Wänden und unterschiedlichen Ebenen, die sich offen verbinden.

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Die grossartige Aussicht auf die Stadt Lima können die Besitzer auch vom Swimmingpool aus bewundern. Er ist mit edlem Naturstein umrandet und passt so in die Umgebung.

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Die Geometrie des Hauses wirkt zugleich streng und verspielt und vermittelt mit dem Schachtelprinzip die Miniversion einer Siedlung.

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Hier wird wunderschön sichtbar, wie sich die Villa in den Berg schmiegt und zugleich aus ihm heraussticht. 

 

10 Kommentare zu «Eine Box im Berg»

  • Hugo Moser sagt:

    Fast pervers, ein solch schönes Haus oberhalb einer Stadt mit so vielen Elendsvierteln zu errichten.
    Dekadenz lässt einmal mehr grüssen!

  • Veronica sagt:

    Dass passt dort doch gar nicht. Es sieht aus der Ferne aus als einige halbhart gekochte Eier. Von nah sieht es haargenau aus als was es ist: eine Stapelung von scharfweisse, harte Blöcke.

  • hansmartin konhäuser sagt:

    -…ein MUST HAVE….für zürich maritim.punkt.

  • hansmartin konhäuser sagt:

    …IRRE SCHÖN…….ohne worte……

  • oliver sagt:

    Originelle Architektur hin oder her, in Lima nennen wir so etwas ‚una cachetada a la pobreza‘, eine Ohrfeige für die Armut.

  • Markus sagt:

    location, location, kovation …… in Monte Carlo ja, in Lima wohl nur mit Privatarmee eine gute Investition.
    ( aber losgelöst von dem gefällt mir das Haus wirklich aussergewöhnlich gut)

  • Ben sagt:

    Das Haus ist wunderschön, die Integration in den Berg gut gelungen. Aber, viele Peruaner werden sich so was nicht leisten können. Grenzwertig in Anbetracht der Armut und Wasserknappheit in der Gegend.

  • filosof sagt:

    Soviel Ecken und Kanten, tut weh. Der Innenbereich sieht aus wie eine Abdankungshalle. Trotz der roten Wand will kein wohliges Zuhause-Gefühl entstehen. Jedenfalls empfinde ich es so. Anderen mag diese Nüchternheit gefallen. Für mich ist das ein Rätsel. Aber eben: Verschiedenheit macht die Welt spannend.

  • mf sagt:

    Pervers, wenn man bedenkt, dass Wassermangel in Lima das dringendste Problem darstellt.

  • Archi sagt:

    Sehr schön, falsche Umgebung. Denke, dass es sich beim Swimming Pool um schusssicheres Glas handelt.

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