Richtig cooler Kinderkram

Kinder lieben ihr eigenes Reich. Hütten, Zelte, Farben und persönliche Deko gehören dazu. Diese Ideen helfen dabei, es schöner und spannender zu gestalten – und  bei den meisten können die Kinder selbst Hand anlegen.

 

sweet home

1 — Heute flechten wir ein Zelt

Haben Sie kürzlich aufgeräumt und sich überlegt, was Sie wohl mit Ihren Stoffresten anstellen könnten? Dieses wunderschöne Zelt, entdeckt bei Transito Initial, ist eine gute Idee dafür. Reissen Sie Stoffe in Streifen, basteln Sie mit Bambusstangen ein Gerüst und flechten die Stoffbänder rund um das Zelt. Für den Eingang nähen Sie einen kleinen hübschen Abschluss – und fertig ist das kleine Rückzugsgebiet.
 

sweet home

2 — Schau mal, ich bin ein Hampelmann 

Es gibt sie, diese Ferientage oder freien Nachmittage, an denen Wetter oder Laune genau richtig sind für ein kleines Bastelprojekt. Versuchen Sie es mit Hampelmännern. Die Gesichter dafür kopieren Sie aus Familienfotos. (Bild über: Boligcious)
 

sweet home

3 — Ich hab schon ein eigenes Haus 

Kinder teilen sich oft das Zimmer und wünschen sich mehr Platz für sich allein. Da kommt dieses Haus, gesehen bei Riazzoli, gerade richtig. Lassen Sie sich so was von einem Schreiner anfertigen. Der passende Tisch bekommt Rollen, so kann er, wenn das Haus einmal zum Spielen benutzt wird, einfach herausgerollt werden. 

 

sweet home

4 — Willkommen im Pappstadt

Kartonboxen bekommen mit Farbe und einer Schere ein neues Leben und können so als kleine Stadt ins Kinderzimmer ziehen. Geben Sie den Boxen ein Innenleben, damit sie auch bewohnt werden können: von Püppchen, Klein Teddy und anderen Freunden. (Bild über: Decor8)
 

sweet home

5  — Kissen zum Küssen 

Viele Kollektionen bieten Wohnaccessoires und Möbel für Kinder an. Lucky Boy Sunday sticht dabei heraus. Die kreativen, poppigen Produkte, wie hier diese fröhlichen Kissen, sind nicht nur dekorativ, sondern auch edel und allesamt gestrickt. Die beiden Designerinnen Camilla Ebdrup und Camilla Korschen stellen sich selber auf charmante Weise vor: Die erste Camilla erzählt, dass Sie an einem Samstag geboren worden sei und seither alle ihre Geburtstage bei wolkigem Wetter gefeiert habe. Sie war eine Pfadfinderin als Kind, hat Männer aus Holz geschnitzt und oft als Gespenst ihren Bruder erschreckt. Die zweite Camilla, geboren an einem Montag, beteuert, dass es an all ihren Geburtstagen geregnet habe. Als Kind war sie Volkstänzerin, bastelte mit Vorliebe rosa Marzipanblüten und praktizierte als Priesterin an Haustierbegräbnissen.
 

sweet home

6 — Meine Ponys dürfen auf dem Bett schlafen 

Dieses Mädchenzimmer, gesehen auf Stilinspiration, hat alles, was ein Mädchenherz höher schlagen lässt: Blümchentapete, rosa Bettwäsche und ein Pferdekissen von By Nord
 

sweet home

7 — Hier wird gepunktet 

Ganz schnell viel Farbe und Fröhlichkeit im Kinderzimmer können Sie mit farbigen Klebepunkten schaffen. Wählen Sie dafür leicht abnehmbare Klebefolie, denn wer weiss, vielleicht haben Sie bald Lust auf Streifen oder Blümchen! (Bild über: My Scandinavian Home)
 

sweet home

8 — Hütte zum Aufklappen 

Dieses tolle Zelt von Ferm Living kann man einfach nach Bedarf auf- und zuklappen. So entsteht ein kleines Haus gerade dort, wo Junior sein möchte – vielleicht bei Mama oder Papa im Büro? (Gesehen bei: Weekday Carnival)

20 Kommentare zu «Richtig cooler Kinderkram»

  • Reggy90 sagt:

    Das selbst gebaute Zelt gefällt mir sehr gut und diese Technik lässt natürlich auch viel Freiraum für Fantasie und Spiel. Auch die Häuser aus Kartonschachteln gefallen mir sehr. Mit den Kartonschachteln kann man ja auch so schon viel basteln und das Bemalen ist ja auch super einfach und macht viel Spass. Das werde ich mal mit meinen beiden kleinen (4 und 6) ausprobieren. Danke für die Tipps =)

  • Echt guter Punkt diva. Ich muss da aber dem Blogbetreiber recht geben. In meiner Kindheit wurden mir viele Freiheiten gelassen. Auch ich habe mit meinen Geschwistern aus alten Kartonschachteln Dinge gebastelt. Oder grosse Decken über den Esstisch und Stühle gehängt, damit wir ein grosses Zuhause im Zuhause hatten. Dann noch das Licht aus und die Fantasie beginnt. JA als Kind war das alles noch so einfach. Ich vermisse die Zeit =)

  • Heidi Arn sagt:

    Klingt prima. Viel Spass!

  • adam gretener sagt:

    Liebe Frau Kohler, ich wurde am 24.12 Onkel und Sie haben mir mit diesen Anregungen einen gigantischen Gefallen getan. Als Onkelchen Adam habe ich ja nur eine Aufgabe, die Eltern zu entlasten und der kleinen Wurst die Welt zu schenken und den Blödsinn zu machen, für den Vati-Bär zu viel Verantwortung tragen muss.

    Für die Hampelmänner habe ich schon gute Ideen. Muss mir unbedingt ein Laubsägeli-Set besorgen.

  • Heidi Arn sagt:

    Ich bin nicht der Meinung, dass nur Personen mit eigenem Nachwuchs Ideen zu Kindern haben dürfen, und die meisten Lebensräume (Kinderzimmer, Schulen) hiesiger KInder werden doch von Erwachsenen fertig eingerichtet. Meine Kinder bauten vieles selber und lebten sich kreativ aus, doch ich bin sicher, dass sie helle Freude an einigen der hier vorgestellten coolen Dinge gehabt hätten. Bisschen weniger Dogmatismus, bisschen lockerer, Leute!

    • adam gretener sagt:

      Das ist so, Frau Arn. Als Skilehrer für Pfüpfe habe ich immer wieder gesehen, dass diese sehr viel mehr Spass haben einfach mit dem Hosenboden irgendwo runterzurutschen. Aufgestellte Tipis und Iglus liessen diese – meine – Kinder absolut kalt. Äste rumschleppen, einen Fuchsbau untersuchen oder eine Marder-Skelett angucken. Das war deren Ding.

      Hierzu auch ein spannendes Interview mit Marius Tschirky beim SF im Focus.

  • Unreal sagt:

    Beim Schreiner herstellen lassen?! Das Klapphaus bei Papi in’s Büro stellen?!
    Genau, wie ein Kommentator schreibt: keine Ahnung von der Situation, in der die meisten Eltern leben. Seit wir zwei Kinder haben, ist es vorbei mit Geld und Platz. Wir können uns keinen Schreiner leisten und das Büro musste dem zweiten Kinderzimmer weichen.

  • S.G. sagt:

    wunderschön. Ich habe 3 Kinder und die und all ihre Freunde, die vorbeikommen würden solche schöne und farbenfrohe Zimmer lieben. PS Natürlich spielen meine Kinder auch am liebsten draussen, aber das heisst nicht, dass ein schönes Kinderzimmer nicht sein darf. Liebe Grüsse aus der Türkei

  • Zora sagt:

    an diva: das sind ja einfach nur ideen zur inspiration – nachbauen erlaubt. Meine 3 (nun erwachsenen) kids haben jedenfalls an ähnlichen dingen, mit ihnen zusammen selbst gebastelt, ihre helle Freude gehabt!

  • plop sagt:

    Nun ja, würde man in die Bilder nun noch ein bisschen „Kinderästhetik“ (d.h. rosa-glitzerpferdekissen, schwarz-rote Pinselschmierereien, krumme Kartonhäuser und ein rumliegender Spidermantöggu) hinzufügen, könnte es fast wie im echten Leben sein. Aber das soll dieser Blog ja gar nicht. Und wir Eltern können weiterträumen.

  • The American sagt:

    Ein Renner zu Hause ist immer wieder die Kartonschachtel / Kiste. Sei es vom Umzug, einer grösseren Lieferung oder vom Kauf eines Gerätes: Leere Kartonschachteln sind der absolute Hit. Sie bieten ein Versteck und können, mit Hilfe der Eltern, Messer und Klebband, fast beliebig geändert werden (Fenster, Türen, etc.). Und so entstehen Kasperlitheater (mit Vorhang), Autos, Häuser und Bunker. Die Schachteln halten natürlich nicht ewig, können aber durchaus über Monate hinweg in einem Kinderzimmer bestehen.

  • diva sagt:

    lustig, wie sich leute, die meist selber keine kinder haben, immer vorstellen, wie kinderzimmer sein müssen… 90% der extra für kinder hergestellten sachen, sind regelrecht überflüssig und landen so schnell auf dem sperrmüll, wie die kinder wachsen. kinder wollen keine fertig gestaltenen dinge, sie wollen auch keine von für sie geschaffene extrawelt. sie wollen in unserer welt leben und daran teilhaben.
    was aus kindern wird, die nicht alles fixfertig vorgesetzt bekommen, kann man an COLANI sehen. der war so arm, dass er nur das zum spielen hatte, was er vor dem haus in der natur fand…

    • ri kauf sagt:

      Da pflichte ich (keine Kinder)total bei. Es ist genau so wie Sie schreiben.
      Als Kinde hatte ich mir z.B. aus einer Kartonschachtel ein eine Puppenküche gebastelt. Mensch, war das Machen toll! Ich hatte niemand der mich da unterstützt hätte aber auch niemand, der mich behinderte. Später als Jugendliche stellte ich alle 4 Wochen mein Zimmer um, gab dafür aber keinen Rappen aus (auch weil ich keinen hatte)
      Also, gebt den Kindern ein bisschen Material und lasst sie die Welt selber entdecken!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.