Süss und sexy

Sweet Home findet, dass Verliebtheit immer süss ist und Süsses zum Verlieben sein kann. Deshalb widmet sich der Blog dieses Wochenende ganz den süssen Gelüsten.

 

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Kochen und Backen sind immer eine sinnliche Angelegenheit – vorausgesetzt, man nimmt sich die Zeit dazu. Stöbern Sie in Kochbüchern, gehen Sie mit Freude einkaufen, kochen oder backen Sie auch mal zu zweit, hören Sie Musik in der Küche, stellen Sie alle Zutaten schön bereit, damit Sie nicht in Zeitnot kommen, und naschen Sie genussvoll. Diese 5 süssen Rezepte sind einfach, machen was her und schmecken natürlich fantastisch süss! (Bild über: Sous Style)

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1 — Meringue mit Granatäpfeln 

Geniessen Sie die knusprige Eiweisszuckermasse mit weichem Kern, leicht errötet dank Granatapfelsirup, serviert mit süssen, wunderschönen Granatapfelkernen und viel Schlagrahm. (Bild über: Poppytalk)

Zutaten: 
  • 6 Eier
  • 1 Esslöffel Maizena
  • 1 Prise Salz
  • 300 Gramm Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2 Granatäpfel
  • Schlagrahm
  • Granatapfelsirup
Zubereitung: 

Kochen Sie 2 Deziliter Granatapfelsaft mit 100 Gramm Zucker zu einem dicklichen roten Sirup. Granatäpfel können Sie wie Orangen auspressen. Schlagen Sie die Eiweisse mit einer Prise Salz steif und geben dann nach und nach den Zucker bei, das Maizena und den Vanillezucker. Mischen Sie unregelmässig ein wenig Granatapfelsirup unter die Meringuemasse und verteilen die Masse mit den roten Streifen in einer Art Wirbel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Die Meringues im auf 140 Grad vorgeheizten Backofen eine Stunde backen und im abkühlenden Ofen noch 30 Minuten stehen lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Mischen Sie die Kerne der 2 Granatäpfel mit dem Rest des Sirups und servieren die Meringues mit den Granatäpfeln und viel Schlagrahm.

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2 — Kokoscookies mit Limonenfrosting 

Ein langer Nachmittag und diese köstlichen, gefüllten Cookies – das bedeutet, die Zeit anzuhalten und Süsses, Saures und ein wenig Exotik im Mund zergehen zu lassen. (Bild über: My inspired collection)

Zutaten für die Cookies: 
  • 150 Gramm Kokosnussraspel
  • 50 Gramm geriebene Mandeln
  • 150 Gramm Honig
  • 2 Eier
Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Alle Zutaten zu einem Teig zusammenwischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, darauf mithilfe eines Löffels kleine Häufchen mit dem Guetsliteig machen und diese flach drücken. Ca. 20 Minuten backen.

Zutaten Frosting: 
  • 100 Gramm weiche Butter
  • 200 Gramm Cream Cheese – zum Beispiel Philadelphia
  • die abgeriebene Schale von 2 Limonen
  • 2 Esslöffel Limonensaft
  • 500 Gramm Puderzucker
Zubereitung von Frosting und Fertigstellung: 

Mischen Sie alle Zutaten zu einer süssen Masse. Bestreichen Sie die Hälfte der Cookies mit dem Frosting und machen mit der anderen Hälfte der Cookies «Sandwiches». 

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3 — Rumschokolade mit Nougat und Nüssen 

Dunkle süsse Schokolade mit dem leicht brennenden Geschmack von Rum, klebrigem Nougat und köstlich knusprigen Nüssen. (Bild über: Casa sin tiempo)

Zutaten: 
  • 200 Gramm dunkle Schokolade
  • 80 Gramm Butter
  • 2 Esslöffel Rahm 
  • 2 Esslöffel Rum
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 50 Gramm Nougat, zerbröckelt
  • 50 Gramm Haselnüsse, grob gehackt und geröstet
Zubereitung: 

Schmelzen Sie die Schokolade über heissem Wasser in einer Schüssel. Geben Sie das Wasser, den Rahm und die Butter in eine Pfanne und erwärmen alles, sodass die Butter ganz geschmolzen ist. Nun giessen Sie die Buttermasse zu der Schokolade, geben den Rum bei und rühren den Nougat und die grob gehackten Haselnüsse unter. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, ca. 2 cm dick, und auskühlen lassen und dann in Stücke schneiden.

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4 — Blutorangen-Tarte-Tatin 

Die dunklen Blutorangen vereinen sich süss und klebrig mit dem Kuchenteig, durchtränken ihn mit ihrem bittersüssen, verführerischen Geschmack. Geniessen Sie den Kuchen mit einem Glas eiskaltem Champagner. (Bild über: Brown dress with white dots)

Zutaten: 
  • 8 Esslöffel Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 100 Gramm Butter, Zimmertemperatur
  • 3 Blutorangen
  • 100 Gramm Mehl
  • 3 Esslöffel Polenta
  • 1,5 Kaffeelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 6 Esslöffel Milch
Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Orangen in heissem Wasser waschen und in ganz dünne Scheiben schneiden. Alle Kerne herausnehmen. In einer tiefen ofenfesten Pfanne von ca. 23 cm Durchmesser 6 Esslöffel Zucker und 3 Esslöffel Wasser erwärmen, sodass der Zucker schmilzt. Dann aufkochen und so lange kochen lassen, bis der Zucker golden wird. Die Pfanne vom Feuer nehmen und 2 Esslöffel Butter beigeben. Die Orangenscheiben auf dem Sirup verteilen. 

In einer Schüssel 100 Gramm Zucker, 6 Esslöffel Butter und Vanillezucker und die Eier cremig rühren. Das Mehl, das Backpulver, die Prise Salz und das Polentamehl mischen und abwechslungsweise mit der Milch mit der Eiermischung vermischen. Nun lassen Sie den Teig über die Orangen fallen und streichen ihn mit einem Spachtel glatt. Ca. 40 Minuten backen. Den Kuchen in der Pfanne 10 Minuten abkühlen lassen. Mit einem Messer von der Pfanne lösen und auf einen grossen Teller stürzen.

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5 — Sticky Toffee Pudding 

Süss, klebrig, goldbraun – was will man mehr! (Bild über 12tomatoes)

Zutaten:
  • 50 Gramm Butter
  • 170 Gramm dunkler Demerarazucker (zum Beispiel bei Jelmoli erhältlich)
  • 3 Esslöffel Melasse
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 Gramm Mehl
  • 1,5 Kaffeelöffel Backpulver
  • 250 Gramm Datteln
  • 3 Deziliter kochendes Wasser
  • Zutaten für die Sauce
  • 1,5 Deziliter Rahm
  • 50 Gramm Butter
  • 50 Gramm dunkler Demerarazucker
  • 3 Esslöffel Melasse
Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 6 Puddingformen mit Butter und Mehl einreiben. Den Zucker und die Butter verrühren, die Melasse beigeben, die Eier beigeben, das Mehl und das Backpulver untermischen. Die Datteln entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem kochenden Wasser in einer Küchenmaschine pürieren. Die Dattelmischung mit dem Teig vermischen. Den Teig in die Puddingformen verteilen und ca. 20 Minuten backen. Für die Sauce mischen Sie alle Saucenzutaten zusammen und kochen sie unter Rühren auf. Servieren Sie die Puddings leicht warm mit viel Sauce und Vanilleglace.

 

 

27 Kommentare zu «Süss und sexy»

  • Maurena Salzmann sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Eine Frage: Kann man die Cookies mit dem Frosting einen Tag vor dem Fest vorbereiten oder darf man sie erst kurz vor dem Verzehr zusammenfügen? Macht das Frosting die Cookies matschig wenn man sie einen Tag stehen lässt? Besten Dank!

  • The it sagt:

    Schön, dass die Erotik nicht vergessen ging…..the Moments of joy mit Nr. 1….:)

  • Christine Stucki sagt:

    Lieber Daniel
    So einfach ist es nicht ganz mit dem Fett… Auch zucker wandelt sich im Körper in Fett um.

  • dr.eduard schiemenz sagt:

    mit goethe:“ich bin zu alt um nur zu spielen,
    zu jung, um ohne wunsch zu sein“

  • adam gretener sagt:

    Die Schokoladen-Dinger sehen aus, wie Marilyn Monroe zu ihren besten Zeiten. Wenn das keine Sünde ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Sowas bringt mich um den Verstand und erinnert mich an die Truffes vom Teuscher. Die mürben.

    Und kann bitte jemand der Frau auf dem Bild sagen Sie solle die Schüssel gerade halten. Wer soll denn den das alles wieder sauber machen..

  • Daniel Wigger sagt:

    Wer’s immer noch nicht verstanden hat: Süss macht nicht dick! 100g Zucker hat rund 450 kCal, 100g Fett jedoch 900! Das was fett macht sind die Fette, nicht derZucker. Ich ernähre mich viel von Süssen Sachen und habe im letzten Jahr 10 Kilo abgenommen, es kommt nur auf die Menge drauf an.

    Die Rezepte sehen seeeehr lecker aus!

    • adam gretener sagt:

      Ich dachte die Kohlenhydrate? Also Mehrfachzucker. Der dann von Enzymen zum Einfachzucker gemacht wird. Aber egal.

      • Daniel Wigger sagt:

        Zucker sind Kohlehydrate. Diese haben sind wie gesagt wesentlich weniger energiedicht als Fett. Fett ist der perfekte Energiespeicher und -spender. Kohlehydrate werden nur in Fett umgewandelt, wenn man mehr davon einnimmt als man verbraucht.

    • Beat sagt:

      Wer’s immer noch nicht verstanden hat: Der Mensch ist keine Dampfmaschine.

  • Kochen und backen kann wirklich sexy sein weil, es gibt immer was zum naschen oder zum abschlecken. Manchmal, die Finger, das Gesicht oder….!

  • MM sagt:

    Das sind vielleicht gutaussehende Kalorien!

  • Widerspenstige sagt:

    Einfach göttlich diese Bilder, diese Schleckmaulrezepte! Werde ich subito meinen erwachsenen Kindern mailen, die sich heute sowas von in einem Valtentinsrausch befinden mit ihren Schätzli. Ich weiss noch nicht, in welches Zuckerschleckwerk ich eintauchen werde….Sie führen mich in Versuchung, liebe Frau Kohler!

    Cheers!

  • Pe Küchlin sagt:

    Aber, aber Frau Kohler – Champagner trinkt man kühl aber NIEMALS eiskalt!!
    Ansonsten klingt der Blutorangen-Tatin spannend. Werde ich unbedingt ausprobieren.
    Meine Gäste und ich lieben Tarte-Tatin- besonders mit Honig und braunem Zucker,
    habe aber noch NIE Backpulver verwendet. Bin gespannt.
    Und übrigens DANKE! für die tollen Tipps.

    • Marianne Kohler sagt:

      Die Blutorangentorte ist nicht so wirklich eine Tarte Tatin … einfach ein umgekehrter Kuchen – Cheers!

      • Pe Küchlin sagt:

        Tarte-Tatin IST ein „umgekehrter“ Kuchen – war schon immer so.
        Also ist es ein normaler Kuchen. NICHT gedreht (up side down)
        Wie auch immer – ich freue mich auf das Experiment.
        cheers!

  • Heidi Arn sagt:

    Ja wenn man vom Naschen so schön wird: Nix wie los!

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